Frau redet nicht mit mir und lässt mich Kind nicht tragen

Hallo, seit ein paar Tagen redet meine Frau nicht mehr mit mir und lässt mich unsere kleine auch nicht mehr in den Arm nehmen... Auslöser war anscheinend das ich einmal mit der kleinen länger bei meiner Mutter zu Besuch war. Seitdem ist sie so komisch... Gestern ist sie mir gegenüber auch handgreiflich geworden als ich mit ihr reden wollte und die kleine auch Mal wieder in den Arm nehmen wollte... Ich mache alles um sie zu unterstützen aber seid dem ist sie so komisch. Ich mache den ganzen Haushalt wenn ich bin der Arbeit nach Hause komme und der gleichen... Bin so langsam echt verzweifelt

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Wie geil, dass hier die Urbianerinnen wieder über sich herfallen und virtuell zerfleischen, während der TE einfach mal nichts zu Aufklärung beiträgt und sich allerhöchstwahrscheinlich als Troll gerade kaputtlacht...

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Das habe ich auch gedacht 🙄

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Wie alt ist denn eure Tochter? Wenn sie erst wenige Wochen alt ist, kann man das Verhalten vielleicht mit dem Hormonchaos rechtfertigen: große Verlustangst, Symbiose mit dem Kind.... das würde heißen, es hat sie dann wirklich gestresst, als „ihr“ Kind so lange von ihr getrennt war. Was halt unabhängig von ihren Gründen überhaupt nicht geht, ist, dass sie nicht sagt, was das Problem ist. Und sei es nur, dass sie sagt, sie weiß gar nicht, was das Problem ist.
Ich hoffe, dass sind nicht irgendwelche Launen deiner Frau, weil sie auf dich sauer ist, oder Groll auf die Schwiegermutter, der dahinter steckt. Denn du bist genauso Vater wie sie Mutter ist, und tust wahrscheinlich dein Bestes.
Hast du eine Ahnung, welcher der Punkte da zutrifft?

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>>Auslöser war anscheinend das ich einmal mit der kleinen länger bei meiner Mutter zu Besuch war<<
Wie lang war länger? Minuten, Stunden, Tage, Wochen?
Wusste Deine Frau, daß Du mit der Kleinen Deine Mutter besuchst?

Grüsse
BiDi

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Ach du Schreck, warum ist deine Frau so unfair? Das ist doch kein Auslöser handgreiflich zu werden.
War sie immer schon so?
Also für euer Kind ist das schlimm wenn es alles mit kriegt.

Achte auf eure Tochter und lass dir nicht verbieten dein Kind zu nehmen. Boah schlimm wenn ich sowas lese.

Ich bin selbst Mama von 2 Kindern und tu alles das es ihnen gut geht.

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Ich würde nicht so schnell urteilen.

Wenn mein Mann mit unserem drei Wochen alten Baby einen ganzen Tag lang zu seiner Mutter fährt und ich ihn nicht erreichen könnte, würde meine Nerven auch blank liegen.

Wenn er hingegen für eine Stunde mit unserem einjährigen Kind fährt und eine halbe Stunde später als vereinbart zuhause ist, würde ich daraus kein Drama machen.

Ich finde, es fehlen ein paar Informationen, um die Situation bewerten zu können.

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Irgendwas scheinst du "angestellt " zu haben wenn dieses Verhalten plötzlich aufgetreten ist.
Du hast ja schon geschlussfolgert das es wahrscheinlich mit dem "längeren" Besuch bei deiner Mutter zu tun hat.
Wenn deine Frau stillt und der Besuch nicht angesprochen war-dann wäre das ein Unding und sie wäre zu Recht sauer.
Kommt natürlich auch drauf an wie lange ihr weg wart.
Aber du wirst schon echt ein Riesen Patzer gemacht haben .Sonst wäre dieses Verhalten nicht so plötzlich aufgetreten

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..." Ich war bei meiner Mutter und war da sehr lange und habe die Zeit vergessen. Seit dem will mein Mann nicht mehr, dass ich das Kind auf den Arm nehme. Und er wurde handgreiflich...."

... Und jetzt ließ nochmal deine Antwort....

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Super!!! Der ist echt gut! Trotzdem kommt es auf das Alter des Kindes an. Wenn ein Stillbaby mit 1-4 Wochen der Mutter für mehrere Srunden entrissen wird, ist es nicht das gleiche, wie beim einem größeren Kind.

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Maternal gatekeeping

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Hallo,

hier wird ja schon diskutiert, ob dein Kind gestillt wird, oder nicht.

