Frage zum Klavier üben

    • (1) 12.06.16 - 14:33

      Hallo zusammen,

      meine Tochter ist jetzt fast 8 und spielt seit gut einem halben Jahr Klavier. Ich wollte einfach zu "Vergleichszwecken" mal fragen, wie lange eure in dem Alter geübt haben / üben und ob ihr beim Üben dabei seid oder ob sie das (weitestgehend) allein machen.

      Schönen Sonntag noch

      • Unser Sohn lernt seit dem er 5 ist und dies jeden Tag 20-30 Minuten. Ich muss allerdings dazu sagen, dass er auch in der Schule Klavierunterricht hat.

        (3) 12.06.16 - 14:59

        hallo,
        meine große ist frisch 11 und spielt seit 5 jahren klavier, seit 3,5 jahren piccoloflöte und seit 1 jahr querflöte. die mittlere ist frisch 9 und spielt seit 3 jahren klavier und seit 2 jahren trommel. sie üben selbstständig annähernd jeden tag. daneben sitzen tue ich im normalfall nicht.
        vg

        Mein Großer wird jetzt 8 und die Kleine im Sept. 5. Beide üben ca. jeden 2. Tag das, was die Lehrerin ins Hausheft schreibt. Und ja, ich sitze daneben, da es sonst mit beiden Kindern zusammen nicht funktioniert, aber keiner alleine üben will #augen Normalerweise gehen wir alles durch und wenn es 2x gut geklappt hat ist Schluß...

      • (5) 12.06.16 - 16:01

        Hi,

        tägliches üben bei Anfängern heißt es bei uns 15 Minuten, die die schon länger dabei sind mindestens täglich 30 Minuten.

        Wenn Du das Instrument gut beherrscht und Deine Tochter wirklich helfen kannst, dann würde ich dabei bleiben und helfen, ansonsten alleine üben lassen.

        Helfen auch nur, wenn Mama nicht nervt.

        lg
        lisa

        • (6) 12.06.16 - 16:42

          Haha, also ich nerve ganz bestimmt, aber alleine klappt es leider nicht, v.a. wenn das Stück neu ist. Und gut kann ich auch nicht spielen, aber bisher reicht es noch ;-)

          • (7) 12.06.16 - 18:29

            solange nix falsches gelehrt wird....

            ich konnte nur am Anfang mit Blcokflöte üben aber das hat vielleicht 1 Jahr etwas gebracht, danach wurden sie zu gut. Jetzt sind so viele Instrumente dazu gekommen, dass ich voll und ganz auf dem Musiklehrer vertrauen muss.

            lg
            lisa

            • (8) 12.06.16 - 20:12

              nein nein, es geht ja hauptsächlich darum, dass ich ihr die töne zeige oder mal vorspiele oder die unterstimme oder so, das kriege ich noch hin. aber immerhin kann ich so auch etwas üben :-p

      Unser Sohn spielt zwar kein Klavier sondern Violine aber sein freiwilliges Übungspensum ist 1-2 Stunden täglich. Wobei täglich 30 Minuten Pflicht wäre.
      Der Rest ist freiwillig und selbstständig.

      Meine Freundin ist Klavierlehrerin und sagt tägliches Üben von 20 -30 Minuten ist ausreichend.

      LG

      • Hallo,

        wow, 1-2 Std. täglich. Das ist echt viel!

        Wie alt ist der denn bzw. wie lange spielt er schon - wenn ich fragen darf? Das macht er von sich aus? Meine Anerkennung....

        Dann ist er bestimmt auch suuuuper gut, nicht wahr;-)

        Viel Spaß für ihn und Euch weiterhin,

        ciao #winke
        moselmuppes

        • Er ist 7 uns spielt jetzt ein etwa ein Jahr Violine.
          Und ja er übt freiwillig und nicht immer zur Freude seiner Brüder, denn er kommt heim, ißt was und schnappt sich seine Geige...

          Ob er super gut ist kann ich schlecht beurteilen, von uns hat er das nämlich nicht#schwitz
          Also ich meine ich habe keinen Vergleich zu dem was man nach einem Jahr können sollte und was nicht.
          Wichtig für uns ist, dass er Spass dabei hat und den hat er.

          Neuerdings wird er auch von seiner Musiklehrerin motiviert, er darf nämlich das nächste mal seine Klasse auf der Violine begleiten (sie singen zur Zeit "Im Frühtau zu Berge) und darf anschließend eine Liederraten mit den Kindern machen.

          Aber er ist vom Wesen her so. Geht nicht , gibt es nicht.
          Neulich hatte er sich den rechten Unterarm gebrochen und ich meinte dass er jetzt wohl eine Weile nicht spielen könne.

          Seine Antwort: "Das werden wir noch sehen"
          zu Hause verschwand er wortlos nach oben und ich hörte die erste Stunde wirklich grauenhafte Töne . Nach reichlich 2 Stunden kam er runter und spielte mir was vor und meinte triumphierend: "Siehste geht doch!"

          So ein bisschen ist er ja wie sein ältester Bruder.
          Vom Wesen sind sie sich ziemlich ähnlich#schwitz#schwitz#schwitz

    (12) 12.06.16 - 16:32

    Hallo!

