Nachhilfe oder wird das auch so wieder?

    • (1) 20.10.16 - 10:11

      Folgendes: Sohnemann eigentlich immer gut gewesen in Mathe, aber jetzt in der 5. hakt es gewaltig. Hat zum ersten Mal im Leben in einer Arbeit in 5 bekommen und war untröstlich. Ich vermute, dass er das mit dem Bruchrechnen nicht durchschaut hat. Problem: Ich war auch immer schlecht in Mathe und versteh den Stoff zwar einigermaßen... kann es aber absolut nicht verständlich erklären. Papa hat nicht genug Zeit und erklärt es auf Ingenieur-Niveau (*augenroll*).

      Würdet ihr eine Nachhilfe organisieren oder darauf hoffen, dass der Knoten im Unterricht platzt? Ich will unbedingt verhindern, dass er den Anschluss verliert... war bei mir damals so und ich hab das nie wieder einholen können. :S Und habt ihr Erfahrung mit Nachhilfe? Kann man auf ältere Schüler/innen setzen oder sollte man sich lieber gleich an so ein Institut wenden?

      • Hallo
        Also bei einem Institut, oder bessergesagt bei diesen ach so tollen Ketten, würde ich mir das ganz gut überlegen, wir haben hier vor Ort eine bekannte Kette und die ist #sorry der größte Mist.
        Es ist katastrophal wie das ganze abläuft und was sich da Nachhilfelehrer schimpft..
        Mit den eigenen Eltern lernen ist ohnehin so eine Sache. Keiner von uns (3 Geschwister) hat es geschafft Mathe mit unserem Vater zu lernen. Für ihn war es alles total einfach und selbstverständlich, wie aber haben es nicht verstanden und für ihn war es unverständlich wieso das für uns so war #rofl
        Meine älteste Tochter hatte Nachhilfe bei einem Bekannten der in dem Bereich studiert hat und Mathe & Nachilfe geben total gerne hat (bei jüngere Verwandten und eben Kindern von Bekannten). Das hat sie wortwörtlich gerettet. Wenn man an die richtige Person gerät ist das wirklich eine tolle Sache. Meine jüngere Tochter lernt gerade spanisch mit einer Studentin, auch das ist super.
        Im Hinblick auf meine ältere Tochter hätte ich damit wirklich schon früher angefangen, hätte uns allen wohl einiges erleichtert und schaden kann es nicht.

        LG

        (3) 20.10.16 - 10:40

        Hallo,

        ich würde sofort jemanden suchen. Klar gibt es viele schlechte Nachhilfen, da muß man einfach hoffen und suchen, aber nichts zu machen ist definitiv schlechter.

        Bei meinen Kindern ist das Tempo so schnell in Mathe, da bleibt einfach keine Zeit das Wissen zu festigen und es baut immer wieder aufeinander auf. Mein Sohn ist jetzt in der 7 Klasse, und der Stoff in Mathe baut gerade auf den Dingen auf, die seine Schwester in der 5. gerade lernen muß.

        Liebe Grüße:-)
        Martina

        Ich würde mein Kind fragen, vielleicht war das Thema einfach nicht so passend, wegen einer 5 würde ich keine Nachhilfe suchen.

      (7) 20.10.16 - 11:24

      Hallo,

      wenn er jetzt Klasse 5 ist, macht er sicher gerade Höhen und Tiefen durch, die sich vom Wechsel von GS auf die weiterführende Schule oft ergeben.
      Wenn ihr eine seriöse Nachhilfe in der Gegend habt, dann würde ich es probieren. Oft kann da mit Eselsbrücken schon ganz viel geholfen werden und die wissen oft besser, wie sie es dem Kind begreiflich machen können ;-)

      LG

      (8) 20.10.16 - 11:57

      Als erstes würde ich mal Kontakt zum Mathelehrer aufnehmen. Aus welchem Bundesland kommt ihr?
      Bei uns kommt Bruchrechnung erst in Klasse 6. Zurzeit wir ganz viel wiederholen (Klasse 5 Gymnasium NRW).
      Lg

    (11) 20.10.16 - 11:59

    Im Grunde würdet ihr durch eine Nachhilfe ja nur ein zusätzlichen Erklärungsansatz in Anspruch nehmen, den über 70 Prozent der Gymnasiasten in der 5. Klasse ja sicherlich noch im Elternhaus erhalten.

    Bei uns ist es ähnlich wie bei euch.
    Mein mathematisch hochbegabter Mann kann sich nicht auf normales Erklärungsniveau runterschrauben und ich bin bald kaum noch befähigt meiner 7. Klässlerin in Mathe zusätzliche Erklärungen zu liefern:-(
    Sollte unsere Tochter anschlussgefährdet werden, würden wir uns einen Studenten für die Nachhilfe suchen, klar!!
    Natürlich könnte man auch argumentieren, dass Schüler , die sich den Stoff nicht eigenständig verständlich machen können, auf der falschen Schule wären.
    Aber das ginge an der Realität vorbei oder warum sonst sprießen Nachhilfeinstitute allerorts wie Pilze aus dem Boden?

