Einschulungs screening durchgefallen, brauche ein antworten

    • (1) 26.02.11 - 08:35

      Hallo erst mal,

      mein Sohn wird am 01.07.11 6 Jahre alt und ist somit schulpflichtig. Er ist ein sehr lebhaftes Kind und malen hat bisher nicht sein interesse geweckt. Wenn wir so Vorschulübungen zu hause machen, und es steht dort, male die Bilder die doppelt sind aus, dann sagt er immer: Ach Mama, einkreisen reicht doch auch. :o) Bis vor einigen Wochen gab es von Seiten des Kindergartens und auch zu hause eigentlich keine Probleme. Er hat sich problemlos in den Kindergarten eingefügt (wir haben dieses Jahr noch mal wechseln müsen aus beruflichen Gründen) er hat keinen Stress mit anderen Kindern, er tut niemandem weh oder sonstiges.

      4 Tage vor der Schuluntersuchung durch das Landratsamt hat mich die Kindergärtnerin zu einem Gespräch gebeten und mir mitgeteilt, dass mein Sohn zu hibbelig ist und "den Kaffee zum kochen bringt" (O-Ton) wir sollten mit Sport oder was anderem einen Ausgleich schaffen. Das machen wir auch, er geht jetzt im Verein zum Schlittschuhlaufen, das hat er sich selber ausgesucht.

      An dem Wochenende hatten wir ein Mädchen zu besuch die auf ein Gymnasium gewechselt ist und die hat meinem Sohn ausführlich erzählt, wie schwer es in der Schule ist, sie schreibt nur noch 5er und 6er und hat soooo viele Hausaufgaben, dass sie gar nicht mehr zum spielen kommt. Das hat meinen Jüngsten arg zugesetzt und an der Einschulungsuntersuchung einen Tag später, hat er zwar ALLES richtig gemacht (ist für ihn eigentlich spielerei, zählt bis 100, kann plus und minus auch über den Zehner) aber in jeder kleinen Pause ist er unter den Tisch geschlüpft und hat er gesagt: er will nicht in die Schule, er schreibt da nur 6er und hat zu viele Hausaufgaben auf.

      Also viel er unangehme auf und bekam ein Kreuz bei: Einschulung nur nach Rücksprache mit Kindergarten und Schule.

      Wir wurden wegen Lispeln zur Logopädin geschickt und Ergotherapie soll er machen damit er im Unterricht sitzen bleiben kann und seine hibbeligkeit in den Griff bekommt, es sind aber alles mögliche lösbare Sachen die wir durchaus in den Griff bekommen können, lt. Fachkraft.

      Ich war schon etwas geschockt und im Moment haben wir auch noch keine Ergotherapieplatz, weil ich es zeitlich nicht schaffe vormittags zu gehen. Wir warten also auf einen Termin vorraussichtlicher Start April/Mai.

      Das war im Januar.

      Mittlerweile will mein Sohn in die Schule. Er hat sich einen Schulranzen ausgesucht, und spielt mit seinem großen Bruder Schule. Vorschulaufgaben löst er problemlos (Fehler kann jeder mal machen) und er lässt sich auch zum ausmalen motivieren, obwohl er das eigentlich gar nicht gern macht, nach wie vor.

      Jetzt war diese Woche das Screening mit einer Lehrkraft und mein Sohn hat mal wieder sein Temperament spielen lassen und wollte alles besonders schnell machen. Mal davon abgesehen, dass er ein paar Fehler in den Tests gemacht hat, hat er immer als erster fertig werden wollen und das dann auch verkündet. Er hat die Aufgabenstellung der Lehrerin laut wiederholt und er ging auch schon mal zum spitzen in dieser kurzen Zeit....:o(
      Rückmeldung nun von der Schulkraft: sie sind dagegen, dass er eingeschult werden soll, weil er sich nicht lange genug konzentrieren kann, weil er nicht sitzen bleiben kann weil er ablenkbar ist.

      Ich habe meine Sohn gefragt, warum er denn aufgestanden ist und er meinte er musste spitzen, das war aber gar nicht schlimm, weil ihn die Lehrerin die ganze Zeit angelächelt hat.

