Einschulung mit 7 Jahren und 5 Monaten (Bayern) ?

    • (1) 17.04.16 - 11:17

      Hallo Mamas, ich bitte um Meinungen zu einem Schulstart mit 7,5 Jahren. Regulär würde mein Sohn heuer im September mit 6 Jahren und 5 Monaten eingeschult. Nun haben Freunde deren Sohn gleich alt ist wie unser Sohn entschieden, ihr Kind erst ein Jahr später einzuschulen, also mit 7 Jahren und 5 Monaten. Daher bin ich nun natürlich zum überlegen gekommen, meinen Sohn evtl. auch erst dann einzuschulen. Was ist eure Meinung ? Von Seiten des Kindergartens, Kinderarzt, Schuleingangsuntersuchung (Gesundheitsamt) spricht nichts für eine spätere Einschulung meines Kindes, dies trifft aber auch auf den Sohn unserer Freunde zu, die Eltern sind aber trotzdem der Meinung ihren Sohn erst ein Jahr später einschulen zu lassen (ihre Meinung: das Jahr schadet dem Kind auf keinen Fall und tut nur gut, deshalb haben sie so entschieden) Was denkt ihr ? Würde mich sehr über Meinungen und Erfahrungen freuen... Viele liebe Grüße

      • kommt aufs Kind an, sprich ist er noch sehr verspielt, will er in die Schule, kann er sich konzentrieren usw, man muss halt schon schauen Unterforderung ist nicht so toll, und die anderen sind dann auch um einiges Jünger was auf Dauer Probleme mit sich bringen kann, persönlich finde ich ja dass man sich über sowas nur Gedanken machen muss wenn das Kind gerade 6 wird oder noch 5 ist, 6,5 ist eigentlich ein sehr gutes Alter.

        • herzlichen Dank für Deine Antwort. Mir hat sich bisher die Frage eigentlich auch nie gestellt, da ich auch dachte bei einem Aprilkind in Bayern gibt's da (außer es sind schon deutliche Probleme, Einschränkungen etc.) vorhanden eigentlich keine Frage und denke auch 6,5 Jahre sind schon ein gutes Einstiegsalter.

          Nun mein Sohn hat nun Gott sei Dank keine großen Probleme, von Seiten des Kindergartens und auch Kinderarzt haben mir nichts gegenteiliges gehört. Allerdings ist er ein sehr zierliches Kind, wird nun in einer Woche 6 Jahre alt und ist gerade 111 m groß.

          Schuleingangsuntersuchung beim Gesundheitsamt war auch okay, auch von da keine Probleme.

          Nun mit der Konzentration ist es nicht so weit her, denke aber auch in normalen durchschnittlichen Bereich, gerade für einen Jungen. Selber möchte er natürlich zur Schule, im Kindergarten kommen weitere 5 Kinder mit ihm zur Schule, mit denen er natürlich das Vorschulprogramm im Kiga hat.

          Bin jetzt nur zum Überlegen gekommen, da dies alles auf befreundetes Kind auch zutrifft und die Eltern trotzdem auf eine spätere Einschulung beharren, da es dem Kind sicherlich nicht schadet wie sie sagen. Nun das denk ich natürlich auch, schaden wird's dem Kind ja nicht direkt, aber trotzdem frage ich mich natürlich ob es optimal ist, denn ich finde 7 Jahre und 5 Monate für einen Schuleintritt schon auch etwas spät...

          Natürlich ist ein Kind ein Jahr später wieder um ein vielfaches weiter und sicherlich nimmt auch die Aufmerksamkeit und Konzentration zu, aber denke auch irgendwo muß man ja mal einen Schnitt machen...

          vlg

      (4) 17.04.16 - 11:29

      Ich denke, auch in Bayern wird sich eine Rückstellung nur auf Wunsch der Eltern nicht durchsetzen lassen. Mit 6 Jahren ist ein Kind schulpflichtig und es müssen schon sehr triftige Gründe angeführt werden, um die Schulpflicht auszusetzen.

      Grüsse
      BiDi

    • So einfach können das die Eltern nicht entscheiden.
      Die beiden Kinder sind schulpflichtig.

