Wie viel unterm Baum ist genug/zu viel?

    • (1) 18.12.18 - 20:46

      Hallo,

      Heute habe ich die ersten Geschenke verpackt und dabei ist mir aufgefallen, dass für unseren fast 16 Monate alten Sohn mindestens 8 Geschenke unter dem Baum liegen werden. 1 von Uroma, 2 von Oma, 2 von der Tante und 3 von uns (die jedoch das eine von Uromma ergänzen). Ich finde das ganz schön heftig und überlege, ob wir von unseren Geschenken was zurückhalten sollen...
      Am 2. Feiertag wird es eine zweite Bescherung geben, wo es auch nochmal mindestens 3 Geschenke von Onkel/Tante geben wird.

      Wie viel ist zu viel und in welchem Alter? Wie handhabt ihr das?

      • Also bei mir in der Familie ist es schon immer üblich (ich glaube schon bei meinen Eltern), dass sich an Heilig Abend nur die "Kernfamilie" (Eltern und Kinder) beschenken.
        Am 1. und 2. Weihnachtstag gibt's dann die Geschenke von Großeltern und Paten.
        So hat man nicht so eine Geschenkeflut und die anderen Weihnachtstage werden auch noch mal bewusst begangen - bei uns gehört dann zur Bescherung auch immer noch mal das Liedersingen und die Weihnachtsgeschichte.

        Ist bei uns auch immer so - und, ich muss gestehen, dafür bin fast alleine ich verantwortlich.

        Bis auf die Schwagerfamilien besorge alles ich für unsere drei Kinder und wer möchte, beteiligt sich finanziell.

        Die beiden großen Kinder bekommen immer um die 10 Geschenke, wobei es z. B. auch Bücher, Rätselhefte etc sind. Sie haben bis heute keine richtigen Wünsche, geben aber Jahr für Jahr an, dass das Christkind immer tolle Sachen bringt.

        Ihnen geht es auch viel ums Auspacken und erst einmal weniger um den Inhalt. Das entdecken sie dann nach und nach. Ich habe nicht das Gefühl dass sie überfordert sind, weil sie die Geschenke langsam nach und nach würdigen. Eines wird an Heiligabend aus der Verpackung genommen und damit gespielt und weitere über die Weihnachtsfeiertage. Bis das letzte geöffnet und spielbereit ist vergehen oft einige Wochen. So ist es auch mit der Geschenkeflut an Kindergeburtstagen, aber für mich gehört es trotzdem dazu.

        Der Jüngste (so alt wie deiner) bekommt übrigens "nur" 4 Geschenke, aber auch ziemlich hochpreisig - aus Holz, u. a. den Hörbert. So richtig viel wird er noch nicht mitbekommen, aber preislich soll es da keine Unterschiede geben.

        Ja, ist schon viel.... ob es ZU viel ist, hängt von deinem Kind ab.
        Ich mag es auch gerne, wenn viel unter dem Baum liegt.
        Mal zum Vergleich.
        Meine beiden Großen sind 5 und 3.
        An heilig Abend bekommt jeder 5 Päckchen und ein gemeinsames.
        Am 1. Weihnachtsfeiertag nochmal 6 und ein gemeinsames allerdings ist jeweils die Hälfte der Päckchen pro Tag auch nützliches (Schlafsäcke, Bücher, Puzzles, Kleidung, bastelmaterial). Überfordert waren meine Kinder bisher nie, in der Regel wird mit dem WOW-Geschenk sofort gespielt und die anderen Dinge kommen erst in den Tagen oder Wochen danach zum Einsatz.

        Mit 16 Monaten sind sie ja schon noch sehr klein und hat am Papier bzw. auspacken noch mehr Freude als am Inhalt.
        Du könntest aber auch ein paar Pakete einfach stehen lassen und sie ihn peu a peu in den darauffolgenden Tagen öffnen lassen

      Unser Sohn ist bald 15 Monate alt und wir feiern Heiligabend nur zu dritt.
      Tatsächlich bekommt er von uns (also Mama und Papa) gar nichts zu Weihnachten 😳 wir machen uns einfach einen schönen Tag, gehen zum Krippenspiel und werden mit der Spielzeugeisenbahn spielen, die wir nur zu Weihnachten aufbauen. Er hat sie letztes Jahr schon gesehen, aber sie wird für ihn dieses Jahr ja trotzdem „neu“ und bestimmt ein Highlight sein. Mein Mann und ich schenken uns auch nichts (und das tun wir schon seit Jahten und halten uns auch dran 😉), also wird es dieses Jahr tatsächlich gar keine Geschenke an Heiligabend geben 🙈 (sonst haben wir immer mit einem Teil der Familie gefeiert, dieses Jahr das erste mal unter uns)
      Am ersten Feiertag bekommt er dann Geschenke von den einen Großeltern und Onkel und Tanten und am zweiten Feiertag von den anderen. Ich weiß nicht genau, was und wieviel die Familie schenken wird. Habe allerdings eine Amazon Wunschliste vorgegeben und da halten sich hoffentlich alle dran. Zum Geburtstag hat es jedenfalls geklappt.
      Aber bei der Anzahl an Verwandtschaft kommen da mindestens 8 Geschenke zusammen.
      Am Ende wird er mehr mit Papier und Kartons spielen, aber das ist ja auch schön. Die „Nützlichkeit“ der Geschenke kann sich ja auch erst im Laufe der nächsten Monate entwickeln.