    Hallo

    Also wegen einer einzigen 5 jetzt gleich in Panik zu verfallen ist vielleicht übertrieben, aber bevor man zu lange wartet würde ich mich schon mal nach einer Nachhilfe umschauen.
    Es ist ja keine Schande wenn man sich Hilfe holt.
    (solange man so nicht durch die ganze Schulzeit "gezogen" wird)

    Wir hatten mal Nachhilfestunden für unsere Große. Immer wieder mal in der 9.Klasse als es um die Noten fürs Bewerbungszeugnis ging und dann noch einmal in der 10. Klasse vor der Abschlussprüfung.
    (allerdings nicht in Mathe)

    Wir haben uns keine Nachhilfekette im eigentlichen Sinn rausgesucht. Es gibt zwar mehrere Zweigstellen bei uns in der Gegend, aber es ist keine große Kette.
    Ich würde darauf achten, dass man nicht für ungenutzte Std. bezahlt. Dh. Wir haben angerufen und immer mal ein paar Stunden gebucht, die wurden dann auch nur verrechnet.
    Es gab auch keine Bindung für ein Schuljahr. Wenn man sagte, man braucht jetzt keine Hilfe mehr, egal in welchem Fach, dann war das Thema erledigt. Es gab keine Anrufe und keine Kündigungszeiten.

    Eine Bekannte war bei jemanden, da ging es ganz anders zu und sie mussten auch für ungenutzte Std zahlen die zB wegen Krankheit vom Kind ausgefallen ist bzw. irgendeinen Festbetrag mit einer festen Laufzeit. (genau kann ich es aber nicht mehr sagen, für uns kam diese Art auf jeden Fall nicht in Frage)

    Ob bekannte Nachhilfeinstitute schlechter oder besser sind kann man glaube ich nicht generell sagen. Es kommt, wie auch in der Schule, auf den Nachhilfelehrer an.
    Ansonsten kommt es eben auf die Konditionen und auf das Kleingedruckte an, aber allein vom Lernen oder vom Lehrer kann man Glück haben, oder man erwischt auch da einen der es nicht vernünftig erklären kann.
    Bei unserem Nachhilfestudio hätte man auch wechseln können und auch mal einen anderen Lehrer ausprobieren können.

    Ansonsten schau doch mal im I-Net bei den Kleinanzeigen.
    Dort bieten viele ehem. Lehrer oder Studenten Nachhilfe an, vielleicht findet ihr da jemanden.

    .

    (13) 20.10.16 - 13:57

    Hallo,

    bei meinem Sohn (6.Klasse Gym.) ist es so .....wenn man in einem der Hauptfächer ein 5 schreibt....geht man zur "Nachhilfe" in der Schule am Nachmittag( 1x die Woche) bis zur nächste Arbeit.

    Wird dann besser als eine vier geschrieben... braucht man keine Hilfe mehr.
    Diese Nachhilfe geben Oberstufenschüler an der Schule.....so entsteht keine Lücke und der Stoff wird vertieft und wiederholt und dann verstanden.
    Denn eine Fünf bedeutet ja eigentlich ,dass der Stoff bzw.das Thema nicht verstanden wurde ( ausgenommen es wurde für die Arbeit nicht gelernt).

    LG Kerstin

    Hallo,

    Was genau kann er denn nicht? Wo ist er denn ausgestiegen"?
    Bruchrechnen ist elementar in Mathe, es taucht immer und immer auf, daher wuerde ich es nicht einfach "abhaken" und auf ein neues Thema hoffen, sondern nochmal von Grund auf wiederholen, beginnend beim Unterschied Bruchteil -Bruchstück bis zum Rechnen mit Brüchen.

    Es gibt gutes Material dazu, beispielsweise die Bruchscheiben, mit denen man das Kürzen und Erweitern, aber auch das Umwandeln von unechten Brüchen in gemischte Zahlen und umgekehrt sehr gut erklären kann.
    Du kannst mir auch gerne mal den Test deines Kindes fotographieren und per PN schicken, dann schau ich mal, ob ich erkennen kann, wo er Probleme hat und ob ich ein Arbeitsblatt zum Helfen habe.

    LG
    Delfinchen

    (15) 20.10.16 - 15:59

    hallo,

    ich gebe seit jahren nachhilfe, allerdings in einer sprache. aber bestimmte dnge lassen sich ja auf alle fächer anwenden...
    ich selber würde mein kind nicht bei einem institut anmelden. ich bin ein fan von einzelnachhilfe, sofern diese auch sehr gut ist.
    bei leichten schwierigkeiten, hausuafgabenhilfe etc. kann sicher auch ein älterer schüler helfen. bei richtigen 'problemen' aber, würde ich immer auf einen erfahrenen lehrer zurück greifen.

    der weiß, worauf es ankommt der hat das passende (zusatz)material, der weiß, wie er was verständlich erklären kann und den schüler eben auch zielgerichtet vorbereitet.

    lg

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