Vaterschaft bereuen - psychologische Folgen 2.0

Hallo zusammen,
ich würde gern das o.g. Thema noch mal ins Leben rufen, da ich zum ursprünglichen Artikel von milan8 nichts mehr schreiben kann.


https://www.urbia.de/forum/57-forum-fuer-vaeter/5290245-vaterschaft-bereuen-psychologische-folgen


Gruß

Hallo zusammen,
ich möchte hier gern auf Milans Frage eingehen, aber kurz ein paar Worte zu mir. Ich bin 34 Jahre jung, bin vor 10 Jahren ungewollt Vater geworden und habe kein Kontakt zum Kind. Ich möchte hier wirklich auf die Frage eingehen und will keine Grundsatzdiskussionen über Verhütung, Kinder brauchen ihren Vater oder ähnliches….

Ja - Ich bereue es! Sehr sogar!

Vor ziemlich genau 10 Jahren, kam das Kind zur Welt, das war auch der Zeitpunkt der Trennung. Ich dachte, ich schaffe das, aber da habe ich mir was vorgemacht. Ich habe mir während der Schwangerschaft immer eingeredet, das ein Kind bestimmt schön ist und so weiter. Aber ich wollte es nie haben. Und mal abgesehen von den, mittlerweile, über 300 Euro Unterhalt im Monat, hat es mich auch psychisch mitgenommen und verändert.

Ich sage mir bis heute – solch ein Fehler passiert dir nicht nochmal!

Ich habe dann damals, nach der Geburt des Kindes und die Trennung von meiner Ex, eine wirklich tolle Frau kennengelernt, eine Frau der ich vertrauen konnte. Sie wollte ein Kind, allerdings nicht jetzt, auch nicht morgen, aber irgendwann mal. Aber das habe ich von Anfang an komplett abgelehnt! Dadurch hat die Beziehung für sie auf Dauer keinen Sinn gemacht, was ich leider auch irgendwo verstehen konnte. Aber ich kann da nicht über meinen Schatten springen.

Mittlerweile ist es so, dass ich schon viele Jahre Single bin und irgendwie geht es mir gut so. Klar habe ich zwischendurch mal Frauen kennengelernt, teilweise hatten sie schon ein Kind oder haben mal von Gründung einer Familie gesprochen….ich habe dann teilweise einfach den Kontakt abgebrochen, weil es mich einfach abschreckt! Wahrscheinlich sollte ich mir professionelle Hilfe suchen, da es echt schon krankhaft ist.

Milan, an deiner Stelle würde ich mich sofort trennen, falls du es noch nicht getan hast. Es ist für mich ein klarer Vertrauensbruch! Das kann Männer auch finanziell ruinieren! Ich kann mich da auch nur dragonflies anschließen.

Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Einblick in meine Situation geben.

Gruß

Hallo

Ich denke wenn man in einer gefestigten glücklichen Beziehung/Ehe ist, und beide sich bzgl. des Themas einig sind, funktioniert es auch, andernfalls nicht.
Ich bin wie du 34 und bin jetzt Vater geworden.
Ich bin schon lange mit meiner Frau zusammen und wir haben beide ein Kind gewollt.
Psychische Schwierigkeiten hatte ich nur nach der Geburt, weil vieles schief ging, Kind fehlt die Hand, Frau fast gestorben, Todesfall in der Familie usw, aber das ist ein anderes Thema.
Zu Beginn hatte ich es da vllt auch etwas bereut.
Nicht dass ich jetzt ein Kind habe, sondern weil die Situation und die Erlebnisse innerhalb 2-3 Wochen einfach zu viel auf einmal war.
Mittlerweile ist sie über 3 Monate und absolut herzig.
Fazit ist auf jeden Fall, dass es beide wollen müssen dass es klappt.

LG

Einem Mann ein Kind unterzujubeln ja unterste Schublade, das du keine Kinder willst muss eben auf die Partnerin auch zustimmen, das bringt ja nichts, denn ein Kinderwunsch den kann man schlecht abstellen, genauso wie das einer keine Kinder will.

Ich wünsche dir das du irgendwann eine Partnerin findest die auch so denkt. Mein Freund will auch keine Kinder, ich habe einen Sohn und nein ich bin durch mit dem Thema #rofl Und manchmal wenn mein Sohnemann früh bockt denk auch ich mir warum #rofl

Ich denke das es nicht krankhaft ist wenn man keine Kinder mag, das ist eben so manche mögen sie manche nicht, selbst liebende Eltern haben ab und an den Gedanken dem Storch das Geschenk zurück zugeben #rofl Und nun werft die Steine

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