Hausaufgabe Lernen verschwiegen ...

    • (1) 04.05.16 - 18:42

      Hallo,
      Meine Tochter geht in die 2te Klasse und hatte letzte Woche die Hausaufgabe für HSU zu lernen.
      Was sie mir aber verschwiegen hat um pünktlich beim Sport zu sein.

      Später hat sie es dann wohl veegessen.
      Gestern kam das Ergebnis ,eine 4.
      Daraufhin durfte sie gestern nicht zu ihrem Sport.
      Ich habe ihr erklärt,dass das nicht geht und wenn ds nochmal vorkommt ich ihr eine Sportart streiche.
      Ich war so froh,dass sie sich so toll entwickelt hat,immer ihre Noten und jetzt kommt sowas.
      Ich ärgere mich tierisch, sie sich mittlerweile auch.

      War die Reaktion meinerseits ausreichend?

      • (2) 04.05.16 - 18:57

        Ich nehme an, HSU ist herkunftssprachlicher Unterricht?

        ich finde deine Ansage schon eher übertrieben. Jeder kann mal etwas vergessen. Sie ist erst in der 2. Klasse und da dürfen Kinder auch mal die HA vergessen. Sie sind noch nicht komplett durchorganisiert.

        An deiner Stelle würde ich eher mit ihr daran arbeiten, die HA aufzuschreiben und ensprechend abzuarbeiten, abzuhaken oder nochmal auf Vollständigkeit zu überprüfen anhand des HA-Heftes. Dann hätte sie diese später auch nicht vergessen (bei uns findet HSU nur einmal wöchentlich statt und es bliebe genügend Zeit, um die HA innerhalb der kommenden Woche zu erledigen).

        Sie hat ihren Fehler erkannt und sich selbst geärgert. Ich finde, das dürfte als Strafe genügen bei einem ansonsten ehrgeizigen Kind.

      (4) 04.05.16 - 19:21

      Mehr als ausreichend...

    • Ich würde sie mindestens drei Wochen bei Wasser und Brot in den Keller sperren.

      Meine Güte, in der zweiten Klasse ist das doch sowas von total egal. Dann soll sie sich beim nächsten Mal mehr Mühe geben und die Note ist ausgeglichen!

      Ihr den Sport generell zu verbieten ist das Letzte, das sagt auch immer die Trainerin meiner Kinder. Sport ist wichtig, ein Ausgleich zum Alltag, Bewegung, Gemeinschaft, das verbietet man nicht, weil das Kind mal eine schlechte Note bekommen hat.

      lg

      • Meine Tochter hat jeden Tag in der Woche eine Aktivität.

        Es war nicht die Rede von generell verbieten,sondern eine Sache zu streichen.

        Damit sie sich zwischen Hausaufgaben und Sport nicht unter Druck setzt.

        • Ja, du bist schon supertoll...

          • Und du Du sehr freundlich. Leider ist deine Antwort nicht im Ansatz hilfreich.

            • Und du willst doch eigentlich gar keine ehrlichen Antworten, sondern nur Bestätigung.

              Mach weiter so. In wenigen Jahren wird deine Tochter so perfekt lügen, weil du so maßlos übertreibst, dass gar nichts mehr zwischen euch funktionieren wird.

              • Guten Morgen,

                ich empfinde deine Antworten als sehr respektlos. Und wenn du sagst, die TE übertreibt, dann tust du es hier ganz genauso. Es ist etwas komplett unterschiedliches, jemandem zu sagen, dass man anderer Meinung ist, als ihm gleichzeitig zu prophezeien, dass die Tochter der TE durch ihr Verhalten zu einer perfekten Lügnerin mutieren wird. Du kennst die TE nicht. Du hast hier nur eine Momentaufnahme erhalten, die absolut nichts über ihre Qualitäten als Mutter aussagt. Wie würde es dir gefallen, wenn ich dir auf Basis deiner Aussagen erkläre, dass deine Kinder mal zu gefühllosen Trampeln werden, die nicht fähig sind, sachlich ihre Meinung darzulegen? Das wäre vermutlich auch nicht in deinem Sinne und auch nicht meine Art.

                Ich frage mich wirklich, was mit Usern los ist, die wegen solch einer vergleichsweise harmlosen Geschichte so "bösartig" werden. Da läuft doch irgendwas nicht richtig.

                vg, m.

