Elternvertreter Frust- Bitte um viele Meinungen

    • (1) 14.10.16 - 12:03

      Guten Tag Liebe Eltern

      Ich brauche einfach mal Rat , ich bin irgendwie verzweifelt.

      Bis habe ich mich immer nicht getraut mich als Elternvertreterin wählen zu lassen. Ich habe drei Töchter und meine jüngste wurde letztes Jahr eingeschult. Bei dem ersten Elternabend stellte sich heraus das die Wahl der Elternvertreter ein äußerst schwierige Angelegenheit ist. Der SEB Vorstand stand in unserer Klasse und wirkte nach 15 min schon recht verzweifelt , weil sich keiner freiwillig meldete.

      Dann ringte ich mich durch und meldete mich dann schließlich , obwohl ich echt bammel hatte ob ich dem gewachsen bin , da ich eher eine schüchterne Person bin. Glücklicherweise hat sich dann auch noch de Mama der besten Freundin meiner Tochter (Kita) und ein anderer Papa auch noch gemeldet, Festgelegt wurde dann die andere Mama dritte der Papa zweiter und ich dann erste ...

      Uns wurde gesagt es sei nicht viel Arbeit und es wäre auch alles total einfach. Höchstens 4 Termine im Jahr ( Bereitsitzungen und Konferenzen) . Ich wusste ja da ich von da an auch zuständig bin für Die Elternabende und natürlich für die Interessen der Eltern einzustehen und bei evtl Konflikten.

      Nachdem wir dann als Vertreter als erstes Projekt den Frühjahrsmarkt hatten , der so oder so eine feste Schulveranstltung war wurde es still. Ich merkte auch das die Termine auch gar nicht immer so leicht wahren wahrzunehmen und einmal habe ich sogar vergessen einen Termin an die anderen beiden Vertreter weiterzuleiten.

      Der Papa (ich überziehe jetzt ein kleinwenig) beschwerte sich dann vor 4-5 Wochen in dem Er ein Gespräch mit der Leherin und uns beiden Mamas einberufen hat.
      Seine Aussage: Wir machen zu wenig , andere Klassen machen viel mehr. Also er meinte wir drei müssten mehr Aragamant zegen und nach einem Feedback der anderen Eltern fragen und nach deren Wünschen und Vorstellungen. Ok ja klar , das sehe ich ja ein Stück weit auch ein , aber es wirkt auf mich und auch auf die andere Mama so als würde Er es etwas zu euphorisch angehen.

      Gestern hatten wir den ersten Elternabend der 2. Klasse. Zunächst waren nur 16 von 25 Eltern da (von den neu dazu geklommenden Kindern war gar kein Elternteil anwesend). Der Elternabend wurde von dem Papa eröffnet (was ich auch so wollte) und dann haben die Mathe Lehrerin und die Klassen Lehrerin begonnen uns einen Überblick der 2 Klasse 1. Halbjahr zu geben und fasten sich kurz , aber mit allen nötigen Infos. Kein Elternteil hatte noch Fragen.

      Dann hat der Papa wieder übernommen für den Punkt verschiedenes und brachte die Idee ein man könne dies Jahr wieder (hatten wir im letzten Jahr auch gemacht) Laterne laufen gehen. Keine Reaktion von den Eltern. Oder eine Weihnachtsfeier? zögernde Reaktionen , aber das wurde dann eher zugestimmt als Laterne laufen. Das war alles sehr sehr schleppend und nicht gerade von riesen Interesse der anderen Eltern gekrönt.

      Nach nicht mal einer Stunde war der Elternabend zu ende und wir setzten uns dann noch kurz mit der Klassen Lehrerin zusammen und haben dann Für die Weihnachtsfeier Pläne gemacht.

      In dem Gespräch merkte man deutlich das die Klassen Lehrerin , das an sich alles bisher ok findet und man da nicht übermäßig viel machen sollte.

      Unsere Klassenkassen Mama war auch noch mit dabei und meinte in der Kita war das alles mehr ^^ Ausflüge etc ..
      Ja KITA!!! Wir sind jetzt in der Schule . Die Lehrerin erklärte das Ausflüge wie Stadtbücherei etc fest mit im Lehrplan verankert sind und das die Elternvertreter damit nichts zu tun haben . Ich verspürte eine Erleichterung , irgendwie doch im recht zu sein.

      Ja natürlich zählt Aragamant , es ist wichtig und ich drücke mich davor auch nicht , nur finde ich es einfach zu Affig , wenn ich wir uns ausreiben obwohl die meisten Eltern das gar nicht so wirklich möchten.

