Ohne OGS geht es wieder Bergauf!

    • (1) 10.03.16 - 16:42

      Ich hatte vor längerer Zeit bereits geschrieben das unser Sohn aus diversen Gründen absolut Unglücklich in der OGS war.

      Nach einigen Gesprächen mit unserem Sohn und einem langen Gespräch mit der Leiterin der OGS haben wir uns dazu Entschieden unseren Sohn aus der OGS zu nehmen.
      Da unser Sohn es sich allerdings noch nicht zu traut den weg von der Schule nach Haus allein zu gehen und er sich auch nicht in der Lage sieht am Mittag evtl. 1,5 std. allein Zuhause zu sein geht er an 2 Tagen in der Woche in die Randstunden-Betreuung und wird dann von unserer Tochter abgeholt.

      Und ich muss sagen es ist erstaunlich wie ausgeglichen unser Sohn sein kann er hat wieder Spaß an der Schule er gibt sich Mühe bei den Hausaufgaben und auch im Unterricht ist es deutlich entspannter laut der Lehrerin..

      Danke für eure aufmunternden Worte und eure Unterstützung.

      Wir sind richtig Froh und Glücklich mit der Entscheidung....

      • ich finde es ganz toll, dass es deinem sohn besser geht.

        aber ich hoffe, das wird für die tochter keine daueraufgabe?

        ich erlebe in der schule häufig, wie schlecht es kindern geht, die ständig sorge für ihre geschwister tragen müssen. anfangs wars noch ok, aber auf dauer ist es meist eine überforderung.

        • Es soll erstenmal eine Lösung bis zu den Sommerferien sein, wir denken das er nach den Sommerferien den weg bis nach Haus (es sind tatsächlich nur 7 Minuten Fussweg durch eine 30.er Zone ohne Hauptstraßen überquerung also ziemlich Ungefährlich und gut zu schaffen!) Allein schafft dann sind beide Kinder cirka Zeitgleich zu Hause, müssen allerdings noch gut 60 Minuten auf mich warten.
          Anders ist es mit meinen Arbeitszeiten oder denen meines Mannes nicht zu schaffen.

          Da unser Sohn die Betreuung bis zum Nachmittag eigentlich durch den KiTa schon kannte hatten wir gehofft das es bei der Schule nichts anderes sei...

          Ich sehe es Positiv so rücken unsere Kinder ein wenig zusammen da sie sich sonst Spinnefeind sind, es klappt erstaunlich gut...

      Ich freue mich auch, dass es ihm besser geht!

      ABER (gleiches aber wie sannimausi). Ihr übt doch jetzt hoffentlich JEDEN Tag mit ihm den Weg und übt das Alleinsein über eine so kurze Zeit!!!

      Denn was eure Tochter betrifft: Das KANN nur eine KURZFRISTIGE Zwischenlösung sein!

      Hi,

      mutige Entscheidung, nachdem hier fast alle die Nachmittagsbetreuung in den Himmel loben aber es ist halt nicht für jedes Kind geeignet, solch einen langen Tag zu haben.

      Ich kannte es aus dem Kga, das die älteren Geschwister die kleineren abgeholt haben, zu, Bsp. nach dem Hobby, etc.
      Solange Deine Tochter es gerne macht und es zeitlich passt, warum nicht? Frische Luft tut gut. Dein Sohn scheint es ach noch zu benötigen....warum nicht!

      Es gibt Mütter,die haben bis zum Teenageralter ein Famlienbett....da finde ich das Abholen des Kindes aus der Schule echt OK! Wie gesagt, jedes Kind ist anders....nicht alle können schon alleine zu Hause bleiben!

      lg
      lisa

      • ich finde es auch völlig in ordnung, wenn kinder so jung nicht alleine laufen oder alleine zu hause bleiben wollen.

        ich finde es nur nicht gut, dass das geschwisterkind die lösung sein soll. so geht es ihm besser auf kosten der selbst noch kleinen schwester, die überfordert wird.

        bei uns würde auch die kita die verantwortung für ein anderes kind niemals einer zehnjährigen geben, da müssen die eltern schon selbst abholen oder jemanden engagieren.

