Umgangsverweigerung trotz gerichtlichen Vergleichs

    • (1) 26.08.19 - 22:30

      In der Sache weiss ich leider nicht mehr weiter und überlege den Umgang mit meiner Tochter zu beenden.

      Meine Tochter ist 1,5 Jahre alt. Im letzten Dezember hat mich meine Ehefrau dazu gebracht sie zusammen mit unserer Tochter zu einer guten Freundin zu fahren. Sie wollte dort ein paar Tage verbringen. Tatsächlich wurde mir lapidar per Whatsapp mitgeteilt das sie nicht zurück kommen.

      Sie war dann mit Tochter verschwunden und tauchte erst im Februar in einem "Schutzhaus" auf.

      Die Familienrichterin erklärte meiner Frau das dies eine Kindesentführung war.

      Der Vergleich sah so aus das ich meine Tochter zweimal pro Woche sehen durfte, ab Sommer sollte die Kleine von Samstag auf Sonntag zu mir. Letzteres, darauf nahm die Richterin rücksicht, weil die Kleine damals noch gestillt wurde.

      Ich bin kurz danach lebensgefährlich erkrankt und war 5 Monate überwiegend in Krankenhäuser und konnte nicht mehr richtig laufen.

      Meine Frau nutzte dies um mir die Tochter weiter zu entziehen. Als mir die Ärzte eine sehr negative Prognose gaben bat ich darum meine Tochter nochmal zu sehen. Sie fragte ob ich ihr aus dem Krankenhaus Geld senden könnte, schriftlich per Whatsapp.

      Ich habe mich jedoch wieder erholt. Anfang August wollte ich meine Tochter in der neuen Wohnung meiner Frau besuchen. Resultat war ein Polizeieinsatz. Laut ihrer Aussage bei der Polizei dürfte ich meine Tochter nur an einem öffentlichen Ort sehen.

      Ich erhielt per Anwalt Hausverbot in ihrer neuen Wohnung. Sie selbst sprach ein Kontaktverbot aus.

      Es gab ein Treffen beim Jugendamt. Dort wurde mir erklärt das der Vergleich schlecht formuliert ist. Man würde dort den Umgang durch das Jugendamt empfehlen. Angesprochen auf die Entführung und den Verstoß gegen der Vergleich wurde ich als "Verschwörungstheoretiker" bezeichnet.

      Zwischenzeitlich hat meine Ehefrau mir ein vollständiges Kontaktverbot auferlegt. Ich darf meine Tochter nicht sehen und wüsste auch nicht wie ich einen Kontakt herstellen sollte.

      Ferner gibt es bei meiner Frau gravierende Unterschiede. Wir waren liberale Moslems, sie trug nie ein Kopftuch. Mittlerweile geht sie zur Burka über. Sie ist scheinbar in die salafistische Szene gerutscht.

      Ich habe also einen Vergleich der aber praktisch nicht mehr umsetzbar ist. Ich weiss jetzt leider nicht mehr weiter.

      • (2) 27.08.19 - 08:05

        Nochmal ans Gericht wenden und die Verstöße deiner frau melden!

        • (3) 27.08.19 - 12:23

          Wenn ich am kommenden Samstag meine Tochter entsprechend des gerichtlichen Vergleichs sehen möchte, dann muss ich ja die Polizei hinzuziehen. Ich darf nichtmal an der Haustüre meiner Frau klingeln. Dies wurde mir untersagt.

      Nimm die Tochter zu dir.

      Sollte auch kein Problem sein. Das Jugendamt ist unwichtig.

      Ich würde alleinige Obsorge und Aufenthaltsort bei dir beantragen.

      Burka - Entführung - Entzug usw.

      Ich denke, dass du da ganz gute Chancen hast.

      • Das habe ich bereits gemacht, wurde aber wegen meiner Erkrankung abgelehnt. Da meine Tochter noch gestillt wurde zu dieser Zeit verblieb sie bei der Kindsmutter.

        Mir geht es um den nächsten Samstag: Ich darf keinen Kontakt aufnehmen zur Kindsmutter und habe Hausverbot. ich will an ihre Wohnung fahren, dort die Polizei rufen und darum bitten mir die Tochter herauszuholen. Wird dies nicht erlaubt liegt nicht nur ein weiterer Verstoß gegen den Vergleich vor sondern auch ein Verstoß gegen den §235 StGB. Ich werde dann Strafanzeige erstatten.

        Sinnvoll ist das nicht, zumal in Deutschland die Strafverfolgung eh nicht mehr existiert. Mir scheint dies aber die einzige Möglichkeit zu sein um Kontakt mit meiner Tochter zu bekommen.

        • (6) 27.08.19 - 18:21

          Ich finde du solltest alles tun um zu deinem recht (und dem deiner Tochter) zu kommen, auf legalem Weg natürlich. Hast du einen Anwalt, der dich beraten kann? Kannst du vorab bei der Polizei anrufen/vorbei schauen und dich erkundigen, wie du vorgehen kannst?

          • (7) 29.08.19 - 12:42

            Mir wurde gerade eine Einstweilige Verfügung zugestellt.