      Meine Aufgaben die ich als Elternvertreterin gerne übernehme sind zb. wenn die Lehrerin mal eine Begleitperson braucht so wie letzten als es auf den Wochenmarkt ging , oder am Basteltag dabei sein und helfen ,, solche Dinge. Oder auch Einladungen schreiben für Elternabende oder für Klassenfeste etc.
      Und natürlich ein offenes Ohr haben für die anderen Eltern. Der Papa meinte es doof das man die Kindern gar nicht den Eltern zu ordnen kann , man sollte sich kennen lernen.

      Heutzutage ist das aber nicht mehr so das dies alle möchten, die Eltern arbeiten oftmals beide und viel und sind viel lieber direkt am eigenen Kind dran und haben wenig bis keine Kapazitäten mehr für mehr. Ich hoffe mich versteh hier keiner Falsch. Ich übernehme gerne Verantwortung und bringe mich auch gerne ein , aber alles in gesunden Maße.

      Der Papa hat eine Whatsapp Gruppe erstellt in der sich dann alle Eltern (wenn sie möchten ) rein bringen können. Geil , das haben die andere Mama und Ich auch erst gestern erfahren , die Gruppe gab es schon und einige Eltern waren auch schon drin. Ich komme mir da dann auch irgendwie verarscht vor. Einer dreier Gruppe hatten wir ja schon , aber er wollte dann noch eine für alle.

      Muss ja nicht schlecht sein , das will ich damit gar nicht sagen , aber er hätte es erstmal mit uns besprechen können. Naja , jetzt ist das auch egal :-)

      Ich habe halt den Eindruck , als würde Er mit anderen Eltern schon viel darüber geredet haben das wir (die Mama und Ich) nicht viel machen und uns einbringen und das ist nicht fair , ich meine wir sind Erwachsen und sollten das Sachlich angehen .

      Ich hoffe es bessert sich und wird nicht noch zur halben Katastrophe , ich habe auch keine Lust mich unter Druck setzten zu lassen.

      Ich bin ja wirklich total gewillt das ganze auch ernsthaft zu machen , aber was meint Ihr wie viel und was wäre gut . Mich würde wirklich viele Meinungen Interessieren , wie ist das bei euren Kindern in den Klassen ?

      Würdet ihr euch auch mehr Aragamant von den Vertretern wünschen ? Seit Ihr mit Ihnen zufrieden? Was wird bei euch alles gemacht von Ihnen? Sind hier vielleicht sogar andere Elternvertreter die mir weiter Mut machen und Tipps geben können?

      (Sorry das es so lang geworden ist)

      Liebe Grüße

      IXIS6

      • (2) 14.10.16 - 12:36

        Mein Mann ist seit 8 Jahren Elternvertreter (und auch im Beirat) in den Klassen unserer Kids.Solch ein "Zirkus" wird hier nicht veranstaltet.
        Den Termin für d.Elternabend spricht d.Lehrerin kurz mit den Elternvertretern ab ,sie schickt dann aber d. Einladungen raus . Ist hier so gewollt u. auch einfacher ...
        WhatsApp Gruppe???? Also WIR brauchen das nicht. Mein Mann hat für d.Beiratsmitglieder eine WhatsApp Gruppe (am Gymnas.) ...diese ist aber nur für ganz wichtige Mitteilungen.

        Hier gibt es keine Weihnachtsfeier /Laternelaufen für die jeweilige Klasse. Kenne ich aus den Schulen hier gar nicht.

        Es gibt einen Termin für d.Laternelauf für d.gesamte Grundschule / +Kita von nebenan,das wird aber von der Schule organisiert.

        Begleitungen für Ausflüge etc. ....da sind alle Eltern angesprochen ,nicht nur d.Elternvertreter.

        Ich muss nicht alle Eltern kennen. Wozu? Und ja ,wir sind beide berufstätig (im Schichtdienst) ,haben 2 schulpflichtige Kids und gefühlte 1000 Termine ,da braucht man nicht noch unsinnige zusätzl. Termine & WhatsApp Gruppen.

        Der Vater aus deinem Bericht übertreibt!

        LG Kerstin

        (3) 14.10.16 - 12:58

        Hallo,

        ich finde, ihr (bzw. die anderen Beiden) macht einen ziemlichen Zirkus aus der Elternvertretung #schock

        Laterne laufen würde es hier überhaupt nicht geben, wenn die Schule das nicht machen würde. Da hat die Elternvertretung aber 0 mit zu tun. Übrigens würde ich das als Elternvertretung nur organisieren, wenn man da wirklich Ahnung von hat. Laterne laufen muss nämlich gut versichert sein und wenn das keine offizielle Schulveranstaltung ist, könnt ihr bei einem evtl Unfall richtig Probleme kriegen. (wir haben das damals nur unter der Elternschaft im Kiga organisiert und mussten eine ziemlich hohe Versicherung für das Laternelaufen abschließen) und muss zuletzt auch betreut sein von Polizei und/oder Feuerwehr.