        • Hi,

          man muss doch einfach abwarten, wie es sich entwickelt. Es gibt solche und solche 10 jährigen. Meine sind z.B. schon sehr weit für ihr Alter und hätten kein Stress damit.

          Unser Kiga hat Ausnahmen gemacht und kannten auch die Geschwisterkinder, wie verantwortungsbewusst sie waren und wie lang der Heimweg war.

          Wer weiß, vieleicht ist der Sohn auch irgendwann von der Schwester genervt und geht lieber alleine....oder die Schwester ist extrem sozial und hilft super gerne oder ist einfach mega stolz?

          Ich bin der Meinung, das man es ausprobieren kann und wenn die TE merkt das es nicht funktioniert, wird sie auch hier eine Lösung finden! Man sieht ja, das sie zum Wohle der Kinder entscheidet!
          älg
          lisa

          • ich habe eine 12jährige bei mir in der schule, die dort regelmässig weint, weil ihr alles zu viel ist. zu hause funktioniert sie perfekt und die eltern würden jederzeit unterschreiben, dass ihre tochter damit keinen stress hat...

            • als Lehrerin hast du mit den Eltern schon geredet, oder?
              Ich weiß wie sich meine Kinder in der Schule verhalten, bei Freunden, beim Hobby, etc.

              lg
              lisa

              • ich bin keine lehrerin sondern pädagogin, und ja, die elterngespräche haben angefangen, aber es gestaltet sich sehr schwierig, weil die kleine den eltern auf keinen fall weitere probleme machen möchte. sie ist sehr sozial und möchte den eltern gerne die entlastung geben, die sie brauchen, obwohl es ihr viel zu viel ist.

                ich glaube nicht daran, dass eltern alles wissen, auch wenn sie selbst daran glauben (wollen).

                • sicherlich gibt es Eltern, die ihre Kinder anders einschätzen als sie tatsächlich sind aber Aussenstehende haben auch nicht immer den perfekten Durchblick, wie es tatsächlich ist.

                  Wir kennen das Mädchen der te nicht, ich als Mama oder du als Pädagogin.

                  aber ich gehe mal davon aus, das du auch Kinder kennengelernt hast, die wirklich Taff sind oder? Es gibt ja nicht nur Problemkinder, die an solche Aufgabe scheitern, die überfordert sind, etc. etc. ...und es heißt ja auch nicht, das sie es IMMER machen soll oder oder oder.

                  lisa

                  • ich glaube, wir haben grundverschiedene einstellungen zum thema kindheit.

                    die junge dame, von der ich geschrieben habe, IST tough!

                    dass kinder es SCHAFFEN, andere kinder zu betreuen, bedeutet nur nicht, dass es auch gut für sie ist.

                    ich bin ein großer fan davon, kindern verantwortung zu übergeben, die sie auch tragen können. und einer zehnjährigen die verantwortung für ein sechsjähriges kind zu geben, ist für mich definitiv eine überforderung, vor allem, wenn es als dauereinrichtung genutzt wird.

                    "problemkinder" sorgen meist ganz gut für sich. wirklich leidend sind eher die kinder, die nicht nach aussen tragen, wie es ihnen geht.

                    • Wenn ich das lese, habe ich den größten Fehler meines Lebens gemacht.

                      Unsere erste Babysitterin meiner Zwillinge ( damals 3/4 Jahr alt) war 13 Jahre alt.
                      Sie war ein Naturtalent, hatte Spaß und hat extrem viel Verantwortung übernommen. Nicht nur spazierengehen , füttern, Windelwechsel sondern ich konnte sie sogar nach einer gewissen Zwit alleine lassen mit den Babys. Und rückwirkend...meine Kids sind jetzt 10 und haben jetzt den 4. Babysitter....SIE war immer noch die BESTE!

                      sie kam 1-2 x die Woche und war echt ein tolles taffes Mädchen.
                      Hab ich ihr die Kndheit geraubt? Haben wir sie überfordert? ......

                      lisa

                      • du kannst doch nicht einen babysitter (den ich tatsächlich für viel zu jung halte, wenn da etwas passiert wäre, wäre sie schnell überfordert gewesen und ihres lebens nicht mehr froh geworden) vergleichen mit unbezahlten diensten der schwester.

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