    Unser Sohn (6) spielt jetzt das 2. Jahr Klavier. Beim Üben bin ich in der Regel dabei, vor allem, wenn er ein neues Stück auf hat und er sich noch nicht so sicher fühlt. Im Laufe der Woche, wenn das Stück relativ gut klappt, übt er auch mal alleine.

    Unsere 8-jährige Tochter spielt das 3. Jahr Geige und übt seit diesem Schuljahr, also seit sie 7 ist, komplett alleine, außer sie hat mal eine Frage (was sehr selten vorkommt).

    Es liegt einfach total am Kind und auch daran, ob das Kind schon in der Schule ist und es gewohnt ist, alleine zu arbeiten (Hausaufgaben). Da unser Sohn noch im Kiga ist, kennt er das System Hausaufgaben noch nicht aus eigener Erfahrung und ist daher auch unselbständiger beim alleine Üben.

    Lass dein Kind dann alleine üben, wenn es alleine gut klarkommt. Hilf, wenn es Unterstützung braucht.

    VG
    Ulrike

    • (13) 12.06.16 - 16:44

      Also Hausaufgaben kann sie alleine machen (das ist aber bisher auch echt immer einfach, nur das aus dem Unterricht wiederholen), aber beim Klavier geht das noch nicht, idR hat sie ja neue Stücke auf und das 1x, das sie die im Unterricht durchgespielt haben, reicht einfach nicht ... aber ich hoffe mal, dass das noch kommt.

      • (14) 12.06.16 - 18:33

        Hallo!

        Dann versuche es doch so, wie wir es machen: Erst mit Kind üben und gegen Ende der Woche, wenn das neue Stück sitzt, auch mal alleine üben lassen.

        LG
        Ulrike

        • (15) 13.06.16 - 09:39

          So machen wir es idR auch, aber diese Woche waren es 3 doch recht schwierige neue Stücke, da musste ich sogar am Tag vor dem Unterricht noch dabei sein ... naja, hat die Lehrerin vielleicht nicht so bedacht, sie waren echt kurz, aber dafür wirklich schwer ... Aber so werden wir es machen, danke!
          LG

(16) 12.06.16 - 17:04

Hallo,

meine Tochter ist 6 Jahre alt und spielt knapp ein Jahr Klavier. Sie übt bekannte Sachen weitgehend ohne meine Hilfe, wenn etwas neu auf ist, setze ich mich daneben. Sie übt im Schnitt 15 Minuten am Tag.

LG
delfinchen

  • (17) 13.06.16 - 09:42

    So ist es hier idR auch, bei den neuen Sachen muss ich schon erstmal noch dabei sein, sie hat eigentlich jedes Mal 2-3 neue Stücke auf #schwitz und bis die dann sitzen dauert es halt 3-4 Tage ... aber dann geht es auch mal allein. Ich hoffe, wenn sie dann länger dabei ist, wird es immer besser (also immer mehr ohne mich) gehen?

    LG

    • (18) 15.06.16 - 15:28

      "Ich hoffe, wenn sie dann länger dabei ist, wird es immer besser (also immer mehr ohne mich) gehen?"

      Das hoffe ich auch :-)
      LG
      Delfinchen

(19) 12.06.16 - 18:12

Hallo shorty,

unser Sohn spielt Klavier und Geige, ist jetzt 9. Spielt seit 4,5 bzw. 3,5 Jahren. Bei Geige bin ich nach wie vor dabei (war bei Suzuki auch gewünscht; jetzt könnte er alleine, macht er aber nicht!) Schade.:-(

Bei Klavier war ich immer dabei die ersten Jahre... wenn Fragen zu Noten kamen etc. Jetzt übt er alleine bzw. ich höre von weitem zu; dann übt er sozusagen das "Vorspielen" vor Publikum. ;-)

Beides übt er ca. 2-3 x die Woche, max.! 30 min. (Wir haben aber auch wenig Zeit... Ganztagsschule, wohnen 30 Automin. von der Schule entfernt, und haben noch viele andere Hobbies).

Zu Anfang des Klavierspielens spielte er so ca. 15-20 min., ca. jeden 2. Tag. Es hat gelangt...(klar, sagte man uns auch anderes, jeder hält seine Sache für die wichtigste....aber wenn man mehr und mit Freude macht, muß man sich halt begrenzen) #blume

viele Grüße
moselmuppes

  • Mehr hat mein Sohn, als er noch Instrumente (Flöte, Klavier) spielte, auch nicht geübt, da neben Ganztagsschule und Tischtennis natürlich auch noch das Bedürfnis da war, Freunde zu treffen.

    Anfangs hat das auch gereicht, er hat bei Jugend musiziert mitgemacht, in der Schule vorgespielt - aber irgendwann war das zu wenig. Schweren Herzens haben wir in diesem Jahr (er ist jetzt 13) den Unterricht auslaufen lassen. So wird er nicht in die Fußstapfen meines Mannes treten, der Musiker ist ;-)
    Liebe Grüße
    Anja

(21) 12.06.16 - 20:58

Hallo,

unsere Tochter (9) spielt seit einem Jahr klassische Gitarre.
Sie übt jeden Tag ca. 10 bis 15 Minuten. Wenn sie länger üben soll, wird sie motzig.
Ich übe mit ihr zusammen, und kann in etwa genauso gut spielen, wie sie.

