kein Verlass auf Thema von Klassenarbeiten

    • (1) 25.05.16 - 09:39

      Heute muss ich mal was fragen #winke

      Es geht um die Geschichtslehrerin meines Sohnes (15 Jahre, 9. Klasse Gymnasium). Geschichte ist eh sein schlechtestes Fach und es fällt ihm echt schwer. Nun passiert es ständig, dass sie Klassenarbeiten mit einem bestimmten Thema ankündigt und dann tatsächlich Fragen zu etwas ganz anderem stellt. Letztens wollte sie Dinge wissen, die noch gar nicht behandelt wurden.
      Bei der neuerlichen Klassenarbeit habe ich zusammen mit meinem Sohn zwei Wochen lang intensiv gelernt, jeden Tag. Und dann wollte sie absolut nix dazu wissen, sondern es kam was dran, was sie vor einem halben Jahr schon behandelt hatten. :-[

      Die Gute scheint mir eh etwas wirr zu sein. Ich habe sie schon persönlich kennenlernen können, als sie uns Eltern einen Vortrag über Profilunterricht hielt. Dieser Vortrag ging ca. 20 min. Nachher haben wir Eltern uns alle angeschaut und uns gefragt, was sie da eigentlich erzählt hatte, weil alles völlig konfus war und letztlich mit Null Information gesegnet. Zu ihrem Profilunterricht haben sich dann auch lediglich 2(!) Schüler angemeldet.

      Der Vater meines Sohnes hatte im Rahmen eines Elternsprechtages auch schon mal einen Termin bei ihr. Aber dabei ist leider auch nicht viel rausgekommen, außer dass sie Kunstliebhaberin ist und das gern in ihre Arbeiten (auch in Geschichte) mit einfließen lässt. #kratz

      Ist das in Ordnung, wenn das, was in der Klassenarbeit dran kommt, völlig am Thema vorbei ist?

      Eigentlich kann ich ja froh sein, dass es „nur“ Geschichte ist, weil er die 5 auf dem Zeugnis mit einer 2 wieder ausgleichen kann. Hätte er Probleme in Mathe, wäre es sicherlich noch weniger schön.

      Trotzdem: Kann man da irgendwas machen? Oder müssen wir das so hinnehmen? :-(

      LG Filo #klee

      • (2) 25.05.16 - 09:58

        Hallo,

        meine Tochter hat so einen Sadisten als Bio-Lehrer auf dem Gymnasium. Er gibt vor, was dran kommt und wechselt das Thema. Fragen, die richtig beantwortet wurden, stellt er als "falsch verstanden" hin und wertet das Ergebnis falsch. Beschwerden bringen nichts, die ganze Schule hat sich schon beschwert, zumal der Lehrer schon von einigen Schulen "weitergereicht" wurde, wirklich gekündigt wird hier ja auch nicht, es herrscht ja Leherermangel. Tja, was will man machen. Meine Tochter ist schon so weit, daß sie alles lernt, vor den Arbeiten, aber wenn die Frage zweideutig formuliert ist, was macht man da...#schwitz Wir haben noch nie irgendwelche Beschwerden über Lehrer gebracht, aber hier ist wirklich ein Sadist am Werk, der die Kinder gleichzeitig noch verbal erniedrigt...

        • (3) 25.05.16 - 11:16

          Hallo
          Wow liegt das am Fach ?
          Meine Tochter hatte letztes Jahr einen Bio Lehrer der in der ersten Stunde ankündigte "Der Lehrplan ist sch...., ich unterrichte was ich will" und so gab es dann einen ganz interessanten (und nicht Oberstufen gerechten) Unterricht über das was ihm gerade so einfiel.
          Frage über ganz andere Sachen in der Klassen Arbeit wurden mit "ich will das ihr nachdenkt!!!" begründet und selbst in der mündlichen Prüfung wurden sie ziemlich verarscht #zitter

          LG

          • Hallo,
            ja, es muss an Fach liegen :-)

            Ich hatte das damals beim Abitur. Unsere Bio-Lehrerin hat mit uns wirklich tolle, interessante Sachen gemacht. Das am Ende des Schuljahres ein Zentral-Abitur (in Spanien immer) stattfinden sollte, schien sie nicht weiter zu interessieren und sie hat uns wirklich Null vorbereitet auf das was gefragt werden könnte. Ihre Prüfungen waren ok und bezogen sich schon auf das was sie unterrichtet hatte, aber das hat uns am Ende des Schuljahres nicht viel gebracht.

            Wir haben ohne Zweifel einiges gelernt, aber die Noten in Bio beim Abitur waren richtig schlecht. Bei mir meine schlechteste Note überhaupt.

            LG,
            Natalia

            • Ohje #zitter
              Das beste habe ich vergessen, Noten wurden bei ihm ebenfalls total willkürlich verteilt.
              Es standen die meisten am Ende auf einer 2 ABER er war der Meinung das das egal ist. Somit hatte am Ende keiner eine 2 (ja selbst die wo auf mehr als einer guten 2 standen) denn "xy, du kannst froh sein das ich dir keine 5 gebe"
              Hätte es sich nicht um die 12 klasse gehandelt hätte ich mir da gerne eingemischt aber der Lehrer war in der schule wohl sehr anerkannt (und hatte nicht mehr viele Jahre vor sich), hätte wohl nix gebracht :-(

              • (6) 25.05.16 - 11:43

                Oh...der Schnitt der Klasse !!! meiner Tochter in Bio ist 4,... irgendwas....Die Kinder sind in anderen Fächern aber eher durchchnittlich zwischen 1,5 und 2,5....da würde ich doch als Lehrer schon überlegen, was ich falsch mache #aerger

          (7) 25.05.16 - 11:22

          Bei uns ist ganz schlimm Bio, Geschichte waren wir so weit, daß sich die Lehrerin dafür entschuldigt hat, daß sie die Kinder "hinterfotzig" genannt hat und ausgerastet ist. Der Bio-Lehrer ist aber noch einen Zacken schärfer und keiner kommt an ihn heran, ich weiß nicht, warum das nicht geht #schwitz

    (8) 25.05.16 - 10:41

    Ich als Geschichtslehrerin sage, dass man erst das Gespräch mit der Lehrerin suchen und dann, wenn es nichts bringt, ruhig eins weiter nach oben gehen kann. Am besten erstmal Meinungen anderer Eltern sammeln und dann vom Elternsprecher vortragen lassen.

