Hausaufgabenterror

    • (1) 23.09.16 - 07:33

      Hallo,

      ich muss euch mal um hilfe fragen. Kurz zu uns, wir haben drei Kinder (9,7,6). Meine große Tochter hatte auch schon einen "Hausaufgabenhänger" - weiß sie einfach zur langsameren Truppe gehört und teilweise 2 Std gebraucht hat. Wir haben viel daran gearbeitet (Pausen, Entspannungsspiele, Sanduhr, Zusammenarbeit mit der Lehrerin) und seit ca 1/2 Jahr hat sie es gut im Griff, macht ihre HA komplett allein und ist eine gute Schülerin.

      Mein Problem ist mein Sohn (2. Klasse). Schon vor der Schule im Kiga meinte er vor der Einschulung - er will nicht in die Schule - wegen den Hausaufgaben. So ging es in der 1. Klasse auch los. Ausmalen war nie sein Ding....in der 1. Klasse einfach oft. Wir haben uns so durchgequält. In der ersten Klasse war er in der Schulbetreuung. Eigentlich mussten wir immer die Hausaufgaben nachbessern. Entweder war es "unter aller Sau", total falsch oder (die Krönung meiner Meinung nach) wurden ihm die Antworten von der Betreuung vorgesagt und sogar manchmal ins Heft geschrieben bei der Schreibschrift z.b. (ich kann sehr gut die Schrift meines Sohnes von der einer Erwachsenen unterscheiden ;-)). Ende vom Lied. Er hat einfach manche Sachen nicht verstanden gehabt (z.b. Zehnerübergang), was mir spät aufgefallen ist, da er die HA scheinbar abgeschrieben oder vorgesagt bekommen hat.
      Daheim gab es eigentlich täglich ärger. Klar, er hatte die HA und musste dann mit mir nochmal nachbessern. War blöd. Kann ich verstehen.

      Nun habe seit diesem Schuljahr das große Glück gehabt, meine Arbeitszeiten zu ändern und muss nur noch bis 12.00/13.00 arbeiten. Ich kann also jeden Tag Hausaufgaben machen. Mein Sohn möchte nach der Schule heim (er war nie gerne in der Betreuung). Falls ich noch nicht daheim bin, spielt er Lego. Nach der Schule hat er ca 1-2 Std Pause vor der Hausaufgabe. Dann setzte ich mich mit ihm hin. Eigentlich muss ich ständig antreiben. Er will einfach nicht. Die ganze Zeit wird getrödelt, ständig gesagt "ich habe keine Lust", "das kann ich nicht" usw.
      Ich muss sagen, ja es sind mehr Hausaufgaben. Er hat eine neue Lehrerin in der 2. Klasse bekommen. Es wird auch sicher am Elternabend angesprochen nächste Woche. Ich würde die Zeit auf gut 45 min. schätzen.....wir brauchen 2-3......

      Wenn ich ihm vorschlagen würde, wir brechen nach 30 min ab, würde er es 1. ausnutzen und unauffällig in die Länge ziehen und 2. sicherlich auch irgendwann große Probleme mit dem Lernstoff bekommen. Er ist kein "Superschüler". Nicht total schlecht aber ich würde sagen - Mittelfeld bis unteres Mittelfeld. Bei mir bricht jetzt schon die Panik aus da ich weiß - der Sprung in die 3. wird heftig (war bei meiner Tochter so - und sie war/ist eine 1-2er Schülerin). Er wird durchdrehen. Das 1x1 steht vor der Tür. Es war eine Quälerei bei meiner Tochter. Bei meinem Sohn wird es die Hölle sein :-(.

      Vorgestern zb. war einer der schlimmsten Tage. HA über eine Std gemacht. Wir mussten dann pausieren weil wir natürlich auch noch sowas wie Hobbys haben (und es ist das einzige meines Sohnes - das möchte ich ihm auf keinen Fall nehmen). Als wir dann um 16.45 wieder weiter machen wollten ging es kurz gut, dann ist er, auf Toilette und war dann weg. Er saß im Zimmer und spielte Lego. Gebeten, dass er wieder kommt. Nein, macht er nicht. Ich habe dann das Lego weggenommen. Dann ist er völlig durchgedreht, hat das Blockblatt für die Hausaufgaben in Miniteile zerrissen. Hat geschrieen, geweint, um sich geschlagen. Ich weiß, ich komme nicht an ihn ran, wenn er so ist. Also habe ich ihn in Ruhe gelassen - sonst eskaliert es noch schlimmer. Ich habe für mich beschlossen - ok, dann geht er ohne den Rest in die Schule und muss sich selber erklären. Er hatte sich dann nach 1 Std!! beruhigt, saß weinend über dem Blockblatt, wollte es wieder zusammenpuzzeln. Er hatte kein Blockblatt daheim da der Block in der Schule war. Er war völlig verzweifelt. Wir sind dann in den Laden gefahren und er hat von seinem Taschengeld einen neues Block gekauft (dies war sein Vorschlag - er hat mich gebeten ihn hinzufahren). Wir haben uns dann noch 1 Std durch die HA gequält. Er hat nicht mehr gemotzt - aber war natürlich sehr langsam, müde fertig... er wollte es aber machen. Um 20.00 waren wir fertig....