        Mit Ausflügen etc habt ihr auch nichts am Hut, das organisiert die Lehrerin und holt sich höchstens zur Hilfe 1-2 Eltern mit ins Boot (damit sie genügend Aufsicht hat).

        Elternstammtisch etc... naja, wenn man möchte. Aber wozu eigentlich? Die Eltern der Freunde meiner Kinder kenne ich sowieso irgendwann und ich hab einfach nicht das Bedürfnis mich mit den Eltern der Klassenkameraden meiner Kinder anzufreunden (außer es ergibt sich halt irgendwie.. bei den besten Freunden). Meiner Meinung nach reichen die Elternabende und Feste völlig aus, um zu quatschen und Dinge zu klären.

        Whatsappgruppe... oh Gott. Ich würde in so eine Klassengruppe niemals reingehen. Wie muss ich mir das vorstellen? Notenaustausch nach der Klassenarbeit? Kollektives Motzen gegen die Lehrerin oder gegen Fritzchen, der mal wieder den Unterricht gestört hat? #schock Verabreden zum Basteln am Nachmittag - gruselig #rofl

        Ich war bei meinem Sohn 4 Jahre im Klassenvorstand. Ich habe Einladungen zu Veranstaltungen und Elternabenden geschrieben. Wir haben einmal im Jahr eine Art Klassenfest gemacht und zur Adventszeit Plätzchen gebacken. Und ich habe geholfen beim Sommerfest den Klassenstand zu organisieren (Sommerfest gibts aber nur alle 4 Jahre an der Schule). Und dann natürlich die Abschlussfeier.

        Mach den Eltern mal klar, dass die kuschelige Kita-Zeit vorbei ist und der Schulalltag nicht aus Ausflügen besteht.

        lg und viel Glück :-p (hab nun mein 1. Elternpflegschaftsfreies Jahr seit langem #huepf)

        • (4) 14.10.16 - 13:04

          "Whatsappgruppe... oh Gott. Ich würde in so eine Klassengruppe niemals reingehen. Wie muss ich mir das vorstellen? Notenaustausch nach der Klassenarbeit? Kollektives Motzen gegen die Lehrerin oder gegen Fritzchen, der mal wieder den Unterricht gestört hat? #schock Verabreden zum Basteln am Nachmittag - gruselig #rofl"

          Da würde ich auch nicht beitreten. ;-) Bei uns dient die Gruppe bisher z.B. der Absprache bei der baldigen Klassenfahrt (An- und Abreise muss selbst organisiert werden). Anfangs gab es noch vereinzelt Fragen zu Zahlungen oder es war manchen nicht ganz klar, wie viele Hefte wofür gekauft werden mussten.

          Es geht um sachliche Themen und nicht um eine Tratschgruppe.

        • (5) 14.10.16 - 13:08

          Wie schön noch jemand der mir total aus der Seele spricht..

          Tja ich werde sehen wie der Papa sich weiter verhält und wie das mit der WhatsApp Gruppe wird Graus...

      (6) 14.10.16 - 13:11

      Für mich wirkt der Vater etwas überengagiert und stösst offenbar nicht besonders auf offene Ohren. Laterne laufen kam wohl bei allen Eltern nicht so sonderlich gut an, das wird er ja selbst gemerkt haben.

      Ich würde ihn machen lassen und mir da gar keinen Kopf machen, was er eventuell hintenrum weiter erzählt. Scheint so einer wie mein Ex zu sein, der sich als Klassenelternsprecher auch gerne in den Vordergrund gespielt hat (und bei dem alle froh waren, als er nicht mehr angetreten ist, was er bis heute nicht weiss). ;-)

      • (7) 14.10.16 - 13:16

        #rofl #rofl #rofl ja....

        Naja ich bin eigentlich gar nicht so fies... Aber er regt mich schon auf und es war gestern beim elternabend echt peinlich.. Er war der Spaß Vogel nur keiner hat gelacht...

        Aber aufgeben will ich ja auch nicht...

        • (8) 14.10.16 - 13:28

          Mach Du Deinen Job in Abstimmung mit Deinem Wohlgefühl so, wie Du es für richtig hältst. Und bitte lass Dich jetzt auch nicht irgendwie unter Druck setzen, Du musst für diese Weihnachtsfeier 10 verschiedene Sorten Plätzchen backen o.ä. ;-)

          (9) 14.10.16 - 15:24

          Letzendlich würde ich dem guten Herrn auch klar machen, dass du Vorsitzende bist und er alles mit dir absprechen sollte, auch Whatsappgruppen für die Klasse und ähnliches.

    (10) 14.10.16 - 13:15

    Hallo

    Bei uns gab es auch immer tolle Elternbeiräte.
    Aber bei uns wurde nie so ein Aufriss gemacht. In all den Jahren nicht.

