Mittag warm, Abends warm wie oder wann kocht ihr mit Schulkindern?

    • (1) 05.09.16 - 15:27

      Hallo zusammen,

      bald beginnt ja die Schule wieder und ich mache mir Gedanken wie ich das mit der täglichen Kocherei besser "organisieren" kann.

      Wie läuft es bei euch so ab, gibt es mittags wenn die Kinder aus der Schule ein richtiges warmes Mittagessen oder esst ihr erst abends warm?

      Bei uns ist es so dass mein Mann um 18.00 Uhr von der Arbeit kommt und dann natürlich Hunger hat und was richtiges warmes möchte. Er macht im Büro keine Mittagspause und isst nur mal ne Breze oder so zwischendurch. Also muss ich quasi abends vollständig kochen.
      Soweit kein Problem nur wenn die Kinder mittag aus der Schule heimkommen haben sie auch Hunger und möchten was "richtiges".

      Ich hab irgendwie das Gefühl ich steh nur in der Küche und das nervt.

      Klar gibt es einiges dass ich mittags kochen kann und dann abends aufwärmen kann aber das gelbe vom Ei ist es auch nicht weil die Kinder zum einen meistens meckern wenn es mittags und abends das gleiche gibt und zum anderen finde ich es schon auch viel wenn es z.B. Spaghetti Bolognese gibt und die Kinder dann mittags und abends ne volle Portion davon verdrücken (bei der kleinen wärs kein Problem aber die große neigt schon dazu schnell zuzunehmen)

      Möchte ich aber z.B. mal sowas wie Spinat und Kartoffelpürree oder Schnitzel mit Pommes kochen das geht ja aufgewärmt gar nicht also müsste ich mittag und abends extra machen was ich aber vermeiden möchte.

      Grundsätzlich finde ich es auch besser wenn wir abends alle zusammen essen, schön gemütlich denn das klappt mittag nie die eine kommt um zwölf die andere erst um halb zwei....

      Habt ihr Tipps für mich? Wie läuft es bei euch ab? Vielleicht steh ich jetzt einfach auch nur auf dem Schlauch und stell mich total doof an keine Ahnung ;-)

      Lg
      Lina

      • Bei uns läuft es so ab, dass ich mittags koche und mein Mann sich das, sobald er zu Hause ist, aufwärmt.
        Zweimal kochen und zwei unterschiedliche Gerichte finde ich zuviel.

        Alternativ können die Kinder auch mittags Brot, Joghurt, Obst und vielleicht eine Suppe essen und dann abends warm.

        Bei mir ist es das gleiche. Die 12-jährige möchte nach der Schule warm essen und abends dann nicht das nochmal.

        Wir haben zwar noch keine Schulkinder, machen es aber folgendermaßen: ich koche normalerweise mittags und mein Mann wärmt es sich abends auf. Ist das Gericht total ungeeignet zum Aufwärmen, koche ich es abends und es gibt mittags was Kaltes/Schnelles (Salat, Suppe, Sandwichtoast, Brotzeit, Obstquark etc.). Zweimal warm gegessen wird bei uns nicht - ich koche aber auch nicht so viele überschüssige Portionen mit, d.h. gibt es mittags Nudeln, ist abends noch ungefähr so viel übrig, dass mein Mann gut satt wird und evtl. noch ein kleiner Rest übrig bleibt - aber nicht so, dass jetzt noch zwei weitere Personen nochmal voll essen könnten davon.

        Wir haben aber auch gar nicht soooo viele Gerichte, die aufgewärmt gar nicht schmecken, bzw. macht mein Mann sich dann den Teil, der warmgemacht oder aufbewahrt nicht so lecker wäre, schnell frisch (Spiegelei oder Salat anmachen z.B.).

        Ich verstehe total gut, dass jeder gerne beim Nachhausekommen sein warmes Essen hätte, aber zwei Mal komplett kochen käme für mich nicht in Frage, da muss unter der Woche ein Kompromiss her.

      • (5) 05.09.16 - 16:11

        Hallo
        Bei uns gibt es abends geben 8 Uhr warm für alle - schon immer.

        Mittags gibt es entweder Reste vom Abend vorher oder irgendwas, was der Kühlschrank gerade hergibt.

        Anders würde ich es auch gar mich hinkriegen, da ich Vormittags arbeite und dann gemeinsam mit dem Kind zwischen 2 und 3 nach Hause komme.

        Kat

        • Beins gibt es Mittags warm.

          Und abends wärmt mein Mann es sich für sich auf!

          Sohnemann und ich essen dann Abendbrot in der zeit.

          2 x in der Küche stehen kommt bei uns nicht in die Tüte ist auch viel zu zeitaufwändig.
          Unser Sohn isst abends auch nicht nochmal das gleiche. Wieso auch?

