Hilfe

    • (1) 12.06.18 - 12:37

      Hallo,

      Das ist zwar der Account von meine Freundin,aber Sie meinte ich bekomm ich sicher ein Rat, bzw Erfahrungs Austausch.


      Ich bin Papa einer 14 j. Tochter,die seit01/ 2017 bei mir und meine lebt.

      Meine Tochter macht gerade alles KAPUTT!!!

      Sie hatte geraucht,obwohl wir nicht mal Rauchen.

      Nun kommt die des öfteren nach Hause und hat was getrunken (alk.), wo wir sehr selten mal ein Wein trinken.

      Nicht mal was zuhause stehen haben.

      Nun soll sie zu ihre Mutter ziehen 200km entfernt.
      Damit sie aus den falschen Freundeskreis raus kommt.
      So leid es uns tut, hätte echt viele Gespräche mit ihr.
      Ihr fehlte es an nichts.

      Nun das...


      Nun haben wir ein Haus gekauft,damit jeder sein eigenes Reich hat,Wohnung ist zu klein...

      Nun mach ich mir finanziell Sorgen, was zahle ich an Unterhalt?

      Habe noch ein Sohn der 6 Monate ist und schwer Herz krank ist.

      Sorry für das wirre,aber musste es mal los werden,vllt hat jemand Erfahrung.

      • Hallo...

        Unterhalt wird nach der Düsseldorfer Tabelle ausgerechnet, die in Gehaltsklassen gestaffelt sind. Es gibt aber 2 Unterschiedliche, in einer ist das Kindergeld mit eingerechnet zur Hälfte das muss man abziehen, in der anderen ist es schon rausgerechnet... musst du einfach mal nach googeln .

        Das du finanzielle Sorgen hast, kann ich durchaus verstehen, aber nicht nur das Baby ist dein Kind sondern auch deine Tochter und auch ihr gegenüber gibt es nun einmal Rechte und Pflichten. Mit 14 ist sie ja nun voll in der Pubertät und probiert sich aus. Auch wenn Rauchen und Alk bei euch nicht so präsent sind.

        Ich finde es immer den falschen Weg, Kinder gleich abzuschieben, sie hat doch schon genug hin und her mitgemacht, wenn sie ja erst seit 2017 bei dir ist.

        Wichtig ist ihr vielleicht nicht alles zu verbieten und mit ihr offen zu reden über alles.

        Aber wie muss sich das Mädchen fühlen, wenn es immer hin und her gereicht wird. :(

      Also ich finde es auch schwierig, wenn sie ja eigentlich grade erst zu Dur gekommen ist.

      Musste sie da die Schule schon wechseln oder ist die Mutter ohne sie weggezogen?
      Und würde die Mutter die Tochter zu sich nehmen überhaupt Oder lebt sie vielleicht bei dir weil auch sie überfordert war und sie deswegen zu dir gegeben hat?

      Der erneute Umzug kann alles auch verschlimmern, erst recht wenn sie es nicht möchte.
      Oder möchte sie wieder zu ihrer Mutter?

      Sie ist halt auch mitten in der Pubertät. Da ist es nicht immer einfach. Euer Sohn bleibt auch kein liebes Baby.

      Wenn du mit deiner neuen Partnerin auch mal Problem mit eurem Sohn habt und ihr noch zusammen seit soll er dann ins Heim? Eher nicht denke ich, solange es nicht ganz schlimm ist.
      Nur weil deine Tochter trennungskind ist und du noch ein Kind mit einer weiteren Frau bekommen hast, sollte sie deswegen nicht hin und her geschoben werden.


      Ich würde mir an eurer Stelle erstmal Hilfe suchen. Ansprechpartner sind dafür das Jugendamt oder erziehungsberatungen. Da musst du einfach mal anrufen und mal schauen was es bei euch gibt.


      Und wenn es am Ende doch trotz aller versuche darauf hinausläuft das sie zu ihrer Mutter geht dann musst du eben Unterhalt zahlen.
      Den kann man selber, das Jugendamt oder ein Anwalt berechnen.
      Kindergeld würde dann auch logischerweise der Mutter zustehen.
      Und wenn es finanziell halt dann nicht mehr geht muss das Haus eben verkauft werden oder der kleine in die Betreuung und die Mutter arbeiten oder du musst noch mehr arbeiten.