            Sowohl mir als auch der Kindsmutter wurde das Sorgerecht entzogen. Ich kenne den Hintergrund nicht vermute aber Salafismus als Ursache.

            Meine Tochter ist in Obhut des JA, ich habe aber keinerlei Informationen was passiert ist. Ich weiss also nicht ob die Kleine im Krankenhaus liegt oder was auch immer passiert ist.

            • (8) 29.08.19 - 18:52

              Für den dorgerechtsentzug muss es doch eine Begründung geben?

              wenn deine krankheit nicht mehr lebensgefährlich bist dann solltest du gegen die verfügung vorgehen.
              eine schwere erkrankung - ausgenommen psychiatrische mit kindeswohlgefährdung - ist wohl kein grund einem die obsorge zu entziehen.

              (10) 01.09.19 - 18:32

              Wenn DIR das Sorgerecht entzogen wurde, dann liegt der Grund und die Begründung auch in DEINER Person und/oder in DEINEN Taten.
              Eine Krankheit des Elternteils, auch eine lebensverkürzende oder eine seelische/geistige Behinderung, ist keine Begründung für einen Sorgerechtsentzug.
              Ggf. solltest du dir also doch überlegen, ob du nicht einen Anwalt beauftragst, der Akteneinsicht fordert und deine Interessen vertritt.

        mach das.

        stell den antrag auf alleinige obsorge erneut.
        du hast ja geschrieben, dass die krankheit besser geworden ist.

        (12) 01.10.19 - 18:42

        Du hast keine Chance! Dadurch das, dass Kind schon so lange bei der Mutter alleine lebt, hat sie schon so ziemlich das alleinige Aufenthaltsrecht. Willst du was anderes musst du klagen. Nach all der Zeit kannst du es knicken einfach vor der Tür zu stehen und das Kind mitnehmen zu wollen. Somalia du beim gerichtlichen Vergleich ja scheinbar zugestimmt hast, dass das Kind bei der KM verbleibt. Ob du wörtlich ja ich stimme zu gesagt hast ist völlig egal. Da war der Zeitpunkt wo du hättest sagen müssen ich beantrage das dass Kind zu mir kommt. Mit dem Vergleich hast du der Wohnsituation zugestimmt.


        Die einzige Chance die du überhaupt hast ist zum Anwalt zu gehen und gerichtlich Umgangsrecht einzuklagen. Sonst kann sie tun und lassen was sie will.

        Und es kommt völlig darauf an wie dein Kontakt in all den letzten Monaten zum Kind war... klar warst du schwer krank.... aber hast du angerufen??? Dich nach deinem Kind erkundigt??? Usw usw oder hast du dich einfach monatelang nicht gemeldet und dann gedacht du stehst einfach mal vor der Tür.

        So wie es sich anhört hast du sogar unangemeldet vor der Tür gestanden...

        Sorry da wäre ich auch nicht begeistert gewesen.

        Und sie hat leider recht. Auch wenn es blöd für dich ist ... solange du kein gerichtliches Umgangsrecht hast, kann sie den Kontakt komplett blocken und auch die Polizei jederzeit rufen. Das zählt unter Belästigung und Hausfriedensbruch.

        Du bist in einer verzwickten Situation...
        Und du hattest einen sau schlechten Anwalt wenn du mit einem Vergleich nach Hause gegangen bist und ohne ein Gerichtsurteil.

        Mein Rat... wenn du das Kind wirklich regelmäßig sehen willst... Such dir schleunigst einen guten Anwalt und reiche Klage auf Umgangsrecht ein. Ohne hast du Null Chance....

        Und vergiss Gedanken das Kind zu dir zu nehmen 🤣 sorry das ich lache.... aber in dem heutigen Rechtsstaat hast du absolut Null Chancen das Kind zu bekommen.... wirklich absolut Null...

        Und selbst wenn sie Burka trägt etc... ist das NIEMALS ein Grund das du das Kind bekommst. Das ist Religiöse Freiheit... schau dich bitte auf der Straße mal um... kein Grund einer Mutter das Kind zu entziehen. Selbst wenn sie einer Sekte beitreten würde hättest du keine Chance. Da müssten schon nachweislich grob fahrlässige Kindeswohlgefährdung vorliegen und das müsstest du wiederum beweisen.... also vergiss es und finde dich mit der Situation ab.

        • Ich möchte nochmal hinzufügen das ich es unwahrscheinlich traurig finde wenn Kinder so zum Spielball werden.

          Das Kind gehört niemandem ! Ihr seid Eltern und beide fürs Kind verantwortlich.... Egal was zwischen meinem Mann und mir jemals passieren würde... in einem sind wir uns absolut einig.... wir werden immer gute Eltern sein und uns gemeinsam um unsere Kinder kümmern... egal was zwischen uns mal passieren sollte.... das sind 2 unterschiedliche paar Schuhe...

          Traurig das viele genau das nicht schaffen und die Kinder drunter leiden lassen. Kinder brauchen Mama und Papa und darüber sollte man sich einig sein bevor man Kinder in die Welt setzt

(14) 31.08.19 - 11:12

Warum hast du noch keinen Anwalt?

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