Der Schulanfang unserer Tochter , wir sind ratlos.

    • (1) 04.10.16 - 22:49

      Hallo liebe Eltern ich brauche mal Erfahrungsberichte . Meine Tochter ist ein richtiger Wirbelwind. Konzentrationsschwierigkeiten merkten wir schon in der Vorschule bei ihr. Nahmen vorher schon viele Therapiestunden in Form von Ergotherapie. Selbst beim Schultest fiel sie damit auf. Aber wir sollten am Ball bleiben und das bis Schulbeginn weiter machen. Sie ist mit 6 1/2 J zur Schule gekommen.Veränderungen habe ich leider nicht wirklich gemerkt.

      Nun ist sie eingeschult und hat eine junge Lehrerrin ,die zum 1. Mal eine Klasse und dazu eine 1. Klasse hat.
      Sie hat immer noch gr. Probleme dem Unterricht zufolgen. Wobei sie den Lernstoff kann. Wenn ich sie abhole muss ich aber oft noch Unterrichtsstoff und HA mit ihr beenden. Jede Woche fällt der WE Smily mit einem traurigen im HA Heft aus. Wobei sie 2 mal die Woche auch Eintragungen hat , das sie nicht mitarbeitet. Wir reden auch viel mit ihr darüber , aber sie schafft es nicht. Nach fragen was sie denn immer macht. Steht auf , bemalt sich Finger und Füße ,redet und spielt. Die ersten 3 Wochen hat man gedacht ,das legt sich,aber auch in der 5. Woche nicht :-(. Es ist sogar schon soweit ,das sie wieder in den Kindergarten will. :-(. Wir wissen auch nicht weiter. Man hat es mit viel Einsicht versucht.Aber auch mit Anregung und ihr ein tollen Kinobesuch versprochen,wenn sie wenigsten den mittleren zufriedenen Smily schafft. Kino haben wir leider denn verschieben müssen. Da wieder ein trauriger Smily kam. Wir wissen auch nicht mehr. Was ist richtig und was vielleicht falsch. Die Lehrerin sehen ich nicht. Da wir nicht ins Schulgebäude dürfen :-(. Und danach ist sie im Hort , wenn ich komme. Ich hatte schon zwei Erstklässler,aber so kenne ich das nicht. Zur Zeit sind alle unzufrieden und wir Eltern ratlos. Oder machen wir uns zu früh und zuviel Sorgen ? Elterngespräche sind leider erst im Dezember.

      Wie läuft es bei euch ?

      Liebe Grüße Tina

      • Hallo Tina,

        ich antworte dir einerseits als Mutter, andererseits als Mensch der beruflich ,,andersartige" Kinder begutachtet.

        Als Mutter muss ich dir sagen dass du dich mit anderen Eltern aus der Klasse austuaschen solltest. Haben auch andere Eltern Probleme ?
        Dan natürlich umgehend ein Gespräch mit der Lehrerin suchen !
        Nein, nur weil jemand gaaanz neu ist, muss nicht gleich die ,,Unfähigkeit" des Lherers bedeuten im Gegeneil.

        Jetzt kommt der Profi in mir:
        Es existieren Krankheitsbilder bei denen das Kind für mangelnde Konzentration nichts kann und solcher Bestrafungssystem, den ihr habt, wird das Kind nur stigmatisieren. Es ist als würde man dich dafür bestrafen ( nicht belohnen), dass du nicht französisch sprichst, dabei hast du es nie gelernt.

        Ich habe nicht diagnostiziertes ADS, meine Tochter hat auch arge Probleme weil sie so viele Sachen ablenken#schwitz

        Ich finde es wichtig dass sich Eltern hinterfragen und wenn notwedig Diagnostik machen lassen. Genauso finde ich wichtig, dass man den eigenen Alltag hinterfragt - von der Ernährung zur Benutzung der Medien.

        Jedes Kind hat irgendwo eine Baustelle und wir haben erst Anfang Oktober. Dennoch wäre es wichtig die eigene Situation zu hinterfragen. Auch eine ADS-Diagbostik dauert und man wartet alleine aud den Facharzttermin etwas lönger.

