Nach kurzfristigem Schulwechsel im letzten Jahr - auch bei dieser Schule gibt es Probleme

    • (1) 09.05.16 - 22:02

      Hallo zusammen!

      Meine Tochter ist in der 5.Klasse. Eigentlich sollte sie auf's Gymnasium, aber das ging für sie gar nicht.
      Sie wollte dann UNBEDINGT auf das örtliche Schulzentrum zu ihren Freunden.
      Ich habe dafür Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt und auch erreicht, dass sie binnen 2 Tagen dort einen Platz bekam.
      Es handelt sich um eine Ganztagsschule (3xpro Woche bis 16:00 Uhr). Ich hatte meine Zweifel, weil meine Tochter einfach kein Ganztagskind ist. Außerdem ist die Schule verrufen, in der Klasse meiner Tochter befinden sich 3 oder 4 deutsche Kinder sowie 4 Inklusionskinder.
      Das ging alles soweit ganz gut, sie fühlte sich augenscheinlich wohl.

      Seit gestern abend ist alles anders. Sie weint immerzu und sagte, ihr gefällt das da überhaupt nicht, von Anfang an nicht. Die Schulzeit ist zu lang, sie ist mit dem Stoff überfordert sie hat niemanden, mit dem sie wirklich in den Pausen zusammen ist usw.
      Ich muss dazu sagen, dass sie eine diagnostizierte Angstörung hat, die bereits therapiert wurde und sie ist eben sehr schüchtern und sensibel.
      Sie ist aktuell Klassenbeste und wird z.B. in Mathe von allen Seiten angesprochen, dass sie helfen soll. Dadurch kann sie sich selbst nicht konzentrieren und der Lärmpegel ist enorm.
      Nun hat sie von einer Oberschule gehört, die auch in unser Einzugsgebiet gehört. Es ist eine Privatschule mit sage und schreibe 8 Kinder pro Klasse und nur eine Klasse pro Jahrgang. Das wäre von der Sache her für meine Tochter perfekt, zumal es keine Ganztagsschule ist. Allerdings kostet sie € 170,-- im Monat und mein Mann ist absolut dagegen.
      Was würdet Ihr machen, soll sie in der Schule bleiben und Zähne zusammen beißen?

      Danke für Eure Antworten und
      LG
      bruchetta

      Hallo
      Meine Tochter war letztes Jahr in der selben Situation, jedoch war sie schon älter.
      Sie war genau etwas über 1 Jahr da und hat sich schon am Anfang aus verschiedenen Gründen nicht wohl gefühlt aber es probiert und dann auch für sich behalten das es für sie immer schlimmer und nicht besser wurde. Noten waren da nur ein Teil, zumindest für sie, außer Mathe waren die Noten eigentlich ok und im normalen Bereich aber für sie war eben nichts ok.
      Bei ihr wusste ich jedoch das es wirklich für sie nicht mehr ging, bei deiner Tochter würde ich mich jetzt als erstes mal dran machen raus zu finden ob nicht irgendetwas vorgefallen ist weshalb sie gerade nicht mehr will ODER ob es wirklich so ist das es ihr länger schon nicht gut geht.
      Einfach so würde ich jetzt nichts entscheiden, da ist jetzt erstmal reden reden und reden angesagt. Auch mit den Lehrern.
      Privatschulen stehe ich teils kritisch gegenüber, die kleinen Klassen sehe ich auch nur bedingt als Vorteil. Langfristig gesehen denke ich ehrlich gesagt eher das es schadet mit so wenig Kindern in einer Klasse zu sein. Das verschiebt das Problem nur in die Zeit wo es nicht mehr so einfach ist wie in der Schule.
      Kosten technisch fände ich 170€ noch ok, das ist weniger als Kindergarten/Hort bei uns. Meine Tochter wird vermutlich nach der Grundschule auf ein kirchliches Gymnasium gehen das auch "Privat" ist, jedoch wird nach staatlichen Bildungsplänen etc. unterrichtet und die Klassen sind auch "normal" groß. Das ist für mich ok.

