Einschulung oder Rückstellung

    • (1) 23.01.16 - 12:09

      Hallo,
      Wir leben in Bayern und mein Sohn ist Ende September geboren. Somit wäre er in diesem September schulpflichtig. Nun liest und hört man überall dass es zu früh ist, ein Kind kurz vor seinem sechsten Geburtstag einzuschulen. Ich bin sehr unsicher. Unser Sohn ist erst im September in den Kiga gekommen. Leider gelingt es ihm nicht wirklich dort Anschluss zu finden- es sind allerdings auch nur 2 Kinder in seinem Alter in der Gruppe und diese sind schon seit der Krippe die besten Freunde. Er selbst äußert immer wieder den Wunsch in die Schule zu gehen und sowohl der KiGa als auch das Gesundheitsamt halten ihn für schulfähig. Was mich allerdings etwas stört ist, dass man doch einen großen Unterschied zu den Kindern sieht, die ja fast ein Jahr älter sind als er. Er wäre immer der kleinste und kann sich momentan einfach gar nicht durchsetzten - er lässt sich von 3jährigen bespucken und sagt dann zwar laut "nein ich möchte das nicht- hör sofort auf" und geht zu der Erzieherin - Mehr aber auch nicht.

      Allerdings würde er eine Rückstellung eben auch als Strafe ansehen, weil er UNBEDINGT in die Schule will und lernen will. Wir als Eltern sind komplett überfordert und ratlos.

      Habt ihr irgendwelche Denkanstöße für mich?
      Liebe Grüße

      • Den Fehler, ihn so spät in den Kindergarten zu schicken, habt ihr gemacht. Das Kind will in die Schule. Alle halten ihn für schulfähig. Was willst du dann tun ?

        Dann wird er es nebenbei in der Schule lernen müssen. Es wäre nicht das erste und nicht das letze Kind. Es muss immer jemand als küngster sein.

        Bis dahin ist noch ein paar Monate hin. Wenn du schon jetzt weißt, dass Dirchsetzingsstärke momentan nicht zu seinen Stärken gehört, darf es doch jetzt in dem nächsten halben Jahr dein Schwerpunkt sein.

        Und bevor du sagst, ich weiß nicht, wovon ich spreche. Das weiß ich definitiv. Mein Sohn wird nächstes Jahr der allerjüngste seines Jahrgangs sein. Nur vorgedacht haben wir etwas früher undcentsprecnend an seinen Schwächen gearbeitet.

        Alles Gute.#winke

        • "Den Fehler, ihn so spät in den Kindergarten zu schicken, habt ihr gemacht"

          Du machst hier deine persönliche Meinung als allgemein gültig!
          Kinder die regulär einen Kindergarten besuchen , lernen in der Zeit nicht zwangsläufig sich durchzusetzen.
          Kinder die Kindergärten besuchen sind da nur so gut aufgehoben wie sie da betreut werden (können) und wie sie es selber seelisch und körperlich verkraften.
          Sprich wieviel Nutzen Kinder aus der Kita ziehen ist sehr individuell!

          Die Tochter eines Freundes unserer Familie besuchte die Kita auch nur ein knappes Jahr vor der Einschulung , sie hat die Schule auch problemlos gemeistert und ist sozial sowie schulisch nicht auffällig.

          Ich persönlich finde es schade , dass Kinder nicht mehr die Zeit gekommen die sie für ihre Entwicklung brauchen. Es wird eben an ihren "Schwächen " "gearbeitet", damit sie dann in die ihnen zugedachte Schablone passen!
          Ist aber leider so und sich dem (wenigstens zeitweilig) zu entziehen ist nicht so einfach.

      Hi,

      ich würde den Stichtag akzeptieren und einschulen.
      Natürlich gehört er dann zu den jüngsten Kindern, aber der Abstand zu vielen Mitschülern wird nur einige Wochen oder Monate betragen. Vielleicht werden ja auch noch einige Kann-Kinder dabei sein?

      Wenn er in die Schule möchte und für schulreif befunden wird wäre eine Rückstellung auch nicht so einfach zu bekommen.

