Geldgeschenke - frei zugänglich oder "sichern"?

    • (1) 13.03.16 - 21:54

      Hallo,
      wie handhabt Ihr es, wenn Eure Kinder Geldgeschenke aus der Verwandtschaft bekommen - Weihnachten/Geburtstag und co? Frei verfügbar ins Sparschwein oder auf ein Kinderkonto?
      Bei unseren Jungs 7 und 8 geht es so langsam los, dass sie auch Geld geschenkt bekommen.
      Sie haben ihr Taschengeld, mit dem sie machen können, was sie wollen. Zu weihnachten bekamen sie je 50€ von Opa, da war ich schon am hadern, ob ich es ihnen gebe oder auf die Seite lege.
      Bislang haben sie ihr Geld fast nie ausgegeben, aber seit neuestem ist gerade der kleinere im "Kaufrausch" und holt sich ein Lego Set nach dem anderen.
      Das finde ich bei den Preisen - und der Menge an Lego, die wir schon haben, schade ums Geld - aber es ist ja nicht mein Geld.
      Ich werde ihn wohl sein restliches Geld verbraten lassen, wenn Ebbe ist, wird er sehen, wie lange er zum nächsten Set sparen muss.
      Aber was, wenn beim nächsten Anlass wieder so viel Geld kommt (für einen 7 jährigen eigentlich viel zu viel)?

      Wie macht Ihr das?
      Liebe Grüße,
      artep

      • (2) 13.03.16 - 22:20

        Hallo :-)

        Ich bin auf die Meinungen gespannt!

        Mein Sohn ist auch 7 und bisher gab es noch keine Geldgeschenke zu Weihnachten etc. , sondern ich habe immer vorab etwas besorgt. Jetzt gab es aber von der Patentante 20 Euro und mein Sohn hat einiges an Spielzeug verkauft.... Er wäre sofort los und hätte am Liebsten alles verbraten. Ist ja auch sein Geld, aber wir haben fast Lego City im Kinderzimmer #lach

        Ich denke ich werde mit ihm eine Summe X ausmachen, die in der Spardose bleibt und er frei ausgeben darf. Alles andere kommt aufs Sparbuch.

        Aber vielleicht habt ihr ja eine bessere Regelung!

        LG Jenny

        (3) 14.03.16 - 05:59

        Hallo,
        ich finde das auch gar nicht so einfach zu beantworten. Als meine Töchter 7 oder 8 waren, gab es eigentlich noch keine Geldgeschenke. Das hat so mit 10 angefangen, kommt aber noch eher selten vor. Im Prinzip haben sie ihr Geld ausgegeben, wie sie wollten. Bei Sachen so ab 20 Euro haben wir meistens vorher darüber gesprochen, letztlich habe ich sie aber machen lassen. Ich habe ganz selten (vielleicht ein- oder zweimal ein "mütterliches" Veto ausgesprochen). Bisher fahren wir damit ganz gut. Ich denke, wenn es sehr viel Geld auf einmal wäre (wie bei einer Kommunion oder Konfirmation), würde ich schon "sanften Druck" ausüben, das etwas gespart wird. Es sei denn es steht ein ganz konkreter Wunsch an.
        LG
        Verena

        (4) 14.03.16 - 06:48

        hallo,
        ich finde je 50 euro schon sehr viel zu weihnachten in dem alter und noch dazu äußerst unpersönlich und unpassend von großeltern!
        in dem fall wäre ich wohl zwischen weihnachten und neujahr mit den beiden in ein spielzeuggescgäft gefahren und hätte sie für 20 euro etwas aussuchen lassen. der rest wäre auf das sparkonto gewandert.
        vg

      • Hallo,

        Geld das meine Kinder geschenkt bekommen gehört auch ihnen. Es ist zum Ausgeben da. Da jammern immer alle von wegen sie können nicht mit Geld umgehen aber wie sollen sie es denn lernen wenn sie es nicht ausgeben dürfen.

        Meine jüngste Tochter (8) hat Geld vom Geburtstag auf die Seite gepackt weil sie ein Nintendo 3ds wollte. Mit ihrer großen Schwester geht sie immer mit Zeitung austragen und bekommt dafür jeden Monat auch nochmal zwischen 5 und 10 Euro.

        Das Nintendo ist ihr ein und alles weil sie es sich selber gekauft hat und am meisten freut sie sich weil sie das teure Set nach Weihnachten billiger bekommen hat.