      Es einfach dabei belassen geht aber wirklich nicht, ihr müsst nachforschen denn wenn es wirklich so ist werdet ihr langfristig größere Probleme bekommen.
      Aber vielleicht findet sich auch eine ganz einfache Lösung, das Schuljahr ist ja zum Glück auch nicht mehr so lang je nachdem wo ihr wohnt. Aber wie es weitergeht solltet ihr natürlich schon früher raus finden.

      LG

    • Hallo bruchetta,

      die "Tatsache", dass Eure Tochter sich plötzlich nicht mehr wohl fühlt in ihrer Schule, ist zwar nicht schön, trotzdem würde ich deshalb jetzt keine übereilten Entscheidungen treffen.

      Sie hat sich am ersten Tag im Gymnasium unwohl gefühlt- das geht vielen Kindern in neuen Situationen zunächst so. Du schreibst, dass bei Eurer Tochter eine Angststörung diagnostiziert wurde- diese lässt sie solche neuen, "anderen" Situationen sicherlich teilweise "bedrohlicher" und "auswegsloser" empfinden als andere Kinder in ihrem Alter.

      Die Frage ist jedoch, ob man ihr mit einem (weiteren) Schulwechsel tatsächlich einen Gefallen tut? Auch in einer potentiellen anderen Schule wird es Situationen/Phasen geben, die Eure Tochter verunsichern. Ich finde nicht, dass sie "die Zähne zusammen beißen" muss, um an ihrer aktuellen Schule bleiben zu können. Habt Ihr als Eltern bereits das Gespräch mit dem/der Klassenlehrer/in gesucht? Gut möglich, dass Eure Tochter sich zurzeit einfach überfordert/bedrängt fühlt mit ihrem Status als "Klassenbeste" und so vielen Anfragen nach Hilfe von ihren Mitschülern.

      Davon abgesehen: wo sind denn plötzlich die Freunde, wegen denen sie unbedingt dorthin wollte #gruebel? Dass nicht alle Freundschaften den Wechsel zur weiterführenden Schule "überstehen", ist mir durchaus bewusst. Aber dass das Mädchen jetzt "Niemanden" mehr hat in den Pausen, finde ich schon erstaunlich. Zumal sich ja auch neue Kontakte bilden, auch, wenn das manchmal je nach Kind und Konstellation eine Weile dauert.

      Ein weiterer Schulwechsel würde dem Selbstwertgefühl Eurer Tochter darüber hinaus auch nicht unbedingt weiter helfen. Sie sollte, wenn auch aufgrund ihrer Angststörung in adäquater Weise, lernen, sich auch unangenehmen und schwierigen Situationen zu "stellen" und sich bezüglich ihrer eigenen Bedürfnisse/Wünsche zu positionieren, anstatt sofort Eure Unterstützung beim "Rückzug" zu bekommen. Damit verstärkt Ihr die Störung möglicher Weise unbeabsichtigt.

      Wie gesagt: ich würde an Eurer Stelle in Ruhe mit Eurer Tochter sprechen, was sich für sie in der aktuellen Situation in ihrer Schule ändern müsste, damit sie sich dort wieder wohl fühlt. Sowie den Fokus auch gezielt auf Dinge lenken, DIE gut laufen. Und dann das Gespräch mit dem Lehrer suchen, da dieser sich der Problematik wahrscheinlich (noch) gar nicht bewusst ist (weil ja noch sehr neu/akut) und entsprechend auf Eure Rückmeldung angewiesen. ABER: Ihr solltet das Ganze auch nicht zu sehr dramatisieren, das hilft Eurer Tochter nicht weiter. Zuhören und ernst nehmen ja, aber dabei die berühmte "Kirche im Dorf lassen". Je souveräner Ihr auf der Erwachsenen-Ebene damit umgeht, desto eher wird das Eurer Tochter als "Basis" und Rückhalt dienen.