      Ich bin aus allen Wolken gefallen, weil bisher so dass keine gesagt hat und ich weiß von zu hause, dass er das alles sehr wohl kann. Die Kindergärtnerin hat dann noch einen oben drauf gesetzt und gesagt: in der Vorschule wären seine Arbeitsblätter unter aller Sau und er könne sich auch keinen kurzen Satz merken, den man ihm sagt. Mein Sohn stand neben mir und hat gleich gesagt. Aber den weiß ich doch jetzt noch. Erzähl keinen Quatsch, hat die KIGA-Leitung gesagt.

      Ich habe mir die Arbeitsblätter kopieren lassen die in dem Schulscreening gemacht wurden und sie enthalten wenige Fehler aber sind sonst sauber und ordentlich. Ich habe eineige Blätter von zu hause kopiert und sie in den Kindergarten gegeben, als Beweis (und auch zur Beruhigung für mich) das mein Sohn das sehr wohl kann und ordentlich macht.

      Mit der Lehrkraft habe ich bereits telefoniert und sie meinte, dass mein Sohn das vielleicht alles zu hause kann, aber er muss das mit 25 Kindern in der Klasse können und das sieht sie nicht so, deswegen will sie ihn nicht einschulen. Und sie kann jetzt im Februar nicht darauf warten ob er das noch lernt, weil sie die Klassenstärken feststellen muss.
      Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass eine der Lehrerinnen letztes Jahr Weihnchten überraschend in den Ruhestand ging und dieses Jahr nur Lehrkräfte für 2 Klassen zur Verfügung stehen.

      Im Moment haben wir vereinbart, dass er noch mal getestet wird im April. Das gibt uns 4 Wochen für einen Entwicklungsschub. Und ich bin am überlegen, ob ich ihn trotzdem einschulen lassen kann, auch wenn der zweite test nicht so positiv wird. Immerhin haben wir fast noch ein halbes Jahr bis zur Einschulung.
      Was meint Ihr? Übertreibe ich? Mein Sohn macht jetzt schon fleißig Schwungübungen und interessiert sich für das ABC ich fürchte, wenn wir noch mal ein Jahr warten, rechnet er noch wesentlich besser, liest bis dahin und wird dann den Unterricht erst recht stören weil er sich langweilt. In 12 Monaten wird immerhin kein neues Kind aus ihm das sein Temperament wechselt.

      Was würdet ihr tun?

      • Hi,

        schwer zu sagen, kenne euch ja nicht.

        Aber nachdem, was du schreibst, ist dein Sohn in der sozialen Reife noch nicht so weit.

        Es geht doch nicht um Übungen, zieh dich an den Blättern doch nicht hoch! #liebdrueck

        Wenn seine Sozialkompetenz derart entwickelt ist, wie ich rauslese, tust du ihm keinen Gefallen, wenn du deinen Willen mit aller Gewalt durchsetzt.

        vg#winke

        Hallo!

        Erstmal den Test im April abwarten. Und dann entscheiden.

        Allerdings würde ich schon darauf hören, wenn Dir erfahrene Leute aus verschiedenen Bereichen (Erzieherin, Lehrerin und Schuluntersuchung) alle das Selbe sagen-dass Dein Sohn noch nicht soweit ist. Es ist ja nicht so, als würden die sich untereinander absprechen und Dir das aus vorgeschobenen Gründen nahelegen.

        Die Situation in der Schule ist eine ganz andere, als wenn Du mit Deinem Sohn Aufgaben löst. Und Dein Sohn wird dort ein ganz anderer sein, als bei Dir zu Hause.
        Sicherlich wird in 12 Monaten kein neues Kind aus ihm, aber er kann im Kopf reifen in der Zeit. Was ich ganz wichtig finde-auch auf lange Sicht hin.

        VG
        Neddie

        Das hört sich wirklich eher so an,als ob er in der Schule nicht zurecht kommen würde,mit vielen anderen Kindern in einer Klasse.
        Ich hab selber ein Kind,das sich schwer konzentrieren kann.Aufgefallen ist es leider erst ein halbes Jahr nach Enschulung.Wir mussten also zur Ergo,1,5jahre lang.
        Aufgaben lösen können ist leider noch lange nicht alles.Wenn alle dafür sind,noch zu warten,würde ich es tun.Auch wenn es schwer fällt.
        lg Julia

