kind hat keinen spass mehr/nachhilfe

Hallo,

Meine tochter hat momentan probleme mit den schul. Leistungen. Im ersten und zweiten schuljahr fing alles ganz gut an. Ihre mitarbeit vorallem war sehr gut.
Jetzt im 3. Schuljahr, wo die schulnoten angefangn haben, ist ihre leistung ganz schön abgesagt.
Sie hat leider gerade in mathe und deutsvh fast nur vieren geschrieben. Ich habe echt alles versucht. Mit ihr immer wieder geübt, aber es wird einfach nicht besser ! Sie tut mir voll leid ! Sie ist immer sooo traurisch wegen den schlechten noten. Ansonsten ist sie ein sehr gut gelauntes kind. Kommt mit ihren mitschülern sehr gut klar! Jetzt dachte ich an nchhilfe beim studienkreis. Da sollen ja gut geschultes personal sein. Unser nachbar ist pensionierter deutschlehrer, aber so richtig hat es bei ihm nicht gefruchtet.
Hatte jemand erfahrung mit studienkreis ?

Lg

1

Hallo,

woran genau liegt es denn? Versteht sie den Stoff nicht oder sind es eher Schusselfehler bzw. das Gewöhnen an eine neue Probenart?

Lg

2

Ich denke mal eher das gewöhnen. Sie hat lt der lehrerin probleme mit dem wechsel verschiedener arbeitsweisen bzw. Themen ! Was ja bei den arbeiten der fall ist. Gerade mathe.

3

Gibt ihr doch einfach noch etwas Zeit. Gerade in Deutsch aber auch Mathe, sind so viele Aufgabenformen in einer Probe gefordert, da müssen sich die Kinder erst dran gewöhnen. Mir war es immer wichtig, das mein Sohn den Stoff versteht. Der Rest kam dann von alleine.

Die Umstellung ist hart, aber ab dem 2. Halbjahr haben die sich dran gewöhnt.

ALlerdings muss ich sagen, dass ich entgegen aller vorherrschenden Meinungen, die Hausaufgaben immer mit meinem Kind mache. Also er sitzt im Wohnzimmer und ich schaue nebenbei mal mit. So kann ich schnell noch mal etwas erklären und großes Üben/große Lücken bleiben aus. Leider werden in der Schule falsche Aufgaben nur angestrichen, aber nicht erneut besprochen.

Lg

4

Ich war so lange nicht mir hier, dass ich mein Passwort vergessen hatte und nicht den Button finden konnte für "unzulässige Werbung". Lassen wir uns bitte trotzdem die folgenden Sätze auf der Zunge zergehen:

"Jetzt dachte ich an nchhilfe beim studienkreis. Da sollen ja gut geschultes personal sein. Unser nachbar ist pensionierter deutschlehrer, aber so richtig hat es bei ihm nicht gefruchtet.
Hatte jemand erfahrung mit studienkreis ?"

Was hat bei wem nicht gefruchtet? Was folgern wir daraus? Dass der Studienkreis mit aller Macht in den Markt vordringen will.

Nicht gut
Barbara

9

#augen

5

Werden nur die Noten der Klassenarbeiten nicht besser? Sprich, hat sie den Stoff sonst drauf?

Wenn ja, würde ich Prüfungsangst vermuten. Die machst Du leider durch Üben und Nachhilfe nicht besser, eher schlimmer weil der Druck dadurch noch mehr steigt.

Grüsse
BiDi

6

Nein, ich glaube nicht an unerlaubte Werbung, sie fragt offen nach Meinungen und das wiederum birgt heftig auch das Risiko schlechter Meinungen

7

hallo!
es geht ja nicht um die leistung deines kindes, sondern am fehlenden spaß! und nein, der studienkreis hat nicht nur geschultes personal, da sind auch studenten dabei oder hausfrauen, die den stoff der 1.-4. klasse sehr gut beherrschen.
ich denke, den spaß kann kein nachhilfeinstitut herbeizaubern, das wäre noch am ehesten möglich, wenn du dich mit deiner tochter ransetzt und mit ihr besprichst, wo genau die schwachstellen liegen. zumindest würde ich es selbst erst einmal versuchen, denn den stoff sollten wir alle ja beherrschen.
man sollte auch nicht vergessen, dass das tempo in der 3./4. klasse deutlich angezogen wird und jetzt nicht mehr eine "malen wir die rechenkästchen aus"-philosophie herrscht. es ist allgemein bekannt, dass es schwerer wird in der 2. grundschulhälfte, da trennt sich dann auch die spreu vom weizen, wer ist ein wirklich guter schüler, wer hält dem druck stand, wer war nur in der 1./2. klasse ein guter schüler. ich denke, viele eltern müssen sich damit abfinden / daran gewöhnen, dass ihr ehemals sehr guter erst-oder zweitklässler vielleicht doch nicht unbedingt eine gym-empfehlung bekommt, man muss wirklich die 3. klasse und einen teil der 4. mit einbeziehen, um zu sehen, wo das eigene kind wirklich steht, wie gut es mit druck und selbstständigem arbeiten, längeren konzentrationsphasen, schnellerem lösen von aufgaben etc. zurecht kommt.
vlg & alles gute

8

Also wenn ihr in der 2. Klasse keine Noten hattet, woher weißt du denn, dass sie jetzt "abgesackt" ist?!