      Ich weiß einfach nicht weiter. Mit Belohnung klappt es nicht. Mit "Drohungen" klappt es nicht. Mit Ultimaten klappt es nicht. Er sitzt am längeren Hebel....wenn er nicht will, kann ich ihn nicht zwingen.

      Ich bin total unglücklich damit. Ich habe ja jetzt auch noch eine Erstklässlerin. Die macht das gut aber trotzdem braucht sie mich auch. Wir haben am Nachmittag auch noch was anderes zutun. Und ich möchte nicht jeden Tag mit meinem Sohn Krieg haben. Auch mit dem Papa haben wir es versucht. Das klappt noch viel schlechter.... Ich habe schon ein schlechtes Gewissen, wegen den anderen beiden. Mein Sohn braucht eine 1:1 Betreuung. Wenn er es alleine macht braucht er noch länger.

      Habt ihr einen Tipp für mich? Ich weiß wirklich nicht weiter. Welchen Fehler mache ich?

      Danke für jeden Tipp!

      Lg Alex

      • vielleicht solltet ihr nicht so auf die Symtome schauen, sondern auf die Ursachen dahinter?

        bei meinem Sohn war es nur vordergründig Konzentrationsschwierigkeit und Unlust -- hintendran war es die Motorik und d das anstrengende Schreiben... -- er hat einfach mehr Übung gebraucht...

        wir haben es dann mit einer richtig fetten Belohnung durchgezogen, jeden Tag etwas zusätzlich zu schreiben (eine Doppelseite aus Lola+Einstern oder Tobi)...

        er bekam Übung und auf einmal kamen ihm die Hausaufgaben auch voll wenig vor .... -- mit der Zeit hat es sich dann eingespielt...

        Hallo,
        ich würde nicht sagen, dass du einen Fehler machst.
        Du solltest dich aber vielleicht aus den Hausaufgaben etwas zurückziehen. Das ist etwas, was uns hier noch vor der Einschulung wirklich gepredigt wird. Die Hausaufgaben sind keine Aufgabe für die Eltern, sondern ein Ding zwischen Lehrer und Schüler. Falls die Eltern merken, dass irgendetwas bei den Hausaufgaben "falsch" läuft, dann müssen sie den Kontakt zu den Lehrern suchen und nicht den Druck auf das Kind erhöhen.
        Mein Ältester ist etwas wie dein Sohn. Hausaufgabenblätter hat er auch schon zerrissen. Die Konsequenz war bei mir aber nicht einen neuen Block zu kaufen, sondern (nachdem er sich beruhigt hat) den alten zusammenzupuzzlen und mit Tesa zu kleben. Das hat er nur einmal gemacht. Es ist nämlich peinlich am nächsten Tag mit so einem Blatt in die Schule zu gehen und das dem Lehrer zu zeigen. Manche Erfahrungen müssen Kinder selbst sammeln.
        Die klassischen Hausaufgaben kann mein Sohn so auch nicht machen. Das klappt einfach nicht. Er kann nicht von heute bis morgen Seite X aus dem Arbeitsheft bearbeiten. Das setzt ihn unheimlich unter Stress und er blockiert sich völlig. Mit seinen Lehrerinnen habe ich daher eine Alternative gesucht. Er bekommt jetzt immer einen ganzen Packen Hausaufgaben auf einmal und muss diese bis zu den nächsten Ferien bearbeiten. Wie und wann er das macht, ist ihm überlassen. An manchen Tagen kann er tatsächlich gar nichts machen - an manchen Tagen ist er aber auch so motiviert, dass er wirklich stundenlang sitzt. Oft steht er am Wochenende früher auf und macht da auch noch einen Teil seiner Hausaufgaben.
        Ansonsten würde ich mein Kind immer genau im Auge behalten wegen eventueller Teilleistungsschwächen. Sowas fällt oft sehr spät auf und selbst Lehrer übersehen das gern. Bei Kindern sieht das eher aus als ob sie nicht können oder nicht wollen. Bei meinem Ältesten wurde am Ende der 3. Klasse festgestellt (nachdem ich ihn habe auf eigene Faust testen lassen), dass er LRS hat. Sowas kann man therapieren - nur muss man davon erst einmal wissen.
        Mit Legosteinen kann man übrigens ganz toll rechnen lernen ;-). Also wenn er schon so ein Hobby hat, dann nutz es doch auch. Auswendig lernen und Spielen verbinden - so merkt er sich die Reihen wirklich super.

