Früher Abgang

Hallo.

Ich hoffe, dass mir evtl hier eine das erklären kann.

Ich hatte bzw habe nun das zweite mal hintereinander einen frühen Abgang. Das erste mal hab ich an es+10 und es+12 negativ getestet und hab es tatsächlich erst ca 2 Wochen nach meiner Periode gemerkt, dass ich schwanger bin/war, denn an es+13 kam auch pünktlich meine Periode, da meine zweite Zyklushälfte minimal verkürzt ist, allgemein. Ich wollte eigentlich einen ovu machen, aber manchmal ist man so bescheuert und macht halt auch nen Schwangerschaftstest. Zwar nicht fett positiv, aber ohne Striche raten positiv war er dann schon beim durchlaufen. Ich hab mich dann zwar gewundert, wie das sein kann, hab mich aber total gefreut.
Weil es komisch war, hab ich mich an meine Ärztin gewendet, hcg wurde kontrolliert und dieses sank nach drei hintereinander folgenden Blutentnahmen auf 0. Mir war aber auch gefühlstechnisch nach der ersten Freude schon vorher klar, dass es ein früher Abgang ist.
Gut, kann ja mal vorkommen. Der Zyklus war dann auch relativ schnell nach 26 Tagen wieder vorbei. Normalerweise hat mein Zyklus im Durchschnitt 36 Tage.
Im letzten Zyklus nun die Überraschung. Bei es+10 minimal positiv getestet.
Natürlich hab ich mich total gefreut wieder, hatte aber auch große Angst. Nun war es so, der Test wurde bereits an es+11 so schwach, dass man es nur noch im Licht mit viel drehen und wenden erahnen konnte, dass ein zweiter Strich vorhanden war. Es+13 pünktlich meine Periode. Die ging jetzt bis gestern (7Tage)mit viel schmierblutungen, alles lässt wieder auf frühen Abgang schließen. Dummerweise gestern getestet, jetzt ist der Test wieder positiv, natürlich nicht fett positiv, was er an es+19 ja wäre, aber sehr deutlich positiv.
Ich glaube jetzt nicht an eine intakte Schwangerschaft. Aber es würde mir helfen, zu verstehen, wieso mein hcg offensichtlich während bzw nach meiner Abgangsblutung steigt. Das der hcg nicht gleich wieder bei Null liegen kann, wenn die Fehlgeburt in der 8/9/10 ssw stattfindet leuchtet mir ein. Aber in der 4ssw ist es ja bei irgendwas gerade über Null. Da müsste es doch eigentlich, wenn der Körper durch eben einen Hormonabfall,die Periode auslöst, nicht auch erst recht noch steigen.

Ich ertappe mich immer wieder bei dem Gedanken, dass Hoffnung aufkeimt. Was wäre, wenn es doch intakt wäre. Es spricht aber leider einfach zu viel gegen ein positives Ende. Es macht mich verrückt, meinen Körper nicht zu verstehen.

Zur Info, ich habe drei Kinder, werde recht schnell schwanger, hatte zuvor nie eine Fehlgeburt und meine letzte Schwangerschaft war Ende 2019. Ich bin aber schon 37. Was kann sich innerhalb von einem Jahr so drastisch verändert haben?

Vielen Dank fürs Lesen, sorry für den langen Text.

Und ich hoffe, es hat wer eine Antwort.

Liebe traurige Grüße

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Das HCG im Urin ist dem im Blut immer ein paar Tage hinterher. Daher kann es sein, dass du während oder kurz nach deiner Blutung noch positiv testest. Manche testen auch positiv wenn laut FA im Blut schon nichts mehr nachweisbar ist.
Also wahrscheinlich ist das HCG wirklich gestiegen bis zu dem Moment wo die Blutung kam, theoretisch könnte er ja sogar noch länger steigen weil eine Blutung nicht unbedingt mit einem Abgang einhergeht.

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Huhu,

ein ähnliches Erleben hatte ich dieses Jahr: positiver Test, dann Geschmiere und letztendlich eine Blutung. Auch im Zyklus danach dann noch ein leicht positiver Schwangerschaftstest, erst mit der nächsten Mens ging dann alles ab.
Letztendlich hat etwas versucht sich einzunisten und es nicht schnell genug geschafft um die Blutung fernzuhalten. Dadurch dass es dann geblutet hat, gab es zu wenig Schleimhaut, damit es weiter wachsen konnte.

Geholfen hat jetzt Progesteron: Blutung konnte ich schon am Anfang stoppen und seitdem steigt das HCG ordentlich an. Ob es sich gut eingekuschelt hat, werde ich die nächsten Wochen sehen.
Allerdings muss ich dazu sagen, dass bei mir die Mens schon bei ES+10 kommt, also grundsätzlich ein Progesteronmangel vermutet wurde, der mit steigendem Alter häufiger auftritt.

Und ja, innerhalb eines Jahres kann sich viel verändern im Körper.

LG