Wie regeln?

Hallo, meine Frau möchte dass wir ab jetzt da wir ein Kind haben (zu weihnachten 1 3/4), nicht mehr abwechselnd zu meiner Familie zum feiern fahren.
Sonst haben wir immer ein jahr bei meiner familie (250 km einfach) und das andere hier wo wir wohnen wo auch ihre familie wohnt gefeiert.

Jetzt mag sie immer hier bleiben mit der Begründung dir können ja auch kommen (meine Schwester mag aber nicht direkt am 24.12. her fahren weil sie an den Feiertagen Geburtstag hat und ja die Familie von ihrem Mann auch dort ist und er die sehen will.)
Nun weiss ich nicht wie ich das meiner Familie bei bringen soll, es tut mir weh sie zu enttäuschen. Nicht dass sie denken sie sind mir egal oder so. Und ich finde es traurig dass meine Familie nie mit ihrem Enkel weihnachten feiern darf. Zumal es ja die Abmachung gab mit dem Wechsel .

Andererseits verstehe ich meine Frau auch etwas. Sie sagt es ist so stressig, vor allem fürs Kind und gürs Kind auch schöner, Weihnachten daheim zu feiern und wenn rs was geschenkt kriegt dass es das dann gleich aufbauen kann und nicht dort wleder abbauen muss etc , und die Geschenke müssen nicht erst wieder hin unf dann zurück gefahren werden. Noch dazu müsste die Bescherung fröher statt finden , wo der Ablauf bei meiner Familie seit Jahren der gleiche ist und erst Kirche etc. Bei uns gab es immer erst um 22 Uhr Bescherung. Gut das könnte man ändern. Ich verstehe einerseits meine Frau aber andererseits finde ich es nicht gerecht und bin traurig und weiss nicht wie ich es meiner Familie sagen soll. Es ist ja nicht mehr lange.

Wie würdet ihr es sagen? Bzw. findet ihr es gerecht/begründet?

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Naja aber es ist okay das deine Schwester nicht kommen möchte, weil sie Geburtstag hat. Aber es wird erwartet das ihr mit nem Kleinkind kommt?
Ich verstehe deine Frau und sie hat Recht. Die anderen können auch mal zu euch kommen.
Dann soll deine Familie am 25,26,27...kommen. Muss ja nicht direkt der 24 sein.

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Verstehe deine Frau da auch. Allerdings finde ich 250km nicht so dramatisch.
Wir haben einen Teil der Familie 450km entfernt und einen Teil hier. Und man wechselt sich ab. Manchmal verbringen wir Heiligabend auch hier und fahren dann erst am 1. Tag rüber. Dann kommt wieder die Familie hier her. Es ist auch nicht unbedingt immer abwechselnd sondern wie es passt (Arbeit und Krankheiten). Es gab auch schon Weihnachten, da haben wir den entfernten Teil nicht gesehen.

Ich würde mich da einfach nicht so versteifen und es Jahr für Jahr entscheiden.
Und deiner Familie würde ich für dieses Jahr halt sagen, dass es euch nicht passt, aber sie natürlich herzlich eingeladen sind. Das muss ja nicht direkt am 24. sein (ich kenne es eh so, dass man am 24. eher im kleineren Kreis feiert).

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Seltsam.

Deine Familie bewegt sich seit Jahren keinen Millimeter und Frau&Kind sind jetzt vermeintlich Problemverursacher?

24.12 ist für uns in Stein gemeißelt, dass wir zuhause sind und Kind sich an eine Kindheit mit Bescherung zuhause unterm Weihnachtsbaum erinnern kann.

Ab dem zweiten Feiertag kann die Reiserei meinetwegen losgehen.

Ein Jahr gar nicht, zweites Jahr ab 25.12 oder nur am 26.12.

250 km ist doch keine Entfernung.

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Hey!
Ich kann dich total verstehen. Weihnachten möchte man gerne mit seiner Familie verbringen. Ich verstehe aber auch deine Frau. Es ist natürlich viel für eure kleine. Ich würde aber versuchen einen Mittelweg anzustreben, auch wenn das mit mehr Aufwand verbunden ist. Meine Idee wäre an eurer Stelle, ein paar Tage eher zu deinen Eltern zu fahren, z. B. am 22. oder 23.12. und dann am 25. nach dem Frühstück zurück. So könnte man mit beiden Familien feiern. Ist natürlich aufwendiger und die Zeit zuhause für Vorbereitungen o. Ä. fehlt, aber so haben beide Familien was vom Enkelkind an den Feiertagen. Und im Jahr darauf könnte man es ja umgekehrt machen und am 25./26. zu deinen Eltern fahren und die Zeit vorher mit ihren Eltern verbringen. Und ab dem 25./26. dann bei deinen Eltern sein, vielleicht da dann auch 1-2 Tage über die Feiertage hinaus dran hängen. Finde, bei 250 km für einen Weg, lohnt sich das nicht nur für einen Tag. Und soooo oft seid ihr bestimmt nicht bei deiner Familie. Das sollte sich schon lohnen. Vielleicht lässt sich deine Frau ja darauf ein, falls du dir sowas vorstellen könntest. Fände es auch sehr schade, wenn eine Seite der Familie über die Feiertage unbesucht bliebe.