        #winke

        • Liebe Antonia mit dem ADS wäre was dran. Sie hat einen Bruder ,der aber schon größer ist. Ihn fiel es auch sehr schwer sich zu konzentrieren in der Schule. Er hatte den Start aber leichter. Durch eine Sprachstörung kam er eine Förderschule . Er fiehl genauso auf ,daher kam er dort in eine Vorschulklasse,sprich 0 Klasse. Dort gab es eine Erzieherin,Lehrerin und nur 10 Kinder.
          Dann als er in die normale Regelschule kam in der 5 Klasse , hatten wir auch wieder das Problem. Das wurde aber nur mit Ergotherapie behandelt und einen Vorschlag ,auf Pflanzlicher Basis Beruhigungsmittel zu nehmen. Das habe ich abgelehnt. Ob es im Nachinein richtig war ,weiß ich auch nicht. Er hat die Schule geschafft. Sagt aber selbst ,er hätte besser sein können.. .Sas

          • Hallo!

            Ich bin zu 100% bei antonia!

            Erspare Deiner Tochter den doch beschwerlichen und nicht ganz zufriedenstellenden Weg Deines großen Sohnes.

            Ich würde aber auf jeden Fall noch einen Termin mit der Klassenlehrerin ausmachen und mit ihr diverse Dinge besprechen. Vielleicht "überdramatisiert" ihr (Eltern) die Sachlage und vielleicht hat sie eine Erklärung für das Verhalten des Kindes, aber vielleicht sieht sie es auch nicht so "herausregend" und eher noch in der Norm, ohne Handlungsbedarf.
            Da ihr schon eine Vorgeschichte mit der Konzentration und mit der "wirkungslosen" Ergo über einen maßgeblichen Zeitraum hinweg hattet, würde ich allerdings nicht darauf hoffen, dass sich jetzt noch etwas in Wohlgefallen auflösen wird und zu lange würde ich nicht warten mit einer Diagnostik.

            Aus eigener Erfahrung kann ich Dir nur sagen, dass ein Kind ganz schnell und nachhaltig zerstört werden kann, wenn es selber eigentlich "will", auch haargenau weiß was verlangt ist aber nichts davon umsetzen kann und dafür dann bestraft wird oder mit Sondermaßnahmen überhäuft wird, die alle am Ziel vorbei schiessen, weil sie keine Hilfe darstellen. Das kriegt ein Kind mit und fühlt sich ganz schnell "falsch" und minderwertig.

            Übrigens mein Kind hat noch in der 2. Klasse Hände, Füße, Klamotten bemalt, ist während der Stunde spazieren gegangen, hat sich mit Wasser vollaufen lassen um dann jeweils eine Halbe Stunde aufs Klo zu verschwinden. Er hat auch sehr viele Stunden außerhalb der Klasse, bzw. in einer Besenkammer verbracht. - Ist in Summe so anstrengend und störend für die Lehrerin und die Klasse, dass er binnen kürzester Zeit zum Aussätzigen mutierte auch weil sämtlich "gängigen pädagogischen Maßnahmen" wirkungslos waren. Da hatte die Lehrerin auch keinen Bock mehr! Inhaltlich war mein Kind trotzdem weit voraus und auf breiter Front unterfordert. Wir hatten das Glück, dass das sogar der Lehrerin auffiel und ziemlich unmittelbar Ursachen, wie Überforderungen, mangelnde Arbeitshaltung, mangelnde Motivation, Desinteresse, falsche Erziehung, instabile Familienverhältnisse / soziale Umgebung ausgeschlossen werden konnten.

            VG, I.

          • Liebe Mtinaa,

            siehst du, solche Sachen kommen oft familiär. Nicht selten erzählen mir sogar Eltern dass es bei Ihnen auch mal die Probleme mit der Konzentration gegeben hat.