    • Ich finde, es kommt auch drauf an, WAS da alles unter dem Baum liegt, und nicht nur, wie viel.

      Wenn es viele verschiedene Sachen sind, dann ist es in dem Alter schnell zu viel.

      Meine Kleine wird dieses Jahr die Spielküche meiner Großen bekommen. Auch einen Teil des Zubehörs. Das werden dann auch mehrere Päckchen, aber es ist dann beispielsweise ein Topf, ein Kochlöffel, ein paar Holzlebensmittel. Alles passt zusammen und sie kann zusammen damit spielen.

      Eine Puppe und ein Auto und einen Ball und Bausteine und... führt aber schnell dazu, dass ein Kleinkind dann gar nicht weiß, womit es grade spielen soll.

      lg

      • So sieht es innerfamiliäre bei uns auch aus. Uromma schenkt die Küche und unsere 3 Päckchen sind Geschirr und Küchenhelfer. Von Tante und Oma (hoffentlich) jeweils Küchenzubehör und ein eigenwilliges Teil. Von den Paten später auch wieder was für die Küche. Mal sehen. Hätte hier noch Duplo stehen, aber ich finde einfach, dass es zu viel wird....

        • Dann lass das Duplo noch im Schrank. Und dann kannst du es immernoch zwischendurch schenken, wenn eine passende Gelegenheit kommt.

          Ich besorge für die Uroma immer die Geschenke und sie gibt mir das Geld. Für die Kleine habe ich auch nicht alles ausgegeben und den Rest in die Spardose gesteckt. Sie hat von den großen Geschwistern einfach so viel. Wenn mir dann in ein paar Wochen doch noch eine gute Idee kommt, gibt es eben dann noch eine Kleinigkeit.

    Meiner Führung nach ist das in dem Alter eindeutig zu viel. Bei uns haben wir alle gebeten, sich auf ein Geschenk zu beschränken. Die Regel gilt auch heute noch - so ist unser Kind acht und hat noch ganz viele Wünsche, was ich super wichtig finde...

(12) 19.12.18 - 11:48

Zu festen und Geburtstagen bekommen bei uns die Kinder immer jeweils 2 Geschenke von uns und jeweils eines von den Großeltern, dh 4 geschenke pro Kind, wobei nur 3 an heiligabend verschenkt werden. Finde es ok. Bei euch ist es schon etwas viel, aber wenn die Geschenke nicht alle am gleichen Tag verschenkt werden, ist es wiederum ok. Mit 8 Päckchen wird ein 16 Monate altes Kind überfordert sein nach meiner Meinung.

Er ist nun ja auch erst noch sehr klein, daher wird er auspacken und auspacken und erst nach und nach mit den Dingen spielen, finde ich auch nicht so schlimm, ist erstmal für die nächste Zeit immer mal wieder was Neues zu spielen da.
Wenn er etwas älter ist finde ich eine alte Tradition von mir früher ganz gut, die ich heute auch mit unseren Kindern praktiziere, wenn Geschenke z.B. von entfernt wohnenden Verwandten oder Freunden per Post kommen, dürfen diese bereits an Heiligabend vormittags ausgepackt werden. Ebenso halte ich die Geschenke von meinen Schwiegereltern, die wir meist nicht direkt an Weihnachten sehen bis zum zweiten zurück. Mein Bruder mit Familie kommt am 1.Tag, wir (bis vorletztes Jahr mit meinen Eltern) schenken direkt an Heiligabend.
So ist es ganz gut verteilt und die einzelnen Geschenke kommen gut zur Geltung.
LG

(14) 20.12.18 - 10:36

Huhu

Also unsere sind etwas über 2 uns 11 Monate und es wird geben:

3 Geschenke zusammen
Und sonst pro Kind 6 Geschenke verteilt auf alle Tage.
An Heiligabend gibt es 2 von den gemeinsamen Geschenken und noch 3 für jedes

Am 1 Feiertag
1 Gemeinsames und 1 pro Kind

Und am 2 Feiertag dann nochmal 2 Geschenke pro Kind

Ich find es völlig in Ordnung. Da auch Trinkflaschen dabei sind und was für draußen, drinnen, was zum Bauen usw.
von jedem etwas also

Schaut Euch mal das hier an ❤️

https://youtu.be/wzry8ATXvX0

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