Manchmal übt sie auch alleine, aber in der Regel möchte sie das nicht (und ich soll ja schließlich auch was lernen ;-)).

Unsere Tochter gehört zu der Kathegorie Menschen, die gerne etwas können, aber möglichst nichts dafür tun wollen.

Deswegen war es anfangs ein harter Kampf, sie überhaupt dazu zu bringen regelmäßig zu üben und ihr klar zu machen, dass Üben dazu führt, dass es irgendwann besser wird, und dass man nicht die Gitarre in die Ecke pfeffert, wenn es nicht sofort funktoniert.
"Leider" muss sie für die Schule so gut wie nie lernen, weswegen das eine neue und sehr sinnvolle Erfahrung für sie war und ist.

Ich sage mal so, richtig gut auf der Gitarre wird sie auf diese Weise nicht werden. Wenn man das will, muss man schon 30 Minuten aufwärts pro Tag üben. Aber sie kommt zumindest voran und hat Spaß.

LG

Heike

  • (22) 13.06.16 - 10:16

    Hallo,

    das könnte meine Tochter (12 Jahre, 6. Klasse) sein, von der Du da schreibst...

    Sie übt ihr Instrument nur ca. jeden 2. Tag und das auch nur max. 20 Min.; meist allein, nur selten kommt die Aussage, das sei "zu langweilig" und dann muss ich da sitzen und zuhören. Selber spielen kann ich nicht und daher auch nicht helfen.

    Ich sag dazu nichts mehr, andere Sachen sind mir wichtiger.

    Viele Grüße,
    H.

(23) 13.06.16 - 08:19

Hallo #blume

meine Kinder spielen keine Instrumente. Aber WENN sie eines spielen WÜRDEN, würde ich auf KEINEN Fall dabei sein. Das ist nur die Sache zwischen dem Lehrer und meinem Kind.

Meine Mutter hätte ich damals aus dem Zimmer geworfen, wenn sie beim Üben anwesend gewesen wäre. Aber das hat sie nie gemacht. Lag aber auch daran, dass meine Eltern keine Ahnung von Instrumenten haben#hicks.

Wie lange üben? Ich habe damals fast täglich geübt. Wie lange? Keine Ahnung, aber Hut ab vor meinen Eltern, die das jahrelang ertragen haben. Aber ich hab´s freiwillig gemacht. Richtigen Unterricht hatte ich zu der Zeit allerdings nicht.

Meine Kinder würde ich zu fast täglichem Üben, 10-20 min mindestens, anhalten, wenn sie es nicht von selbst machen würden. Wenn ich merken würde, sie machen es nur gezwungenermaßen, würden wir es lassen. Spaß sollte so was schon machen, finde ich.

Aber den Fall gibt es nicht.:-p

Mit meiner neu entdeckten Überrei (nach fast 25 Jahren habe ich wieder Unterricht genommen) verscheuche ich wohl sämtliche Lust meiner Kinder, auch ein Instrument spielen zu wollen #rofl

Sie sind übrigens nicht dabei, wenn ich übe.#rofl In der Wohnung ja (und das hört man schon....), aber nicht im selben Raum. Höchstens mal der ganz Kleine, wen er zuhören will (was tatsächlich ab und zu vorkommt #hicks ).

#liebdrueck
Sanne #sonne

  • (24) 13.06.16 - 09:37

    Hallo,

    mh, das Problem ist, dass meine die Töne noch nicht alle kann bzw. es eben noch lange dauert bis sie die Noten liest und dann die Tasten auf dem Klavier findet usw. wenn sie das Stück kann, geht das gut, aber gerade die ersten Male braucht sie mich bzw. kommt dann und fragt bzw. bittet um Hilfe, das würdest du ja auch nicht verwehren, oder? Bestimmt wird das mal anders (hoffe ich), wenn sie länger dabei ist, aber gerade geht es, v.a. die ersten Male mit dem neuen Stücken noch nicht.

    LG

    • (25) 13.06.16 - 11:44

      Hallo #blume

      natürlich würde ich ihr die Hilfe, wenn sie darum bittet, nicht verwehren. Mache ich bei meinen Kindern, wenn es um Schulaufgaben geht, auch nicht. Wenn es nur ums Noten lesen und Tasten finden geht, sehe ich da kein Problem. Ich dachte, das kann sie schon. #hicks. Ist die Stufe aber geschafft und es geht ans eigentlichen Üben, wollte ich trotzdem nicht dabei sein.:-p

      Hätte ich meine Eltern damals um Hilfe gebeten, hätte ich keine erhalten. Aber nicht, weil sie nicht wollten, sondern weil sie keine Ahnung davon hatten. Daher habe ich sie erst gar nicht gefragt.;-).

      #liebdrueck
      Sanne #sonne

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