        • Sorry,.....gepredigt ja....aber gemacht.....habe einen 6Klässler Gym. Treffe 2 Mütter (1 davon ist Gymlehrerin) und die sammeln mal eben Blätter für Ihre Kinder......(Aufgabe der Kinder ein Herbarium anzulegen) also ich höre das immer wieder (Kinder sollen das alleine machen) aber irgendwie predigen das alle aber machen tun es wenige.

          Grundsätzlich bin ich nämlich auch der Ansicht, Kinder haben ihre Hausaufgaben alleine zu erledigen. Wenn jedoch überengagierte Mütter immer wieder helfen, dann sind Arbeiten von Kindern, die diese alleine bewältigt haben - doch anders aufgebaut als wenn ein Erwachsener hilft. Theorie und Praxis gehen da wirklich auseinander und leider ist manchem Lehrer das völlig egal und die entsprechende Notengebung ist dann auch ganz klar bei den Kindern besser, wo dann mal ein Erwachsener geholfen hat - leider ist das so.

          Gruß

          • Nicht umsonst gibt es ja heute immer mehr Schulen, die sich ganz von den Hausaufgaben abwenden.

            Es gibt etliche Studien, die besagen, dass Hausaufgaben fast nur den Kindern helfen, die es nicht nötig haben. Soll heissen: Die Kinder, die damit gut zurechtkommen, brauchen keine Hausaufgaben, um den Stoff zu lernen. Die Kinder, die es in der Schule schon nicht verstanden haben, sind zu Hause auch überfordert.

            Klar macht es Sinn, mal ein Refarat vorzubereiten oder das 1x1 zu lernen, aber das, was klassisch an täglichen Hausaufgaben gegeben wird, ist völlig witzlos.

            ist hier (8. klasse gym und 6. klasse) leider auch so....die muttis und vatis machenh power point präsentationen für ihre kinder, sammeln zeugs zusammen, besorgen jedes radiergummi, weil schatzi das nicht gebacken kriegt und immer höre ich "wir haben xyz gemacht" #augen
            so hält man den nachwuchs künstlich klein und die kinder lernen nix. wir waren immer unterstützend da, haben aber nichts gemacht. die beiden großen müssen ihren mitschülern alles erklären im computerbereich--das bekommt doch der lehrer auch mit, dass die kinder alleine nichts schaffen.

            selbst in der 1. klasse malen die muttis aus, weil die kinder keine lust haben. sohn hat mich auch schon gefragt, ob ich nicht mitmalen kann. die anderen eltern würden doch auch helfen....

            • Das Malen in der 1. Klasse is aber teilweise auch nervtötend und totlangweilig! Vor allem für Kinder, die ausmalen langweilig finden. Aber ich hab das Gefühl, die Lehrer meinen sie tun den Kindern einen rieeeeeeeeeeeeesen Gefallen, wenn sie sie ständig irgendwas ausmalen lassen in der Grundschule #klatsch

              Da verstehe ich das Helfen noch eher, als bei den größeren Kindern

          Rede ich von einem 6.-Klässler auf dem Gym?

          Warum fühlst du dich angesprochen? Wenn du Probleme mit deinem Kind hast, eröffne doch einen eigenen Thread. Die TE hat KEINEN 6.-Klässler, sondern ein Grundschulkind, bei dem sie schon eher Angst vor dem Übergang in die 3. hat. Das klingt absolut nicht nach einem späteren Gymnasiasten.

          Und falls IRGENDEIN Kind in der 6. Klasse auf dem Gymnasium es noch nicht gelernt hat, seine Hausaufgaben ohne Mama und Papa REGULÄR (ab und an nachfragen darf man immer bei Problemen, das ist aber nicht gemeint) zu erledigen, dann läuft da etwas gehörig falsch. Genauso falsch läuft da etwas bei einem Kind, wenn es permanent in Arbeiten spickt. Du hast recht - in beiden Versionen wird dieses Kind letztendlich über die Jahre die besseren Noten bekommen. Aber am Ende wird es nicht besser sein. Denn lernen tut es dadurch absolut nichts. Dieses Kind ist am Ende unselbstständig - dank seiner Eltern (unselbstständige Führungskräfte werden schon immer wahnsinnig gesucht) und Wissen hat es auch nicht erworben.