      Unterhalt steht nunmal zu und das auch über das 18. Lebensjahr hinaus während der Erstausbildung.
      Genauso wie es ja auch deinem Sohn zusteht.
      Und wenn du dann noch leistungsfähig wärst auch noch der Mutter des Jungen bis er 3 ist, in Form von betreuungsunterhalt.

      Da sollte man sich immer im klaren sein wenn man Kinder bekommt, das diese auch Rechte haben und nunmal Geld kosten.


      LG

      Deine 14-Jährige Tochter ist seit 9 Monaten bei euch, und kommt in eure Familie, als deine Partnerin gerade hochschwanger ist, drei Monate später wird ihr schwerkranker Halbbruder geboren. Hauskauf ist parallel dazu auch noch gelaufen.

      Vermutlich werden sich weder deine Partnerin noch du viel Zeit für die "große" Tochter gehabt haben - die hat aber auch ihr Päckchen zu tragen: Umzug (neue Schule, bisheriger Freundeskreis weg), Mutter und damit bisher engste Bezugsperson 200 km weit weg, Vater und Stiefmutter kümmern sich um alles mögliche (Baby, Haus), aber nicht um sie. Von Ihr wird erwartet, möglichst unauffällig zu funktionieren und nicht auch noch Stress zu machen ...

      Aber so läuft nicht, Herr Papa: Sie zeigt die für eine Pubertierende ganz natürliche und logische Reaktion: Sie erzwingt eure Aufmerksamkeit indem Sie Stress macht.

      Ganz ehrlich? Rauchen und Alk trinken um sich "erwachsen" zu fühlen sind keine "Vergehen" für die ihr deine Tochter zurück zur Mutter "strafversetzen" solltet. Natürlich muss es Konsequenzen haben - aber vermutlich würdet ihr am Besten fahren, wenn ihr mit ihr redet und ihr erklärt, wie es euch gerade geht. Wie viel Angst ihr um das Baby habt, wie anstrengend es ist - und sie um ihre Hilfe bittet. Nehmt sie ernst, fragt nach wie es IHR geht - und wie sie sich fühlt in eurer Familie die sich gerade im kompletten Ausnahmezustand befindet.

      Eine Familienberatung könnte für euch alle der richtige Weg sein.

      • Meine Tochter ist seit 01/17 bei uns.
        Sie hatte kein Schul wechsel!!!!

        Die Mutter ist weg gezogen, Sie wollte nicht mit....

        Da war der kleine noch nicht mal unterwegs!!!!

        Ich nehme mir jeden Abend Zeit für Sie.

        Aber sie hat die falschen Freunde und ich habe große Angst, das Drogen mit zu kommen.

        • natürlich kann man nicht in die Zukunft sehen - ABER bei Teenager ist es nicht selten, das sie über die Stränge schlagen. Alkoholkonsum, Rauchen, kleinere Diebstähle, bei Jungs auch oft Mutproben, aggressives Verhalten, bei Mädchen eher Esstörungen und selbstdestruktives Verhalten. das passiert sogar in völlig intakten Familien ohne irgendwelche „Stiefeltern“ und kranke Babygeschwister. Es gehört zur beginnenden Abnabelung der Kinder von ihrer Familie und ist auch dem Komplettumbau des Gehirns in dieser Zeit geschuldet. fast alle kriegen nach ein paar heftigen Monaten/Jahren die Kurve und werden ganz normale, unauffällige, soziale Mitmenschen.

          du solltest ihr Verhalten nicht überbewerten - es ist - für dieses Lebensalter - in gewissem Sinne „normal“. Natürlich braucht sie Konsequenzen und die Rückmeldung, das es so nicht geht. Aber die Konsequenz kann nicht sein aus der Familie geschmissen und „abgeschoben“ zu werden.

          Sucht euch Hilfe bei einer Erziehungsberatung und lest ein paar Bücher zum Thema Pubertät. das wird Euch Sicherheit im Umgang mit ihr geben, und euch helfen, ihr Verhalten zu verstehen und richtig einzuschätzen.

          Dann wende dich bitte an eine entsprechende Beratungsstelle, vorerst mal ohne deine Tochter. Zwinge ihr das nicht auf. Es wirkt auf mich das du mit der ganzen Situation überfordert bist (verständlich) und deine Tocher ebenfalls (auch verständlich).

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