    Die Veranstaltungen gingen immer von der Schule aus. Also die Lehrerschafft/Schulverwaltung gab an was gemacht wird.
    Wenn es dann hieß es gibt eine Weihnachtsfeier, dann gab es auch schon vorher die Ansage wer dabei sein sollte und was ggf vorbereitet oder gemacht werden sollte.

    Laternenumzug gab und gibt es nur im Kindergarten.

    Es gab „Gesundes Frühstück“-Tage, Sportveranstaltungen, ein Sommerfest und eine Weihnachtsfeier.
    Nicht immer und überall waren die Eltern dabei, außer zum Helfen.
    Dann kam der Elternbeirat zum Zug und half bei der Organisation und Beschaffung und trommelte Helfer zusammen.

    In manchen Klassen gab es auch kleine Klassenfahrten, da gab aber auch der Lehrer den Ton an und meist war dann einer von den Beiräten oder ein anderes Elternteil als Begleitung dabei. Aber das Programm wurde vom Lehrer zusammengestellt.

    In der Grundschule gab es 2 oder 3x einen Elterntreff in einem Wirtshaus um sich mal zusammenzusetzen und zu quatschen , ob es Probleme gibt oder was auch immer.
    Die Abende waren schön, aber gebraucht hätte man sie nicht, zumind gab es nur Kleinigkeiten bzw. die üblichen Lästereine wie es sie halt immer und überall gibt.

    Vielleicht waren meine Kinder auch in Ausnahmeklassen, aber es gab keine Probleme mit den Lehrern, unter den Kindern oder irgendetwas anderes.
    Kleinigkeiten oder das mal einer nicht mit dem Lehrer zufrieden war, das gibt und gab es immer aber das machten diejenigen meist selbst mit dem Lehrer aus.
    Große Probleme bei denen der Klassenelternbeirat eingreifen , schlichten oder vermitteln musste gab es nie.

    Eine Klassenkasse gab es auch nicht wirklich.
    Falls von der Schule mal etwas eingesammelt wurde, für Ausflüge oder Papiergeld, dann gab es einen festen Betrag, der dann vom Lehrer eingesammelt wurde, da blieb auch nichts übrig.

    Wenn es zB. um ein Geschenk für die Lehrerin ging, dann gab es einen kleinen Zettel vom Beirat. „Wer möchte kann… es wird 1,- für… von …. eingesammelt“.
    Meist hat dann das dazugehörige Beiratskind das Geld „heimlich“ ;-) eingesammelt. (bei uns wurden immer nur 1,-/Kind eingesammelt)
    Bei 25-30 Kindern hat man da auch 25-30,- zusammen und das reichte immer als „kleine Aufmerksamkeit“.
    (hat sich übrigens bei uns all die Jahre nicht geändert)

    Die Einnahmen zB beim Sommerfest oder Spenden gingen eh in die „Schulkasse“ 1x im Jahr wurden die Ein und Ausgaben vorgelesen. Die Abrechnungen hatten aber nichts mit der Klassenkasse zu tun. Dies musste ja alles offiziell dokumentiert werden.

    Somit gab es nur die üblichen Elternbeiratstreffen der gesamten Schule. Oder halt mal Sondertermine vor einer Veranstaltung.

    Wenn sich keiner der Eltern meldet, dann würde ich da auch nicht lange rummachen.
    Wer nicht will, der hat schon. Heute hat ja eh keiner mehr Zeit für solche Veranstaltungen und die Helferengagement nimmt auch mehr und mehr ab.

    WA oder sowas gab es bei uns ja damals noch nicht. Dafür gab es kleine Zettel /Infos für die Kinder. So hatten die auch gleich eine Aufgabe.
    Ob man solche Gruppen braucht? ich weiß es nicht. Vielleicht ist es heute anders.

    (11) 14.10.16 - 13:26

    Hallo,

    ich bin zwar in der Schule nicht Elternvertreter, aber so weit ich das mitbekomme tun die Elternvertreter hier im Wesentlichen folgendes:
    - Teilnahme an bestimmten festen Sitzungen in der Schule
    - Einladungen zu Elternabenden, teilweise Weiterleiten von Infos von der Lehrerin an den Klassen-Emailverteiler
    - Organisation der Verpflegung für die Weihnachtsfeier (das Programm gestaltet die Lehrerin mit den Kindern)
    - Organisation einer Grillfeier am Schuljahresende
    - Organisation kleiner Aufmerksamkeiten oder Basteleiten für die Lehrerin zu Geburtstag und Weihnachten (das waren in der Vergangenheit mal z.B. Blumen, ein Pralinen-Adventskalender, ein Buch mit je einer Seite von jedem Kind)

    Groß kennenlernen müssen wir uns hier auf den Dorf eigentlich nicht. Zu Beginn der ersten Klasse kannten sich 13 der 16 Familien ohnehin schon durch den Kindergarten.