      • (5) 26.02.11 - 10:31

        Wir hatte im Bekanntenkreis auch den Fall, dass ein Kind zurückgestellt werden sollte, weil dann eine 3. klasse hätte eingerichtet werden müssen #aerger. Das hat sich später herausgestellt. Finde ich das Letzte sowas! Bei euch hört es sich fast auch so an, obwohl ich die Bedenken der Erzieherinnen in der Regel schon ernst nehme, aber bei euch hat es doch einen faden Beigeschmack.
        An eurer Stelle würde ich mein Kind an einer absolut neutralen Stellen testen lassen, die nicht mit den Umständen vertraut sind. Dann würde ich mich nach einer anderen Grundschule umsehen, wenn das möglich ist. 25 Kinder in einer Klasse sind wirklich eine ganze Menge! Daher verstehe ich die Schule nicht! Es wäre doch viel besser über den Teiler zu kommen und 3 kleine Grundschulklassen einzurichten. Wenn es das vorher schon gab, dann müsste es raumtechnisch auch gehen! Außerdem würde ich den Erzieherinnen und auch der Lehrerin ganz klar sagen, dass du den Eindruck hast, es ginge hier darum das Kind mit aller Gewalt zurückzustellen, damit die Schule keine Probleme hat.
        Ansonsten finde ich zurückstellen an sich gut - aber natülich nur, wenn es sein muss.

        Grüße
        Luka

        Ich höre bei dir heraus, dass du meinst, dein Sohn sei so begabt, dass nur mal die Schule losgehen muss und alles wird gut. Leider sin die Schulen voll mit -vor allem- Jungs, die laut ihren Eltern kognitiv alles im Griff haben, nur der Lehrer, die Umstände, die anderen Kinder, schuld daran seien, dass es nur Ärger gibt.

        Und es gibt viel Ärger in Grundschulen!

        Vertraue auf die Meinung der Pädagogen. Wenn er erst mal in der Schulmühle drin ist, startet sein Lebenslauf. Nutz lieber die Zeit und bring ihm Benehmen bei. Er muss sich schließlich in die Klasse einfügen können, sonst wir er ewig allen auf den Wecker gehen und das wir ihn frustrieren.

        Würde ich ihm ersparen wollen.

        • (7) 26.02.11 - 12:35

          Dass die Schule Probleme mit Jungs hat, ist nicht Schuld der Jungen!

          Grüße
          Luka

          • Stimmt!
            Aber es stimmt auch, dass manche Jungs (natürlich auch Mächen - ich bin Mutter von Söhnen...) irgendwie nur fußballsozialisiert sind. Zuhören, nachgeben können, verbale Kommunikation- all das muss man nach dem Fußballspielen in der Pause dann auch können!

        Hallo,

        ich finde, Du hast es treffend beschrieben, allerdings gibt es heutzutage auch viele Mädels, die sich nicht einfügen können.
        Bei uns hier bekomme ich schon von Beginn der Krabbelgruppe meiner Tochter zu hören, wie "weit" doch die Kinder alle sind. Im Kindergarten, oft schon vorher wird von den Eltern alles mögliche gefördert in Richtung, lesen, schreiben, rechnen. Ich habe davon nie etwas gehalten und das alles nicht mitgemacht. Habe oft zu hören bekommen, dass das sicherlich nicht gut ist und dass man heutzutage "etwas für die Kinder tun muss".
        Ich habe zwar oft gezweifelt, ob ich es richtig mache, aber nun sehe ich es. Vor unserer Einschulungsuntersuchung (wir waren vom Anfangsbuchstaben im letzten Drittel) haben 90% aller Mütter Horrorstories von dieser Untersuchung erzählt. Die Ärztin wäre eine total unfaire und superstrenge Ziege, die sich überhaupt nicht auf die Kinder einstellt und die absolut falschesten Diagnosen stellt. Die meisten Kinder haben die Aufgaben wohl nicht so richtig geschafft "weil sie ja fast so schwer waren, wie bei einem Intelligenztest".
        Wir sind ein wenig ängstlich hingegangen. Aber ich muss sagen, die Ärztin war sehr nett und freundlich, meine Tochter hat alles ganz normal mitgemacht, hat Anweisungen befolgt und hat keinen Vermerk bekommen.
        Vor uns war übrigens eine Bekannte mit ihrem Kind dran, und auch diese Mutter war der Meinung, dass die Ärztin einfach nur ein Drachen sei.
        Ich unterhielt mich nach der Untersuchung noch ein wenig mit dieser Ärztin und fragte sie nach ihrer Meinung, was sie davon hält, Kindern vor der Schule lesen etc. beizubringen.
        Da fing sie an zu erzählen. Sie wunderte sich, dass es immer mehr Kinder gibt, die sich das "alles alleine beigebracht haben". Das wäre der O-Ton von sehr vielen Müttern. Sie hält gar nichts davon, eher im Gegenteil, sie meinte, dass es vielen Kindern einfach an Benehmen mangelt, weil die Eltern ihnen keinen Respekt mehr beibringen. Und da nützt alles intellektuelle Wissen nichts. In der Schule müssen Kinder zuhören und mitmachen können und den Lehrer als Respektsperson betrachten.

