Geschenkeflut

Hallo!

Mich interessiert wie ihr das mit den Geschenken dieses Jahr handhabt.
Coronabedingt treffen wir zu Weihnachten kaum Verwandtschaft und Freunde.

Dementsprechend treffen hier nach und nach diverse Weihnachtspakete ein mit Geschenken für die Kinder. Soweit so gut, denn in den meisten Fällen sind es Kleinigkeiten und abgestimmtes Geschenke.

Dennoch glaube ich, dass es ganz schön viel wird, wenn die Kinder an Weihnachten alles auf einmal auspacken dürfen. Unsere 3 Kinder sind zwischen 2 und 7 und ich befürchte, dass sie ganz schön überfordert sind, wenn es alle Geschenke zugleich gibt.
Normalerweise kommt das nicht so geballt, da
man den einen oder anderen ja auch mal vor oder nach Weihnachten trifft.

Wie handhabt ihr das?

Danke für euren Input!

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Wir schenken uns innerfamiliär schon lange nichts mehr zu Weihnachten sondern wichteln jeweils mit den Eltern und Geschwistern. Seit mein Sohn auf der Welt ist, gibt's für ihn von den Omas und Opas natürlich was extra. Und vom (Paten)Onkel und der Patentante kommt auch noch eine Kleinigkeit. Von uns (bzw. dem Christkind) gibts auch immer nur 1 Geschenk, solange er noch so klein ist (2,5). Aber das war's auch schon. Es artet also auch dieses Jahr nicht aus.

Einen richtigen Tipp habe ich für dich leider nicht, aber eventuell könnt ihr ja an Heiligabend eure Bescherung so feiern, wie gewohnt und am 1. Weihnachtsmorgen ganz bewusst die Geschenke von auswärts auspacken (Die dann zufällig an diesem Morgen "geliefert" wurden) mit Bezug/Erwähnung von wem diese jeweils kommen. Das wird ggf. ja auch den Schenkenden ein bisschen gerecht. #kratz

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verteile die geschenke doch auf die feiertage.

weihnachten eure geschenke, die anderen beiden tage die sachen der verwandtschaft.

ist bei uns immer so.

lg

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Hey, ich habe mich das auch schon gefragt. Erschwerend kommt noch dazu, dass eins unserer Kinder am 1. Feiertag Geburtstag hat und wir uns Silvester nicht mit unseren Freunden treffen und die Geschenke auch noch hier liegen. Naja, ich denke mir jetzt einfach, dass dieses Jahr eh nichts normal war und dann sind sie halt platt von der Geschenkeflut. 🤷‍♀️ Sie haben ja dann bis mindestens zum 10. Januar Zeit, diese zu erkunden. ;-)

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Hallo,

bei uns gibt es an Heiligabend immer nur unsere Geschenke.

Geschenke, die wir von den (Ur-)Großeltern geschickt bekommen oder für sie besorgt haben, liegen am Morgen des 1. Weihnachtsfeiertages unterm Baum.

Am 2. Feiertag sind wir normalerweise bei meinen Schwiegereltern. Würden sie wegen Corona die Geschenke schicken, gäb es diese eben bei uns zu Hause am 2. Feiertag.

Wir feiern so oder so über mehrere Tage.

LG

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Wir haben schon immer über die Tage verteilt ausgepackt.

Normalerweise:
-Heilig Abend die Geschenke innerhalb der Kernfamilie (Eltern an Kinder, Kinder an Eltern, Geschwister untereinander, Eltern untereinander)
-Am 1. Weihnachtstag die Geschenke von den Paten (und Freunden bei uns Erwachsenen) die wir im Zusammenhang mit Weihnachten nicht sehen.
-Am 2. Weihnachtstag die Geschenke von den Großeltern (ggf. Paten) die wir an dem Tag sehen.
-Zwischen den Jahren haben wir normalerweise die anderen Großeltern getroffen, also gab es da die Geschenke von denen.

Da wir dieses Jahr niemanden treffen, wird es etwas anders:
-An Heilig Abend die Geschenke der Großeltern (weil mein Mann dieses Jahr an Heilig Abend Spätschicht hat und nicht dabei sein kann) und die Geschwister untereinander
-Am 1. Weihnachtstag von uns Eltern, von den Kindern an uns Eltern und wir Eltern untereinander
-Am 2. Weihnachtstag von den Paten.

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Ich habe immer Geschenke am Heiligen Abend zurückgehalten und für den ersten Feiertag morgens unter den Baum gestellt.

Die Kinder fanden das zwar komisch, dass sie etwas übersehen hatten, aber das Gefühl war schnell vorüber.

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Ich würde die Päckchen auf die Feiertage aufteilen. Je nachdem wie eng/nah euch die Schenker stehen, kannst du ja überlegen, ob ihr das auspacken gemeinsam über Videotelefonie mit WhatsApp, Skype o.ä. macht.

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Ist zwar jetzt eh schon zu spät, aber ich erinnere mich heute immer noch gern daran, dass ich früher das Weihnachtspäckchen meiner Tante, was immer sehr liebevoll und auf mich abgestimmt war, am Tag vor Heiligabend oder am "Heiligmorgen" öffnen durfte.
Das war a) eine super Beschäftigung für mich, b) kamen die Geschenke wesentlich mehr zur Geltung und c) konnte ich anschließend ganz in Ruhe meine Tante anrufen und mich bedanken.
Mit meinen Kindern habe ich das ähnlich gehalten, Päckchen von unseren Freunden oder der Schwester meines Mannes durften, wenn schon da, am 4.Advent oder halt s.o. geöffnet werden. Geschenke meiner Schwiegereltern wurden, wenn wir sie Weihnachten nicht gesehen haben (was häufiger mal vorkam), erst am 2.Weihnachtstag geöffnet werden. Die Familie meines Bruders sehen wir immer am 1.Weihnachtstag.
So waren die Geschenke immer nicht so geballt auf einmal da, alle kamen zur Geltung und wurden "befreut".
LG