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Es gibt doch drei Tage, 24., 25., 26.
Bei uns war es schon immer so, dass wir am 24. Zuhause waren nur in der Kernfamilie.
An den anderen Tagen besuchen wir dann die Familie.

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Wenn man am 25.12. fährt dann kann das kind ja auch nicht mit seinen geschenkten Sachen spielen. Darum ging es meiner Frau u.a. auch.

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Ach und bei deinen Schwiegereltern kann es das besser, weil der Weg den die Geschenke zurücklegen müssen kürzer ist? Ist totaler Quatsch. Geschenke kann man mitnehmen. Und in diesem jungen Alter ist es dem Kind sowieso völlig egal...

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Deine Frau mag Weihnachten lieber zuhause feiern und deine familie mag Weihnachten aucv lieber zuhause feiern.
Beides verständlich.
Aber inwiefern wäre es denn gerechter, wenn deine Frau fahren müsste, obwohl sie nicht will und deine Familie nicht?

Wäre es eine Lösung, Weihnachten zuhause zu feiern und sich gegenseitig abwechselnd zwischen den Jahren zu besuchen?

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Ich verstehe nur Mimimi.
Das Kind wird doch nur vorgeschoben, ich kenne kein Kind das alle Geschenke nur zu Hause bekommt und nie in die Verlegenheit kommt mal was wieder abzubauen. Unser Kind LIEBT Weihnachten bei Oma und Opa 400km weit weg!
Ihr fahrt wie lange? 2 Stunden? Wir sind schon mit frisch aus dem Krankenhaus (10 Tage) entlassenen Frühchen damals auf Heiligabend 400 km zu Schwiegis gefahren, wir fahren jedes Jahr, wechseln nur ab wo wir Heilig Abend sind und die jeweils andere Familie ist dann am 1. oder 2. Feiertag dran.
Das Verhalten geht gar nicht! Wie du es Deiner Familie sagen sollst? die Frage ist eher wie du Deiner Frau sagen solltest dass diese Allüren nicht gehen.

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Naja wenn du direkt 400km mit entlassenen Frühchen fährst, ist es deine Entscheidung. Würde ich nicht tun.
Ich finde schon, dass die Frau erwarten kann das jetzt die anderen dran sind.
Wir feiern den 24 mittlerweile auch daheim. Ich bin froh drüber und genieße es sehr.

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Man führt aber eine Ehe und da sollte man miteinander reden und Kompromisse finden.
Kein Wunder dass so viele geschieden werden wenns an den einfachsten Grundlagen wie für BEIDE Seiten annehmbare Lösung zu finden wie man 3 Feiertage verbringen kann. Und Argumente dass das arme arme Kind dann ja nicht mit einem Geschenk spielen kann sind absolut an den Haaren herbeigezogen. Wenn sie das Kind so erzieht dann Prost Mahlzeit das wird ein Kronprinz par excellence.

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Hi,
ein über das andere Jahr, wird doch wohl zu machen sein? Ich würde das nicht akzeptieren.

Wir haben ein "Fähr-Problem". Wir kommen an Weihnachten nach 19 Uhr nicht mehr heim, 18 km, sondern müssen einen 80 km Umweg fahren.

Mein Mann "muss" aber im Heimatort noch in der Kirche mit dem Musikverein blasen, die Jungs bei uns im Ort machen noch im Krippenspiel mit.........................nix mit Heiligabend, Hektikabend..............

Am ersten drüben, am 2. bei meinen Eltern. Doppelte Fährkosten, hin und her Fahrerei. Nach Weihnachten wieder arbeiten gehen. Nur Hektik.

Wir fahren jetzt an Heiligabend rüber, nix mehr Krippenspiel, da der Kleine das nicht mag. Gehen in die Kirche, Bescherung, Raclett und den Abend ausklingen lassen. Nächsten Tag lange schlafen, kurzes Frühstück, heimfahren und ab 15 Uhr meine Eltern und Schwester Familie erwarten. Kuchen habe ich ja alle schon gebacken, Plätzchen gibts auch, Kaffee ist schnell gekocht, Tisch schon vorgedeckt.