      Wenn bei deinem Kind weder Kinderarzt, noch Gesundheitsamt, noch Schulleitung einen Grund sieht, die Einschulung nach hinten zu verschieben, sollte man das auch nicht anstreben.

      Möglicherweise gibt es bei dem Kind deiner Freunde ganz gewichtige Gründe, so zu handeln. Ein einfaches "wie wollen das aber nicht" reicht nicht aus.

      Hallo,

      hat Dein Sohn Entwicklungsdefizite? Ist er nicht auf den Stand der Gleichaltrigen? Bekommt er Logopädie, Ergotherapie oder Frühförderung? Hat er eine Behinderung, die ihn einschränkt? Nein? Gut, dann schick ihn in die Schule. Ein Kind wird nur aus wichtigen Gründen zurückgestellt. Dieses "Weil Familie A es macht, will ich es auch" zählt nicht dazu.

      LG
      Lexy

      • ....scheinbar geht das bei unseren Freunden problemlos....Mich hat das auch gewundert, aber so sagen sie zumindest. Die Schule macht da überhaupt kein Problem, ist wohl von Schule zu Schule unterschiedlich. Keine Ahnung.

        • Das geht garantiert nicht problemlos.

          Entweder er hat massive Entwicklungsstörungen oder es geht nicht so problemlos, wie sie sagen.
          Es besteht Schulpflicht und es muss einiges im Argen liegen, wenn die ausgehebelt wird.
          Und dann reicht es auch nicht, ihn einfach noch ein weiteres Jahr in den Kindergarten gehen zu lassen. Es muss an den Defiziten gearbeitet werden.

          Scheinbar für Dich, aber sie werden Dich wohl nicht alles erzählt haben. Vielleicht hat das Kind etwas, was sie für sich behalten wollen. Fakt: in D werden Kinder aufgrund des elterlichen Wunsches nicht von der Einschulung zurückgestellt. Dafür müssen Gründe vorliegen. Die Kinder und Eltern stellen sich ja persönlich in der Schule, damit die Schulleitung bzw. die Lehrer die Kinder kennenlernen und selbst prüfen, ob das Kind die Schulreife hat.

          (10) 17.04.16 - 16:50

          Hi,

          bevor man selber nicht in der Situation ist, glaubt man leider sehr viel.
          Als unsere Kids im Kiga waren, meinte die Nachbarin, das ihr Kind noch ein Jahr länger im Kiga bleiben darf, weil sie es versäumt hätten, sie auf die Schulzeit mit dem Schlafen einzustellen.
          Somit hätte sie dann noch ein Jahr länger Zeit, sich an einen anderen Rhytmus zu gewöhnen.

          Als dumme Kiga Mutter habe ich es echt geglaubt#schwitz#rofl#schein

          lisa

    #schock#schock#schock#schock

    • ich hab das aufgrund des Alters nie in Erwägung gezogen, bin erst nachdenklich geworden aufgrund der Reaktion unserer Freunde, man will ja nichts falschmachen....Deshalb frage ich hier nach und freue mich über Meinungen und Denkansätze.

(13) 17.04.16 - 11:53

Für diese Frage hast Du Dich hier extra angemeldet?

Nachtigall, ick hör dir trapsen...

  • ja, das ist richtig. Hab mich heut erst dafür angemeldet, da ich gerne von anderen Mamas die damit schon erfahren sind und Schulkinder haben mir Denkansätze und Meinungen versprochen hab.

