Vaterschaftsanerkennung, kein Sorgerecht, Kuckuckskind

    • (1) 11.06.16 - 11:32

      Hallo,

      eine Frau hat eine Beziehung mit Mann X, die Frau geht fremd und bekommt von Mann Y ein Kind. Mann X akzeptiert es und nimmt das Kind als seins an. Er wusste das es nicht von ihm ist.
      Nach der Geburt hat Mann X die Vaterschaftsanerkennung unterschrieben. Auch in der Geburtsurkunde steht er. Das Sorgerecht hat nur die Frau. Die Beziehung hielt 2 Jahre und jetzt sind sie getrennt.

      Welche Rechte hat jetzt Mann X?
      nur das Umgangsrecht? Was heißt das genau?

      Danke für eure/Ihre Antworten

      • Der Mann hat zwei Jahre Zeit die Vaterschaft anzufechten,nachdem er Kenntnis davon hat, dass er nicht Vater des Kindes ist.
        In dem Fall hatte er vorher Kenntnis und hat mit der Vaterschaftsanerkennung wissentlich

        wissentlich falsche Angaben gemacht.
        Juristisch heißt es glaube ich Personenstandfälschung.

        Umgangsrecht, das hat er!
        Auch wenn er die Vaterschaft noch anfechten kann und dies erfolgreich tut, kann er den Umgang einklagen.
        Als juristisch eingetragener Vater könnte er die gemeinsame elterliche Sorge einklagen.
        Zieht die Mutter nicht mit, könnte durchaus das "Geheimnis" der beiden gelüftet werden.

        Vielleicht wäre der Betreffende gut beraten, reinen Tisch zu machen mit allen Konsequenzen.
        Wenn der leibliche Vater nicht gerade eine Bedrohung für Leib und Leben bedeutet sondern lediglich eine Affäre....

        Hallo, er ist der rechtliche Vater und kann das Sorgerecht einklagen, hat Umgangsrecht und muss Unterhalt bezahlen. LG

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