        Ich denke, dass sie selber wahrscheinlich schon direkt merkt, wie ein Kind tickt und dann wahrscheinlich genervt ist, wenn sie zum 100. Mal sieht, wie die Eltern einfach die Erziehung verfehlt haben, weil sie aus ihrem Kind einen kleinen Einstein machen wollten.
        Und wir sind übrigens gut gefahren, ihr das alles nicht beizubringen. In den Tests hätte ihr das sowieso nichts gebracht, da geht es um logisches Denkvermögen und nicht ums Auswendiglernen. Intelligenz lässt sich nicht antrainieren. Spätestens ab der 3. Klasse sind eh wieder alle auf einem Stand.

        Das ganze soll jetzt natürlich nicht auf die Post-Eröffnerin gemünzt sein!! Also, bitte nicht falsch verstehen, Eure Situation kenn ich ja nicht, da kann man sich auch kein Urteil erlauben.
        Ich fand nur diese Antwort hier sehr interessant, weil sie einfach zu meinen bisherigen Beobachtungen und Überlegungen passt.

        Lg Celia.

        • Hallo Celia,

          ich bin ganz deiner Meinung. Ich bin auch dagegen, dass Kinder so früh schon so viel lernen müssen. Mein Sohn kann mit Zahlen deshalb gut umgehen, weil er einen großen Bruder hat, der seine Hausaufgaben macht zu hause und dem kleinen hat das einfach spaß gemacht. Die Ärztin war bei uns auch kein Drache und mein Sohn hat alle gestellten Aufgaben richtig gemacht. Den Stift soll er etwas anders halten, hat sie gemeint, was ja nicht weiter schlimm ist. So was lernt man, wenn man malt und schreibt und malen ist nun mal nicht seine Lieblingsbeschägtigung.

          Von Buchstaben habe ich Ihn immer noch ferngehalten (versucht) Vom Kindergarten wurde vor Weihnachten eine ÜBungsmappe für Vorschulkinder für zu hause empfohlen, da wird schon aktiv mit Zahlen gearbeitet (Zählen) was ihm keine Schwierigkeiten macht, weil er das vom großen Bruder her schon kennt. In einem Heft sind Schwungübungen für das Schreiben lernen drin, das habe ich aufgehoben bis zum Schluß weil nach den Schwunübungen kommen schon Buchstaben zum Schreiben und wie sie heißen. Ich wollte das eigentlich nicht vor der Schule.
          Leider wurde eben bei diesem verpatzten Screening von den Kindern schon verlangt, dass sie aus einer Reihe Bilder die umkreisen, die mit dem Anlaut: T anfangen. (Turm, Tasche....)
          Das hat mein Sohn prompt nicht richtig gemacht, weil wir noch nicht mit Buchstaben geübt haben. Er kennt die noch nicht. Die Lehrerin hat drunter geschrieben: Aufgabe nicht verstanden, weil mein Sohn lieber alles eingekreist hat, als nichs. Laut Ihrer Auslegung hat er nun eine Konzentrationsstörung, weil er sich nicht auf die Aufgabenstellung konzentrieren könnte.

          • Hallo,

            bei solchen Test geht es oftmals nicht darum, dass die Kinder alles können müssen und richtig machen müssen sondern wie sie sich verhalten, wenn sie in eine "schwierige", "stressige" Situation kommen. Also, ob sie z.B. den Mut haben und fragen wenn sie etwas nicht verstanden haben, ob sie schnell aufgeben oder ob sie sich versuchen durchzukämpfen.

            Ich hab keine Erfahrung mit Einschulungstests (vielleicht gibt es ja hier jemanden der sich mit so etwas auskennt) aber ich denke, es wäre besser gewesen, dein Sohn hätte mit viel Konzentration versucht, eine Aufgabe richtig zu lösen als einfach alles einzukreisen. Ich glaube auch nicht, dass die Lehrerin den Kindern einfach das Blatt hingelegt hat und gesagt hat "mach mal" sondern die Aufgabe schon mit ihnen durchgesprochen hat, zumindest den Kindern wörtlich erklärt hat, was zu machen ist.