Hallo
Meine knapp über 7,5 jährige ist in der 3ten Klasse #schock, gut mit ihr kann ich "normale" Kinder nicht vergleichen aber normalerweise wäre sie in der 2ten Klasse. Niemals könnte ich mir vorstellen einfach so ein Kind bis zu dem Alter "für ein Jahr mehr" im Kindergarten zu behalten.
Was hat dein Sohn denn damit du denkst er ist erst mit 7,5 bereit ?
Du machst das doch nicht etwa an den Freunden und einem "schönen" weiteren Kindergartenjahr fest?
Das Leben endet mit Schuleintritt nicht.
7,5 für die 1 Klasse ist schon alt, in der weiterführenden Schule gibt es später ohnehin eine größere Altersspanne aber wenn dein Kind mal sitzen bleiben würde(oder gar 2 mal), ein Auslandsjahr machen würde,.. und er ohnehin schon älter ist#zitter
Nee, ich sehe ehrlich gesagt 0 Vorteile in einem weiteren Jahr Kindergarten. (denn wenn du schreibst "du bist mal zum überlegen gekommen" hört es sich nicht so an als ob dein Kind irgendwelche Probleme hätte die dir Sorge machen..)

LG

  • nein, mein Sohn hat Gott sei Dank keine größeren Probleme, deshalb hatte ich mir bisher dazu auch keinen "Kopf" gemacht. Nur die Reaktion unserer Freunde haben mich irgendwo verunsichert, deshalb frage ich hier um Meinungen. Ich hab auch riesen Augen bekommen, als ich hörte der Junge kommt dann nun erst mit 7,5 Jahren in die Schule (unsere Kinder haben nur einen Altersunterschied von 5 Tagen).

    Wir kennen uns seit Geburt der Kinder, auch deren Kind hat keine gravierenden Probleme, ganz normal, deshalb wundert mich diese Entscheidung der Eltern, denn sie werden sich ja auch etwas dabei gedacht haben... Sie sagen eben das hat nur Vorteile für alle und geben uns eben das Gefühl wir machen das falsch...

Hallo,

für ein normal entwickeltes Kind m.E. viel zu spät und auch für ein Kind, was nur unter leichten Einschränkungen leidet.

Meine Tochter wurde mit 6 Jahren 3 Monaten eingeschult. Ja, sie hatte am Anfang Probleme (nicht festgestellte Legasthenie), sie hat sich nicht so gut konzentrieren können.

Aber das wäre in meinen Augen kein Grund gewesen, sie mit 7 Jahren einzuschulen. Zumal sie es im Kindergarten mit den ganzen Kleinen dann nicht mehr leicht gehabt hätte und der Kindergarten auch eine weitere Betreuung eines Regelkindes abgelehnt hätte. D.h. das letzte Jahr vor der Schule hätte ich sie dann zu Hause "bespaßen" dürfen.

Ich würde mich eher nach Alternativen, wie Vorschule, Integrationsklassen etc. umschauen.

GLG

(20) 17.04.16 - 12:21

Es sind noch 5 Monate bis zum Schulbeginn! Bis dahin kann sich noch viel tun im Bereich Konzentration. Im übrigen haben das Problem doch eigentlich alle kinder ;-)

Lass dich von den Eltern des anderen Jungen nicht verunsichern. Dein Sohn ist klein, aber sonst fit, clever und vor allem: er möchte ich in die Schule! Also warum nicht hingeben.

Außerdem können das hier in Bayern die Eltern gar nicht so alleine entscheiden! Da muss der KiGa eine Empfehlung geben, die Ärzte bei der Untersuchung dafür sein, der Kinderarzt, ...

Und was soll das für ein Argument sein: "Es schadet ihm bestimmt nicht!"

Das ist doch Unsinn! Natürlich kann so ein zusätzliches Jahr im Kindergarten auch schaden. Nämlich genau dann, wenn das Kind schulreif ist und nicht gehen darf, nur weil die Eltern das so wollen. Wieso dürfen die anderen Kinder gehen und ich nicht? Bin ich dümmer als die anderen? Oder stimmt etwas nicht mit mir? ...Die Kinder sind ja nicht doof und stellen sich solche Fragen.

Wir hatten letztes Jahr ein fragliches August-Kind im KiGa und da meinte das Gesundheitsamt, dass sich die bestehenden Probleme auch durch ein weiteres Jahr im KiGa nicht bessern werden. Ein zusätzliches Jahr ist nur dann sinnvoll, wenn es auch wirklich helfen würde, die Probleme zu verringern.

Bei euch gibt es ja aber gar keine Probleme.

