wieviel freie Zeit?

    • (1) 24.02.11 - 11:00

      Hallo,
      ich hätte mal eine Frage an alle Väter da draußen.

      Wieviel freie Zeit, also Zeit in der allein ihr bestimmt, was ihr tut, habt ihr pro Woche?

      Meine Frau und ich haben einen 6 jährigen Sohn, der in die 1. Klasse geht und seit heute genau 4 Wochen eine kleine Tochter. Die letzten Monate der SChwangerschaft und die vergangenen 4 Wochen habe ich so gut wie alle Pflichten im Haushalt (Großputz am Wochenende, Einkäufe, am Abend nach der Arbeit aufräumen und kochen, sonstige Besorgungen Kind von der Schule abholen) übernommen. Bei mir gibt es Tage, da schufte ich von früh bis spät und habe null Zeit für mich. Wie gesagt, ich meine Zeit die nur für mich da ist. Ansonsten würde ich von durchschnittlich 0,5- 1 Stunde pro Tag ausgehen.
      Achja bis zur Geburt habe ich auch 40 Stunden gearbeitet. Aktuelle arbeite ich Halbtags sozusagen in Teilelternzeit.

      Ist das bei euch ähnlich?



      • (2) 24.02.11 - 13:01

        Hallo,

        das ist jetzt nicht böse gemeint, aber ich musste gerade lachen.
        Das was du da gerade beschreibst, ist der Alltag einer ganz normalen Mutter.
        Lustig, dass nun auch ein Vater sich auf diese Art beschwert.

        Aber ich will dir natürlich auch eine Antwort geben.
        Mein Mann kann am Abend, wenn die Kinder im Bett sind (so ab ca 19.30)
        komplett frei über seine Zeit verfügen. Das sind dann so 2 bis 3 Stunden.
        Wenn er dann also seine Ruhe haben will, lass ich ihm seinen Freiraum. Das gilt für mich genauso.

        Am Wochenende verzieht er sich meist mal für eine 1 Stunde an den PC und spielt oder liest, wenn die Kinder ihn denn lassen.

        Und um uns beiden mal ganz freie Zeit zu schenken, fährt immer nur ein Elternteil mit den Kindern zur Oma, der andere hat Freizeit.

        LG
        M.

        • (3) 24.02.11 - 14:49

          keine Sorge, ich fass das nicht als Angriff auf.

          Ich stelle die Frage eigentlich nur, weil ich mich im Moment überfordert fühle.

          mein Tag beginnt um 6:30 und endet um 21:30 wenn ich mich (sofern die kleine schläft) ins Bett lege und nach 10-30 Minuten während dem lesen oder gemeinsam DVD schaun einschlafe.

          und dazwischen gab es einfach keine Pause. Und das geht seit Monaten so. Gut, vor der Geburt war was Kinder betrifft um acht Uhr schluss, aber dann viel eben noch Haushalt an.

          Und am Wochenende putze ich komplett alleine die ganze Wohnung. Letzten Endes beschwer ich mich hier natürlich ein wenig. Aber mir geht es hier letztlich um eine Einschätzung, ob ich mich einfach aus meiner persönlichen Warte überfordert fühle und das einfach nur eine Phase ist, oder ob da irgendwas falsch läuft.

        Hallo,

        ich kann Dich da schon verstehen ! Wenn ein Neugeborenes in die Familie hinzukommt, steht vieles hinten an, v.a. die eigene Freizeit.

        Daß Du Dich momentan überfordert fühlst ist völlig normal. Kein Wunder, die Kleine ist ja auch erst seit 4 Wochen bei Euch und diese Situation fordert ihren Tribut.

        Aber glaub mir - es wird besser ! In ein paar Wochen ist der Alltag eingespielt und die Eltern haben auch wieder etwas mehr Freiraum.

        Ich finde es prima, daß Du soviel im Haushalt hilfst und Deine Frau dadurch entlastest. Daher kannst Du Dir auch mal 30 Minuten am Tag bzw. Abend für Dich rausnehmen. Mach es doch so -und rede mit Deiner Frau darüber - daß Du an einem normalen Arbeitstag (am bestens wenn Du heimkommst) mal eine kurze Auszeit brauchst.