Und der 2. Weihnachtstag ist uns.................................fertig!

Wenn Deine Schwester noch über Weihnachten Geburtstag hat, ist doch alle 2 Jahre hinfahren wirklich machbar!

Setz dich durch!

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Huhu ⛄️🎄
Es ist nicht so das ich deine Frau überhaupt nicht verstehen kann. Ich habe jetzt länger darüber nachgedacht und ich finde trotz allem, sie übertreibt.
Es war bei euch scheinbar immer so das im Wechsel gefeiert wurde, was ich selbst als die fairste Entscheidung für beide Parteien finde.
Wäre das Kind gerade frisch geschlüpft könnte ich verstehen das man das Jahr aussetzt aber wir reden von einem fast 2 jährigen Kind.

Ihr könnt das doch toll gestalten , 2h Fahrt sind jetzt nicht die Welt. Am 24. lecker zuhause frühstücken dann auf den Weg machen, dort den Tag genießen, am 25. nach dem Frühstück heim fahren und am 25. zu Kaffee und Kuchen zu ihren Eltern. Da müsst ihr nichts vorbereiten und könnt euch direkt an den nächsten gedeckten Tisch setzen. Wenn das Mäuschen müde sein sollte hat es noch genug Zeit zuhause zu schlafen bis es zu den Eltern deiner Frau geht.

Ich finde es nicht schön von deiner Frau das sie dich in einer solche Situation bringt und das würde ich ihr genauso sagen.

Noch am Rande , ich finde es ganz schrecklich wenn Paare plötzlich am 24. zuhause feiern möchten nur weil sie ein Kind bekommen haben. Ultra langweilig !

Bevor jetzt Steine geworfen werden, das ist schlichtweg meine Meinung. Und die muss nicht für jeden richtig sein. Uns würde die Decke auf den Kopf fallen wären wir den ganzen 24. alleine zuhause.

Ich wünsche dir TE das ihr euch einigen könnt und ein schönes Weihnachtsfest habt..

Lg und Gute Nacht ✨

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Schon mal daran gedacht, daß nicht jedes Kind so lange Auto fahren kann.
Mit meinen wäre es unmöglich gewesen. Außerdem brauchten sie ihre Struktur. Jedes Mal wenn ich anderen zu Liebe nach gab, musste ich es ausbaden. Mein Kind hat dann im Auto geschrien, die Nacht durch geweint oder oder.
Ich denke es ist okay, auch mal egoistisch zu sein. Nur weil sie es Jahre zu gemacht haben, muss es doch nicht Jahre so weitergehen.
Wir haben für uns auch beschlossen den 24 als Kernfamilie zu feiern einfach weil ich den Abend mit meinen Kindern genießen möchte.
Meine Schwiegereltern würden Heiligabend nie bei uns feiern, aber warum soll ich mich dem fügen? Sie dürfen es, ich nicht?

Seine Schwester will nicht, daß ist okay? Seine Frau will auch nicht, daß ist falsch?
Ich finde es okay, egal aus welchem Grund.

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Es steht nirgends dass das Kind nicht Auofahren kann und auch das ist Übung. Wenn man Kinder zu Prinzen erzieht denen man es nicht zumuten kann ein Geschenk nicht gleich aufbauen zu dürfen muss man sich nicht wundern wenn sie keine 2 h im Auto aushalten.
Man könnte auch abends fahren wenn das Kind schläft. Wer will findet Wege, wer nicht will Gründe.

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Hallo,

ja, die Fahrerei kann stressig werden. Da kann ich deine Frau verstehen, gerade mit einem Kind. Und was spricht dagegen, wenn die Familie zu euch kommt? Es ist doch nirgends festgeschrieben, dass immer nur eine Seite fahren muss. Wenn ihr die Strecke fahren konntet, können das die anderen auch.

LG

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>>Da kann ich deine Frau verstehen, gerade mit einem Kind.<<

Warum müssen eigentlich immer Kinder als Grund herhalten? Bei Tagesausflügen in Freizeitparks etc geht eine "lange" Fahrt komischerweise immer. Urlaub ist auch nie ein Problem, aber Weihnachten geht gar nicht... Wielange braucht man für die Stecke? Vielleicht 2-2,5 Stunden, mehr nicht.

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Weil die Frau Weihnachten zu Hause ohne die Fahrerei verbringen will. Ein Besuch des Freizeitparks dagegen ist ein Familienausflug, bei dem man nicht großartig an Zeiten gebunden ist. Da wartet keine Familie mit Essen usw.
Zudem sind 5 Stunden Fahrt für einen Familienbesuch an einem Feiertag heftig.

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