      Viele Grüße
      Julia

    • ich finde das in Bayern sogar sehr gut das die Stichtage sooo spät sind. Bei uns in Sachsen ist der Stichtag im Juni und das finde ich furchbar früh. Da die Eigendliche Einschulung oft im August/September ist. Mein Sohn ist Oktober kind und wollte unbedingt mit 5 in die Schule. Klar September ging das Schuljahr los und kurz drauf hat er geburtstag. Er ist regulär mit 6 Jahren eingeschult und Oktober 7 geworden. Er hatte mit seinen Gleichaltrigen Freunden im Kindergarten immer Probleme. Selbst In der Pause der Schule.

      Jetzt fast ein halbes Jahr später hat sich das gegeben. Der übereifer. Er gehört schulisch zu den Klassenbessten und hat Stoffmäßig keine Probleme.

      Eine Freundin von mir, die kleine hat im Juli Geburtstag. Letztes Jahr im August war sie zwar 6, da es aber erst nach dem Stichtag im Juni war, kommt sie erst dieses Jahr zur schule. Ist aber dann bei der Einschulung 7. Sonderanträge gehen bei uns schwerer. Da die kinder von unserer Tageseinrichtung spätestens ab dem 3. Lebensjahr (verlassen der Krippe) schon so in die Gruppe gesteckt werden wie sie in eine Klasse kommen. Mein kleiner dieses Jahr auch. Wird im Mai 3, wechselt aber im März noch in die Gruppe der jetztigen 3 Jährigen, wo die ersten im Juli schon 4 werden. Somit werden die ersten etwas mit wissen "gebremst" und ziehen die letzten mit.

      Sei froh das ihr es so habt, das der stichtag bei euch bis Dezember ist. Ich würde sie einschulen....

      LG

      Ich finde es blöd so auf dem Alter herum zu reiten, es ist doch völlig egal ob das Kind bei der Einschulung 5 Jahre und 11 Monate alt ist oder 6 Jahre und 1 Monat oder oder oder wenn es in die Schule will und von allen als schulfähig eingeschätzt wird

      Selbes gilt für die Körpergröße, es gibt einfach Menschen die klein sind bzw. kleiner als Altersgenossen sind, soll man die dann etwa im Kindergarten lassen bis sie gewachsen sind ?
      Wer erst so spät in den Kindergarten kommt hat es halt auch nicht leicht, die meisten Altersgenossen sind dann schon mindestens 2 Jahre dort und der Ablauf und alles drum herum ist auch etwas das erstmal rein muss

    • Hallo,

      das kommt doch sehr aufs Kind an. Meine Tochter ist auch mit 5 eingeschult worden. Ist heute in der 8.Klasse und wir sind froh, dass wir so entschieden haben. Sie ist auf der Realschule, völlig unternehmenslustig und plant eigentlich, zwischen Realschule und Abitur ein Jahr ins Ausland zu gehen. Das älteste Kind in ihrer Klasse (1. Klasse) war damals übrigens acht.

      Mein Sohn wurde mit fast sieben eingeschult und wäre noch ein Jahr im Kindergarten geblieben ... hat sich am Anfang sehr schwer getan, dann wurde es immer besser und jetzt (4. Klasse) läuft alles wirklich fast optimal.

      Du siehst: Zwei Kinder, eine Familie und unterschiedliche Ergebnisse. Wenn alle ihn für schulreif halten, dann schicke ihn doch in die Schule. Wenn es dann gar nicht läuft, kann man immer noch korrigierend eingreifen.

      GLG
      Miss Mary

      Unser Jüngster war sprachlich nicht wirklich so weit (befand sich jedoch schon in logopädischer Behandlung)
      und wollte unbedingt in die Schule!

      Wir haben es einfach probiert. Die Schulärztin hat uns die Entscheidung überlassen,sie hätte auf unseren Wunsch auch eine Zurückstellung befürwortet.
      Nun geht Junior seit September in die Schule und liest sebstständig Erstlesebücher.
      Kann super schreiben und buchstabieren.
      Die Lehrerin ist mit ihm zufrieden. Mir ist sehr wohl klar, dass er auf einigen Gebieten einfach noch entwicklungsbedingte Defizite aufweist. Da braucht er einfach noch Zeit.