                • Das Kind, das wahrscheinlich sieben Jahre alt ist hat EINEN Test verhauen und nun will die Mutter ihm Hobbys streichen, falls das noch einmal vorkommen sollte.

                  Was wird nun passieren, wenn es noch einmal einen schlechten Test schreibt? Vertrauen in die Eltern, oder Test verschweigen, weil man weiter Spaß haben möchte? Bei so einer Reaktion wegen "ausreichend" ist es aus kindlicher Sicht viel angenehmer, die Eltern zu belügen und das wird dieses Kind mit sehr großer Sicherheit tun, wenn die Eltern immer so reagieren.

                  Ich kann sehr einfühlend sein, aber ich muss es nicht. Auch meine Kinder können sehr einfühlend sein, meine Tochter verweigert inzwischen Fleisch, weil ihr die Tiere leidtun, sie hat bei jedem Bericht über Flüchtlinge Tränen in den Augen. Aber auch meine Tochter hat sehr wenig Mitleid mit Menschen, die sich blöd aufführen. Ich habe kein Mitleid, wenn jemand im Gefängnis landet, weil er eine Bank überfallen hat, und ich empfinde wenig Sympathie für Menschen, die ein kleines Kind so unter Druck setzen, weil es mal für einen einzigen Test nicht gelernt hat. Meinen Kindern wäre die Note vier Strafe genug gewesen, da hätte ich wahrscheinlich erst mal ganz doll trösten müssen und nicht noch androhen, dass ich ihnen ihre Hobbys verbiete.
                  Ich hab in der Grundschule auch mal ein Diktat nicht gekonnt, trotzdem habe ich Abitur gemacht und das obwohl ich nachmittags weiterhin zum Schwimmen und zur Musikschule durfte und auch ganz normal mit meinen Freunden spielen durfte.

                  Interessanterweise wird hier immer verlangt, man solle denen viel Mitgefühl zusprechen, die selber keines anderen zuteilwerden lassen, aber warum? Die TE ist total überzeugt von sich, bzw. will lieber noch einen drauf setzen. Soll ich sie jetzt für ihre Konsequenz loben?

                  Es gibt hier viele Eltern, die sich bemühen gut zu reflektieren, die auch Fehler zugestehen und sich auch bei ihren Kindern entschuldigen, da antworte ich dann auch wirklich gerne anders, aber nicht in solchen Fällen!

                  • Ich habe gelesen, worum es geht, du brauchst es mir also nicht nochmal erklären.
                    Und deine Meinung ist vollkommen in Ordnung. Es geht hier lediglich um die Art und Weise, wie du diese darlegst. aber ich denke, dass habe ich bereits ausgeführt.
                    Und natürlich muss man nicht einfühlend sein. aber man MUSS sachlich bleiben. Und das warst du hier nicht. Und all deine hier angeführten Beispiele haben nichts mit der hier beschriebenen Situation zu tun.
                    Und deine Behauptung, die TE wäre nicht reflektiert: deine erste Antwort war schon überzogen. Die folgende Antwort der TE hingegen völlig sachlich. Und dann kamst du mit der wenig reflektierten Aussage, die TE wäre ja "so toll". Ob die TE sich bei ihrer Tochter entschuldigt oder einen Fehler eingesteht, soweit seid ihr aufgrund deines Verhaltens gar nicht gekommen.

                    versuch mal all die Maßstäbe, die du bei anderen forderst, also "sich nicht Blöd aufführen, Mitgefühl (gegenüber Kindern und in dem Zusammenhang auch mit Menschen allgemein), sich reflektieren oder eigene Fehler eingestehen zuallererst bei dir anzuwenden. Denn erst dann kannst du das bei anderen einfordern. Hier hast du dich weder "intelligent aufgeführt", noch hattest du Mitgefühl noch bist du reflektiert, noch kannst du dir eingestehen, dass dein Verhalten in dieser Form nicht in Ordnung war. Und wenn du jetzt vielleicht wieder sagst, dass du das alles nicht musst: Dann fordere es auch nicht von anderen.

    (13) 04.05.16 - 19:23

    Hallo,

    ehrlich? Ich finde Deine Reaktion völlig überzogen. Eine 4 ist doch kein Weltuntergang.