      (7) 05.09.16 - 16:25

      Hallo,

      bei uns gibt es Abends die warme Hauptmahlzeit. Da ich zu Grundschulzeiten nur kurz vor unserem Sohn zu Hause war, hätte ich kochen gar nicht geschafft.
      Für ihn hat sich immer etwas zu Essen gefunden. Mal nur ein Brot oder eine Suppe (geht gut vorzukochen und einfrieren), Milchreis oder Reste vom letzten Abendessen.
      Da er gewichtstechnisch eh immer zu wenig wiegt, ist es kein Problem

      Jetzt ist er in der 5. Klasse und isst an seinen langen Tagen in der Mensa und Abends je nach Hunger warm oder nur Brot und Rohkost.

      LG
      Tanja

      Hallo,

      ich glaube den Thread gibt es jedes Jahr wieder und ich finde es immer wieder bemerkenswert, wie viele Leute warmes Essen mit kalorienreich gleich setzen. Was esst ihr denn zu Abend, wenn es nichts Warmes gibt? Salat? Obst? Rohkost? Setzt euch mal damit auseinander, wie viel Kalorien eine z.b. fettarm gekochte Bolognese und wie viel Kalorien Brot, Käse, Aufschnitt etc. hat. Der Unterschied ist verschwindend gering.

      lg

      • Naja, aber es macht natürlich schon einen Unterschied, ob die Kinder sich 2x pro Tag eine ordentliche Portion Nudeln mit Soße genehmigen oder nur ein Mal und die andere Mahlzeit z.B. Salat ist, eine Suppe oder Vollkornbrot und Rohkoststicks mit Quarkdip. Das hat für mich jetzt weniger mit warm oder kalt zu tun, sondern damit, dass es nicht zwei Mal ein komplettes Hauptgericht sein muss - insbesondere wenn es zwei Mal das Gleiche ist.
        Ich fände es nicht gut, wenn mein Sohn z.B. zwei Mal täglich eine große Portion Fisch mit Kartoffeln und Gemüse oder zwei Mal Pfannkuchen oder zwei Mal Reis mit Hühnchen und Wokgemüse essen würde (um mal ein paar Gerichte aus einer typischen Woche hier zu nehmen). Gerade an den Tagen, wo es ein weniger gesundes Mittagessen gibt, haut das meiner Meinung auf Dauer dann schon mehr rein als wenn man das Ganze nur ein Mal isst.

        Und da geht es mir auch nicht primär um Kalorien & Co., sondern auch um einen Gewöhnungseffekt und die Vielfalt des Speisenangebots, wenn das Regelmäßigkeit wäre...

        • Mein Sohn isst an manchen Wochen täglich Nudeln, teilweise sogar zu Mittag und Abendessen, na und?

          Nudeln kannst du mit allem möglichen kombinieren, mal mit Gemüse, mal als Bolognese, mal mit Tomatensoße, mal mit Gemüsebolognese.... Die Variationen sind unendlich! WIr kochen zu Hause äußerst selten was mit mit Kartoffeln, da mein Sohn noch nie ein Fan davon war, Reis gibt es auch nicht so häufig und Nudeln sind schnell gemacht und sehr vielfältig in der Kombination.

          Ich verstehe nicht so ganz, warum man mittags und abends nicht das gleiche essen sollte. Wenn ich ein Gericht mache, was aufwändiger ist, dann stelle ich mich bestimmt nicht in der Küche nur für eine Mahlzeit pro Person, sondern koche gleich mehr davon. Entweder es wird ein Teil eingefroren, oder es wird mittags, abends und unter Umständen auch am nächsten Tag davon gegessen. Wem es nicht passt, kocht sich selbst was. Mein Sohn kann das nicht, er ist zu jung dafür und mein Mann kann es selbst entscheiden, ob ER sich was extra kocht, oder das isst was da ist!

          Unter der Woche ist das nicht so ein Problem, da mein Sohn in der Schule isst und ich mittags aus Zeitgründen nur eine Kleinigkeit esse, so koche ich für uns erst abends. Dieses Essen kann es allerdings am nächsten Abend auch noch geben, stört hier niemanden, solange es schmeckt! ;-)
          Am Wochenende ist allerdings auch klar, gekocht wird höchstens 1x am Tag, dann werden abends entweder die Reste gegessen, oder wir gehen essen, das wird spontan entschieden.

          • Du, ich wollte da auch gar nicht Nudeln verteufeln - wir essen selbst unglaublich gerne und oft Pasta/Nudeln in sämtlichen Variationen. Und ich finde es auch gar nicht schlimm, mal mittags und abends das Gleiche zu essen (und Reste vom Vortag einfrieren oder am Tag darauf nochmal essen machen wir regelmäßig).

            Ich meinte nur, ich würde es grundsätzlich nicht sinnvoll finden, zwei Mal am Tag eine volle Portion eines (vielleicht deftigen) Hauptgerichts zu essen. Da waren die Spaghetti Bolognese jetzt nur das Beispiel aus dem Ursprungsposting. Wenn ich jetzt mittags Hähnchen, Kartoffeln und Gemüse gekocht hatte und es bleibt Hähnchen übrig, ist es natürlich kein Ding, abends z.B. das Hähnchen noch zu einem schnellen Frischkäsegeschnetzelten mit Salat zu verarbeiten - wäre ja auch zwei Mal warm. Wenn ich aber jetzt von Haus aus so plane, dass ich mittags immer so koche, dass die ganze Familie das abends nochmal essen kann, dann würden die TE und die Kinder ja Mo-Fr mittags und abends jeweils das exakt Gleiche essen - und je nachdem, was es gibt und wie das Gericht ankommt, wird dann ja ggf. zwei Mal eine ordentliche Portion verdrückt. Ich denke da nur mal an Sachen wie Pommes, Paniertes, Süßspeisen, Sahnesoßen, fetteres Fleisch o.Ä.

