Bin verwirrt können Kinder wegen Notendurchschnitt in die nächste Klasse springen

    • (1) 16.01.16 - 17:51

      Irgendwie find ich dass schon etwas seltsam oder ist das völlig normal dass man ab einen gewissen Notendurchschnitt springt.

      • Hallo!
        Hier ist es nicht üblich. Okay, zwei Kinder aus der damaligen Grundschulklasse meines großen Sohnes haben eine Klasse übersprungen. Aber dafür war nicht (allein) die Leistung ausschlaggebend, sondern dass sie einen enorm großen Lernwillen hatten, sich trotz vieler Extra-Aufgaben eher gelangweilt haben (sie waren einfach in allen Bereichen deutlich weiter als der Rest der Klasse) und auch das Sozialverhalten passte, um sich in der nächsthöheren Klasse wohlzufühlen.
        Ein Freund meines Sohnes ist auch in allen Fächern sehr gut, aber bei ihm Stand ein Überspringen nicht zur Diskussion.
        LG Silvia

        wie das gesetzlich geregelt ist, weiß ich nicht.

        aber es sind eigentlich immer einzelfallentscheidungen.nur ein guter durchschnitt sollte eigentlich nicht ausreichen... wie schon meine vorrednerin sagte, kommt es auch auf zb soziale kompetenzen usw. an.

          • naja, dann würde ich erstmal mit ihr darüber sprechen. und dann natürlich selbst überlegen, ob das dem kind zuzumuten ist. und auch das kind fragen. aber nur vom notendurchschnitt würde ich es wirklich nicht abhängig machen.

            Hätte mein Sohn letztes Jahr auch machen können. Von der 2. gleich in die 4. Die Lehrerin sprach gerade diese Woche beim Elterngespräch davon, dass sie manchmal denkt, wir hätten es versuchen sollen.

            Wir haben uns aber aus verschiedenen Gründen dagegen entschieden und sind auch heute noch überzeugt, dass die Entscheidung für uns richtig war.

      Noten können ein Indiz sein, sind aber nicht allein entscheidend.Mein Sohn sollte von der 1. in die 3. springen und da gab es noch gar keine Noten.Wir haben uns aber dagegen entschieden.

      Kenne ich so nicht.
      Springen ist eigentlich nur angezeigt, wenn die Noten gut sind, es aber im Klassenverband schwierig ist.

      Hallo

      das mit dem Notendurchschnitt ist völliger Quatsch und ganz ehrlich bezweifel ich es, dass dich die Lehrerin Samstags zwischen Tür und Angel anruft und dir beiläufig erzählt, dass deine Tochter springen kann #rofl

      Wenn jedes Kind auf der Grundschule mit einem gewissen Notendurchschnitt springen würde, dann wär auf den Grundschulen ein haltloses Chaos #rofl

      • sie hat angerufen weil sie gerade die Zeugnisse geschrieben hat.

        • ....und dabei ist ihr zufällig aufgefallen, dass deine Tochter eigentlich eine ganz gute Schülerin ist?

          Bei Sohn 2 war das zu Beginn der 1. Klasse auch ein Thema. Um Weihnachten rum gab es die ersten Elterngespräche und seine Lehrerin brachte den Vorschlag ins Gespräch. Unser Sohn ist später eingeschult. Aus Gründen und weil er ein Dezemberkind ist. Er konnte bei Einschulung lesen und schreiben und ziemlich gut rechnen.

          Wir wollten aber gar nicht so gern, dass er springt. Auch aus Gründen. Seine Lehrerin lehnte sich zurück, atmete erleichtert auf und meinte, dass sie Kinder auch ungern springen ließe. Mein Sohn würde das sicher schaffen, aber sie fände immer besser, die Kinder in Ruhe wachsen zu lassen. Sie würde schon dafür sorgen, dass keine Langeweile aufkommt. So war das dann auch. Mein Sohn war sehr glücklich bei ihr und in dieser Klasse. Ich hätte ihm was genommen, wenn ihm da ein Jahr gestohlen hätte.

          Es gibt sicher Kinder, für die das Springen eine richtig gute Lösung ist, aber für die meisten Kinder es gar nicht erforderlich. Wenn der Lehrerin beim Zeugnisschreiben das " mal eben" so in den Kopf kommt, ist das eher kein guter Grund.

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