Werdender Vater braucht Hilfe

Schön guten Abend liebe Gemeinde ich bin neu hier und bräuchte Mal ein paar Tipps von anderen Vätern.

Es geht darum das meine Ex Freundin Ende des 4. Schwangerschaftsmonat ist und von heute auf morgen Schluss gemacht hat! Zu Vorgeschichte vielleicht noch das wir uns in fast 1½ Jahren Beziehung das ein oder andere mal in der wolle hatten aber wir uns auch immer wieder zusammen gerauft da sie schon eine wundervolle Tochter aus einer der letzten Beziehungen hatte und die kleine Maus von Anfang an mit aufgezogen hat. Jedenfalls zu meiner sorge und bedenken hab ich ein wenig Angst um unser ungeborenes Kind da meine Ex Freundin mit ihrer ersten Tochter schon an machen stellen überfordert war bzw auch heute noch ist da die kleine Maus von ihr 1½ Jahre alt ist. Dazu kommt dann noch das Ihr im Winter 2018 vom Jugendamt gesagt wurde das Sie in eine Eltern-Kind Einrichtung ziehen muss da auch ihrer Hebamme und der Tante vom Jugendamt aufgefallen ist das Sie mit der Rolle überfordert ist und das dass Verhältnis zu ihren Eltern darunter auch leidet. Jedenfalls wurde Sie halt dann Schwanger und seit dem an wurden dann auch einige Probleme aufgewühlt wo dann auch einige Ihrer Freunde sich wieder meldeten und fragten ob es wirklich so wäre und ihr auch dort oft gesagt wurde das die jenigen es schwer glauben daß sie es schaffen würde mit zwei Kindern dann noch in der Eltern-Kind Einrichtung (dazu noch das ich als Freund Sie zweimal in der Woche besuchen durfte, einmal in der Woche für 3Std. Und einmal am Wochenende für gute 9Std.) Usw. Jedenfalls hab ich dann mal einige der "Freunde" angeschrieben und gefragt wie die es meinen würden das Sie es nicht schaffen würde, waren dann bloß die Antworten Zitat: " wenn wir uns mit deiner Freundin in der Stadt oder so getroffen haben wenn du arbeiten warst hat Sie ihre kleine meistens zu uns gegeben, wir sollten sie dann schieben oder auch Wickeln wo uns das ein oder andere mal ein schon sehr fester Kott brocken an ihrem Unterleib noch hing genau so auch wenn wir uns öfter Mal hintereinander getroffen haben das die kleine maus die gleichen dreckigen Sachen angezogen hat wie denn Tag davor." Zitat Ende. Und seit dem mach ich auch immer mehr Sorgen um ihr ihrere Tochter die für mich auch meine Tochter ist und sie mich auch als ihren Papa ansieht. Und deswegen hab ich seit dem an auch immer ein Auge auf sie geworfen und mir das Mal angeschaut. Und das ein oder andere Mal wenn ich dann zu Besuch bei ihr war und meiner Ex Freundin was nicht gepasst hat mit ihrer Maus würde sie dann auch ein wenig lauter aber immer hat die kleine dann auch angefangen zu weinen, wobei sie aus meiner Sicht noch nicht Mal einen Fehler gemacht hat wo es eventuell der Grund gewesen sein könnte das meine Ex Freundin die Stimme erhebt. Und auch das ein oder andere Mal rief sie lauter zu ihr das sie doch endlich mal ihrere Klappe halten soll weil sie ihr auf denn Wecker ging.
Deswegen meine Frage kann ich in irgendeiner Weise noch vor der Geburt irgendwie das entweder geteilte Sorgerecht mit Aufenthaltsbestimmungsrecht oder das alleinige Sorgerecht beantragen oder einklagen und ob es sich überhaupt lohnt das alleinige Sorgerecht zu beantragen?

Auch wenn der Text etwas lang und schwierig zu lesen sein mag danke ich euch schonmal für gute Ratschläge und Tipps
Freundliche Grüße

Ich selbst weiß nicht genau wie die gesetzeslage in Deutschland ist.

Bei uns in Österreich hättest du keinen Anspruch es sei den ihr seid oder wart verheiratet? Wenn nicht, dann hat sie das alleinige Sorgerecht erstmal, oder man müsste es im Nachhinein beantragten das du die Hälfte des Sorgerechts bekommst, sie muss aber dafür einwilligen!
Es ist also sehr schwierig.

Oder man lässt das Gericht entscheiden. Die Väter können es auch einklagen.

Hi.

Ihr könnt es vor der geburt nur gemeinsam beantragen.
Dazu müsstet ihr aufs jugenamt. Eine vaterschaftsanerkennung machen lassen und dann könntest du das gemeinsame sorgerecht bekommen. Dazu muss die Mutter aber zustimmen.

Ich würde auf keinen Fall, das alleinige sorgerecht beantragen.
Versuch ihr lieber zu helfen, wenn es so sein sollte, wie du schreibst.

Lieber gemeinsam versuchen eine Lösung zu finden, anstatt so einen Krieg. Dazu wird es nämlich kommen, wenn man gleich mit sowas kommt.
Kleine Kinder sind nun mal auch anstrengend. Und ich weiß nicht, wie alt deine Ex- Freundin ist.
Aber ich würde einfach versuchen ein gutes Verhältnis zu schaffen, und dem Baby zu liebe gemeinsam an einem Strang zu ziehen. Je nachdem wie sehr sie das zulässt.

Gruß

Normalerweise bin ich auch dafür, dass man alles erstmal alles mit reden versucht zu klären. Aber was Du von der Frau schreibst, reicht schon, dass ich mit dem Kind Mitleid habe, welches sie schon hat. Unsauber, ungepflegt zu Freunden geben, abhauen und auch anschreien - ein bisschen viel auf einmal - und da noch ein Baby dazu. Super. Wobei ich mich wirklich auch frage, warum Du kein Kondom benutzt hast, wenn Du die Probleme ohnehin kanntest....aber gut, schon passiert.
Geh zum Jugendamt, dort ist sie ja eh schon bekannt. Sag, dass Du die Vaterschaft anerkennst, musst ja dann auch Unterhalt bezahlen, und schildere die Verhältnisse.
Leider Gottes ist bei überforderten Müttern schon viel passiert und ich finde, dass sie dringend Unterstützung auch vom JA braucht. Sie werden Dich auch aufklären, was in Bezug Sorgerecht machbar und dienlich ist. Jeder Fall ist ja auch anders.
LG Moni