    GLG

    • (14) 05.05.16 - 13:20

      Sehe ich genauso udn einige lehrer sogar auch Die Englischlehrerin meiner Tochter (8.Kl.) sagte sogar wegen EINER 5 in einer Klassenarbeit: "Ich weiß, dass du es kannst, das war ein Ausrutscher, den brauchen wir nicht zuuu sehr beachten! Hast wohl nicht (viel) geübt."
      Letztendlich war es dann ein 3- statt ner glatten 3 und aufd em Zeugnis sieht man deisen gleinen Unterschied aufgrund der schlechten Note ja gar nicht.

      Also liebe TE, mach da nicht "so einen Wind" um EINE 4 in HSU, sie bekommt nicht gleich ne 4 auf dem Zeugnis, wenn sie sonst besser ist!

(15) 04.05.16 - 19:24

Ich finde deine Reaktion schrecklich.
Die Note ist Strafe genug.
Ich finde es nicht gut wenn Eltern über das Lernverhalten der Kinder bestimmen, die Kinder sollen doch für sich lernen und nicht für ihre Eltern.
Mit Strafen und Erpressen erreichst du genau das Gegenteil von dem was du möchtest, sie wird die Schule verantwortlich machen wenn sie nicht zum Sport darf und nicht mehr gerne hingehen, dabei soll die Schule etwas positives sein. Etwas was Kinder stärkt.

(16) 04.05.16 - 19:48

Hi,

kommt drauf an, wenn es einmalig ist, würde ich ihr nur sagen, das es so nicht funktioniert und dann Sanktionen beim nächsten Mal androhen.
Wichtig ist, das sie begreift, das bei Ehrlichkeit die Strafe viel geringer ausfällt, als wenn sie bewusst lügt.

Mein Gott, es ist eine vier....es gibt schlimmeres und das Gym ist hier noch nicht gefährdet.

lg
lisa

(17) 04.05.16 - 19:49

Hallo,

was ärgert dich, die Note oder das Verschweigen der Hausaufgaben?

LG Nicole

(18) 04.05.16 - 21:23

Hallo,

ich hab jetzt nur die ersten Antworten gelesen :#augen#klatsch

Ich finde Deine Reaktion in Ordnung und finde es erschreckend, wie die Kinder hier verweichlicht werden. Scheisse gebaut - Strafe - beim nächsten Mal besser machen. Punkt.

Kein Wunder, dass soviele Kinder später nicht klarkommen, wenn ihnen ständig der Hintern nachgetragen wird und alles entschuldigt wird von Mama.

Schulkinder sind Schulkinder und keine hilflosen Säuglinge ohne eigenes Denken mehr.

Mag sein, dass es anfangs hart ist, aber sie sollen ja schliesslich draus lernen.

Ich habe es immer genauso gemacht und es funktioniert.

Schließlich sollen die kids später auch mal im Beruf Fuss fassen.

  • (19) 04.05.16 - 22:44

    Sicherlich sollte man das Kind nochmal auf die Zusammenhänge hinweisen und auch klar machen, dass es nicht in Ordnung ist und vermeidbar gewesen wäre....
    ABER es war sich sicher nicht der Tragweite bewusst. Thema durch.

    LG

    (20) 05.05.16 - 13:50

    Ich finde deine Einstellung recht merkwürdig.

    Was ist daran verweichlicht, wenn schulische Belange auch in derSchule bleiben? Die Tochter hat eine 4 bekommen und ärgert sich darüber. Es ist anzunehmen, dass sie in dem Alter Ursache und Wirkung in Zusammenhang bringen kann. Nicht gelernt = mittelprächtige Zensur.

    Was soll es bringen, wenn Mutti sich gleich wieder einmischt und Einfluss nimmt auf das Lernverhalten des Kindes? Ich denke, dass ist es, was du bemängelst (verweichlichen und Hintern hinterher tragen). Mutti soll deiner Meinung nach nochmal sanktionieren, weil die Schule dafür offensichtlich nicht ausreicht, ja? Alos bei und war es vor 30 Jahren so, dass wir nicht derart verweichlicht wurden und sich unsere Eltern aus unserem Schulleben weitestgehend rausgehalten haben. Die Noten haben sie nur zum unterschreiben auf den Arbeiten gesehen und später auf den Zeugnissen. Unsere Eltern haben sich nicht um HA etc. gekümmert und uns so erzogen, dass wir nicht für Muttti lernen, die dann nochmal nachkontrolliert und sanktioniert, sondern für uns- und das Ergebnis sahen wir ja sehr schnell und deutlich an den Zensuren.