            Ich finde Diagnostik wichtig. Jetzt ist es teilweise zu früh, weil man noch schauen muss ob solche Peobleme mit dem Übergang zu tun haben können aber wenn nach den Winterferien immer noch dieses Peoblem herrscht würde ich nicht warten.

            Welche Diagnostik wurde damals bei deinem Sohn gemacht.Dafüd ist ein Kinderpsychiatef zuständig! Bzw. evtl. SPZ

            Nein, lehne Mwdikamente nicht ab. Wenn du Schmerzen hast, nimmst du doch irgendwann auch Schmerzmittel oder bei schwerer Infektion ein Antibiotikum.

            Fordere dein Gespräch mit der Lehrerin. Und bleibe auch danach im Kontakt. Dass du das Geböude nicht betreten darfst, ist Unsinn. Du hast die Erziehungspflicht! Ich rede von keiner Gefälligkeit. Deine Pflicht ist es zügig mit ihr zu sprechen.

            Andere Userin schrieb es. Wir Eltern mögen auch dramatisieren. Die Lehrerin hilft dir die Sache besser zu verstehen.

            #klee#klee#klee#klee#klee nimm ein bissschen daraus.

            p.s.:
            Mein Sohn geht jetzt auch in die erste Klasse. Ich lerne auch beim zweiten Kind dass Probleme zum Leben gehören. Wir hatten schon ein Elterngespräch. Dieser ist exzellent ausgefallen, dies heißt nicht, dass wir keine Peobleme haben#schwitz

            Kopf hoch.

      (6) 05.10.16 - 04:23

      >> Die Lehrerin sehen ich nicht. Da wir nicht ins Schulgebäude dürfen <<

      Dann mach' einen Termin mit ihr aus. Per Mail an die Schule, im Sekretariat anrufen und um Rückruf bitten, im Sekretariat einen Zettel für die Lehrerin hinterlassen, deiner Tochter einen Zettel mit der Bitte um Gesprächstermin mitgeben, oder oder oder....

      Und nein, ich würde nicht bis Dezember warten.

      Grüsse
      BiDi

    • (7) 05.10.16 - 05:07

      Hallo,

      ich würde jetzt um einen Gesprächstermin bitten!

      Die Lehrerin soll dir klar schildern wie sie sich im Unterricht verhält, wo Stärken und Schwächen liegen.
      Hat sie sich im Unterricht die Fußgelenk bemalt?

      Weiter würde ich einen Termin beim Kinderarzt vereinbaren.

      Es gibt viele Gründe für Konzentrationsprobleme. Bei meinem Sohn wird derzeit auch ADS getestet. Ihm hilft viel Struktur.

      TV gibt es nur Freitag und Samstag, nicht wenn am nächsten Tag Schule ist. Er isst viel Rohkost und Obst von sich aus, Süßigkeiten gibt es selten. Ebenso trinkt er Zuhause und in der Schule nur Wasser.
      Obwohl er eher zum Träumerchen neigt, merke ich ihm ganz klar an, wenn er Zucker bekommen hat.

      Hausaufgaben werden immer direkt nach dem Mittagessen erledigt, täglich zur gleichen Zeit. Am besten ohne das jemand sonst Zuhause ist.
      Vielleicht sind die Wochenziele noch zu weit gefasst. Zumal sie ja jede Woche nur negatives Feedback erhält.
      Schrecklich, das kann nicht motivieren.
      Sucht euch bitte Hilfe! Und besteht auf einen schnellst möglichen Termin mit der Lehrerin.

      • (8) 05.10.16 - 05:30

        Ybiab am Fernseh schauen kann es nicht liegen. Meine kleine ist kein Tablet Handy und Fernsehkind. Darauf bin ich auch sehr Stolz. Sie kann noch sehr kreativ spielen . Meine ist ein schlechter Esser und wir haben dann viel Obst angeboten und sie hat es sehr gerne gegessen. Aber dieses mussten wir jetzt von der KÄ reduzieren. Da sie übersäuert war ,dadurch ständig Ausschlag hatte :-(. Einen Voratsschrank mit Süßigkeiten haben wir nicht ,das bekommt sie denn eher wenn wir am WE unseren Großeinkauf machen. Eine damalige Erzieherin sagte mir das aber bei meinem Sohn schon. Das dieses es auch verstärken kann. Ich werde mal zur unserer Kinderärztin. Da sind wir schon viele Jahre und kennt das damalige Problem mit dem Bruder.