      Aber er ist glücklich in die Schule zu gehen. Er macht gern seine Hausaufgaben usw. Seitdem er lesen kann gibt es in der Familie eine Lesezeit , in der wir alle in einem Raum sitzen, liegen und leise lesen oder wir uns gegenseitig vorlesen... cool

      Bis zur Einschulung vergeht noch etwas Zeit und da ist noch viel Entwicklung drin.
      Ich würde es probieren, wenn der Kleine in die Schule will.
      Es gibt auch wahnsinnige Größenuntersschiede unter gleichaltrigen. Der beste Freund meines Sohnes ist einen reichlichen Kopf kleiner als mein Sohn und viiel zarter.
      Beide sind nur eine Woche auseinander :-D
      Also lass dich nicht von Äußerlichkeiten täuschen!

      LG und viel Glück
      Karna

      Hallo E-Maus,

      ich verstehe deine Bedenken gut.

      Es soll ein neuer Lebensabschnitt beginnen und du fragst dich, wo die Zeit geblieben ist.
      Du bist in Sorge, dass dein Sohn, das nicht hinbekommt.
      Der Grund ist, dass du dein Kind liebst. #herzlich

      Dann fassen wir mal zusammen:

      Die Untersuchungen beim Gesundheitsamt haben ergeben, er ist so weit. :-D
      Die Erzieher des Kindergartens halten ihn für so weit. :-D
      Die haben schon hunderte liebe kleine Mäuse in die Schule gebracht! Die kennnen sich aus! #blume
      Er will in die Schule gehen und weint nicht vor Angst an den Gedanken (kenne ich auch).
      Er selbst ist der Meinung, er ist groß genug und klug genug um in die Schule zu gehen.

      Das ist ganz, ganz toll von ihm! #sonne Und es zeugt von einer nötigen Reife.

      Was willst du jetzt machen?
      Ihm sagen, dass du nur das Beste für ihn willst (was sicherlich der Fall ist) und es besser für ihn ist, wenn er erst ein Jahr später eingeschult wird?

      Weisst du, wie er das auffassen wird?

      "Du bist eben noch nicht groß genug und nicht so klug wie die anderen, du bist noch ein Baby!"

      Und wenn er selbst nicht darauf kommt, wird es ein Kind aus der Einschulungsgruppe geben, dass ihn damit aufzieht.

      Du musst etwas loslassen! #liebdrueck

      Was kann denn passieren? Das ist die erste Klasse Grundschule und nicht das Militär. #sonne

      Sei stolz auf deinen großen Jungen - der macht das schon!

      vg

      Hallo!

      Mein Sohn kam mit 5 zur Schule, wurde nach der Einschulung im September 6. Für ihn war es zu früh - war dem Kiga, uns etc. klar, aber wir hatten keine Chance auf Rückstellung. Er ist jetzt in der 2. Klasse und wird in 2 Wochen zurückgestellt: ihm fällt es vom Lernen her schwer, die ganze Zeit konzentriert sein, alle Aufgaben vollständig und selbstständig zu bearbeiten.... Das hätte uns erspart bleiben können :-(

      Seine Klassenkameraden ist ebenfalls mit 5 eingeschult und wurde erst in März des nächsten Jahres 6. Sie gehört vom Stoff her zu den besten und auch im Sozialbereich gibt es keine Probleme.

      Also kann man nicht pauschal sagen, eine frühe Einschulung sei schlecht. Kommt immer aufs Kind an!

      LG

      (11) 23.01.16 - 20:21

      Hallo,

      Dein Sohn will gehen, er wird von Den Erzieherinnen und der schuluntersuchung für schulreif befunden, deine einzigen Bedenken sind, dass er noch so klein und jung ist - warum wollt ihr dann zurückstellen?