Lass deinen Sohn in die Schule gehen! Er freut sich drauf und das solltest du auch.

  • Vielen lieben Dank Euch allen, jetzt bin ich wieder sicherer, was ich ja vorher auch war :-D

    Ihr habt mich auch in der Richtung bekräftigt, was immer meine Meinung war, danke Euch allen :-D:-)

Hi.
Bei uns waren drei Kinder sog. Kann-Kinder.
Unseren Großen haben wir mit 5 3/4 eingeschult, da er zum einen mehr als bereit war (Kiga war der gleichen Meinung) und weil die meisten seiner Freunde im gleichen Jahr eingeschult wurden.
Erst auf dem Gym wurde es problematisch, er war zu ruhig, was aber eher eine Charakterfrage ist- ruhig war und ist er immer noch ...
Ein Jahr später hätte daran nix geändert.
Die Kurzen haben wir dann auf Anraten des Kiga erst mit 7 eingeschult- aber das letzte Kiga-Jahr hat zumindest unserem Sohn nicht gut getan!
Unterfordert, unzufrieden und unausgeglichen... Im Kiga hat man uns dann therapiebedürftige Störungen 'diagnostiziert'- merkwürdig nur, dass beide Klassenlehrer davon nix merken...
Sie waren sehr überrascht, als wir mit ihnen darüber sprachen, denn sie erleben ein ganz anderes Kind.
Insofern: Es kommt aufs Kind an- manche sind früher 'reif', andere später und man sollte danach gehen. Ausserdem schadet es nix, aufs Bauchgefühl zu hören, hätten wir das getan, dann hätte unser Kurzer bestimmt bessere Erinnerungen an sein letztes Kiga-Jahr...
Glg, Locke

Hi,
wir mussten Thilo einschulen lassen, wegen 2 Tage. Er wurde 2 Wochen nach Schulbeginn 6 Jahre alt.

Er wurde zu früh eingeschult. Er sollte als Vorschulkind auf die Sprachheilschule gehen, wurde aber dann doch ins 1. eingeschult.

Ihm hätte ein weiteres Kindergartenjahr sehr sehr gut getan.

Bei ihm war aber auch die "Hürde", er war schon 1,28 m groß und 32 Kilo schwer, sah eher aus wie ein 4. Klässler.

So einfach, wie Eure Freunde das Kind zurück stellen lassen, ist es nicht. In Bayer schon mal gar nicht.

6 Jahre und 5 Monate sind ein gutes Alter zum einschulen.

Bei Thilo war im Januar/Februar im 1. Schuljahr auch so ein "Klick". Die meisten Vorschulkinder haben kurz nach dem 6. Geburtstag dieses "Klick".

Dieses "Klick" Schulkind. VIELE Erzieherinnen aus meinem Bekanntenkreis, haben deshalb die Kinder in den Wintermonaten bekommen. Die werden im November bis März 6 Jahre alt, und sind "genau richtig" im Alter zur Einschulung.

Alles Gute
Claudia

Man kann ein Kind nicht ohne triftigen Grund später einschulen lassen. Kinder die vom Alter her Muss-Kinder sind, müssen einen wahren Marathon durchlaufen an Ärzten usw. um ein Kind zurückstellen zu lassen.

(25) 17.04.16 - 14:27

Hi,

wenn es eirklich schwerwiegende Defizite gibt, sicherlich, aber dann würde das Kind auf die einjährige Vorschule ( kein Kiga) gehen.
Bei uns im Ort ist die Rückstellung einfach auch ohne großartige Gründe ABER sicherlich nicht mit weit über 7 Jahren.

Warum soll dein Sohn später eingeschult werden?
Du musst dir das Alter in der Klasse vorstellen ...von 5 3/4 bis zu eurem 7 1/2 Jahren. ...da gehen welten auseinander! Ich würde auch sagen, das teils die Probleme vorprogrammiert sind....die einen Kids sind sozial af Kga Niveau und verstehen nicht, wie Kinder mit 7,5 Jahren handeln, die ja doch mehr körperlicher sind und andere Art von Humor, Umgang, etc. pflegen

lg
lisa

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