    • (21) 05.05.16 - 14:14

      Hallo,

      also das sehe ich komplett anders, denn genau das ist der Fehler, dass viele Eltern meinen, dass sie mit der Schule nix am Hut haben. Schulische Belange sollten in der Schule bleiben ? Ich kann doch der Schule nicht die Verantwortung für das Lernverhalten meines Kindes, bzw. die Erziehung übertragen ?!?

      Es ist mein Kind, meine Erziehung, meine Verantwortung, dass es lernt, vernünftig zu arbeiten. Die Schule vermittelt optimalerweise den Lernstoff, ich habe dafür zu sorgen, dass mein Kind auch außerhalb der Schule etwas dafür tut, um den Stoff zu vertiefen, bzw. lernt zu lernen, denn daran scheitert es oft.

      Und genauso war es damals auch bei uns. Nach der Schule (OGS gab es ja nciht), hat sich meine Mutter mit mit hingesetzt und Hausaufgaben gemacht, bzw, für anstehende Arbeiten gelernt. Wenn alles fertig war, durften wir spielen. So war es bei mir und bei meinen Freundinnen.

      Ich handhabe es heute ähnlich. Solange die Noten stimmen, hat mein Kind sämtliche Freiheiten, klappt es schulisch nicht, muss mehr dafür getan werden und logisch, dass dabei eben Freizeit auf der Strecke bleibt, der Tag hat halt nur 24 Stunden.

      • (22) 05.05.16 - 15:19

        Ok.....dann sind wir grundverschieden aufgewachsen. Unsere Eltern haben uns von Anfang an die Verantwortung übertragen für schulische Belange und sich keineswegs mit uns zum Lernen hingesetzt (es sei denn, wir haben danach gefragt) oder die HA begleitet. Uns hat es nicht geschadet und bei unseren Kindern (einer Gymnasium, der andere aktuell Fachabi) scheint das auch erfolgreich zu funktionieren. Nur heute glauben die Eltern, man müsse die Kinder von vorn bis hinten begleiten, kontrollieren, aufpassen, dass sie alles erledigt, gelernt und mitbekommen haben. Bei einigermaßen begabten Kindern ist das aber nicht nötig, allenfalls bei Falulenzern, bei denen die Zensuren nicht stimmen wegen anderer, weniger wichtigen Aktivitäten. Da kann die Erziehung dann m. E. gern einsetzen mithilfe von Sanktionen im privaten Bereich.

        (23) 05.05.16 - 21:29

        Ich sehe das komplett anders und will dir vielleicht auch aus eigener Erfahrung mal aus meiner Sicht verdeutlichen, warum.

        In den letzten Jahrzehnten steigen die psychischen Erkrankungen - allen voran Burn Out Zustände. Ich für mich (davon auch mal bedroht gewesen) möchte dir mal meine Erklärung dafür erzählen.

        Immer mehr Kinder werden zur höchstmöglichen Ausbildung mit den höchstmöglichen weiteren Bildungschancen regelrecht "geführt" (mit mütterlicher Hilfe) und landen dann in Bereichen, denen sie im normalen Leben (Alltag) und vor allem ohne Mutti nicht gewachsen sind. Diese Kinder scheitern dann sehr spät und oftmals dann auch richtig und wissen gar nicht so recht, warum. Dabei haben sie schlichtweg ein falsches Selbstbild. Auch wenn es schön klingt: Es kann nicht jeder alles. Das ist nunmal Fakt. Auch wenn jedem alles grundsätzlich offen steht. In unserer Bekanntschaft gibt es mehrere Personen, die heute (so irgendwann zwischen 30 und 40 Jahre alt) von Depressionen betroffen sind.

        Andere dagegen lernen durch das, was du da beschreibst, dass Leistung wichtiger ist als Freizeit. Für mich war als Kind Leistung die einzige Möglichkeit, mir Liebe zu "erkaufen". Heute weiß ich, dass das so nicht stimmt. Mir ist alles zugeflogen, ich habe nur gute Noten mit nach Hause gebracht und habe für die Schule bis zum Abi alles gegeben (da schulisch nicht notwendig, dann eben mit AGs und Schulfeiernorganisation etc.). Und ich habe die Schule geliebt. Zu Hause hat mir das gar nichts gebracht. Es war nie genug. Ich hatte immer 1.000.000 Fehler, die alle gemeinsam dazu geführt haben, mich für einen schlechteren Menschen gehalten zu werden.

        Heute weiß ich, dass ich durch meine Leistung alles nur schlimmer gemacht habe. Wahrscheinlich wäre meine Kindheit viel schöner gewesen, wenn ich lauter 4er mit nach Hause gebracht hätte.