      Viele Grüße,

      Kathrin

      Und dann gefaellt ihr nach 3 Monaten die Privatschule nicht mehr, weil es zuwenig Kinder sind oder aus einem anderen Grund, was machst du dann? Umziehen weil es irgendwo eine Schule gibt die sich toll anhoert?
      Ich wuerde sie erstmal dalassen, gucken ob sie durch Sport Abends/Wochenende Freunde findet....

    • Mit der Lehrerin habe ich heute telefoniert. Sie war mehr als erstaunt, wie es wohl in Annika aussieht.
      Dass eine Ganztagsschule nichts für sie ist, habe ich befürchtet. Ihre Freundinnen sind in anderen Klassen und haben dort auch Freundinnen gefunden.
      Nach der Schule besteht aber ein reges Interesse an Annika, wir haben fast immer Freundinnen von ihr zu Hause oder sie geht dort eben hin.
      In ihrer Klasse ist sie wohl nie richtig angekommen. Sie hat zwar Versuche gemacht, mitzuspielen, sich beim Essen mit den anderen zusammen zu setzen, aber es funktioniert irgendwie nicht
      Annika sagt, die sollen mich nicht alle im Unterricht ansprechen, sondern in der Pause.

      (8) 10.05.16 - 05:30

      Dein Beitrag klingt teilweise etwas widersprüchlich. Erst Gymnasium, jetzt evtl. Oberschule? Das ist schon ein ziemlich krasser Unterschied. Da müßte man sicher nochmal gut darüber nachdenken, welche Schule denn nun für eure Tochter die Richtige wäre. Der Wunsch mit den alten Freunden zusammenzubleiben und dann bleibt davon keiner mehr aber am Nachmittag gibt es ganz viele Verabredungen? Das klingt irgendwie alles nicht stimmig. Und was ich ganz sicher nicht getan hätte, wäre mein Kind nach einem Tag von der Schule zu nehmen. Und jetzt evtl. schon wieder? Ihr könnt doch nicht ständig wechseln, wenn es ihr wieder irgendwo nicht gefällt. Ich denke, das Problem lässt sich durch wiederholte Schulwechsel nicht lösen, sondern liegt ganz woanders. Sicherlich wäre eine weitere Untersuchung und evtl. Therapie angebracht.
      Viel Glück!

      sorry mit den nächsten Wechsel wird sie merken ich mag da nicht hin dann muß ich nicht

      glaubst du das meine ( auch sehr ruhig und hochbegabt ) sich gleich am ersten tag gym wohlgefühlt hat ????
      nein erst mal alles neu viele viele Kinder , gr schule usw

      und ja jetzt fühlt sie sich wohl und freut sich aufs Schullandheim

      an eurer stelle würde ich privat Therapie bzw das elternverhalten ändern und sie darin bestärken sich durch zu beissen und ja einen sport suchen sowas gibt auch rückrad

      • (10) 10.05.16 - 08:54

        Genauso sehe ich das. Mein Sohn ist im 5. Schuljahr anfangs auf dem Gymnasium sogar gemobbt worden, ein guter Freund aus der Grundschule war Mitläufer bei den Mobbern, was meinen Sohn sehr enttäuschte. Aber weder er noch wir Eltern sind auf die Idee gekommen, das Problem mit einem Schulwechsel zu lösen.
        Nein, wir sind an die Wurzel des Problems gegangen, mein Sohn hat es seinem Klassenlehrer gemeldet und dann wurde es intern mit den Beteiligten gelöst. Danch ging mein Sohn gern zur Schule und gewann einige gute Freunde, mit denen er jetzt 1 Jahr nach Schulende imemr noch befreundet ist.

        @TE:

        Es dauert immer eine Zeit, bis man sich irgendwo/in eienr Gruppe eingelebt hat, manchmal eben Monate oder auch ein (Schul)Jahr. Statt zu wechseln würde ich meiner Tochter das vermitteln. Und wenn sie wegen ihrer Angststörung überfordert ist, dann wie schon geschrieben, nach einer geeigneten Schule suchen.

