Neues Leben nach Trennung beginnen

    • (1) 08.02.17 - 13:45

      Hallo Leute ich würde gerne mal eure Meinung hören.

      Kurz vorab. Letztes Jahr sagte mir meine Ex, sie liebe mich nicht mehr oder besser gesagt, ihre Gefühle reichen nicht mehr aus. Naja, hat für mich die gleiche Bedeutung.

      Grade, als ich es nach wochenlangen, emotionalen Qualen geschafft hatte mich damit abzufinden wollte sie es noch einmal versuchen. Verständlicherweise habe ich mich riesig darüber gefreut. Allein schon weil ich meine väterlichen Pflichten wieder nachgehen konnte. (zwei wunschKinder 7 und 3 Jahre)

      Naja leider hielt es ca. einen Monat. Sie hatte es mir wie beim ersten mal nicht freiwillig mitgeteilt. Habe es nur anhand ihres Verhaltens gemerkt und sie drauf angesprochen. Vor drei Tagen erfuhr ich den Grund. Ich sei nicht selbständig genug und warte nur drauf das alles auf n silbertablett kommt.

      Naja, wir lebten weiterhin zusammen, verstanden uns weiterhin gut, schliefen sogar noch zusammen im gemeinsamen Bett. Dürfte sie auch berühren und sie genoss es. Sex wäre auch drin gewesen. Wir lebten unser Familienleben.

      Es stand aber fest das ich trotzdem ausziehen muss. Das aber erst wenn wir das gemeinsame Sorgerecht haben. So habe ich die Möglichkeit Mehrbedarf für Wohnraum zu erhalten (ALG2).
      Sie fängt am 1.3. wieder an zu arbeiten und hatten uns (eher Sie) gedacht das ich die kinder währenddessen habe.

      So, am 2.2.2017 hatten wir endlich den Termin, nur leider hatten wir nur Kopien mit, sodass wir einen neuen Termin erhielten. Meine Ex hatte am selben Tag den Abgabetermin für den Unterhaltsvorschuss.

      Nun ja, irgendwie standen die Mitarbeiter des Jugendamtes uns skeptisch gegenüber weil ich mich aufgrund der ersten Trennung aus der Wohnung abgemeldet habe und mal hier, mal da wohnte und 2. Ich und meine Ex uns super verstehen. Naja, sie unterstellten uns mehr oder weniger Sozialbetrug, was ja nicht stimmt. Aufgrund dessen musste ich die Wohnung schnell verlassen und lebe jetzt in einer leeren 1raum Wohnung auf ner luftmatratze.

      Die ganze Zeit wo ich noch zu Hause wohnte habe ich mir gedacht und gehofft das es wieder klappt... Trugschluss!

      Seit ich nun alleine bin ging es mir wieder richtig, richtig schlecht. Vor allem weil sie mir sagte das ich nichts anderes als ein Gast bin, unabhängig von unserer gemeinsamen Zeit, und nicht mehr.

      Sie sagte mir ich solle zu Ruhe kommen und nach vorne sehen...

      Nun gut, jetzt zum Punkt.

      Wenn ich, so wie sie sagte, nach vorne sehen soll, muss ich mich ja auf mich konzentrieren aber wie sollte ich das schaffen wenn ich sie unterstützen soll, damit sie arbeiten kann. Also ich müsste dann, wenn sie Frühschicht hat 6 uhr bei ihr sein und wenn sie spätschicht hat ist sie erst frühstens 21 Uhr zu Hause.

      Also was meint ihr, sollte ich mir das an tun oder wirklich nach vorne sehen und mein Ding machen?

      • Hallo;

        ich möchte dir nicht zu nahe treten. Aber ihre Aussage : "Ich sei nicht selbständig genug und warte nur drauf das alles auf n silbertablett kommt."

        schein begründet zu sein. So wie du schreibst habt ihr 2 gemeinsame Kinder. Die KM möchte ab 1.3 wieder arbeiten gehen. Du scheinst wenn ich richtig verstehe arbeitslos zu sein. Normalerweise solltest du bemüht sein den Unterhalt für deine Kinder aufzubringen. Dann könnte die Km vielleicht eingeschränkter arbeiten und hätte dann mehr Zeit sich mehr um eure gemeinsamen Kinder zu kümmern.

        Fg blaue-rose

        • Als sie mir mitteilte das es wohl möglich vorbei ist, war ich kurz vor meine Abschlussprüfung (umschulung). Ich machte diese um ein höheres Einkommen zu erzielen können. Danach nahm ich einen Job an, den ich auf Grund der Trennung nicht weiter ausführen konnte.

          Und ja, jetzt bin ich wieder auf der Suche. Auf der Suche nach Arbeit und einer eigenen Wohnung.

          Aber das hat doch an sich nichts mit meiner Frage zu tun.

          Sie will arbeiten! Sie will alleinerziehend sein. Sie räumt keinerlei Möglichkeit ein, dass es irgendwann mal wieder klappen wird.

          Sagt ich sei nicht mehr als nur ein einfacher Gast in ihrer Wohnung. Also ganz ehrlich, warum soll ICH ihr dann ein gefallen tun? Und dazu wollte ich nur ne meinung.