        LG
        Corinna

        (6) 14.03.16 - 07:41

        Hallo,

        ich handhabe es so, dass sie Kleinbeträge von den Großeltern (bis 10 Euro), die sie mal so zugesteckt bekommen, auch selbst ausgeben dürfen. Größere Beträge wandern ins Sparschwein und dann aufs Sparbuch - davon würde ich z.B. etwas für größere Anschaffungen verwenden (neues Fahrrad o.ä...) aber eigentlich sollen sich unsere Jungs von dem dort angesparten Geld mal den Führerschein bezahlen können.

        LG

        a79

      • (7) 14.03.16 - 07:45

        Hallo,

        Wenn meine Kinder Geld zum Genurtstag oder Weihnachten geschenkt bekommen würden, dann dürften sie es natürlich ausgeben.

        Das haben sie dann wohl anstelle eines echten Geschenkes bekommen.

        Gruss

        (8) 14.03.16 - 08:31

        ich habe davon ca 10 Euro in den Kinder-Geldbeutel gemacht und den Rest auf die Seite.

        wenn es mal einen richtig großen Wunsch gibt, kann man taschengeldmässig dann "nachgeben" -- z.B. kann ein Junge wirklich nix dafür, dass LEGO sooooo verdammt teuer ist, ---

        oder meine Tochter kann nix dafür, dass eine Steffi-Love 12 Euro kostet und die Marken-Arielle 50 Euro z.B.....
        Für mich "alles Barbies" ... für die Kids aber eben DEEER Unterschied...

        Für solche "Marken"fälle nehme ich dann das Geschenkgeld, das auf der Seite liegt...
        wird es mit der Zeit viel, dann kommts aufs Kinderkonto...

        (9) 14.03.16 - 08:51

        Hallo,

        mit meinem mittlerweile 10-jährigen Sohn habe ich seit mehrerer Jahren folgende Vereinbarung:

        - bis 10 Euro darf er komplett behalten
        - über 10 Euro geht die Hälfte aufs Sparbuch, die andere Hälfte in sein Sparschwein für größere oder kleien Wünsche.

        Ich finde, man sollte verbindliche klare Regeln treffen. Mein Sohn kann mit dieser verlässlichen Regelung gut leben.

        Grüße #winke

        Nicmic

        (10) 14.03.16 - 09:11

        Bei uns war/ist es schon immer so, dass mein Vater und meine Oma Geld schenken. Bei der Kleinsten geben sie es noch mir, ich besorge dann entsprechende Geschenke, die anderen bekommen es nett verpackt selbst. Je älter die Kinder sind und werden, desto mehr Freunde und Familienangehörige folgen dem Beispiel. Da werden allenfalls noch iTunes-Karten oder Kinogutscheine selbst gekauft.

        Ich habe mich noch nie und werde mich nie da einmischen, was die Kinder sich davon kaufen. Wieso auch? Das Geld ist dafür gedacht, dass sie sich kaufen, was sie sich wünschen. Würden die Schenker das Geschenk kaufen, würde ich doch auch nicht hingehen und sagen, dass es aber nur 30 Euro kosten darf, weil 20 Euro aufs Konto sollen.

        Da wir das von Anfang an so gehandhabt haben, sehen wir jetzt auch den Lerneffekt. Bei unsrem Großen durften es auch mal - in grauer Vorzeit - zehn Pokemon-Päckchen sein. Zu dumm, dass er später erst gesehen hat, dass, hätte er das Geld gespart oder weniger von dem Mist gekauft, das Geld gereicht hätte, um dieses supertolle Lego-Set zu kaufen.

        Solche Erfahrungen müssen Kinder auch machen dürfen, damit sie lernen, dass Spontankäufe sich in Grenzen halten sollten, sonst ärgert man sich später vielleicht gewaltig. Du wirst ja nicht ewig die Hand über ihrem Geld halten können, da sollten sie schon lernen, selbst zu sparen.

        (11) 14.03.16 - 09:31

        Wenn der Opa selber Lego gekauft hätte, wäre es doch das gleiche in grün gewesen, oder?

        Meine Kinder haben zu den Geburtstagen von ihren Freunden auch etwas Geld bekommen. Die Große hat es gespart (auf ein großes Lego-Set), der Kleine wollte direkt in den Spielzeugladen und hat sich auch Lego gekauft. Wir haben auch mehr Lego als ein Spielzeugladen, aber ich finde das trotzdem sinnvoller als wenn sie sich am Kiosk Heftchen und Gummibärchen kaufen. Lego ist ein tolles Spielzeug und man kann es auch nach Jahren noch gut verkaufen.