    (11) 10.05.16 - 06:43

    hallo,
    ich finde eure entscheidung viel zu übereilt.
    1 (!) tag gym - schulwechsel
    seit gestern (!) gefällt es ihr nicht - und ihr zieht sofort (!) wieder einen schulwechsel in betracht.
    so eine entscheidung sollte vorlaufzeit haben, die allerletzte möglichkeit sein und nicht die allererste. bei mur 8 kindern pro jahrgang....meinst du, die haben nur auf eich gewartet?
    ich würde da abwarten und überlegen, was man tun könnte, damit es ihr an der jetzigen schule besser gefällt.
    vg

    Gerade bei einem ängstlichen, sensiblen Kind kann ich mir gut vorstellen, dass es gar nicht so gravierende Dinge sind, die es jetzt verzweifeln lassen. Durch eure Entscheidung, sie nach einem Tag vom Gymnasium zu nehmen, hat eure Tochter jetzt das Gefühl, dass sie einfach so wieder wechseln kann. Diese "Vermeidungsstrategie" halte ich gerade für sensible Kinder für ungünstig - was ist, wenn die Kinder auf der Privatschule auch nicht ihre Freundinnen sein wollen?

    In der 5. Klasse hatte mein Sohn auch das Problem, dass viele ihn um Hilfe gebeten haben und er sich dann gar nicht mehr richtig konzentrieren konnte. Da hat ein Gespräch mit der Lehrerin geholfen, dass er eben auch mal "Nein" sagen darf, damit er seine Sachen erledigen kann.

    Bleib mit der Lehrerin in Kontakt; überlegt wie ihr ihr Selbstbewusstsein stärken könnt. Und gerade in der fünften Klasse ist das mit den Freundschaften noch nicht so fest, das da noch keine bestehen, würde ich nicht zum Anlass nehmen, über einen Schulwechsel nachzudenken. Und vielleicht ist es ja doch möglich, dass sie mit ihren Freundinnen auch innerhalb der Schule in den Pausen wieder mehr macht, wenn der Kontakt nachmittags doch gut ist.

    Liebe Grüße
    Anja

    (13) 10.05.16 - 07:31

    Hallo,

    es gibt Kinder die brauchen eine Weile ehe sie die passende Schulform gefunden haben. Ich kenne so einen Fall von dem Nachwuchs unserer Mitarbeiterin im SPZ. Das Kind hat insgesamt vier Mal die Schule gewechselt um dann letztendlich in der "Traumschule" das Abi mit eins zu machen und das an einem städtischen Gymnasium.

    Was ich an Eurer Stelle machen würde - redet miteinander. Was wollt Ihr als Eltern, was möchte das Kind und was ist davon realistisch umsetzbar.

    Ganztagesschulen sind nicht für jedes Kind geschaffen. Mein Nachwuchs ist dafür auch nicht geeignet. Jedoch hätte ich mir an Eurer Stelle diese "Zwischenstation" gespart und geschaut wie sie auf dem Gymnasium zurecht kommt, zumal absetzbar war dass sie nicht in die Klasse reinkommt wo die Freundinnen sind.

    Eurer Vorteil ist, dass sie kaum Schwierigkeiten bei der Umsetzung des Stoffes hat.

    Ob ich sie an der Schule lassen würde? Ich weiß es nicht, zumal sie dort die nächsten Jahre hingehen muss. Ich würde schauen ob es zu der Privatschule noch Alternativen gibt. Mein großes Kind ist auch extrem lärmempfindlich. Es, kam von einer kleinen Klasse für zwei Jahre in eine LRS-Klasse mit 12 Kids und muss jetzt die vierte Klasse an der Heimatgrundschule in einer Klasse absolvieren wo die Obergrenze fast ausgereizt ist und die extrem laut ist. Aber da muss er durch. Auf dem Gymnasium wird es nicht besser jedoch ist anzunehmen das die Leistungsmotivation bei einigen Kids dann anders ist.

