Aufenthaltsbestimmungsrecht vor Gericht

Hallo zusammen,
ich habe mal eine Frage.
Meine Frau möchte unbedingt das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht und hat es vor Gericht beantragt.
Ihr Ziel ist es einfach eine Zwischenstation in unsere Heimatstadt einzulegen. langfristig möchte sie jedoch 150 km weit weg ziehen mit den Kindern . Was sie aber noch geheimhält . die Kinder sind drei und fünf Jahre alt ich habe zu den Kindern eine sehr enge Beziehung ich weiß dass meine Kinder das nicht verkraften würden. ich habe ihr das Wechselmodell vorgeschlagen was sie strikt ablehnt aus unserem Freundeskreis habe ich herausgefunden dass es hier eigentlich nur um die Kohle geht .
vor Gericht wird sie die Argumente bringen
- dass die Kinder hin und hergerissen sind durch das Wechselmodell und kein wirkliches zu Hause haben .
-Sie ist der Meinung dass man dadurch die Kinder kein richtiges zu Hause haben keine einheitliche Erziehungsmethode .
Meine Frage wäre was könnte man dagegen argumentieren.

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Hallo.

DU musst gar nichts argumentieren ....

.... lass das einen Anwalt machen, wenn es soweit ist ... der wird schon wissen, wie man(n) in einem solchen Fall argumentiert.

Vor allem könne wir hier Dir schlecht raten, was Du argumentieren und als Pfund in die Waage werfen kannst ... wir kennen Dich nicht ... und somit wäre alles graue Theorie; zumal das Wechselmodell auch hier im Forum sehr umstritten ist.

Gruß
sisein

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Ok , mache mir eben große Sorgen

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Dann solltest Du Dich im Vorfeld schon mal von einem Anwalt beraten lassen ... eine Erstberatung kostet nicht die Welt ... und es dürfte nicht schlecht sein, der Mutter der Kinder einen Schritt voraus zu sein, bevor sie Dich gegebenenfalls vor vollendete Tatsachen stellt.

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Natürlich geht es ihr, wie sooft, nur um die Kohle :-D (ja ich weiß, es sind nicht alle Frauen gleich!).
Ich fand es bei einem Freund recht lustig. Er hat seiner ehemaligen Lebensgefährtin auch das Wechselmodell vorgeschlagen und sie fand es auch super. Bis sie erfahren hat, dass es dann deutlich weniger Geld gibt - dann war sie plötzlich total dagegen :-D .

Ich hoffe du bekommst es durch.


Gruß

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<<<Natürlich geht es ihr, wie sooft, nur um die Kohle :-D (ja ich weiß, es sind nicht alle Frauen gleich!).>>>

Natürlich geht es nur um die Kohle, deshalb hat ja mein Ex sich keine Arbeit gesucht. (Ich weiß, es sind nicht alle Männer gleich). #augen



Zum TE: Wie hier schon geschrieben, wende dich vorab schon an einen Anwalt. Der kann dich am besten beraten, welche Wege die richtigen sind bzw. gute Chancen bestehen.

Alles Gute und viel Glück.

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Es gab doch bestimmt Unterhaltsvorschuss :-)

Gruß

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Sie zieht doch sicher nicht nur weg, um dir „eins reinzudrücken“. Ein Wechselmodell ist bei weit entfernten Wohnorten dann schlicht nicht machbar.

Du kannst ihren Umzug nicht verhindern. Die Frage ist eher, könntest du die Kinder denn bei dir betreuen? Da sie das alleinige ABR beantragt hat, wird es auch einem von euch zugesprochen. Das geteilte ABR ist dann nicht mehr. Wenn du die Kinder nicht zur Not 100% betreuen könntest, bekommt deine Ex mit ziemlicher Sicherheit das ABR und kann hinziehen wo immer sie auch möchte. Wichtig wären hier noch ein paar Hintergründe zu wissen, wo die Kinder vorher gewohnt haben, wie ihr die Betreuung aufgeteilt habt... um wirklich einschätzen zu können, wie deine Chancen sind.

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Ich habe aufgrund eines Umzugs das alleinige aufenthaltsbestimmungsrecht bekommen. Mein ex mann wollte nicht das wir weg ziehen. Ich hatte aber in einer anderen stadt einen neuen partner und war schwanger. Unsere tochter sollte eingeschult werden. So hatte der richter nichts gegen einen umzug.

Da der vater aber strickt dagegen war habe ich das alleinige aufenthaltsbestimmungsrecht bekommen. Und die erlaubnis sie ohne seine zustimmung dort in der schule usw anzumelden. Das sorgerecht hat er nach wie vor.

Der umgang der zeitgleich verhandelt wurde , wurde von alle 2 wochen (1tag vom we) auf alle 3 wochen geändert.

Aber sie hatte 0 bindung zu ihm. Er saß zu der zeit in der jva und war vorher nicht für sie da.

Letztlich bin ich nicht weg gezogen und selbst 9 jahre später nimmt er seinen geforderten umgang nicht wahr.

Ich denke wechselmodell wird bei euch nicht klappen. Denn die kinder gehen in die kita/ schule. Und können da nicht mal eben raus genommen werden. Du kannst nach den ferien/ we fragen. Das ihr für dort eine Regelung herbeiführen könnt.