        Ich denke, wenn Du das auch hin und wieder Deiner Frau ermöglichst, daß sie ne halbe Stunde oder Stunde weder mit Kindern, noch mit Haushalt beschäftigt sein muss, dann wird sie Dir das auch zugestehen;-)

        Mein Exmann hatte überhaupt keine Zeit für sowas - als Klinikarzt war er Nachts, am Wochenende und auch sonst nie Zuhause........ich hab das 4 Jahre alles alleine gemacht !! Neben Vollzeitjob!

        LG

        Borstie

    (6) 24.02.11 - 14:37

    Hallo,

    wie viel Zeit hat denn deine Frau nur für sich?

    Ich meine, sie kümmert sich 24h pro Tag um ein Baby und sicher nebenbei um den 6jährigen. Nicht zu vergessen das bisschen Haushalt außerhalb des Großputzes....

    Wenn mein Mann eines Tages wegen sowas jammert, setz ich ihn vor die Tür.

    Gruß Marion

    • (7) 24.02.11 - 14:57

      warum ist das in allen Foren so, dass Menschen auf Beiträge antworten, die sie nicht vollständig gelesen haben?
      Das bißchen Haushalt neben dem Großputz mache auch ich. Den 6 jährigen betreue auch ich, vor und nach der Schule. Dann koche ich noch und zwischen drin nehme ich die kleine. Einkaufen und sontige Besorgungen (Briefe verschicken, Ämter aufsuchen usw..) erledige ich auch.

      Wenn man dann rausgeschmissen wird, wenn man sich beschwert, dass es einem zuviel wird, dann herzlichen Dank. Wer braucht da Familie?

      Sonst bist du schon noch ganz frisch?

      • (8) 24.02.11 - 15:00

        Klar bin ich noch frisch.

        Mein Mann jammert ja auch nicht.

        Ich habs genau gelesen. Von Haushalt in der Woche stand nix da.

        Außerdem hast du meine Frage nicht beantwortet.

        • (9) 24.02.11 - 15:20

          da du meine Frage auch nicht beantwortet hast, nämlich wieviel freie Zeit dein Mann zur Verfügung hat ( Das war die ursprüngliche Frage) sehe ich keinen Grund deine zu beantworten.

          Aber gut:

          Ich verlasse die Wohnung in dem Zustand in dem ich sie vorfinde, bzw. es liegt noch mehr rum. Das räume ich dann auf. Die kleine ist erst seit 4 Wochen auf der Welt, d.h. meine Frau befindet sich noch in der Zeit des Wochenbetts. Sie macht daher nichts im Haushalt und wenn die kleine schläft, hat sie Zeit für sich.
          Wieviel das ist kann ich nicht genaus sagen, ist doch aber auch nicht von Belang oder? Meine Frau war hier nicht das Thema.
          Frage beantwortet?

          • (10) 25.02.11 - 09:40

            Als unsere Zwillinge geboren wurden, hatte mein Mann noch weniger Freizeit als du. Er durfte sich nämlich auch nachts um jeweils einen Krümel kümmern und nach 2 Monaten Elternzeit Vollzeit arbeiten gehen. Seine Aufgabe war es, den Behördendschungel zu durchkämpfen, den Großen schulfertig zu machen, einzukaufen, mich im Haushalt zu entlasten etc.

            2 x pro Woche hat er abends 2 h frei.

(12) 24.02.11 - 16:27

huhu!

ein Neugeboenes im Haus zu haben ist eine enorme Umstellung, dass ist klar und ja da kann man sich auch mal überfordert fühlen, nur dass das schon nach 4 Wochen einsetzt?? (Deine Frau ist im Wochenbett!!!!!)