    VG Geli

    • (14) 10.05.16 - 11:43

      hallo,
      was genau meinst du damit, dass ganztagsschulen nicht für jedes kind geeignet sind? bei der TE sind es ja "nur" 3 lange tage. wir überlegen, unsere mittlere nächstes jahr an so einer schule anzumelden (3 × 15.15, 2 × 13 uhr)...wobei unsere große (5. klasse gym) auch 1 x um 15.15, 3 × um 14.15 und 1 x um 13.15 uhr schluss hat inkl. AG.
      lg

      • (15) 10.05.16 - 15:50

        Hallo,

        der Sohn unserer Nachbarn ist auf einer Ganztagsschule - ich habe also den Vergleich. Der Unterricht geht halt nicht nur bis zum Mittag sondern meist auch deutlich länger. Und da ist der "Hacken". Nicht jedes Kind kann sich solange trotz längerer Mittagspause konzentrieren. Bei meinem großen Kind (11Jahre) ist das kein Problem wenn der bis 14.00Uhr hat - sinnvollerweise ist da kein Hauptfach mit dabei. Mein zweites Kind (wird 10Jahre) ist der Leistungsgipfel bereits deutlich vor dem Mittagessen erreicht und ist danach nicht mehr aufnahmefähig.

        Ich denke das sollten die Eltern bedenken, die Ihre Kids auf solche Schulen geben. Eventuell ist es auch überlegenswert eine "normale" Grundschule mit anschließender Hortzeit .

        VG Geli

        • (16) 10.05.16 - 16:00

          huhu,.naja, es geht um eine weiterführende schule bei uns ind da die GS um spätestens 12.45 uhr endet, kann ich das noch so gar nicht sagen. auf jeden fall ein guter aspekt :-).
          vg

(19) 10.05.16 - 07:46

Das ist jetzt aber nicht dein Ernst, hoffentlich....

Du hast dein Kind nach dem ersten Tag Gymnasium die Schule wechseln lassen, weil es nicht sofort super toll war...
Jetzt fühlt sie sich doch glatt wieder seit einem Tag nicht wohl und du willst sie sofort wieder wechseln lassen.
Und dann wunderst du dich noch, wenn deine Tochter Probleme bekommt...

Sicher, man wählt die entsprechende Schule sorgfältig aus. Dennoch, der Übertritt ist eine lange Phase, alle Kinder brauchen eine gewisse Zeit um sich auf der neuen Schule zurechtzufindet, manche bis zu einem Jahr. Wenn sie es dann aber geschafft haben, haben sie eine wichtige Erfahrung gemacht und wirklich etwas fürs Leben dazugelernt, vorallem auch mal schlechterre Phasen zu durchstehen und nicht gleich aufzugeben.
Das nimmst du deiner Tochter durch dein planloses Vorgehen.

Was du jetzt am besten noch tun kannst, weiß ich nicht genau. Ich würde vorallem mal nichts überstürzen, aber zusehen, dass ihr eine langfristige Lösung findet.

(20) 10.05.16 - 08:05

Naja, ich würde schon alles tun, damit es meinem Kind gut geht, wenn es andere Möglichkeiten gibt würde ich diese zum Schuljahresanfang nutzen, mich aber vorher darum bemühen, dass das Kind zur Probe für 1-2 Wochen dorthin darf.
Ich fürchte dass es dazu kommt, dass dein Kind auch dort unterfordert ist.

Was genau war das Problem auf dem Gym?

Ich denke das neue Problem ist entstanden weil sioe keine Möglichkeit hatte das erstmal zu probieren, naja nun ist es gescheitert und sollte gelöst werde.
Nur wahrscheinlich werden auf der Oberschule kaum freie Plätze sein.
Welche Möglichkeiten gibt es noch für euch?
Kann sie eventuell zurück auf Gym?

Wie gesagt jetzt würde ich ihr auf jeden Fall helfen, nur würde ich mit ihr besprechen dass der nächste Schulwechsel der letzte ist und sie es sich ganz genau überlegen soll.

LG

  • (21) 10.05.16 - 11:45

    kann man wirklich 1-2 wochen zur probe an eine andere schule, um zu sehen, wie es einem gefällt?? würden das dann nicht alle schüler machen?