          Abitur ist keinesfalls eine Erfindung von heute. Auch ich musste da schon durch - ebenso wie viele Millionen andere Menschen auch. Und ganz ehrlich - ab der 6. Klasse wird das Helfen durch Mama und Papa auch langsam schwierig.

      Meine Angst ist, wenn ich mich total raushalte mit den Hausaufgaben - dann wird er es nicht machen. Und irgendwann wird er im Hinterfeld sein und es nicht mehr aufholen können. Ein Jahr wiederholen lassen wäre zwar kein Riesendrama - dann wäre er aber mit der kleinen Schwester in der Klasse und er ist als Dezembergeborener sowieso scho neiner der ältesten.

      Wie er auf Stress mit der Lehrerin reagiert, weiß ich nicht. Ich weiß nicht, ob er es sich zu Herzen nimmt oder ebenfalls verweigert.

      Teilleistungsschwäche - da bin ich auch am überlegen. Aber ich gebe zu, ich bin ein Kritiker was das "Tottherapieren" angeht. Ich habe vor Jahren bei einem Psychiater gearbeitet, wo eigentlich jedes Kind was hatte..... Gerade ADHD, ADS - das wird so schnell diagnostiziert und dann ist man in einer Schublade. Damit tue ich mir schwer - mein KIA auch. Aber vielleicht sollte ich mit dem mal sprechen. Vielleicht hat er eine gute Idee.

      Danke und lg Alex

      • Eine Teilleistungsschwäche hat doch nichts mit AD(H)S zu tun. Eine Teilleistungsschwäche wäre z.B. LRS oder Dyskalkulie. Diese Kinder können auch lesen und schreiben und rechnen lernen, nur kommen sie mit den Lehrmethoden der Schule nicht klar. Sie müssen das eben anders lernen. Deswegen sind sie aber nicht "dumm". Wenn sie einmal die Basis begriffen haben, schaffen sie dann den Rest auch allein.
        Diese Kinder gehen dann eben nachmittags nach der Schule in eine Therapie um den Stoff der ersten Klasse nochmal zu wiederholen und zu lernen - und diesmal so, dass sie es wirklich verstehen.

        AD(H)S ist echt etwas völlig anderes. Das kann man vielleicht medikamentös irgendwie unterdrücken oder mit Ergo versuchen etwas zu bessern oder mit einer Diät zu optimieren, aber eine Heilung gibt es nicht. Und ja, ich stimme dir zu, gerade diese beiden Diagnosen bekommt man heute sehr schnell auch ohne Grund. Deswegen existiert diese Behinderung aber trotzdem

        • Ich hatte einfach bedenken, ihn allgemein mal testen zu lassen - weil ich eben bedenken habe, dass er bei dem falschen Psychiater (und davon gibts einige..) eine Diagnose bekomme, die dann doch nicht passt. Als Kleinkind zb hatte er einige Autismuszüge (alleine gespielt, nicht mit anderen geredet, alles musste immer gleich sein und noch einiges mal schwächer mal stärker ausgeprägt), der KIA meinte, dass sich das noch geben kann. Er sah keinen Handlungsbedarf. Trotzdem habe ich immer, wenn eben was auffällig ist, etwas im Hinterkopf. Falls etwas in der Art vorliegt, dann sicherlich nur als leichte Form. Allerdings hat es sich die letzten Jahre sehr verbessert und ich weiß nich, ob ich ihm mit der Testerei einen Gefallen tun würde.

          Auch wüsste ich nicht, wo ich hinwenden könnte. Ich könnte erstmal mit dem KIa besperchen, ob er Handlungsbedarf sieht - allerdings ist er was das betrifft eher zurückhaltend.

          Aber ja, so kann es nicht weiter gehen. Einen Weg müssen wir finden bevor es noch schlimmer wird.

    (12) 23.09.16 - 21:43

    Zitat: "Das ist etwas, was uns hier noch vor der Einschulung wirklich gepredigt wird. Die Hausaufgaben sind keine Aufgabe für die Eltern, sondern ein Ding zwischen Lehrer und Schüler."

    Mein Neid ist euch gewiss!!

