Klassenwechsel/Schulwechsel Grundschule Erfahrungen?

Guten Abend,

nachdem ich letzte Woche ziemlich angefeindet wurde, weil ich mir Sorgen um meine Tochter mache. Neue Lehrkraft, die wirklich nichts auf die Reihe bringT und ein gewaltbereiter Schüler, der meine Tochter mit dem Kopf gegen die Wand geschubst hat.

Und das nach nur ein paar Tagen Schule:-[
Der alte Lehrer hatte wirklich alles im Griff und jetzt geht es schon gut los
Die Kinder dürfen in der 3. Klasse mit Lego spielen und bekommen eine Aufräummusik wie im Kindergarten.
Meine Tochter langweilt sich. In sechs Schulstunden wurden nicht mehr wie zwei Arbeitsblätter gemacht und das mit dem Stoff am Anfang der zweiten Klasse. Es gibt keine Hausaufgaben, denn das waren die zwei Arbeitsblätter#kratz
Es ist überhaupt keine Ruhe, meine Tochter hat Kopfschmerzen und vorallem Angst vor dem Mitschüler, der sie heute verletzt hat und nicht mal beim Sport aussetzen musste.
Unser Elternsprecher war vor den Ferien bereits schon beim Rektor, der jetzt in Rente ist und machte etwas Druck. Unser Elternsprecher meinte, dass er zum Schulamt gehen wird, wenn die Kinder mit dem Stoff hinten sind, aber woher soll ich wissen, was adäquat ist und was nicht????
Der alte Rektor meinte nur, dass dem neuen Rektor die Problematik mit Frau W. schon bekannt ist und wir nur hoffen können, dass wir eine andere Lehrkraft bekommen:-[
Tja, dem war ja wohl nicht so.

Werde morgen mit der guten Frau sprechen, obwohl ich weiß, dass es nix bringt.

Wenn wirklich alle Stricke reissen, würde meine Tochter gerne wechseln lassen, hat wer Erfahrungen?

Bitte keine altklugen Ratschläge, von wegen erstmal rankommen lassen usw. Die gute Frau ist für ihre Inkompetenz landkreisweit bekannt.

Danke für Eure Erfahrungen

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Hallo,

ich habe keine Erfahrung, aber alles scheint besser zu sein als der jetzige Zustand, oder?

Ich würde gar nicht hier, sondern direkt beim Schulamt wegen Wechsel anfragen.

Alles Gute

rem

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Hallo,

meiner hat mitten im ersten Schuljahr gewechselt. In der Klasse ging es ähnlich ab, wie bei deiner Tochter.

Sie haben nichts gelernt, die Lehrerin war froh, dass "er so läuft", sie hätte einige Problemschüler, da wäre jedes Kind, das freiwillig arbeite wirklich eine Erleichterung für sie #schock Das hat sie mir wirklich so im Elterngespräch gesagt.
Es herrschte auch Gewalt und Mobbing in der Klasse, gegen die kaum etwas unternommen wurde. Mein Sohn war zwar nie das Opfer davon, litt aber dennoch unter der allgemeinen Klassenstimmung. Er hatte ständig Bauchschmerzen und war krank, und er hatte sich vorher sehr auf die Schule gefreut und lernte und lernt sehr gerne.

Alles, was von den Eltern unternommen wurde, um die Situation zu verändern, brachte nichts.

Wir hatten dann schon beschlossen, unseren Sohn nach den Sommerferien auf jeden Fall wechseln zu lassen, als er selber in der Pause von drei Jungen aus einer anderen Klasse, die er nicht kannte, angegriffen wurde, weil er mit einem Jungen spielte, den keiner in der Schule mochte. Seine älteren Freunde haben ihn da zwar rausgeholt, aber er wollte da nie wieder hin.
Darauf haben wir eine Weisung von der Rektorin verlangt. Weisungsverpflichtet sind die allerdings erst nach körperlichem Übergriff. Allerdings hatten wir auch unsere Ärztin auf unserer Seite, der diese Dauerbauchschmerzen etc. gar nicht gefielen. Sie hätte ihn dann aufgrund von "nicht auszuschließenden psychischen Dauerschäden" Langzeitkrankgeschrieben, wenn wir die Weisung nicht erhalten hätten.

Vier Tage später ging unser Sohn auf seine jetzige Schule, blüte wieder auf und geht seitdem sehr gerne und vor allem ohne Bauchschmerzen zur Schule. Ich kann diesen Schritt also aus eigner Erfahrung nur empfehlen, wenn es so gar nicht geht, was in der Klasse abläuft.

Die alte Klasse hat seit den Sommerferien zwar auch eine neue Lehrerin, aber ich bereue unsere Entscheidung keine Sekunde und unser Sohn erst Recht nicht.

LG,
Denise