            Wir z.B. essen ungefähr 1-2 Mal die Woche als warmes Hauptgericht Sachen, die zwar lecker, aber ernährungsphysiologisch nicht optimal (oder für sich betrachtet "ungesund" sind). Da gibt's dann mal Currywurst oder Apfelstrudel mit Vanillesoße oder Pizza etc. Da würde Junior dann garantiert 2x ne dicke Portion davon essen :). Und ich könnte und wollte das rein figurtechnisch nicht 2x am Tag essen - und wir sind alle schlank mit normalem Stoffwechsel.

            Verstehst du, wie ich es meine?

            • Naja, ich würde mal sagen, dass man in der Regel mittags nicht die doppelte portion Pizza backt, um abends ein warmes Gericht zu haben! ;-) Da isst man sie mittags und abends, falls was übrig ist, die Reste oder macht sich abends tatsächlich was anderes, schnelles, leichtes. Genauso sehe ich es mit Schnitzel und Co. an, solche Gerichte werden in der Regel für 1x Essen gemacht + höchstens mal die Reste. Aber das sind nicht wirklich die Gerichte, die es, zumindest bei uns, täglich gibt.

              Wenn ich mittags Nudeln koche, kann ich sie auf jede Art und Weise zubereiten. Manchmal gibt es davon 3 unterschiedliche varianten, 1x mit Tomatensoße, 1x nur mit Gemüse, 1x mit Pesto. Wenn ich Linsen, Eintöpfe, Gulasch oder so koche, dann kann es passieren, dass wir sogar 3x nacheinander davon essen, oder ich friere ein.

              Richtig deftige Gerichte gibt es bei uns kaum und unter der Woche fast garnicht. Ansonsten glaube ich nicht, dass wenn man mittags eine Pizza gegessen hat, abends nochmal die gleiche Menge an Fett essen kann. Ich denke bei den meisten wird es so sein, dass sie abends automatisch weniger essen. Ich habe Essen auch nie wirklich in "Portionen" gesehen und könnte garnicht sagen, dass 2x eine gleichgroße Protion Essen zu viel sein könnte. Wir essen grundsätzlich soviel, bis wir satt sind, bei meinem 7 jährigen Sohn zum Beispiel, kann das 2 Gabeln bis 2 Teller alles sein. ;-) Bei uns Erwachsenen ist das ähnlich, wenn wir Mittags was fetteres, schwereres gegessen haben sollten, haben wir abends selten so einen Hunger, dass wir die gleiche Menge wie mittags verdrücken könnten. Was solche Sachen angeht bin ich sehr entspannt, wir essen das was schmeckt, in der Menge die uns satt macht und ich schaue natürlich, dass es überwiegend gesund ist.

    Hallo!
    Bei uns gibt es meistens auch Mittags & Abends warm. Das gefühlte den ganzen Tag in der Küche zu stehen,vermeide ich mit relativ einfachen/schnellen Gerichten am Mittag.

    Da gibts auch oft irgendwelche Gemüsepfannen,die für Männer nur unter Beilage laufen würden :-)
    Dafür Abends eben aufwendiger aber meist auch schwerer...

    Deine Sorge des Zuviel-Essens kann ich nicht ganz nachvollziehen,denn wir essen alle 2x "volle Portionen".Ich glaube eigentlich auch,dass die meisten,die eben kalt zu Abend essen,kalorienmäßig auch nicht weniger zu sich nehmen. Natürlich gibt es Ausnahmen...

    Lg.nina

    • Du beschreibst es eigentlich super, was ich oben in Antwort auf minimix zu erklären versucht habe, dass es gar nicht eine Frage von warm oder kalt ist, sondern dessen, was es gibt. Eine einfache Gemüsepfanne ist kalorientechnisch im Vergleich zu zwei dicken Wurstbroten sicher um Längen besser - aber wenn ich natürlich zwei Mal täglich ein schweres Gericht esse, haut das rein.

      • Hallo

        Ich hab die anderen Antworten vorher gar nicht gelesen,aber ja - du sagtest es ja schon :)

        Und es stimmt,diese Annahme "warm=zu viel' kommt mir immer wieder mal zu hören...Ich persönlich käme gar nicht auf die Idee,eben WEIL ich ja auch selbst 2x satt werden will. Wenn ich mit Brot & Co. satt werde, hab ich sicherlich ungefähr genau so viel (kalorientechnisch) gegessen wie warm...Aber gut,ich halte generell mehr von warmem Essen,weil ich mich für TCM und 5 Elemente etc.interessiere.Da darf/soll sogar das Frühstück warm sein.Ich ess also auch oft/meist 3x warm

        Lg.Nina

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