Deshalb gehe ich auf beide Möglichkeiten ein:
Für ein Flaschenkind hattest du entweder deutlich mehr Milchpulver mit, als Reserve. Da es dann deutlich länger gedauert hat, war mit dem Kind alles ok - Aber Deine Frau kann jetzt annehmen, dass der lange Aufenthalt geplant war, aber nicht mit ihr abgesprochen. WARUM??
Oder du hattest so viel Nahrung mit, wie für den ursprünglichen Ausflug vorgesehen war, dann hatte das Kind irgendwann Hunger. Geht mit 4 Wochen gar nicht, in dem Alter müssen Bedürfnisse SOFORT gestillt werden.

Stillbaby heißt, dass du
1.keine Chance hattest, das Kind zu füttern.
2.auch die Mutter stillen muss. 4 Wochen nach der Geburt ist mir regelmäßig die Brust explodiert, selbst wenn ich mein Baby bei mir hatte.

Generell entfernt man ein Neugeborenes nicht von der Mutter, ohne das genau abzusprechen. Früher durften Frauen ihr Baby 6 Wochen lang nicht "unter der Traufe durch" tragen, d.h. nicht mit dem Baby das Haus verlassen.
Man nennt diese Zeit auch Wochenbett.
Aber heutzutage muss das Baby ja nur aus dem Bauch der Mutter raus, ab da ist es total easy zu handeln: Milch oben rein, Windeln unten wechseln, kann ja quasi jeder machen und der Vater erst recht.

Vielleicht mal bedenken, dass der Zeitraum IM Bauch bisher viel länger war, als der nach der Geburt.
Ein bisschen Feeling für sanfte Übergänge wäre besser.
Bei Kindern wird man mit der Einstellung "das muss doch jetzt gehen" nie weit kommen.

Ich würde es mit einer dicken Entscheidung versuchen und der Versicherung, dass ihr Euch in Zukunft immer gegenseitig informiert, wo euer Kind ist!! Im ersten Lebensjahr ganz besonders.

LG!

PS
Beim ersten Kind haben wir auch gedacht, nach 3 Wochen könnten wir zu dritt an einer Veranstaltung teilnehmen. War eine saublöde Idee. Ich war noch nicht fit (Kann man vorher nicht wissen!!) und das Kind noch total unberechenbar in seinem Rhythmus.
Beide Kinder hat mein Mann etwa im selben Alter für eine(!) Stunde mitgenommen, um sie seinen Kollegen zu zeigen. Das war hart - das Kind war fast ein Jahr ununterbrochen und zunehmend fühlbarer bei mir. Ist es weg, wehren sich alle Hormone! Wäre er nicht SOFORT wieder da gewesen, genau wie abgesprochen, hätte ich vermutlich nicht geschmollt, sondern bereits die Polizei verständigt oder im Krankenhaus angerufen ...

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Entscheidung = Entschuldigung!!

Blöde Autokorrektur..

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Klingt sehr hysterisch.

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In erster Linie sollte die Mutter mal ihr Konfliktverhalten hinterfragen... auch wenn er evtl. einen Fehler gemacht hat, dann soll man sich um Gottes Willen nicht wie ein trotziges Kleinkind benehmen, dem einer den Lolli geklaut hat. Will man sowasdem Kind vorleben? Problem ansprechen, was hat der Partner falsch gemacht? Was erwartet man in Zukunft? Gerne auch mal richtig anschnauzen und dann ist dich wieder gut.. aber dieses unterschwellig wochenlang trotzige, beleidigte... boah, ich kann das nicht ab. So fährt man jede Beziehung vor die Wand, weil der Partner (zurecht) irgendwann flüchtet

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Hat mein Ex auch gebracht damals. Da war das Kind keine Woche alt und er hatte es „nur“ drüben bei den Nachbarn dabe und hat sich bei deren Grillparty fest gequatscht. Ich mitten im Wochenbett, von der Geburt noch total geschwächt, hab es mir nicht zugetraut da rüber zu gehen und das Kind zu holen. Zumal ich wohl sofort angefangen hätte zu heulen und das den fremden Leuten nicht zeigen wollte. Es war vllt ne Stunde da, nicht abgesprochen, ans Handy ist er nicht. Ich war so fuchsteufelswild als er nach Hause kam!

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Ja und?

1 bis 2 Häuser entfernt. Beim eigenen Vater.......

Hast du das Baby brüllen hören können vor Hunger, oder warum musste er, mit dem Baby bei dir sein?

Fenster aufmachen, und raus brüllen, wenn es wichtig wäre.
Am Kinderwagen festhalten, als Gehilfe, und das Baby holen gehen, wenn es sich schon puterrot gebrüllt hätte.

Oder einfach auf der Couch liegen bleiben, Shirt hoch und Luft an die Brust und Kaiserschnittnarbe lassen, und froh sein, das Papa und Baby sich so einig sind.

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Warum Kaiserschnittnarbe? Warum überhaupt so wertend und unverschämt?

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