Wie zum Lernen motivieren?

    • (1) 13.09.16 - 08:26

      Hallo,

      die ersten 6 Wochen der 5. Klasse auf dem Gymnasium sind rum und nun kommen die ersten Probleme....ich könnte eure Hilfe brauchen.

      Meine Tochter (10) mußte auf der Grundschule nie wirklich lernen, alles ist ihr zugeflogen. Nun liegt die Messlatte auf dem Gymnasium ja einiges höher und die erste Mathearbeit steht an. Die Kinder haben eine "Kompetenzübersicht" bekommen, was für die Arbeit gekonnt werden muss und einiges haben sie in der Grundschule überhaupt nicht durchgenommen.#kratz Als ich meiner Tochter daraufhin sagte, daß eine arbeitsreiche Woche ansteht, wurde sie gleich patzig und hat uns nur angefaucht, vernünftig ließ sie nicht mit sich darüber reden. #wolke

      Nun werden wir nicht jeden Tag 5 Stunden büffeln bis zur Arbeit, es muß ja auch Zeit für Erholung und Spaß sein, aber wenn es jetzt schon so losgeht, befürchte ich, daß es wirklich nervig werden wird. Ich denke nur, daß es einfacher ist, jetzt bis Montag jeden Tag ein Thema zu wiederholen, als am WE einen Lernmarathon einzuschieben. Habe auch gestern gleich den Klassenarbeitstrainer zum Lehrbuch bestellt.

      Wie kann ich sie motivieren? Für ein gutes Ergebnis (3 oder besser) wollen wir ihr einen "Alles ist möglich-Samstag" in Aussicht stellen. #huepf

      Wie bringt ihr eure Kinder in Schwung...

      LG, Sunny
      PS: Diese Lücken gibt es nur in Mathe, die anderen Fächer laufen bisher prima.

      • Hilfe anbieten ist ok, zwingen wird in die Hose gehen. Seit meine Tochter mal eine drei in der Mathearbeit geschrieben hat, war sie SO schockiert, dass sie freiwillig lernt und auch um Hilfe bittet, wenn sie nicht alleine weiter kommt.

        Eine einzige schlechte Note in der fünften Klasse ist ein Weltuntergang, kann aber sehr hilfreich sein.

        lg

        • (3) 13.09.16 - 10:02

          Eine "drei" ist keine schlechte Note.
          Sie symbolisiert per Definition eine
          befriedigende Leistung.

          • Für meine Tochter IST eine drei aber schlecht und sie war sehr frustriert! Dieser Frust hat aber dazu geführt, dass sie nun fleißiger geworden ist, denn SIE möchte besser sein, als nur "befriedigend". Ich werde diese Absicht bestimmt nicht wegloben!

            • (5) 13.09.16 - 12:26

              Es gibt einen Unterschied,ob für deine Tochter etwas schlecht IST ,oder ob es als allgemeingültige Aussage steht.

              Nur darum ging es mir.

              Ein "Befriedigend" ist nicht gleichbedeutend mit "Schlecht".
              Letzteres entspräche einem "Mangelhaft" bis "Ungenügend", was dich und dein Kind vermutlich in einen Zustand des Ensetzens versetzten würde und daher natürlich außerhalb aller Möglichkeiten steht.:-)

          Das ist wohl Ansichtssache. Für mittelmäßige oder schlechte Schüler kann es eine sehr gute Note sein, für gute Schüler kann es eine schlechte Note sein.
          Es kommt doch sehr auf den Schüler an und seine sonstigen Leistungen.

          • (7) 13.09.16 - 12:17

            Eben,
            und genau darum ist finde ich das Abwerten einer "drei" als generell schlechte Leistung bedenklich.

            • Wo hat sie denn etwas dazu geschrieben, dass das generell eine schlechte Note ist? Sie schrieb doch nur von ihrer Tochter!

              • (9) 13.09.16 - 13:45

                "Seit meine Tochter mal eine drei in der Mathearbeit geschrieben hat,war sie SO schockiert,dass sie freiwillig lernt und auch um Hilfe bittet,wenn sie nicht alleine weiterkommt.

                Eine einzige schlechte Note ist ein Weltuntergang,kann aber sehr hilfreich sein."

                Relativierung sieht für mich anders aus.

                • Kann es sein, dass DU DICH angegriffen fühlst, weil das Thema Dich/Deine Kinder irgendwie betrifft?
                  Also ich lese da aus dem genannten Posting ganz eindeutig heraus, das ihre Tochter schockiert war, weil es FÜR SIE eine schlechte Note war.

                  Natürlich kann man jetzt auch jedes Wort auf die Goldwaage legen, aber ich halte das für reichlich übertrieben.

    Guten morgen Sunny,

    ich schließe mich "hustinetten" an. Sollte sie das Üben komplett verweigern, einfach mal machen lassen und auf die Note warten.

    Bei den meisten wirkt das wahre Wunder.

    Niklas ist selbst gerade erst in der 5. angefangen und bisher sehr motiviert. Liegt aber wohl daran, das er in der Grundschule keine Chance hatte zu lernen, da wirklich alle Arbeiten unangekündigt waren (ja auch Deutsch und Mathe).

    LG
    Tanja

    Hallo Sunny,

    ich würde gar nichts machen. Bzw. hab ich auch selbst nichts gemacht. Meine Tochter war und ist noch nie der großer "Freiwillig-Lerner" gewesen.

    Beim Wechsel zum Gym dachte sie auch erst noch, dass alles so locker flockig weitergeht. Als dann die ersten Arbeiten geschrieben wurden und sie dafür nichts getan hatte (trotz Hinweisen von mir) und die Noten dann auch entsprechend waren, hat sie das ganz schnell selbst gemerkt, dass von nix eben nix kommt.

    Heute (8. Klasse, Gym) lernt sie sich noch immer nicht tot, hat aber das Glück, dass bei ihr unheimlich viel vom Unterricht hängen bleibt. Aber sie weiss auch ganz genau, wenn irgendwo lücken sind, dann lernt sie.

    Das ganze hat sich in der Klassengemeinschaft dann selbst reguliert.Auf ihrem ersten Zeugnis auf dem Gym war sie die einzige, die eine "3" hatte. Das hat sie dann gefuchst.

    Vermutlich ist diese Mathearbeit auch nicht so hoch zu bewerten. Du sagst ja selbst, dass das ein oder andere in der Grundschule noch nicht durchgenommen wurde. Vermutlich möchte der Lehrer mit dieser Klassenarbeit genau das herausfinden. Also wer hat was in der Grundschule gelernt, deswegen würde ich gar nicht erst anfangen selbst Lücken schließen zu wollen.

    LG
    Tiffy

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