Tochter wiedersehen / treffen - wie dem Stiefpapa sagen

    • (1) 01.03.19 - 22:17

      So zuerst dürfen mich mal alle steinigen hier.
      So nun zu meinem Problem in der Kurzform.
      Meine Tochter wurde geboren nach der Trennung. Das war vor 15,5 Jahren. Ex hat einen neuen kennengelernt und so ist der Kontakt nach etwa 1,5 Jahren abgebrochen. Also habe ich meine Tochter nunmehr 14 Jahre nicht gesehen. Durch den Tod meines Vaters im Januar habe ich eine letzte Chance genutzt und meiner Tochter eine Trauerkarte an die Firmenadresse der Eltern gesendet. Privatadresse kannte ich nicht. Es hat diesmal geklappt. In den vergangenen Jahren sind die Geschenke an die Firmenadresse zwar bei ihr angekommen aber nicht unter meinem Namen.

      Spielt jetzt auch keine Rolle mehr. Ist Geschichte.
      Also haben wir nunmehr seit 4 Wochen fast täglich Kontakt per Videochat etc. Wir beide sind überglücklich. Passiert allerdings alles heimlich.

      Nun kommt das Problem. "Stief" Papa ist so eifersüchtig das sie Angst hat ihm etwas von unserer heimlichen Kontaktaufnahme zu sagen.
      Auch Mama kuscht vor ihm. Als Fahrer weiß sie natürlich von dem Treffen auf der Beerdigung.
      Hat jemand eine Idee wie man das einem Südländer schonend beibringen kann, das der "Erzeuger" als auch die Tochter sich in der Zukunft öfters treffen.... wollen?

      Ach so und bitte nicht solche Antwoten wie... du solltest einen Anwalt... und auf dein Recht...

      Ich weiß auch das ich 14 Jahre ein Ar..... war

      • Erst einmal finde ich es wichtig, dass du weißt in welchem Maßen sich seine Eifersucht abspielt.
        Das geht ja von ein bisschen rummotzen bis hin zu er prügelt sie krankenhausreif, wenn er das erfährt. Im ersteren Fall würde ich Mutter und Stiefpapa zum Gespräch bitten, dabei eine mea maxima culpa-Haltung annehmen und mich beim Stiefpapa bedanken, dass er die Vateraufgaben übernommen hat. Ich würde auch klarstellen, dass du nun nicht mehr der echte Vater einer 15 jährigen werden kannst und das auch nicht dein Ziel ist, dass ihr euch aber einig seid, dass ihr Kontakt wollt.

        Ich finde die Heimlichkeit kritisch, da hätten Mutter und Tochter von Anfang an mit offenen Karten spielen sollen.
        Heimlichkeit gibt immer den Eindruck des Verbotenen, was ja Quatsch ist.

        Nun wird Dir der Stiefvater vermutlich keinen Beifall klatschen, aber das muss er auch nicht. Wichtig ist, wie Eure Tochter zum Kontakt steht. Möglicherweise wird er sich negativ äussern, um sie vor Enttäuschungen zu bewahren.
        Ich wäre da auch sehr kritisch, wenn der leibliche Vater nach 14Jahren plötzlich aus dem Nirvana auftaucht.

        Dennoch hat Deine Tochter sich für den Kontakt entschieden.
        Ich kann den Grad seiner Reaktion nicht einschätzen, aber ich rate zur nüchternen Sachlichkeit. Einfach in einem Gespräch mitteilen, dass die Beerdigung der leiblichen Grossmutter besucht wurde und seit dem vorsichtiger Kontakt zum leiblichen Vater besteht. Punkt

        • Ertsmal danke für die Antwort

          "Ich wäre da auch sehr kritisch, wenn der leibliche Vater nach 14Jahren plötzlich aus dem Nirvana auftaucht."

          Also ich kann dazu erstmal nur sagen, das es bisher viele Fragen und Antworten gegeben hat. Angefangen bei "war ich ein Wunschkind" oder sollte ich abgetrieben werden.... Natürlich kamen auch andere Dinge zum Vorschein. Z.B. Wie ... das Geschenk zu Weihnachten war von dir!!! Das hat Papa doch als seines abgegeben. Solche Dinge haben wir fast schon zu 100% geklärt. Allerdings sind aber z.B. die Taufbescheinigung nicht mehr da bzw. versteckt. Da stehen ja unter anderem die Namen von mir, sowie meiner Schwester als Patentante drin.

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