Wie macht ihr das bei neuen Freunden eurer Kinder?

    • (1) 03.06.16 - 18:26

      Hallo!

      Mich würde mal interessieren wie ihr euch verhaltet wenn ihr euere Kinder zu neuen Freunden bringt. Bei meiner Tochter ist es so, dass die Klassenkameraden alle in verschiedenen Dörfern wohnen. Wenn sie sich also mit jemandem treffen will, muss ich sie fahren da es nur eine schlechte Busverbindung gibt. Das ist aber auch nicht das Problem. Was mich stört ist die Tatsache, dass ich nich nie ein Elternteil zu Gesicht bekommen habe. Wenn ich meine Tochter wo hin bringe, war es bisher immer so, dass die Eltern garnicht daheim waren. Egal bei welchem Kind. Wenn die Kinder zu uns kommen, dann wird vor der Tür gehalten, Kind steigt aus und ehe ich unten bin ist das Elternteil schon wieder weggefahren.

      Also ganz ehrlich, ich find das komisch. Ich persönlich finde es wichtig, dass man sich mal kurz kennenlernt. Man muss ja jetzt nicht best friends werden, aber das man wenigstens weis, dass sein Kind in guten Händen ist.

      Wie handhabt ihr sowas?

      Lg

      • Hallo
        Wie alt ist deine Tochter ?
        Wegen "unterschiedlicher Dörfer" nehme ich jetzt mal an weiterführende Schule?
        Ich unterscheide zwischen "Bekannten" und "guten Freunden". Die "guten Freunde" gehen hier aus und ein (umgekehrt genau so) und kommen alle auch aus dem näheren Umfeld, sei es Nachbarschaft, Sport oder die Schule.
        Da habe ich die Eltern früher oder später ohnehin gezwungenermaßen kennen gelernt oder kannte sie schon vom sehen vom Elternabend oder so.
        Aber so ein generelles vorstellen gibt es eigentlich nicht. Die Freundschaft mit den "Bekannten" spielt sich hauptsächlich ohnehin in der Schule/Hort ab, und selbst wenn sich getroffen wird kommen diese Kinder aus nächster Nähe. Die Eltern kenne ich auch nicht wirklich.
        Generell ist auch die Verbindung mit den Öffentlichen hier sehr gut, innerorts und nach außerhalb, deshalb war es noch nie so das ich die Kinder fahren MUSSTE. Wenn ich eh in die Ecke musste etc. habe ich sie natürlich mitgenommen oder abgeholt.

        Aber auch die Kinder haben die Öffentlichen in dem Alter schon genutzt und sind mal zu Müller oder so gefahren.
        Fand ich in dem Alter auch völlig ok, die Aufsicht von einem Kind in dem Alter ist halt anders als die von einem Kindergartenkind.
        Etwas das mir noch einfällt, wir "kommunizieren" teilweise aber auch über die Kinder. Also etwas wie "Ich soll liebe Grüße von meiner Mutter ausrichten" oder "Meine Mutter kann uns zum Ausflug fahren" und so weiter.

        LG

        Hi,

        meine sind im letzten Atemzug der Grundschule.
        Hier werden die Kids immer an die Haustür gebracht und die Eltern halten einen kurzen Plausch. Ich kenne auch viele Eltern (Parallelklasse) nur dadurch.
        Meine Kids lasse ich nicht mit Mitschülern alleine im Haus spielen...., wenn dann nur super kurz, wenn ich ein anderes Kind schnell abholen muss und das ist eher die Ausnahme.

        lg
        lisa

        • Meine Tochter ist 11.
          Das mit dem Plausch halten kenne ich auch so von früher. Aber hier scheint das heute zu Tage nicht gewünscht zu sein. Die anderen Eltern bekomm ich nie zu Gesicht. Eigentlich traurig.

      Hallo!
      Ich kenne es auch so, dass man zumindest kurz miteinander redet, wann wieder abgeholt wird, obs bestimmte Lebensmittel gibt, die nicht gegessen werden duerfen, Allergien etc.

      Ich moechte schon wissen bei wem meine Kinder sind und hab es bisher auch noch nicht erlebt, dass ich die anderen Eltern nicht gesehen hab.
      Wenn ich die Eltern kenne, werden die Kinder schonmal einfach rausgelassen oder wenn sie mit dem Rad hinfahren gibts kurz ne sms dass sie angekommen sind.

    • Hallo,

      wie alt sind denn deine Kinder?

      Mein Großer ist 11 und geht in die 5. Klasse. Hier ist es auch nicht mehr üblich, dass die Eltern sich kennen. Die Kinder verabreden sich und gehen selbständig hin. Ich lasse sie auch nur vor der Tür raus und wenn die Kinder zu uns kommen, seh ich auch keine Eltern. Warum auch? Über etwaige Allergien kann ein Kind selbst reden bzw. weiß es was es Essen und Trinken darf, es besitzt eine Uhr oder ein Handy und weiß wann es heim kommen soll, es weiß was es zu tun und zu lassen hat und es braucht in dem Alter nicht zwingend eine Aufsichtspflicht der anderen Eltern.

      Ich beaufsichtige auch nicht permanent die Kinder wenn sie hier sind. Meist gehen sie dann sowieso raus und treffen sich mit weiteren. Ich frage dann nur wohin sie gehen wollen, setze eventuell ne Grenze bis wohin sie dürfen und sage wann sie wieder da zu sein haben.