            • Na klar sollte es in erster Linie und unsere Kinder gehen. Aber sie hat sich doch dafür entschieden, ab sofort alleinerziehend zu sein. Von daher muss sie auch zu sehen wie sie es schafft, Kinder und Beruf unter einem Hut zu bringen. Und da ich selbst wieder arbeiten und ein neues Leben beginnen will, wird das nicht klappen. Sie will ja unbedingt bei ihrem alten Arbeitgeber arbeiten, mit ihren alten Kollegen. Was anderes will sie nicht. Und sie baut regelrecht darauf das ich sie dabei unterstütze. Und ich bin irgendwo nicht gewillt, wenn ich zum Beispiel spätschicht und sie Frühschicht hat morgens zu ihr zu fahren und die Kinder fertig machen und dann weg zu bringen. Das gleiche natürlich umgekehrt, das ich nach meiner Arbeit auf die Kinder achte und dann erst 22 Uhr wieder zu Hause bin. Wo bleibt denn da z.B. meine Freizeit und so? Sie kann entspannt arbeiten, brauch sich keine gedanken machen und ich habe den ganzen stress.

              Versteht ihr wie ich das meine?

              • Such dir einen Job, zahl den Kindern Unterhalt und such nicht weiter nach Ausreden und Gründen. Mit ihrem Alltag und wie sie ihn organisiert, hast du zunächst erstmal nix zu tun.

                Ja, sie hat sich gegen ein Leben mit dir entschieden. Wahrscheinlich, weil sie kein zusätzliches "Kind" braucht!

                • (Hat wohl selbst im,, Forum f. VÄTER'' wenig Sinn nach Meinungen zu Fragen. Wenn hier alles, nur meine Frage nicht beantwortet wird.)

                  Aber dann heißt es ja nach deiner Meinung, ich soll arbeiten gehen, Unterhalt zahlen und dann noch, damit SIE nach ihren Vorstellungen arbeiten kann, ihr den Stress abnehmen, damit sie ein sorgenfreies Leben hat?

                  Und nur zu Info: ich werde arbeiten gehen und Unterhalt ist selbstverständlich. Die Kinder kann ich sehen wann ich will. Wie gesagt wir verstehen uns gut. Nur will ich ungern ausgenutzt werden und dann keine Gegenleistung dafür bekommen. Das habe ich in unserer gesamten Zeit gemacht... Schließlich hat ja jetzt jeder sein eigenes Leben.

                  Und angenommen ich mache was sie will, muss ich meinen dienstplan ihren entsprechend anpassen. Und das heißt wiederum ich kann nicht jede stelle nehmen. Und als Konstruktionsmechaniker(2-3 Schichtsystem) ist das nicht so leicht, selbst hier an der Ostsee. (Grade ohne Auto und fahrerlaubnis.) Aber das soll keine ausrede sein.

                  Und darum fragte ich nur...

                  • Hallo.

                    >>> und dann keine Gegenleistung dafür bekommen. <<<

                    Was genau schwebt Dir denn als Gegenleistung vor, wenn Du Dich in die Betreuung der gemeinsamen Kinder einbringst?

                    LG

                    • Tja, irgendwie werde ich falsch verstanden. Eigentlich habe ich ja auch erwartet, dass sich in diesen Bereich des Forums unter anderem verlassene Väter rum treiben und nicht der Gegenpart...

                      Es ging nur darum ob ich ihr den gefallen tun soll oder nicht. Denn ich bezweifle das sie das selbe für mich tun würde.

                      Aber Frauen verstehen das nicht

                      • Hallo.

                        Ich verstehe nicht, warum das für Dich ein "Gefallen" wäre, Dich in die Betreuung der gemeinsamen Kinder einzubringen ...

                        ... im Moment hast Du alle Zeit der Welt ... wenn Du wieder arbeitest, müsstet Ihr eben EURE Arbeitszeiten aufeinander abstimmen ... das müsstest Ihr auch, wenn Ihr noch zusammen wäret.

                        Und wenn ich bedenke, dass Du Dich in einem älteren Thread beklagt hast, dass sie aufhören möchte zu arbeiten, wenn das eine Kind in die Schule kommt und man Dir erklärt hat, dass Du Dich wohl damit ausnutzen lässt, finde ich es geradezu absurd, dass Du ihr jetzt aus gekränkter Eitelkeit Knüppel in Sachen Kinderbetreuung zwischen die Füßen werfen willst und sie dadurch nicht oder nur eingeschränkt arbeiten kann.

                        LG

                        P.S.
                        In den alten Thread hast Du nur weinerlich und bedürftig geklungen ... jetzt rachsüchtig und verbittert ... beides unsexy.

                  "Aber dann heißt es ja nach deiner Meinung, ich soll arbeiten gehen, Unterhalt zahlen und dann noch, damit SIE nach ihren Vorstellungen arbeiten kann, ihr den Stress abnehmen, damit sie ein sorgenfreies Leben hat?"

                  Genau letzteres sollst du eben nicht! Nimm dein Leben selbst in die Hand und hör auf zu jammern. Mach dir lieber Gedanken über dein Leben und zerbrich dir nicht den Kopf, wie sie ihres gestaltet.

                  Von welcher Gegenleistung sprichst du überhaupt?

                  • Gegenleistung... Nichts spezifisches. Aber ich weiß wie sie ist. Sie nimmt es als selbstverständlich.

                    Ich jammer doch nicht... ???? und ja, ich versuche es. Habe halt nur Angst das sie mir eins reinwürgt, wenn ich es nicht tue.

                    Aber das ist wohl dann ,,Preis der Freiheit'' ????

          Das war mir auch nicht klar wieso man kein geminsames Sorgerecht hat. Deswegen sollte man einen Rechtsanwalt nachfragen

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