    Abgesehen davon kann, wer Wert darauf legt, mit anderen Familien in Kontakt zu kommen und sich für die Familien und Kinder hier einzusetzen, auch dem örtlichen Elternverein beitreten. Der fährt z.B. in ein paar Wochen mit ca 30 Familien ins Theater und schmückt am Freitag vor dem ersten Advent mit den Kindern den großen Weihnachtsbaum in der Dorfmitte.

    Klar ist es schön, wenn es ein Miteinander gibt, und es kann ja nicht schaden, gemeinsame "Events" vorzuschlagen. Ob so etwas allgemein erwünscht ist, wird sich ja dann zeigen.

    Oh, und eins muss ich bitte noch loswerden: "Engagement" ist Einsatz, ein "Arrangement" hingegen eine Anordnung.

    Viele Grüße
    Angel08

    • (12) 14.10.16 - 14:22

      Wenn schon verbessern, dann bitte richtig: Ein Arrangement ist eine Vereinbarung oder eine Abmachung, aber keine Anordnung, ;-)

      Zum Ausgangspost: Der Papa übertreibt maßlos. Als allererstes hat man sich vorher mit den anderen Elternvertretern abzustimmen, bevor man der Elternschaft irgendwelche Vorschläge zu Aktionen o. ä. macht. Das mit der WhatsApp-Gruppe, ohne dass die anderen Elternvertreter davon wissen, geht auch gar nicht.

      Ich war auch zwei Jahre lang mit einer anderen Mutter zusammen Elternvertreterin, und wir haben schnell gemerkt, dass die meisten Eltern gar nicht die Zeit und das Interesse an irgendwelchen Nachmittags- oder Abendaktionen haben. Wir haben letztendlich einmal im Jahr ein Klassenfest organisiert (vorher eine Interessensabfrage über Doodle, um dann nicht mit einer Handvoll Eltern nur dazustehen), am Keksebacken in der Weihnachtszeit teilgenommen, zu den Elternabenden eingeladen, die Klassenkasse verwaltet, die Telefonliste gepflegt und der Lehrerin eine Kleinigkeit zum Geburtstag und zu Weihnachten organisiert. Ach ja, und zweimal im Jahr stand die Schulelternratssitzung auf dem Programm, über die wir dann auch beim Elternabend berichtet haben.

      Ich habe nie gehört, dass das für irgendwelche Eltern zu wenig Engagement gewesen wäre; im Gegenteil, alle waren froh, dass jemand den Job macht (auch bei uns haben nämlich alle erst mal betreten weg geguckt, als es zur Wahl kam:-p), und am Ende der zwei Jahre wurde uns herzlich mit einem dicken Blumenstrauß gedankt.

      Also nicht kirre machen lassen. ;-)

      • (13) 15.10.16 - 00:17

        Doch auch, siehe Blumen, Essen, etc.
        Aber ja, die Bedeutung im Sinne Vereinbarung gibt es natürlich auch noch :-)

        • (14) 18.10.16 - 17:38

          Hast recht, ich dachte beim Lesen an Anordnung im Sinne von Anweisung oder Erlass (wären meine ersten Synonyme dafür). Aber stimmt, das Blumenarrangement gibt es ja auch noch. Deutsche Sprache...;-)

    (15) 14.10.16 - 14:25

    Danke und sorry für den Schreibfehler Engagement.. Wie peinlich..

(16) 14.10.16 - 13:49

Mach dir keinen Kopf. Es gibt immer solche Eltern, die sich gern profilieren wollen. Zum Bürgermeisteramt hat es nicht gereicht, da muss dann so ein Posten herhalten. Offensichtlich kann der besagte Vater es nicht aushalten, wenn alles ruhig und glatt läuft in der Klasse. Soll er doch froh sein, wenn die Eltern nicht wegen jedem Schis bei ihm anrufen. Wir sind alle erwachsen und jeder kann bei Problemen mit dem Kind den betreffenden Lehrer selbst ansprechen. Und wenn es kein generelles, alle begreffendes Problem mit HA oder sonstigem gibt, dann ist das doch prima.

Bei uns regeln schulische Veranstaltungen seit jeher die Lehrer bzw. das Sekretariat. Da schreibt kein Elternteil die Einladungen für Elternabende etc. womöglich noch für alle kopieren????? .......und dann wieder zum Verteilen in die Klasse tragen?????? Das ist eine Pflichtveranstaltung, die die Schule machen muss und es liegt somit auch in deren Verantwortung.