            Und ich glaube schon, dass wenn ein Kind - das die geschriebenen Buchstaben nicht kennt - ein Bild mit einer Tasche sieht und weiß dass es Wörter mit dem Anfangsbuchstaben "T" suchen soll, das mit Konzentration rausfinden kann. Wenn Du deinen Sohn fragst, mit welchem Buchstaben das Wort Mama anfängt, kann er doch auch sagen, dass Mama mit "M" anfängt ohne dass dein Sohn weiß wie man das "M" schreibt. Hier geht es ja nicht um Buchstaben lesen oder schreiben sondern um den "Klang" des Buchstabens.

            Einstellungstests für Erwachsene sind ja auch so ausgelegt, dass man die gestellten Aufgaben zeitlich gar nicht schaffen kann. Damit will der Arbeitgeber sehen, wie man in "stressigen" Situationen reagiert. Ob man trotzdem konzentriert dabei bleibt und eine Aufgabe nach der anderen macht, oder ob man ins hudeln kommt und alles schnell und mit vielen Fehlern macht weil man unter Stress steht.

            LG janamausi

    hallo

    ich würde noch ein jahr warten, denn du tust ihm und auch dir keinen gefallen ihn jetzt auf teufel komm raus einzuschulen.

    wir haben den gleichen fehler gemacht und jetzt sieht es so aus als müsse sie das 1 Schuljahr wiederholen.

    denn zuhause ist sie wie euer KInd, sie kann alles und macht alles,
    aber in der menge der klasse geht sie unter.

    Förder ihn doch so, und sollte er wirklich dann im jahr danach so gut in der schule sein, das er super mitkommt und wirklich unterfordert scheint, gäbe es ja dann dort die möglichkeit vorzeitig in eine höhere klasse zu wechseln.

    lg teufelchen

    Hallo

    überlege genau ob du deinem Sohn wirklich einen gefallen tust, wenn du ihn einschulst

    Klar kann er vielleicht alles schaffen - aber muß er es denn um jeden Preis schaffen.
    Überlege einfach mal wie anstrengend so eine Schulalltag sein muß, wenn er sich immer zügeln muß, sich noch mehr anstrengen muß um sich zu konzentrieren während es für die anderen Kinder viel einfach ist.

    Es würde für ihn knallharte Arbeit bedeuten wenn er jetzt eingeschult wird.
    Klar könnt ihr es machen - er schafft es auch bestimmt
    aber ihr müßt Euch klar sein, daß er dann wahrscheinlich etwas "auffälliger" sein wird, mehr ermahnt werden wird, mehr Druck bekommt ..... und eventuell die Sachen nicht so gut bewertet werden wenn er schluddert.

    Wenn das für Euch Ok ist ...... ihr dann nicht von ihm ein angepasstes Verhalten erwartet könnt ihr ihn einschulen.

    Aber ihr als Eltern könnt nicht erwarten, daß er dann alles mit links schafft.


    Ist doch super, wenn sie bereit sind ihn nochmals anzuschauen.

    Aber laß ihn da bitte so sein wie er ist
    damit das Bild das er zeigt auch wirklich ein realistisches ist


    Grüße Silly und viele Grüße

    • Danke Silly,

      deine Antwort ist auf jeden Fall mal Wertfrei gegenüber meinen Beweggründen. Diesen Test im April werden wir auf jeden Fall abwarten. Ich gehe mal von Anfang April aus. Wenn mein Sohn dann auch durch das Screening fällt, werden wir wohl damit leben müssen. Aber eine endgültige Entscheidung soll das jetzt noch nicht sein.

      Selbstverständlich werden wir ihn so lassen wie er ist. Ich weiß noch ob eine frühre ERGO besser wäre aber wir werden definitiv keine so schnell bekommen. Schule spielen wird er wohl weiterhin, das verbiete ich ihm auch nicht, wobei ich denke, dass es dann umso härter wird für ihn, wenn er nicht gehen dürfte.

      Ich werde auf jeden Fall deinen Rat beherzigen, und ihn so wenig wie möglich beeinflussen. Vielleicht löst sich das ja dann von alleine auf.

      liebe grüße
      herzilein

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