        Nur als meine beiden mal zu Weihnachten etwas Geld bekommen haben, habe ich es in die Sparbüchse gesteckt. Der Kleine glaubt noch an das Christkind, zweifelte aber schon stark. Und da er kurz vor Weihnachten doch wieder sicher war, dass das Christkind die Geschenke bringt, wollte ich das nicht durch einen blöden Geldschein zerstören.

        Wenn es jetzt hunderte Euro zur Kommunion wären, würde ich ihnen nicht die freie Verfügung lassen, aber wenn am Kindergeburtstag zwei oder drei Kinder einen Zehn-Euro-Schein schenken, würde ich ihnen das Geld lassen. Wenn diese Kinder ein Spielzeug geschenkt hätten, würdest du es ja auch nicht wegnehmen, weil sie bereits Spielzeug haben, oder?

        lg

        (12) 14.03.16 - 09:42

        Meine Meinung:
        Taschengeld bekommen die Kinder zu ihrer freien Verfügung. Bei der Höhe halte ich mich strikt an die Tabelle des Jugendamtes.
        Geldgeschenke (Geburtstag,...) wandern auf das Konto der Kinder und werden gespart.
        Kleinere Geldgeschenke für die Kinder von Verwandten, oftmals mit der Bemerkung: "Für die Sparbüchse,..." oder "Kauf dir ein Eis/..." werden so ausgegeben wie vom Schenker gewünscht - es geht also entweder in die Sparbüchse (und damit irgendwann auf das Konto) oder es darf ausgegeben werden.

        • (13) 14.03.16 - 09:47

          Ach ja, ich sollte wohl dazu schreiben, dass meine Kinder ihre Geldgeschenke zusätzlich zum Spielzeug,... bekommen und nicht als "Geschenkeersatz".

      (14) 14.03.16 - 09:44

      Hallo!

      Meine Kinder sind zwar noch jünger, aber beide haben eigentlich schon immer regelmäßig Geldgeschenke bekommen. Dieses Geld gebe ich Ihnen allerdings nie zur freien Verfügung, es wandert in die Spardosen. Der Grund liegt aber v.A. darin, dass die Große im Gegensatz zum Kleinen einen sehr spendablen Paten hat, der es mit Geschenken gerne übertreibt. Und so kommen bei ihr zu jedem Sachgeschenk noch 50€ Geldgeschenk dazu, während der Kleine eher nur eine Kleinigkeit bekommt (Pate des Kleinen beschenkt beide Kinder gleichmäßig, Pate der Großen schenkt der Großen in etwa das 3-4fache im Vergleich zum Kleinen). Mir ist das zwar nicht wirklich recht, aber da ich es nicht ändern kann, kann ich nur versuchen selbst für Gerechtigkeit zu sorgen. Und so wandert das Geld dann zwar in die jeweilige Spardose, am Weltspartag werden aber beide Spardosen zusammen gezählt und der Betrag gleichmäßig aufgeteilt auf beide Sparkonten eingezahlt.

      LG

      (15) 14.03.16 - 09:46

      Geldgeschenke zu Weihnachten und Geburtstag darf mein Sohn behalten. Es können schon mal bis zu 300,- werden + noch etliche Gutscheine bis zu 150,- , die wandern in seinem Sparschwein und er darf es ausgeben.So kann er sich das ganze Jahr über seine Wünsche erfüllen.

      Da er erst 7 ist, entscheide ich natürlich noch mit! Wir sind damit bisher super gefahren, zumal er selten Wünsche äußert und wir auch immer Monate brauchen, bis er überhaupt seine Gutscheine eingelöst hat. Bei diesen Beträgen, die sich bei ihm immer ansammeln ist der Vorteil, dass nicht ständig etliches Kleinspielzeug angesammelt wird, das dann überall verstreut und unbeachtet herumliegt, wir können so größere Dinge besorgen, die man nicht immer einfach mal nebenbei kaufen kann oder will.
      Wie gesagt, mein Sohn geht selten von allein an sein Geld (meist muss ich ihn daran erinnern ;-) ) und wenn er sich dann was holt, dann mit Bedacht.

