Vorweihnachtszeit Stress oder Entspannung für euch?

Liebe Forengemeinde,

wie sieht es bei euch aus, ist Vorweihnachtszeit für euch Stress oder Entspannung?

Wir gehen es gemütlich an. Nächste Woche habe ich auch meine Weihnachtsfeier hinter mir. Unsere Kinder sind groß (21 und 15 Jahre). Unser Jüngster hat sich nie so richtig für Weihnachten interessiert. Liegt auch mit daran, dass er autistisch ist. Wir gehen einen Sonntag vor Weihnachten mit meinen Bruder Essen. Der verschwindet über die Weihnachtstage bei seiner Tochter. Ich dekoriere heute für die Adventszeit (komme unter der Woche nicht dazu, Zuviel um die Ohren), bestelle uns einen Tisch für Weihnachten, mache einen Plan fürs Essen für Heiligabend.

Ich hatte schon wesentlich stressigere Vorweihnachtszeiten gehabt. Weihnachtsfeiern auf der Arbeit, Schule, Kindergarten, Therapietermine dazwischen. Wo ich manchmal nicht wusste wie mir zeitlich der Kopf stand. Wo ich es nicht mal auf die Reihe bekam übern Weihnachtsmarkt zu gehen. Diesen Stress habe ich zum Glück nicht mehr. Der Große geht seine eigenen Wege. Und den Jüngsten interessiert die Vorweihnachtszeit kaum.

Wie sieht es bei euch aus?

LG Hinzwife

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Hallo,
hier ist alles dekoriert, die Geschenke müssen nur noch eingepackt werden....ein paar Termine haben wir, aber das hält sich in Grenzen.
Den Tisch für den 2. Feiertag haben wir letztes Jahr am 2. Feiertag beim bezahlen direkt wieder reserviert. Hier muss man mindestens ein halbes Jahr vor Weihnachten reservieren, sonst bekommt man gar nichts mehr.
Wir nehmen uns aber im Alltag jeden Abend etwas Zeit, um vorzulesen. Unser Kleiner ist 11 und liebt die Adventskalenderbücher von den 3 ???. Der Grosse ist aus dem Vorweihnachtskram raus, er ist 15, findet es bestimmt schön, dass hier alles dekoriert ist, würde das aber im Leben nicht zugeben. Er will allerdings einen Abend mit uns zum Waldweihnachtsmarkt im nahe gelegenen Wildwald. Da freuen wir uns schon alle drauf.
Lg
Elsa01

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Hallo,

leider ist es bei mir gerade genauso, wie es bei dir früher war. Ich fühle mich total gehetzt und kann die bevorstehende Adventszeit wohl nicht genießen. Unser großer Sohn ist Asperger Autist und sehr speziell. Momentan läuft es alles andere als rund, wir haben daher häufig Termine. Sein kleiner Bruder hat Probleme in der Schule, daher sind wir aktuell in der Testung auf Dyskalkulie und außerdem in der Ergotherapie. Ich hoffe so sehr, dass es bald wieder ruhiger zugeht, das geht mir echt an die Substanz....

Gruß, kleinekecki

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Hallo

großartig Streß hab ich keinen bzw. ich mach mir keinen. Wir haben zwei große Kinder mit 19 & 20 Jahren und einen Nachzügler mit 8 3/4 Jahren.
Ein paar Termine mit Weihnachtsfeiern gib es, Plätzchen, Kletzenbrot & Stollen sind schon gebacken, Adventskranz gebunden & dekoriert hab ich heute etwas.
Geschenke sind die meisten schon besorgt, die zwar noch eingepackt werden müssen, aber so tragisch empfinde ich das nun auch wieder nicht.
Ja evtl. gehen wir mal auf einen Weihnachtmarkt, aber so unbedingt muss bei uns da keiner hin.
Ansonsten läuft die Adventszeit ganz normal, wie sonst auch, mit dem Unterschied, dass der jüngste jetzt schon ganz gespannt auf´s Christkind wartet. Ob er noch dran glaubt? Hmm, mal ja, mal nein oder lieber doch noch. Ich glaub er will einfach noch dran glauben.
Ich selbst freu mich auf meinen Bruder, der mit Familie in Italien lebt & sie an Weihnachten wie immer bei uns (Bayern) sein werden. Am 24. ist zwar dann immer etwas Trubel, aber den Rest werden wir ganz gemütlich verbringen.

LG & schöne Adventszeit wünsch ich Euch

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Hallo,
da ich momentan in Elternzeit bin, habe ich nicht viele Verpflichtungen und somit eine eher entspannte Vorweihnachtszeit. Es stehen nur zwei Weihnachtsfeiern auf dem Plan, den Rest lasse ich mir offen.
Da wir dieses Jahr die gesamte Famie zu Weihnachten zu uns eingeladen haben, war ich zwischenzeitlich etwas im Planungsstress, aber das ist eigentlich positiver Stress, weil ich mich darauf freue und es gerne mache.

Auch während meiner Arbeitsjahre versuche ich, soviel Stress wie möglich rauszunehmen. Manche Dinge müssen sein, wie z. B. die Festlichkeiten von der Kita oder berufliche Verpflichtungen, jedoch räume ich der Familie und mir abseits davon viel Zeit und Ruhe ein, damit ich nicht so gestresst bin und die Kinder es schön haben.
Meinen Mann haut so schnell nichts um, der ist da sehr resistent im Vergleich zu mir. Ich muss besser auf mich achten und das tue ich mittlerweile auch, indem ich mich so gut es geht organisiere und Prioritäten setze = soviel Pflicht wie nötig und soviel Vergnügen wie möglich.🙂

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Hier ging und geht es ähnlich. als die Kinder in Kindergarten und Grundschule waren, hatten wir viele termine, ich als Mama habe sie begleitet. Aber schon in der weiterführenden Schule wurde es anders, weil sie vieles allein wahrnehmen konnten.

Das Einzige, was wir noch heutzutage mit den Kindern (18+22) gemeinsam machen: als Familie auf den Weihnachtsmarkt gehen. Und mein Mann geht mit beiden zum frühstücken außerhalb am Heiligabend. Diese Tradition entstand, als sie das mal nach dem Einkaufen von Geschenken für mich machten. Dieses Papa- Kinder- Frühstück gehört jetzt einfach in die Adventszeit für alle Drei und da zwänge ich mich auch nicht dazwischen.

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Bisher erstaunlicherweise noch stressfrei. Aber auch nur weil ich fünfe gerade lasse dieses Jahr. Sind oben am umbauen und hab beschlossen, wird eh nicht fertig also stresse ich mich nicht und verschiebe das. Statt dessen habe ich dekoriert und mit meiner Tochter gebacken und statt was zu tun waren wir am WE auf einen Weihnachtsmarkt. Hoffe das bleibt weiterhin ruhig und besinnlich. Lg