        (9) 05.10.16 - 05:38

        Aja ja das Foto zeigt das Kunstwerk aus dem Unterricht ????

    bei solchen Auffälligkeiten würde bei uns in der SChule schon lange ein vorab-Termin mit dem Lehrer gemacht...

    ruf die lehrerin an und frag nach einem Termin. - so könnt ihr ein gemeinsames Konzept ausarbeiten...

    lass dich nicht vertrösten auf den Elternsprechtag... -- das ist etwas, das ihr schnell und mit plan gemeinsam mit der lehrerin angehen solltet...

    • Ja da hast du Recht. Man merkt ja schon das wir sowie die Lütte uns so auch keinen Gefallen tuen :-(. Denn sie mag ja schin nicht mehr in die Schule. Und da ist Handlung angesagt ,an dem Punkt bin ich jetzt auch.

(12) 05.10.16 - 08:06

Hallo,

in dem Fall hätte, meiner Meinung nach, die Lehrerin schon längst einen Termin mit Euch machen müssen. Ich würde an Deiner Stelle ganz schnell den Termin machen, damit Ihr klären könnt, wie es weiter geht.

LG

(15) 05.10.16 - 08:20

Hi,

- es gibt bei Lehrern Gesprächstermine! Meistens 1x wöchentlich, der Tag wird in der Regel beim Elternabend bekannt gegeben oder halt nach Absprache.
Gib Deiner Tochter einen Zettel mit oder ruf das Sekretariat an-

- Junge Lehrer sind oft viel motivierter als alte und langjährige Lehrer - das würde ich nicht als K.O. Kriterium sehen.

- mit 6 1/2 sollte ein Kind nun wirklich Schulreif sein, mit 7 1/2 eingeschult zu werden ist seeeehr spät und meiner Meinung nach nicht sinnvoll, dann sollte man eine andere Schulform wählen.

- Nicht das negative ständig bestrafen, sondern die kleinen Fortschritte loben. Das man mit Kids noch Hausi macht ist völlig OK. Geht sie auf eine Ganztagsschule, das Du dich wunderst, das sich noch HA machen muss? Vielleicht ist es ihr einfach auch dann viel zu lang!
Dein Kind kommt nach einem :-( womöglich schlecht gelaunt nach Hause und du klopfst noch oben drauf, indem sie kein Kino darf - nah super - was meinst Du wohl wie Dein Kind sich fühlt? Es muss ja auch erst in der Schule ankommen.

Sicherlich machen die Lehrer nicht immer alles richtig aber du musst lernen, dieses Verhalten zu Hause auch aufzufangen und Dein Kind zu Hause zu motivieren und zu loben.
" hey, diese Woche nur 2 :-(, schaun wir mal, ob wir nächste Woche Gleichstand haben oder einer weniger da ist. ...komm,du hast dich sicherlich auch angestrengt, wir gehen jetzt mal Eis essen."

- bei uns wurde in der 4. Klasse noch mit Körper -Tatoo Stifte rumgemalt....sogar ein Junge hat sich ständig die Lippen mit Edding verschöner#zitter und der ist jetzt auf der Real, sprich, macht auch sein Ding, obwohl er ein Pinsel ist. #schwitz
Sogar mein Sohn wurde gestern im Nacken vom Mitschüler angemalt (5. Klasse), das hört wohl nie auf.

LG
LIsa
P.S: lackiere die Nägel mit tollen Motiven, dann ist das Thema schon mal vorbei #rofl
Kauf ihr ein Tattoo Stift und sie darf zu Hause die Hände damit bemalen, wenn sie mit Hausi fertig ist - oder vorher.

Was erlaubt ist, ist oft langweilig.

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