        Nichts desto trotz ist dieses "Gefühl", nur geliebt zu werden, wenn ich mehr als alle anderen leiste, geblieben. Vor gar nicht allzu langer Zeit hat mir das beruflich fast das Genick gebrochen! Denn da traf ich wieder auf eine Person, die wütend wurde, wenn ich ihre (überzogenen) Anforderungen immer und immer wieder doch erfüllt habe.

        Heute (mit über 30) lerne ich endlich, dass der Beruf der Teil meines Lebens ist, der meiner Familie das (wirklich gute) Leben ermöglicht. Heute liebe ich meinen Beruf wieder und bin bereit, da wirklich viel für zu geben! Aber nicht alles! Es gibt ein Leben, genau genommen sogar mehrere, neben dem Beruf. Ich bin auch noch Mutter, Ehefrau, Freundin, Tochter, Schwester und nebenbei auch noch einfach ich. All das beanspruche ich heute ganz ohne schlechtes Gewissen für mich.

        Und ganz nebenbei: Ich habe eine Tochter (von 2), die mir sehr ähnlich ist. Auch sie läuft gerade Gefahr, in die gleichen Fallen zu laufen wie ich (bei ihr ist es die Schule, die völlig schräg läuft bei optimalen Noten).

        Ich mache ihr seit geraumer Zeit völlig davon übezeugt, dass es richtig ist, klar, dass es NUR Schule ist. Und sie weiß (aus eigener Erfahrung) mittlerweile auch, dass es Dinge im Leben gibt, die so viel wichtiger und angenehmer sind, als dieses EINE Leben (als Schüler). Darum bin ich froh, sonst wäre sie mir schon längst untergegangen.

        Das hat aber den Nebeneffekt, dass meine Kleine, die deutlich bessere Noten haben könnte, wenn Mama ständig hinter ihr her wuseln würde, eben auch so leben darf, wie sie ist. Und das bedeutet bei ihr, dass sie eben eine solide recht gute Schülerin mit klaren Schwächen ist, aber eben garantiert keine sehr gute Schülerin!

        Ihre Schwächen darf sie behalten und bei Interesse daran arbeiten. An sehr guten Leistungen arbeiten wir bei ihr nicht (auch wenn es mit vertretbaren Aufwand möglich wäre). Aber sie ist so nicht. Und es würde ihr bei ihrer Persönlichkeit nichts, aber auch absolut nichts Gutes bringen!!!

        (24) 11.05.16 - 08:36

        Noch nie was vom "Methodentag" in der Schule gehört? Den gibt/gab es an beiden Schulen der Kinder jedes Jahr 1x. Da werden Methoden vermittelt, wie man lernt und sich z.B. bei Referaten das Thema erarbeitet, eben jedes Jahr "same procedure as every year".
        Meinen Kindern hängt dieser Tag "zum Hals raus", weil sie schon in der Grundschule das richtige Lernverhalten hatten. Sie nahmen/nehmen ihn jetzt als Faulenz-Tag, wo man in der Schule nicht besonders aufpassen muß; kommt ja nie was Neues dazu.

        Will damit sagen: ja, man sollte es zuhause vermitteln, aber muß es ja nicht, die Schule übernimmt das ja mit diesen jährlichen Methodentagen.

(25) 07.05.16 - 10:53

Weil sie keine Säuglinge mehr sind, sind sie eben eigenverantwortlich für ihre schulischen Leistungen! Und ne schlechte Note bewirkt bei meinen Kindern, dass sie selber besser werden wollen und sich selber entschließen, zu üben.

Und auch ohne solche für mich übertriebenen (und zusammenhanglose) Konsequenzen wie die TE und anscheinend auch du sie gibst, hat mein Sohn sein Abitur gemacht, gleich beim 1. Vorstellungsgespräch überhaupt seine Wunschausbildung bekommen und ist sehr gut in der Berufsschule. Und Töchterlein ist eine der Besten in ihrer Klasse. Obwohl ich nicht ständig hinter ihr stehe, sondern aus EIGENEM Ehrgeiz und nicht, weil Muttern den Ehrgéiz hat das Kind zum Gymnasum zu schicken.

Sorry, aber wer meint, solch drastischen Maßnahmen nötig zu haben in Bezug aufs Lernen, der hat allgemein aber noch nicht die richtige Grundlage gelegt.

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