Alles andere kann man machen, aber wenn das Interesse der Eltern eher mäßig ist,,dann kann man niemanden zwingen. Laterne laufen als Karawane mit einer ganzen Klasse finde ich persönlich auch sowas von sinnlos. Das wird von der Kirche bei uns auch nochmal angeboten und dann wollen die Kinder natürlich an dem einen Tag gerne von Tür zu Tür gehen. Das nimmt doch Überhand und braucht kein Mensch.

Fragt doch einfach ab,,was die Eltern gerne hätten. Ein paar Punkte aufführen, wie Stammtisch, Weihnachtsfeier, Bastel- oder Backnachmittag oder was alles immer mal so in den Raum geworfen wird. Auf der Liste kann jeder sein Kreuz machen oder eben nicht oder Vorschläge einbringen. Wenn jeweils nur 4 Leute Interesse haben, dann lasst es bleiben und teilt an alle mit, dass kein großes Interesse besteht und es nicht etwa daran hapert, dass ihr kein Engagement zeigt.

Warum sind bei euch als Klassenbegleitung generell nur die Elternvertreter dran? Bei uns gab es das gar nicht. Ein Wandertag oder ein Unterrichtsgang sind Schulveranstaltungen und kein Privatvergnügen. Das wird über das Lehrpersonal abgedeckt. Die werden auch dafür bezahlt und die Eltern bezahlen gleich nochmal für die Randstundenbetreuung oder die OGS, damit sie arbeiten gehen können und sollen sich aber tageweise Urlaub nehmen, um die Kinder bei Wandertagen oder Projekten zu begleiten???? Absurd sowas und völlig der Zeit hinterher........... Auf sowas können auch nur Grundschulen kommen, man kann sich immer nur wundern.

(17) 14.10.16 - 14:18

Unser Sohn ist in der dritten Klasse und die Elternvertreterinnen wurden jetzt das dritte mal in Folge gewählt.

Die beiden organisieren den Elternstammtisch (zweimal im Jahr), der immer gut besucht und wirklich schön ist. Wir gehen mit der Lehrerin zusammen essen und sprechen über das was gerade in der Klasse aktuell ist. Zudem besprechen wir da die beiden Klassenfeiern. Einmal zum Schuljahresanfang und zum Halbjahr (Bergfest).

Darüber hinaus gibt es eine Whatsapp-Gruppe in der mal nach Hausaufgaben gefragt wird, wenn ein Kind gefehlt oder das Buch in der Schule liegen gelassen hat. Wenn Ausflüge anstehen, dann gibt es immer eine Mutter die nochmal erinnert. Darüber waren schon einge froh, die ihre Termine nicht so auf dem Schirm haben. Über Noten haben wir da noch nie geschrieben. Und auch über die Lehrerin wird dort nicht gemotzt. Es wird auch nicht über einzelne Kinder geschrieben. Die Gruppe ist wirklich sehr allgemein und der Ton ist sehr freundlich.

Was die Elternvertreterinnen sonst noch machen kann ich dir nicht sagen. Sollte da noch mehr sein, dann bekommen wir andere Eltern das nicht mit.

(18) 14.10.16 - 14:23

Hallo,

bei uns organisieren die Elternvertreterinnen nur einen Klassenausflug pro Jahr und ab und zu einen Eltern-Stammtisch in einer Kneipe.

Ansonsten unterstützen sie organisatorisch bei Veranstaltungen, die von der Schule ausgehen. Der Martinszug wird hier z.B. von der Gemeinde veranstaltet und Grundschule und Kindergärten gehen jedes Jahr mit.

Dann gibt es Treffen der Elternvertreter von der Schule aus, wo Dinge besprochen/beschlossen werden, und natürlich soll die Elternvertreter auch vermitteln, falls nötig.
Keine Ahnung, ob das bei uns in den knapp 4 Jahren, die unsere Tochter zur Schule geht, mal nötig war.

Allgemein habe ich festgestellt, dass die meisten Eltern in der Grundschule eine Null-Bock-Mentalität haben, was Veranstaltungen angeht. Dafür wollen die wenigsten ihre wertvolle Freizeit opfern und machen gerade noch zähneknirschend bei den Veranstaltungen mit, die von der Schule selbst ausgehen.
Der eine Klassenausflug im Jahr wird mit viel Gejammer gerade noch durchgewunken. Vor kurzem waren wir um die Ecke wandern, weil auf keinen Fall ein Sonntag dafür geopfert werden konnte, und weil die Kinder ja Samstags zum Fußball müssen und deswegen erst ab 16 Uhr konnten. #augen

Das finde ich auch blöd, weil wir von einem Kindergarten kommen, wo viel gemacht wurde und wo man auch eine Menge Spaß mit den anderen Familien hatte.
Aber das war eine Elterninitiative, wo Leute mit Null-Bock-Mentalität ihre Kinder meist gar nicht erst angemeldet haben.

In der Grundschule sind aber nunmal alle.