      Meine Zwillinge sind zurückgestellt, es ist nicht so, dass ich gegen so eine Entscheidung bin.

      Aber :
      - ich fand die Kinder sozial und emotional nicht schulreif (und ich bin von Fach)
      - der Kindergarten fand sie nicht schulreif
      - bei der schuleingangsuntersuchung stimmte man meiner Einschätzung zu

      - die Kinder wollten nicht in die Schule

      Trotzdem war es ein schweres Stueck Arbeit, die Rueckstellung durchzukriegen.

      Jetzt freuen sie sich auf die Schule, und der Erzieherinnen und ich sehen sie mittlerweile auf einem sehr guten Weg, im September problemlos den Sprung zum Schulkind zu meistern.

      Wenn wirklich nur das Alter gegen die Einschulung spricht, dann kannst du das getrost als irrelevant ad acta legen und einschulen.

      LG
      Delfinchen

      Hallo,

      ich bin der gleichen Meinung wie die Anderen hier: es spricht m.E. nichts dagegen, dass Dein Sohn in diesem Jahr regulär eingeschult wird. Wie bereits geschrieben wurde: es gibt immer die ältesten und die jüngsten Kinder in einer Klasse, irgendwo muss so ein Stichtag ja liegen.

      Unsere beiden älteren Kinder wurden als Kann-Kinder vorzeitig eingeschult. Bei uns ist der Stichtag Ende September, die Beiden haben Ende Oktober bzw. Anfang Dezember Geburtstag. Bei beiden Kindern läuft es richtig gut in der Schule, unsere älteste Tochter wird im Sommer auf's Gymnasium wechseln und ihre Schwester (2. Klasse) kommt ebenfalls sehr gut zurecht (sozial-emotional und inhaltlich). Wir würden uns jederzeit wieder so entscheiden und unsere jüngste Tochter (ebenso wie die Große ein Oktober-Kind) wird sehr wahrscheinlich auch vorzeitig eingeschult. Ein großer Vorteil hier bei uns ist, dass unsere Mädels gemeinsam mit ihren Freunden eingeschult wurden bzw. werden.

      Ja, die Zwerge sind bei ihrer Einschulung noch jung. Aber ob nun erst fast oder gerade erst 6 Jahre alt finde ich absolut unerheblich.

      Liebe Grüße,

      Kathrin

      Ich bin Grundschullehrerin und kann dir nur raten, diese Entscheidung nicht vom Willen des Kindes abhängig zu machen. Dein Sohn kann ja 0,0 einschätzen, was in der Schule auf ihn zukommt und sein Wunsch, eingeschult zu werden, entspringt offensichtlich wohl eher dem Unwohlsein im Kiga.
      Tendenziell haben sehr jung eingeschulte Kinder größerer Schwierigkeiten in den Bereichen Ausdauer, Konzentrationsvermögen, Konfliktfähigkeit, Frustrationstoleranz, Orientierung im Schulalltag, Schnelligkeit, Selbstorganisation und Kommunikationsfähigkeit. Ausnahmen bestätigen die Regel.

      Ich rate dir ganz dringend, mal einen ganzen Schulvormittag in einer ersten Klasse zu hospitieren, um dir ein Bild vom Schulalltag zu machen und besser einschätzen zu können, welchen Anforderungen dein Kind gerecht werden sollte. Vielleicht ist es dir eine Entscheidungshilfe.

      Zum Thema "Alle sagen, er ist schulfähig" - Kinderärzte und Erzieher sind natürlich nicht die schlechtesten Ratgeber, aber auch sie haben oft kein ganz klares Bild davon, was GENAU ein Kind in der ersten Klasse können muss, um GUT durch die Schulzeit zu kommen.
      Da du ja schon beschreibst, dass er nicht besonders durchsetzungsfähig ist und dass dir der Einschulungstermin Sorgen macht, würde ich hier wirklich nichts übers Knie brechen. In der Schule wird ja in sehr viel höherem Maße als im Kindergarten erwartet, dass die Kinder Konflikte unter sich klären, bzw. Streits usw. nicht ständig während der Unterrichtszeit geklärt werden können. Die Kinder können sich also auch nicht andauernd wegen solcher Dinge an die Lehrkraft wenden und müssen in der Lage sein, vom Streit in der Pause ziemlich plötzlich abzuschalten und dem Unterricht wieder konzentriert folgen zu können. Und das von 8.00 bis 13.00.