Aber jetzt zu deiner Frage wie es anderen Väte geht. Mein Mann ist selbstädiger Tontechniker für diverse Bands etc. Das bedeutet er arbeitet manchmal 14 Tage am Stück und manchmal "nur" 6 Tage und hat dann mal 1-2 Tage frei.
Mittags gegen 12 Uhr muss er los z.B. in den Club (wo die Konzerte stattfinden) und kommt nicht vor 2 Uhr Nachts nach Hause! Er schläft dann bis morgens um 9 Uhr und "übernimmt" dann 1-2 Stunden die Aufsicht für unseren Sohn. Ergo Zeit für sich hat er höchstens wenn er mal nen Tag frei hat und das dann auch nur am Abend wenn der Kleine im Bett liegt! Klar hat er sich 2-3 mal beschwert und gejammert aber was soll ich sagen: Das ist FAMMILIE! Da müssen wir beide durch! Ich kann auch nicht meinem Sohn wenn er nachts um 3 weint sagen "Sorry Mama ist jetzt ausser Dienst!" Eltern ist ein "Full- Time-Job"! Da gibts nunmal keine geregelten Arbeitszeiten!

Ist hart-ist aber so!!!!!

lg

Ja, bei mir ist es ähnlich.
Im normalen Alltag bleibt sehr wenig Zeit für mich über. Morgens mach ich die Kids fertig, bring sie zum Kindi, geh arbeiten, hole sie wieder ab, beschäftige sie bis zum Schlafengehen. Danach muß meist noch meine Frau ihre 3000 Worte, die jede Frau nunmal am Tag sprechen muß ;-), loswerden. Nebenher muß ich mich um den Haushalt und den Garten irgendwie kümmern und Papierkram erledigen. Zeit für mich alleine gibt es sehr wenig. Der Tagesablauf sah vor der Geburt unseres 3. Babies zwar etwas anders aus, aber nicht grundsätzlich anders. Seit wir Kinder haben, kann ich die Abende, wo ich mal ohne Frau und Familie und Kinderbezug was gemacht habe, sicherlich an den Fingern einer Hand abzählen.

Erholsam sind i.a. Urlaube bei Verwandten, wo die Kids anderweitig beschäftigt sind.

Nur ich denke mir, was soll's, die Zeit, wo die Kinder noch so klein und "zeitintensiv" sind, geht doch rasend schnell vorbei. Ich mach das beste draus genieße die Momente mit den Kindern. Also wir machen auch viel Blödsinn zusammen und so. Das ist etwas, was jemand ohne Kinder nie haben kann. Und bald sind sie groß und selbständig und gehen ihre Wege und dann kann ich mir wieder Zeit für mich selber und für meine Frau nehmen. Nur möchte ich dann eben auch ein Urvertrauen meiner Kinder zu mir haben, das laß ich mir sozusagen jetzt ein paar Jahre kosten. Ich denke, diese Vertrauensbasis kann man(n) später nicht mehr wirklich kitten, falls sie nicht da ist.

LG

(14) 24.02.11 - 17:48

Hi,

Ich bin Alleinverdienerin, mein Mann ist mit den Kindern (4 und 2)
Zuhause.



Ich habe eigentlich gar keine Zeit für mich wenn ich "in der Stadt" bin, wenn ich aus der Arbeit komme stürzen sich die Kinder auf mich, dann kochen, Kinder ins Bett bringen, danach bin ich eh schon selber müde.
Meist geh ich kurz danach selber schlafen.
Allerdings bin ich meist 1-2 tage pro Woche auf Dienstreise, das nutze ich dann, um mal abends in die Sauna, ins Kino oder so zu gehen.
Mein Mann geht nie weg, von mir aus könnte er das gerne mal machen, aber tragen kann ich ih auch nicht.
Mehr als kochen oder ab und an die Spülmaschine ausräumen mache ich im Haushalt allerdings nicht.

Als die Kinder frisch waren hatten wir natürlich den Vorteil, dass wir während des Mutterschutzes beide zu hause waren.

Erst mal die ersten Wochen abwarten, bis die körperlichen Wunden der Entbindung verheilt sind, dann muss man versuchen einen gerechten Ausgleich für alle zu finden.


Gruss
julia


Ihr solltet versuchen wenn sich deine Frau körperlich erholt hat, entsprechend Kompromisse zu finden. Jeder hat mal einen Abend für sich, sowas in der Art.

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