Ich würde an Deiner Stelle den Job schmeißen. Der ist mit den ganzen Jammerlappen, denen jedes bisschen an Veranstaltung mit ihren Kindern zu viel ist, einfach absolut undankbar.

Der eine Vater im Elternbeirat verkörpert den Gegensatz dazu und ist etwas übermotiviert. Dadurch sitzt Du auch noch zwischen den Stühlen.

Ich würde den mal machen lassen und mich zurück ziehen.

LG

Heike

  • (19) 14.10.16 - 15:07

    Das finde ich auch blöd, weil wir von einem Kindergarten kommen, wo viel gemacht wurde und wo man auch eine Menge Spaß mit den anderen Familien hatte.
    Aber das war eine Elterninitiative, wo Leute mit Null-Bock-Mentalität ihre Kinder meist gar nicht erst angemeldet haben.

    Der ist mit den ganzen Jammerlappen, denen jedes bisschen an Veranstaltung mit ihren Kindern zu viel ist, einfach absolut undankbar
    --------

    Und DAS ist der Grund, warum ich überhaupt keine Lust auf sowas habe. Da wird von über motivierten Eltern vorgeschrieben, mit wem man seine Freizeit verbringen soll. Ich kann nicht mit allen Eltern was anfangen im Privatleben und die Kinder spielen und verabreden sich auch nicnt mit ALLEN sondern setzen Prioritäten. Das scheinen aber diverse Eltern nicht zu glauben oder verstehen zu wollen. Die Kinder sind jeden Tag MINDEStENs bis Mittag zusammen und können sich bei Lust und Laune anschließend verabreden. Dafür sind sie alt genug und brauchen keine Sonderveranstaltungen mit allen. Wenn ich ich mit Eltern von Schulfrenden treffen möchte, dann machen wir das privat aus. Das ist dann auch nett und überschaubar und man hat sich etwas zu erzählen.

    Ich verstehe nicht, wieso einige nicht kapieren, dass nicht alle "Spaß" an sowas haben. Muss man nicht. Und ich möchte den sehen, der sich von seinem Chef oder vom Betriebsrat zu außerbetrieblichen Veranstaltungen nötigen lassen würde mit allen Mitarbeitern samt Anhang. Da darf auch jeder entscheiden, ob er teilnimmt oder nicht (und ohne Naserümpfen der anderen).

    Und die mit 3, 4 oder 5 Kindern sind im Dauereinsatz, wenn sie allen Kindern gerecht werden wollen und an jeder einzelnen Veranstaltung teilnehmen sollten. Die Zeit im Privatleben wird immer knapper und da braucht niemand neben Job, Hobbys der Kinder und den eigenen noch solche Termine.

    (20) 14.10.16 - 16:43

    Allgemein habe ich festgestellt, dass die meisten Eltern in der Grundschule eine Null-Bock-Mentalität haben, was Veranstaltungen angeht. Dafür wollen die wenigsten ihre wertvolle Freizeit opfern und machen gerade noch zähneknirschend bei den Veranstaltungen mit, die von der Schule selbst ausgehen.
    Der eine Klassenausflug im Jahr wird mit viel Gejammer gerade noch durchgewunken. Vor kurzem waren wir um die Ecke wandern, weil auf keinen Fall ein Sonntag dafür geopfert werden konnte, und weil die Kinder ja Samstags zum Fußball müssen und deswegen erst ab 16 Uhr konnten.

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    Also wir sind beide im Schichtdienst beschäftigt und arbeiten Wochenenden ,Feiertage.
    Und ja ,ich möchte mich nicht noch am WE auf solche Events begeben. Unsere Kids schwimmen beide im Verein ,da haben sie oft auch Wettkämpfe an den Wochenenden.

    Also mit Null-Bock hat das nichts zu tun.

    Wir haben stets straffes Programm. Aber am WE verbitte ich mir solche Unternehmungen.

    Da ist Zeit für d. Familie oder Freunde treffen und und und ,aber sicher keine Schulausflüge.

    LG Kerstin

    (21) 15.10.16 - 10:34

    Hallo,

    ich würde da nicht von einer "null Bock Mentalität" ausgehen. Es gibt aber einfach auch Grenzen, die jeder für sich selbst definiert und zeitliche Einschränkungen, die jedem .

    Mein Sohn z.B. geht in die Grundschule des Nachbarortes, dort kannte er zwei Kinder in der Klasse als er anfing (beide auch von unserem Dorf). Er hat sich noch mit einigen Jungs angefreundet, auch zum Spielen verabredet, deren Eltern hat man dann im Rahmen der Spieldates kennengelernt. Daher kenne ich heute so sechs - acht Eltern der Klasse. Wenn die mir über den Weg laufen, gibt es ein kurzes Gespräch.