      (14) 24.01.16 - 14:34

      Hallo,

      hier in NRW könntest Du Deinen Sohn mit dem Argument, dass er klein ist und sich nicht durchsetzen kann, überhaupt nicht zurückstellen lassen.

      Ich würde mich an Deiner Stelle erkundigen, wie das in Bayern ist. Sonst kannst Du Dir nämlich sämtliche Überlegungen in der Richtung sparen.

      Dein Sohn hätte früher in den Kindergarten gehört. Da lernen die Kinder, wie man sich bei Rabauken durchsetzt.
      Jetzt muss er das in der Schule lernen, wo die Rabauken schon viel größer und wilder sind.
      Dass es Kinder gibt, die Naturtalente in der Richtung sind, ändert nichts daran, dass die meisten Kinder es lernen müssen. Vielleicht hat das Mädchen, was Ihr kennt, ihr Sozialverhalten auch mit ihren Geschwistern oder mit Nachbarskindern trainiert.

      Wir kennen jedenfalls zwei Kinder, die nur ein Jahr im Kindergarten waren und nur Kontakt zu, von den Eltern handverlesenen, Kindern hatten, und die taten sich beide sehr schwer mit den anderen Kindern, sowohl im Kindergarten als dann auch in der Grundschule.

      LG

      Heike

      (15) 25.01.16 - 09:16

      ei, der bub will unbedingt in die schule! da kann man ihn doch nicht zu noch nem jahr kiga verdonnern, nur weil er vielleicht ein bißchen schmächtig ist.

      ich hatte nen klassenkameraden, der kleinwüchsig war. und auch ein totaler feingeist. wenn man danach ginge, hätte er wohl mit 12 noch auf die einschulung gewartet.

      wenn du dir sorgen machst, dass dein sohn nicht so der durchsetzungsfähige ist, dann hilft es aber auch nicht, ihm noch nen napoleonkomplex zu verpassen.
      dann würd ich ihn lieber einschulen und ins wing tsun schicken, da lernt er auch, mit konflikten sinnvoll umzugehen. oder halt was anderes, wo er sich gut aufgehoben und akzeptiert fühlt. meine mädels gehen ringen und da haben sie freunde und fühlen sich wohl. es gibt ja auch ein leben ausserhalb der schule.

      meine große tochter ist 8 und die älteste in ihrer klasse ist 12. ein junge ist 11. die sind halt später eingeschult worden und haben nochmal ne klasse wiederholt, meine tochter kam früher in die schule. da wäre sie auch noch nen kopf kleiner, als die, wenn sie ein jahr älter wäre.

      meine kleine ist voll das halbe hemd und ist mit 5 eingeschult worden. die hat auch ein paar jungs in der klasse, die spät eingeschult wurden und ungefähr das doppelte wie sie auf die waage bringen. ändert aber nix dran, dass die kleine sich im kiga totgelangweilt hat und lesen und schreiben lernen wollte.

      beide haben deppen in der klasse, denen man besser aus dem weg geht, aber die gibt's auch im kiga und das hat mit körpergröße eher wenig zu tun.

      der 11 jährige bei meiner großen ist fast so gross wie ich und wird auf's fürchterlichste von den anderen kindern gehänselt, weil er auch noch korpulent ist. der arme kerl hat echt nix zu lachen in der schule und er kann einem schon echt leid tun.

      man kann die kinder leider nicht vor der welt schützen und schule ist mitunter echt ätzend, aber im kiga ist es ja offensichtlich auch nicht das paradies, wenn er da null anschluss findet, also lass doch deinen sohn wenigstens was lernen. ob und wie er da klar kommt, weiss man eh erst, wenn es soweit ist. es kann ja auch sein, dass die tatsache, dass er in der schule lernt und gefordert wird, ihn auch selbstbewußter macht. das muss ja nicht immer alles nur schrecklich sein, sondern kann auch ne chance sein. meine kleine ist wie ausgewechselt, seit sie in die schule darf. durchsetzen kann sie sich auch null, aber das lernen tut ihr gut, ihr lehrer ist von ihr total angetan und sie hat ein mädel gefunden, mit der sie sich gut versteht.

      lg!