Das ist mal wieder ein Beispiel dafür, warum ich die späte Noteneinführung so verabscheue. Wahrscheinlich hat das Kind schon länger Defizite, denn Defizite gibt es nicht "plötzlich", nur weil Noten eingeführt werden.

Leider wurden diese Defizite nicht ORDENTLICH kommuniziert, denn weder ihr noch der Lehrer wusste offensichtlich bescheid. Und jetzt ist schon viel Zeit ins Land gegangen, in der man NICHT gehandelt hat. Schade für das Kind!

Da ihr offensichtlich überhaupt nicht wisst, woran es liegt, würde ich schon Nachhilfe empfehlen. ABER deine Tochter hatte jetzt schon über 2 Jahre Unterricht bei einer AUSGEBILDETEN FACHKRAFT und es hat nichts genützt. Deswegen würde ich GRUNDSÄTZLICH Studenten/Schüler höherer Klassen etc. empfehlen. Diese haben noch nicht den festgelegten "Pädagogenblick", sondern gehen mit "Problemen" ganz anders um. Das hilft meist mehr als NOCH EINE "pädagogische Fachkraft"!

10

>>Das ist mal wieder ein Beispiel dafür, warum ich die späte Noteneinführung so verabscheue. Wahrscheinlich hat das Kind schon länger Defizite, denn Defizite gibt es nicht "plötzlich", nur weil Noten eingeführt werden.<<

Das sehe ich genau so. Zum Glück ging es bei meiner Tochter in der 2. Klasse mit Noten los, somit weiß sie jetzt, in der 3. Klasse, wofür die Noten stehen und warum diese wichtig sind.

LG

12

Bei uns (Brandenburg) gibt es immer eine Elternversammlung am Ende der 1. Klasse, wo die Eltern entscheiden, ob es in der 2. Klasse Noten geben soll.

Es stand 60%:40% gegen Noten. Pech für mich, ABER nicht für meine Tochter. Denn bei IHR weiß ICH auch ohne Noten, wo sie steht.

Ich fürchte, dass es im 3. Schuljahr exakt bei den Kindern knallen wird, deren Eltern in dieser Elternversammlung GEGEN Noten gestimmt haben. Aber dann hab ich auch keine Lust mehr, Rücksicht darauf zu nehmen!

Und ich meine, die Kids sind ja auch nicht blöd. Meine Tochter "rechnet" sich die Noten ihrer Tests jetzt immer aus (sie fragt nicht, sie macht das mal eben...). Von daher sehe ich in diesem "Keine-Noten"-Hype KEINEN Vorteil!

weiteren Kommentar laden
11

Finde erstmal heraus, woran es liegt.
Kann sie den Stoff und bringt ihn nur nicht in den Arbeiten?
Oder hat sie echte Lücken im Verständnis?

13

Ich würde zu Nachhilfe tendieren, jedoch keinesfalls zu einem älteren Schüler und auch sicher nicht zum Studienkreis.

Besser wäre EINZELnachhilfe - und am besten auch nicht bei euch zu Hause! - von einer Lehrerin (oder auch Lehrer) in Elternzeit oder von einem lehramtsstudenten.
Diese überblicken zumindest, "wohin" der Schüler muss 8also was er tatsächlich alles können muss für später) und üben nicht "ins Blaue hinein" (wie ein #ltere Schüler oder du).
Sie können auch erkennen, WARUM die Lücken da sind, z.B, fehl es beim Addieren/Subtrahieren beim Zehnerübergang, fehlt es an Rechtschreibung o.ä. und mit gezieltem Material üben.

Viele Grüße
von einer Lehrerin, die als Studentin Nachhilfe gegeben hat und zu 95% Erfolg hatte.

14

Ich versuche mal so alle antworten zu geben....
Und die antwort oben von der userin mit der werbung usw werde ich mal ignorieren#kratz

Sie hatte im 1. Und 2. Schuljahr zwar keine noten, aber die lehrerin wird ja ihre schüler trotzdem beurteilen können !

Unser vermutung ist ja, dass ihr der spass am unterricht vergangen ist, weil sie immer die schlechten noten bekommen hat. Sie hat ja selber gesagt, dass sie noten scheisse fndet.
Dass der nachbar kein guter nachilfelehrer ist, haben wir gemerkt, als auch mein neffe auch bei ihm nachhilfe hatte und trotzdem eine vier bekomenhat. Dann weiss er auch nicht immer so recht, was er mit ihr üben soll.
Er mag ja ein guter lehrer gewesen sein, aber dass heisst nicht, dass er gut nachhilfe geben kann !
Jetzt im 3. Schuljahr wird der stoff natürlich schwerer und meine tochter braucht halt immer unterstützung .
Deswegen ist für sie eine gute nachhilfe nötig. Ist doch egal, ob studienkreis oder privatunterricht !
Daher war eigentl meine frage, ob jmd erfahrung damit hat!