    • (22) 10.05.16 - 11:49

      Naja ich denke das sollte überall gehen, als unsere Tochter die Schule wechseln wollte, habe ich mit der Leitung gesprochen, dachte wenigsten 2-3 Tage aber die schlugen selber vor das sie 2 Wochen dahin gehen soll um sich ein richtiges Bild zu verschaffen.
      Sie ist auch in die Klasse gekommen, in der sie später geblieben ist.

      Vor der Einschulung durfte sie auch Probeweise in der Privatenschule eine Woche lang hospitieren.
      Nach diesen Erfahrungen gehe ich davon aus dass es auch überall funktioniert

(23) 10.05.16 - 08:41

Ich frag mich warum man bei einem Kind mit Angststörung sich erst über die Schule Gedanken macht, wenn "das Kind schon in den Brunnen gefallen ist"! Für mich wäre das das Wichtigste gewesen, mich genau zu informieren, welche Schule die Beste für meine Tochter ist, BEVOR ich es irgendwo anmelde, wo es selber (mit erst 10 Jahren) meint, hin zu wollen.

Hast du dich mit ihrer Therapeutin mal kurzgeschlossen, in welcher Schule sie meint, könne deine Tochter angstfrei und motiviert lernen? Nachdem sich deine Tochter nun in der 2. Schule schon nicht wohlfühlt, wäre mein 1. Gedanke, dass sie aufgrund der Störung für keine Regelschule geeignet ist. Oder aber sie gibt schnell auf. Lass sie sich dort eingewöhnen , im Leben muß man sich auch mal durchbeissen, da kann man nicht immer allem Unangenehmen aus dem Weg gehen! (ich meine jetzt nicht das durch ihre Angststörung bedingte)

Solltet ihr euch entscheiden, sie nochmal wechseln zu lassen, überlegt euch bitte vorher genau, ob die gewählte Schule wirklich geeignet für sie ist!

(24) 10.05.16 - 08:48

Hallo!

Lass mal die Kirche im Dorf:
1. Dein Kind ist gesund nach einer erfolgreichen Therapie hat sie derzeit keine Angstsörung mehr!
2. Dein Kind wollte UNBEDINGT in das örtliche Schulzentrum, Dein Kind will nun UNBEDINGT in das private Gym. Ich gehe mal davon aus, dass sie sich das 1. Gym auch UNBEDINGT und nach einer langen Entscheidungsphase ausgesucht hat. Was meinst Du wie lange diese Entscheidung hält?

Nach welchen Kriterien wählt Dein Kind eine Schule aus?
Mach ihr klar, dass eine Schule einfach nur eine Schule ist und der Zweck der Schule ist schlicht die Beschulung, es ist keine Freundeplattform und auch kein Club und auch kein Vergnügungscamp!

Dass sie mit dem Schulstoff nicht zurecht kommt, das würde ich mit den Lehrern besprechen und um Rat bitten, wie man den Karren aus dem Dreck zieht.

LG, I.

  • (25) 10.05.16 - 09:09

    Ich denke eher, es gab keine langen Überlegungen seitens des Kindes, sondern eher: Ich will auf's Gymnasium, so wie sie auch das Schulzentrum wollte, nur weil Freundinnen da sind.

    Somit würde ich nicht der Entscheidung des Kindes einfach nachgeben, schon wieder woanders hinzugehen. Der TE scheint auch nicht klar zu sein, dass es immer schwer ist in einer Klasse neue Freunde zu finden, da die neuen Mitschüler nun schon sich zusammengerauft haben und seit Anfang der gemeinsamen Schulzeit, (Beginn 5.Kl.) sich Freundschaften bilden können. Da sind die Mitschüler nicht doof und wollen nichts wissen von der Neuen Mitschülerin sondern das ist einfach ein Ding der Gruppendynamik, dass es schwer ist in eine schon bestehende Gemeinschaft rein zu kommen.

    DAS sollte auch dem Kind deutlich gemacht werden und realistisch überlegt werden, was/ob ein Schulwechsel was bringt.

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