    Was du schreibst hört sich wirklich grauenhaft an.

(10) 25.05.16 - 12:04

Huhu,

ppuh, klingt schwierig.

Ich habe ehrlich gesagt ob mein Sohn sowas in der Schule auch erlebt, da muss ich ihn mal fragen.

Wichtig ist es für die Schüler einen Weg zu finden diese Situation zu verbessern.

Ich denke die Klassengemeinschaft, am ehesten vielleicht 3 oder 4 besonnene Redner ( Klassensprecher etc.), sollten ein ehrliches, ausführliches Gespräch mit ihr führen. Da könnte einer der Schüler ein Protokoll führen, so hätten die Jugendlichen hinterher etwas in der Hand.

Funktioniert das nicht, sollten die Schüler als erstes mit dem Klassenlehrer/ der Klassenlehrerin sprechen. Das geht natürlich als ganze Klassengemeinschaft ganz gut.

Dann sollte es Vertrauenslehrer und die Direktion der Schule als Ansprechpartner geben, da müssen die Jugendlichen am ehesten einen Gesprächstermin vereinbaren, denn so zwischen Tür und Angel lässt sich ein ernstes Problem nicht klären.

Zur Vorbereitung auf so ein Gespräch sollten die Schüler wieder Sprecher bestimmen und sorgfältig Stichpunkte notieren um nichts wesentliches zu vergessen.

Ich denke das werden die Schüler ja aber auch so ähnlich gelernt haben.

Wenn diese Wege ausgeschöpft sind, könnten eventuell einige Eltern sich zusammentun. Bei Schülern dieser Altersgruppe ist das, denke ich, in der Regel nicht nötig, aber wenn es wirklich garnicht anders gehen sollte kann man das vielleicht nochmal machn.

Ansonsten bereitet auch sowas auf das Leben vor und man muss lernen damit umzugehen.

Gruß

Andrea

(11) 25.05.16 - 12:19

Danke für eure Antworten!

Am schlimmsten finde ich ja die Demotivation der Schüler. Als mein Sohn mit der letzten 5 in Geschichte heimkam, meinte er dann, dass es ja völlig sinnlos sei zu lernen, wenn eh nicht drankommt, was angekündigt war. Irgendwie hat er damit ja auch Recht. Ich hätte als Schüler vermutlich auch nicht mehr gelernt.

Ich finde das schade :-(

Als wir nämlich die 2 Wochen zusammen gesessen haben und gelernt haben, hat er sich ja eigentlich viel Wissen angeeignet und hatte das dann auch gut drauf. Nur genützt hat es ihm nichts :-(

  • (12) 25.05.16 - 12:21

    Das mit dem Lernen stimm leider...ich hab meine Tochter vor jeder Arbeit abgehört und der Stoff saß. Sie hat gar keine Lust mehr auf Bio oder dafür zu lernen und ich kann sie auch noch verstehen #schmoll

    • (13) 25.05.16 - 12:31

      Absolut frustrierend!!!

      Arme Kinder!

      Wie schon oben geschrieben, war es bei uns damals etwas anders. Im normalen Schulalltag kamen wir alle gut klar mit der Lehrerin. Die Prüfungen waren ok, sie war nett, jung, gestaltete den Unterricht interessant......

      Nur auf das Zentralabitur waren wir eben Null vorbereitet. Und das bedeutete bei den Meisten den totalen Absturz. Bei ihr hatte ich das ganze Schuljahr eine gute 2 gehabt. Bei der Abiprüfung eine 5 :-(

      LG,
      Natalia

(15) 25.05.16 - 13:24

Vielleicht habe ich es überlesen aber kommt dann statt des angekündigten Themas etwas ganz Neues Unbekanntes in den Klassenarbeiten dran oder etwas, was irgendwann in der Vergangenheit durchgenommen wurde.

Sollte Letzteres zutreffen, sollte das ja kein großes Problem darstellen, man vergißt ja die älteren Themen nicht, sobald man etwas anderes beginnt...

LG

  • (16) 25.05.16 - 22:25

    Das ist sehr verschieden. Mal so, mal so.

    Einmal kommt ein Thema dran, was sie noch gar nicht hatten, dann eins, was sie schon längst durch hatten.

    In der vorletzten Geschichtsarbeit mussten sie ein Stück von Hans Fallada interpretieren #klatsch

    Für mich ist die Frau vollkommen wirr. Ich vermute, sie verwechselt die Klassen, die sie unterrichtet.

    Komische Einstellung. Wenn ein Thema vorgegeben ist, dann sollte das auch dran sein. Die "alten Themen" sind doch durch. Das ist auch viel verlangt, es gibt ja nicht nur ein Fach zum lernen.

    Bei uns wird ganz klar vorgegeben was dran kommt und das ist dann auch so.

(18) 25.05.16 - 14:48

Och... bei uns hieß es damals: "nicht für die Schule, fürs Leben lernen wir" ;-)

Aber ich kann dich verstehen. Es ist ärgerlich und demotivierend.

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