      Anders bei meinem Mittleren (3. Klasse). Da sprechen wir Eltern uns vorher ab. Man kennt sich auch besser in der Grundschule. Meist aber nur per WhatsApp oder telefonisch. Z.B. Ist es recht, dass er kommt, das Kind ist gut angekommen, das Kind läuft/fährt jetzt los, wann soll es zuhause sein ect.

      Aber ein Plausch an der Haustür gibt es da auch nicht.

      Bei meiner Tochter (5 Jahre, Kindergarten) ist das noch so. Die bringe ich zur Haustür und übergebe sie der Mutter oder dem Vater und kläre gewisse Sachen. Die Kinder müssen auch noch komplett beaufsichtigt werden und da möchte ich schon wissen von wem.

      LG
      Michaela

      hallo,
      zu grundschulzeiten hat man sogar oft noch einen kennenlernkaffee zusammen getrunken bei uns. jetzt in der weiterführenden schule quatscht man 1-3 minuten beim ersten kennenlernen oder wird kurz reingebeten, dann düst man wieder ab. dass man als eltern gar nicht mehr mit aussteigt aus dem auto gibt es auch, aber nur bei kindern, die schon dort zusammen gespielt haben.
      vg

      Hallo,

      das ist bei uns auch so. Mit der weiterführenden Schule scheint es einfach so zu sein, dass man den Zugang verliert.

      Wir wohnen auf einem Dorf, meine Tochter geht 8km entfernt zur weiterführenden Schule und hat oft Freunde, die zehn Kilometer in die andere Richtung leben. Da viele Kontakte über die Schule entstehen, schaue ich mir die Leute immer auf dem Elternabend an, sofern ich sie identifizieren kann. #schein

      GLG
      Miss Mary

      • Ja, das ist leider so, dass die weiterführenden Schulen, was Elternkontakt angeht, sich verändert. Ich kannte/kenne dort nie alle, eigentlich nur die Eltern der Freunde meiner Kinder, und da eher die Mütter.

        • Hallo,

          ich sehe das immer zwiegespalten. Einerseits finde ich es sehr Schade, dass man weniger Kontakt hat.

          Andererseits ist es auch eine Erleichterung ... oft war es dann so, dass die Eltern noch ein oder zwei Stunden hier rumsaßen ...

          GLG
          Miss Mary

    Hallo
    Ich denke das liegt wohl echt am Alter. Mein ältester ist im Alter deiner Tochter und da merke ich richtig den Unterschied zum Kleinen (gerade 6 geworden).
    Riesen Sorgen machen ich mir aber nicht, ich vertraue meinem Sohn und finde auch das man an den Freunden, oder auch Erzählungen, ableiten kann wie es bei denen zuhause läuft.

    GLG

    Ich finde es relativ unlogisch, was du schreibst... #kratz

    Erst erklärst du lang und breit, dass dein Kind und andere Kinder ja NUR und quasi NOTGEDRUNGEN gefahren werden, weil es bei euch eben nicht anders geht.

    Und dann erwartest du, dass Fahrende dich besuchen und du Gasteltern besuchst...

    Na was denn nun?!

    Hier ist das Netz öffentlicher Verkehrsmittel richtig gut. Und meine Kinder nutzen es rege! Die Große ist 11 (wie deine), die Kleine 9 (3. Klasse). Und obwohl beide noch in der Grundschule sind (geht hier nur bis zur 6. Klasse), sind wir nur mit den Eltern "bekannt" oder befreundet, die wir als Erwachsene eben mögen.

    Aber da unsere Kinder ihre Wege ALLEIN und SELBSTVERANTWORTLICH bestreiten, entstehen solche "konstruierten" Kaffeepausen, nur weil die Kinder sich kennen, gar nicht erst.

    Ich persönlich halte das - besonders in diesem Alter - für absolut normal und gesund!

    Wie alt ist dein Kind, geht es noch zur Grundschule oder schon zur höheren Schule?

    In der Grundschulzeit haben wir (auch auf dem Dorf wohnend) die Kinder erst zu den Freunden begleitet, eben aus dem Grund die Eltern zu kennen. So ab 8 hab ich dann auch nur noch vor der Tür gehalten, Kind rausgelassen, aber gewartet bis jdm. die Tür aufmacht.

    Auf der höheren Schule habe ich sie auch nur noch rausgelassen beim Bringen, aber wenn ich sie abholte, dann klingelte ich an der Tür. Und so hat man doch die Eltern fast jedes Mal gesehen. Ich bin mit denen dann oft beim Warten, während sich mein Kind anzog, ins Gespräch gekommen.
    Ist das bei euch nicht so, wartest du auf der Strasse im Auto, dass deine Tochter aus dem Haus kommt?

    Zuhause bei uns ist das doch ganz einfach, DU (nicht dein Kind) öffnet die Tür, spätestens beim Abholen durch die Eltern. DA siehst du die doch, bzw. wenn sie im Auto warten gehst Du hin und quatscht ne Runde.

    Ich hoffe, ich konnte dir etwas weiterhelfen.

    • Wenn das so einfach wäre. Wie schon gesagt, wenn ich mein Kind wo hin bringe waren bisher nie die Eltern daheim. Beim abholen ebenso. Wenn ich dann meine Tochter frage, ob überhaupt mal jemand da war dann erzählt sie oft dass sie die Eltern bzw die Mutter auch nur kurz gesehen hat. Selbst wenn sie mal den ganzen Tag da war
      Wenn jemand gebracht wird fahren die los sobald die Tür auf ist. Beim Abholen wird auch nur eine WhatsApp Nachricht geschickt. Komisches Verhalten....

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