    Hier hieß es am 2. Tag an der neuen Grundschule (wir sind damals umgezogen) von der neuen Klassenlehrerin meines Sohnes: "Wenn Sie ihr Kind am Gymnasium sehen wollen (wollten wir gar nicht!), müssen Sie dafür Einsatz zeigen. Das kann die Schule nicht alleine leisten." und "Die Hausaufgaben kontrolliere ich nur auf Vollständigkeit. Fehler müssen Sie entweder zu hause korrigieren oder damit leben, dass sich Fehler einschleichen". #schwitz

Liebe Alex,

dein einziger ,,Fehler" ist, dass du es nicht an die Fachleute übergeben hast und keine Grenzen kennst. Wenn ihr so weiter macht, wird dein Kind eine absolute Abneigung zur Schule entwickeln.

Es ist klar, dass dein Kind ein Problem hat und so überfordert ist. Mögen dir hier Grundschullehrer antwortet. Für mich aus der Halblaiensicht (Ich begutachte Kinder die irgendwelche Abweichungen haben)' wäre ein Fachmensch zu konsultieren. Ich würde gerne mot dem Klassenlehrer UND dem Sonderpädagogen wissen wollen, wo sie Peobleme vermuten und wie man dem entgegen steuern kannst. NIE im Leben würde ich als Regel mit Kind bei Hausaufgaben 3 Stunden sitzen. Dies ist seelische Misshandlung am Kind.

Hausaufgabe dient zur Wiederholung und Reflexion. Dein Kind hat wiederholt und das Ergebnis kann sein, dass es dennoch nicht versteht oder nicht machen kann auch dies ist eine Feststellung.

Meine Tochter habe ich jetzt gequält und bin über die Grenze gegangen. Ich wollte dass sie um jeden Preis versteht, wie man bei einer Würfel unterschiedliche Ansichten darstellen kann. Sie kapiert es schlichtweg nicht - ihre Grenze. Und es ist Feierabend. Dies zu akzeptieren und ein Lernprozess.

Eher sollten Fachmenschen bei euch schauen, wo bei dem Kind Peobleme sind. Diagnostik und das Vorschlagen der Wege.

Eine Dache, die ich bei uns mache. Es existiert nicht, dass man erst in 2 Stunden etwas macht. Hausaufgaben werden sofort gemacht, selbdt wenn sie erst für eine Woche danach sind.

Wenn es mein Kind wäre, würde ich nit ihm ehrlich sprechen, Dies tat ich mit meiner Tochter. Sie weiß sehr grnau, warum bestimmte Sachen wichtig sind und was die Konsequenz im Leben ist. Sonst lerne ich immer wiedef für mich ihre Grenze zu akzeptieren, selbst wenn es schwer fällt. Nach allerspätestens einef Stunde wäre es für uns vorbei, dann hätte ich der Lshrerin Rückmeldung gegeben und fertig. Und bei so schlechtem Hort würde mein Kind konsequent Hausaufgaben zuhause machen. Da kriegt man ja dadurch auch einiges mit (gestrige Erfahrung).

#winke

  • Hallo,

    danke für deine Antwort. Ich weiß, dass es dringend nötig ist um es zu ändern. Auch weil ich Angst vor der totalen Schulverweigerung habe. Ich weiß einfach noch nicht die nächsten Schritte. Ich habe gehofft, dass es noch anläuft (Bayern hat erst ab 13.9. wieder Schule) aber so einfach wird die Lösung wahrscheinlich leider nicht sein...

    Ich denke auch, dass wir Hilfe von außen brauchen. Ich weiß nur nicht, wo ich mich zuerst melden muss. Ist der KIA (der eher abwartend ist) der beste Ansprechpartner? Erstmal mit der Lehrerin sprechen? Wie kommt man an einen Sonderpädagogen?

    • Hallo Hasi,

      jede Grundschule hat einen Sonderpödagogen. Du gehst in den Schulsekretariat und fragst nach. Ich würde aber um ein Gespröch mit dem Klassenlehrer bitten.

      Weißt du, solche Peoblematik kann mehrere Ebene haben.

      1. Die Kognitive.
      2. Genauso die psychosoziale. Auch ein Kinder- und Jugendpsychiater kann Teildiagnostik durchführen. Wer weißt ob da irgrndwelche konzentrationsstörung vorliegt oder ob es sich sogar un weiteaus komplexeres Bild handelt. Wir als Laien wissen es nicjt. Auch die Pödagogen sind nicht die Profis. Du kannst genauso zum. Kinderarzt gehen und Überweisung zum SPZ verlangen, Alles möglich. Nur handeln würde ich.SPZ Termin ist sowieso erst in x- Monaten..
      Genauso kannst du Fokus darauf setzen, dass man dir sagt, WIE du auf solches Verhalten reagieren solltest.
      3. die Dritte ebene macht nämlich nicht das Kind zum Problem aber schaut sich die Reaktionen anderer und Setting in dem sich das Kind befindet.

      Fsng mal mit dem Klassenlehrer an.

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