      Taschengeld bekommt er noch keines, da er auch kaum eine Gelegenheit hätte es auszugeben. In der Schule gibt es nichts was er sich kaufen könnte, Süssigkeiten haben wir immer zu Hause und da wird das geholt was jeder von uns isst, ein Zeitschriften Abo für ihn ist vorhanden und wenn er mal eine andere haben will, kaufen wir sie ihm.
      Ganz selten nimmt er sich aus seiner Spardose Kleingeld mit um sich beim Einkaufen selbst ein päckchen Kaugummis zu kaufen, das ist dann aber auch alles und dafür braucht er nicht wöchentlich 50 Cent. ;-)

      Da wir für ihn sowieso sparen, ist das für uns okay so!

      Ich kenne eine Familie, die macht jeden Cent aufs Sparbuch der Kinder, das heißt selbst 5 oder 10 Euro wandern sofort aufs Sparbuch. Das finde ich reichlich überzogen, da schenkt auch kaum einer den Kindern Geld, weil sie so nicht die Gelegenheit bekommen sich Spielzeug davon zu kaufen. Wenn man allerdings eine große Familie und einen großen Freundeskreis hat, dann ist es manchmal besser Geld zu schenken, anstatt dass die Kinder auf einen Schlag 30 verschiedene kleine Geschenke erhalten, die sie eigentlich garnicht brauchen.

      #winke

      (16) 14.03.16 - 10:04

      Hallo,

      unser Sohn bekommt ebenfalls seit dem er 2 Jahre alt ist, 50 EUR zu Weihnachten. Ich habe am Anfang versucht zu erklären, dass ich Sachgeschenke schöner finde - ohne Erfolg. Ich habe die 50 EUR aufs Sparbuch unseres Sohnes gebracht. Er konnte am Anfang damit ja auch noch nichts anfangen. Habe ihm dann als "Ausgleich" ein Legoteil von unserem Geld geschenkt. Ich wäre mir kleinkariert vorgekommen, die 50 EUR exakt dafür zu nehmen. Mittlerweile ist es jedoch so, dass unser Sohn eine eigene Kasse hat und er natürlich mit 50 EUR was anfangen kann. Da er sparsam ist und das Geld nicht so ausgibt, sondern nur, wenn er einen besonderen Wunsch hat, ist das für mich völlig ok. Es wäre allerdings für mich nicht in Ordnung, wenn er das Geld für Dinge ausgeben würde, die unüberlegt angeschafft werden. Ich glaube im Moment hat er so um die 150 EUR in der Kasse.....es sammelt sich mehr bei ihm und da die Zinsen ja auch gen 0 auf dem Sparbuch tendieren bin ich damit einverstanden.

      (17) 14.03.16 - 13:03

      Hallo,

      wir handhaben es auch schon immer so, dass wir mit den Kindern aushandeln, wieviel in bar behalten wird und wieviel aufs Sparkonto kommen soll. Natürlich sollen sie ihr Geld für sich haben dürfen und müssen lernen, damit umzugehen (dafür gibt es ja auch wöchentlich Taschengeld). Sie freuen sich aber auch sehr, wenn sie mal einen größeren Wunsch haben und das Geld dafür auf dem Konto zusammengespart haben. Beide finden die Regelung gut so.

      LG
      Katja

      (18) 14.03.16 - 14:08

      Hallo
      Ich grenze hier ab zwischen Geldgeschenken die klar an die Kinder gehen (anstatt eines Geschenkes) UND Geldbeträgen die "fürs Sparschwein" (dazu) geschenkt werden.
      Die Geldbeträge in meiner Familie sind völlig vertretbar und über diese dürfen die Kindern ,mit meiner Unterstützung, frei verfügen.
      Das fängt damit an das ich ihnen von Anfang an klar sagen das sie wenn sie alles aus geben eben nichts mehr haben, das sie etwas kaufen können und etwas zurück legen können oder eben das sie für einen größeren Wunsch sparen können.
      Klappt super und sie lernen mit dem Geld umzugehen und dessen Wert zu verstehen.
      Sagt ja keiner das man sie einfach wortlos mit dem Geld in die Spielzeug Abteilung schicken soll..
      Meine 7 jährige spart gerade auf ein teureres Lego Architecture Teil :-)

      LG

      (19) 14.03.16 - 14:36

      unser bekommt schon von klein auf geldgeschenke. als er klein war, haben wir es auf sein konto eingezahlt. jetzt wo er groesser ist, bekommt er es und kann damit machen, was er will. fuer mich ist es genau, wie taschengeld, wenn es weg ist, ist es weg.

      (20) 14.03.16 - 22:13

      Danke für Eure Antworten!
      Ich schlaf mal drüber und besprech mich mit meinen Jungs...
      LG
      Petra

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