      Niemand von uns kann beurteilen, ob dein Sohn in der Schule glücklich wird. Er ist ab September ganz normal schulpflichtig. Wie sähe es denn mit einer Rückstellung aus? Könnte man das so einfach in die Wege leiten? In unserem Bundesland geht das nicht so einfach. Da muss man schon schwerwiegende Gründe vorbringen.

      Das schwierigste in der Schule ist für unser Kind die Selbstorganisation und Selbstständigkeit. Die Kleinen müssen eben in der Schule für sich selbst sprechen können, Aufgaben befolgen/ ausführen können, selbst an ihren Kram denken usw. Und sie sollten keine (übermäßige) Angst vor Fremden und Fremdem haben, aber auch nicht zu vertrauensseelig sein. Es ist schwierig ...

      Die Einschulung war bei uns ein Riesenthema. Die Kinder haben sich schon seit einem Jahr darauf gefreut und darauf hin gearbeitet.

      Wie dein Sohn dem dreijährigen gegenüber reagiert hat ist doch genau richtig?! Was hast du denn von ihm erwartet? Ich wäre stolz darauf! Ein jüngeres/ weniger reifes Kind hätte zurück gespuckt oder gehauen ... hätte er das gemacht, hätte ich eher bedenken.

      (17) 25.01.16 - 15:23

      Hallo,
      mein Sohnemann ist August geboren - wir haben ihn letztes Jahr eingeschult, sind auch aus Bayern. Ich habe lange überlegt: er brauch immer noch Logopädie. Aber ansonsten machte er wirklich alles bei der Einschulungsuntersuchung. Er wollte auch in die schule ..........also ok: wir schulten ihn ein.
      Er ist einer der Jüngsten: aber er kommt mit. Seine Schwester schulten wir ei nJahr vorher ein .....aber sie ist Januar geboren ...........ehrlich: man merkt den Unterschied, wobei beide unterschiedlich sind. Aber er ist schon langsamer, er liest momentan noch nicht ...............aber wir üben zusätzlich täglich Lesen u. Rechnen und in den Leistungsnachweisen waren seine Leistungen sehr gut bis befriedigend: somit würde ich sagen: es war richtig!

      Ich selbst bin auch August geboren und wurde mit 7 eingeschult .............damals war Juli ja Stichtag ..........doch ehrlich: mir hat es nicht gebracht "erst" mit 7 eingeschult zu werden ............deswegen hatte ich es auch nicht leichter, würde ich sagen!
      Lg Judith

      Letztendlich müsst ihr das entscheiden. Wenn ihr unbedingt wollt, dass er später eingeschult wird, würde ich deinem Sohn sagen, dass er einfach noch nicht "alt" genug ist und das ist da halt Vorgaben gibt. Auf die 1-2 Tage "schummeln" kommt es dann nicht drauf an und ist dann auch keine Bestrafung.

      Ich weiß von einer Bekannten, dass es in Bayern eher üblich ist, die Kinder später einzuschulen. Somit wäre dein Sohn vermutlich sogar 1 Jahr jünger als viele andere. Oft passt das dann halt wirklich nicht. 1 Jahr ist eine menge Zeit. Ich würde mich mal umhören, wer in eurer Umgebung die Kinder später einschulen lässt. Wenn er tatsächlich der Jüngste wäre mit ca. 1 Jahr altersunterschied, würde ich persönlich definitiv zurückstellen. Egal ob er schulreif ist oder nicht. Letztendlich orientieren sich die Lehrer an den stärksten der Klasse und das könnte für dienen Sohn eventuell zum Nachteil werden...

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