Kindsmutter möchte das Tochter in meine gesetzliche Krankenversicherung aufgenommen wird.

Hallo,

habe ein uneheliches Kind welches bisher bei der Krankenversicherung der Mutter mitläuft. Nun will sie aber, dass ich mein Kind in meine gesetzliche Krankenversicherung (GKV) aufnehme.

Mein Kind lebt nicht bei mir sondern bei der Kindsmutter. Sollte sie medizinische Behandlungen machen lassen, dann bekomme ich die Rechnungen geschickt wenn sie auf meine GKV läuft.
Sollte ich so etwas machen?
Welche Folgen können auf mich zukommen?
Sollte ich darauf bestehen, dass sie bei der Kindsmutter weiter versichert ist?

Grund warum sie zu mir wechseln soll ist, dass ihre Gesundkeitskarte nicht mehr funktioniert und sie jetzt Impfungen bräuchte. Eine neue Gesundheitskarte aber lange zum Versenden bräuchte. Finde das ist eine fadenscheinige Begründung...

Was meint ihr?

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Eine absolut fadenscheinige Begründung. Eine neue Karte dauert maximal 7 Werktage. Der Kinderarzt rechnet quartalsweise ab. Sie kann die Karte also innerhalb 3 Monate vorlegen um die Impfungen abrechnen zu lassen. Lass dich nicht für dumm verkaufen.
LG

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Wenn die Karte nicht funktioniert, dann kann man bei der kk anrufen und die faxen innerhalb 1 Tages einen Kostenübernahmeschein an den Arzt, der es braucht. Habe ich letzten Monat selbst machen müssen, hat wunderbar geklappt! Das einfach mal der Kindsmutter mitteilen 😉

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Hallo

Da ist was faul.

1. Bekommt man die Karte automatisch neu wenn die alte abläuft.
2. Ausnahme das Kind wird 16 dann wird man angeschrieben weil ein Foto rein muss.

3.kann der Arzt bei der Krankenkasse anrufen und dann bekommt er die Bestätigung das das Kind versichert ist.

4.Eine neue Karte dauert eine Woche.

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Die Karte wird wohl defekt sein, aber selbst dann reicht ein kurzer Anruf und man bekommt eine neue. Ansonsten hast du recht, wenn sie nur abläuft bekommt man automatisch eine Neue...

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Sehr Fadenscheinig.
So ne Karte braucht 3 Werktage.. Impfung kann auch nen Moment warten.
Was ich nicht verstehe ich wieso du Rechnungen bekommen solltest? Bist doch gesetzlich versichert?!
Theoretisch gibt es durch Kks sowieso Gehaltsnachweise der Eltern vorzulegen wo das Kind zu versichern ist.. So kenne ich das, nämlich eigentlich beim mehrverdiener - wie das alletdings aussieht bei getrennten Eltern weiß ich leider nicht.
Ich wüsste allerdings auch nicht wieso die Mutter daraus Vorteile haben sollte.. einzig ist meine Befürchtung das sie selbst gar nicht Krankenversichert ist, ergo das Kind auch nicht und es deshalb auch keine Karte geben wird... Aber das wäre spekulation und unterstellung.

Denke ihr solltet nochmal miteinander reden.

Lg & Berichte mal was draus geworden ist...

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Gehaltsabrechnung um zu ermitteln, bei wem das Kind versichert wird? Habe ich noch nie gehört. Meine Kinder sind bei mir versichert, obwohl mein Mann mehr verdient. Das passierte automatisch. Beim ersten Kind waren wir noch unverheiratet, beim zweiten nun verheiratet.

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nein meine Kks prüft jedes Jahr die Einkommensverhältnisse.

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Hallo,

Das ist ja eine merkwürdige Geschichte. Meine Tochter war auch erst bei meinem Ex versichert (unverheiratet) und später nach der Elternzeit bei mir. Abrechnungsteschnisch ist das egal. Nur die Post der Krankenkasse geht halt an den bei dem das Kind versichert ist.

Eine neue Karte bekommt man schnell.
Arbeitet Deine Ex denn? Ist sie überhaupt versichert? Oder ist sie privat versichert und müsste die Impfung selbst zahlen? Dann ist ein Wechsel aber so weit ich weiß nicht so einfach.

LG
Sunny

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"Grund warum sie zu mir wechseln soll ist, dass ihre Gesundkeitskarte nicht mehr funktioniert und sie jetzt Impfungen bräuchte. Eine neue Gesundheitskarte aber lange zum Versenden bräuchte."

Das ist doch Quatsch. Du bräuchtest ja auch eine Karte von deiner GKV plus müsstest sie vorher noch anmelden. Das würde ja noch länger dauern.

Da ist etwas anderes im Busch, was könnte das sein? Mit fällt da auch nur die Möglichkeit ein, dass es gar keine Versicherung von ihrer Seite gibt.

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Ich denke hier muss man mehreres auseinanderhalten.

Wenn die Karte nicht funktioniert, reicht ein Anruf bei der Kasse und diese faxt eine Versicherungsbescheinigung an den Arzt. Alternativ kann die Mutter diese natürlich sich auch selbst im Internet ausdrucken...bei meiner Kasse geht das zumindest. Der Arzt akzeptiert das, wenn es tagaktuell ist. Es kann also definitiv nicht sein, dass man in Deutschland nicht behandelt wird, weil eine Karte nicht funktioniert.

So ganz ohne Fragen wird die GKV das Kind auch nicht beim Vater beitragsfrei versichern. Immerhin war das bisher problemlos bei der Mutter möglich. Warum nicht weiter? Wenn die Mutter jetzt vielleicht selbst in der PKV ist, könnte es schon schwierig werden.

Welche Zusatzbehandlungen die Mutter machen möchte, muss sie unterschreiben. Grundsätzlich zahlt sie diese auch. In der GKV gilt die simple Regel: alles, was medizinisch notwendig ist, zahlt die GKV voll (bei Kindern). Alles was die GKV nicht zahlt, ist demnach nicht medizinisch notwendig und somit Luxus. Luxus zahlt der, der unterschrieben hat.

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Ein Krankenkassenwechsel funktioniert nicht über Nacht.