    Wenn mein Sohn von der Schule erzählt, dann entweder über seine Freunde, die er in der Klasse hat oder über Kinder, über die es eben etwas außergewöhnliches zu berichten gibt. Meine Kontakte erstrecken sich auf die Eltern aus dem Dorf (Kind krank, bringt ihr die Aufgaben mit? ... oder "es regnet gerade so stark, ich fahre Fritz abholen, soll ich Egon mitbringen?" ....) - meistens sind das praktische Aspekte. Oder eben auf die Eltern seiner Freunde. Es gibt Kinder in der Klasse, die kenne ich nur von der Telefonliste.

    Amelie mag beispielsweise ein tolles Mädchen sein, aber sie und mein Sohn gehen zufällig in die gleiche Klasse. Sie haben keine weiteren Bezugspunkte. Amelies Eltern können auch ganz nett sein - aber - was soll ich groß mit ihnen reden? Ich kenne sie nicht. Mein Kind kennt ihr Kind nur vom gemeinsamen Aufenthalt im Klassenzimmer. Da ergeben sich bei Elterntreffen bestenfalls irgendwelche Smalltalkkonstellationen.

    Am Ende ist es doch so (zumindest bei uns) - wir fahren z.B. mit einem Auto und drei Dorfeltern zum Elternabend. Dort sitzen wir beieinander, jeder spricht noch kurz mit den Eltern, die er zumindest vom Sehen kennt oder mit denen die Kinder irgendwelche Bezugspunkte haben. Das war's. Daher sind solche "Eltern-Kinder-Lehrer" Treffen meiner Ansicht nach überhaupt nicht zielführend. So läuft es doch bei den meisten Klassen-Elterntreffen ... ich gehe doch nicht hin, um mich mit irgendwem zu unterhalten. Man bleibt irgendwie doch bei der Gruppe, die man kennt.

    Umgekehrt nehme ich doch meine Kinder - Eltern - meinen Ehepartner auch nicht mit an meine Arbeitsstelle wenn Weihnachtsfeier ist etc. Wozu?

    GLG
    Miss Mary

(22) 14.10.16 - 14:29

Ich würde dem Papa mal ganz diskret vorschlagen, dass er im Förderverein aktiv werden soll. Dort werden Menschen wie er gesucht. Im Elternbeirat ist er definitiv falsch.

Bei uns in der Schule muss auch der Elternbeirat zum Elternabend einladen und den führen. Ansonsten gibt es noch 4 Treffen mit den anderen Elternbeiräten der Schule im Jahr. Außerdem ist die Vorsitzende des Elternbeirats bei uns der Kontakt zwischen Lehrern und Eltern, z.B. bei der Klassenfahrt. Nur sie steht permanent in Kontakt mit den Klassenlehrern, sie erhält die Bilder,... Ja, wir haben auch eine WhatsApp-Gruppe genau für diese Zwecke. Da wird nicht über irgendwen hergezogen. Da werden eben die Bilder oder Nachrichten der Klassenlehrerinnen geteilt, ergo...nur die Vorsitzende des Elternbeirats schreibt dort überhaupt.

Ansonsten organisiert die Klasse selbst bei uns nur ein Fest pro Schuljahr. Das ist mal ein Weihnachtsfest, mal ein Sommerfest. Die restlichen Feste kommen alle zentral von der Schule und dann eben auch mit über den Förderverein.

(24) 14.10.16 - 15:25

Ach weißt Du, es kommt doch immer auf die Eltern an, mach Dir da nicht so viele Gedanken. Die Elternschaft in der Kita, in der Grundschule und der weiterführenden Schule meines Sohnes war jeweils eine Katastrophe, ich ging davon aus, dass es an mir und meiner Wahrnehmung liegt... Mein Sohn hat dann die Schule nach der 6. Klasse gewechselt und ich war total begeistert nach dem 1. Elternabend, mittlerweile war ich auf mehreren Elternabenden und auch einem Klassenabschlußfest und bin immer noch sehr happy. Unternehmungen gab es nie viele, was mir sehr recht war, falls man Eltern kennenlernt, mit denen man auf der gleichen Wellenlänge ist, kann man sich auch außerhalb der Schule treffen. Btw - ich würde niemals Mitglied so einer Whatsapp-Gruppe sein wollen #zitter

  • (25) 14.10.16 - 15:45

    Ich danke euch allen sehr für eure Meinungen. Auch wenn mein Text teilweise nicht so nett klingt. Ich hatte schon begonnen an mir zu zweifeln. Mein Wunsch war von Anfang an erstmal reinwachsen in das ganze und dann ein gesundes Mittelmaß finden. Ich bin ja wie schon gesagt sehr willig meinen Job als Eltern Vertreterin ernst zu nehmen und gewisses Eregamant zu zeigen.

    Danke das ihr mir ein besseres Gefühl verschafft.

    Liebe Grüße

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