4.te Klasse bei den Kindern gibt s nur noch das Thema neue Schule.

    • (1) 22.10.16 - 11:59

      Guten Morgen ist bei euch auch so?
      Bei uns gibt es keine Empfehlung alles ist Elternwille und die Kinder reden über nichts anderes mehr, dabei ist da noch so viel Zeit, da die Anmeldungen erst im Mai stattfinden, zum anderen bekommt auch zich Flyer vn all den Schulen die man sich ansehen könnte, ist schon Wahnsinn wie die alle werben, die ganzen Probetage und Besichtigungen gehen schon ab Dezember los und ziehen sich bis zum März, wenn man sich jetzt alles ansehen würde dann würde das Kind im Nachhinein nen guten Monat in der Grundschule fehlen....

      • Hallo,

        unser Sohn ist jetzt in der Fünften, aber ich kann mich noch gut daran erinnern, dass ich auch das Gefühl hatte, in der vierten Klasse ist das einzige Thema - die neue Schule.
        Unser Sohn wusste genau wo er hin will und das hat sich mit unserer Meinung und der Meinung der Lehrer zum Glück gedeckt. Die Lehrer geben zwar keine offizielle Empfehlung mehr, aber sie haben uns schon gefragt, ob wir hören möchten, wie sie unser Kind einschätzen (sonst hätten wir um Rat gefragt).
        Und als dann alle geschnuppert haben und angemeldet waren, und manche haben echt viel angeschaut, wurde nur noch für die große Theateraufführung am Schulfest geübt. Im Rückblick würde ich sagen: Lerntechnisch haben sie in der Dritten Klasse irgendwie mehr geleistet.;-)

        Gruß Conny

        Hallo,

        nein, das ist bei uns nicht so. Bei uns ist das noch gar kein Thema. In welchem Bundesland lebt ihr?

        vg, m.

      Hallo,

      das war bei uns letztes Jahr auch so. Richtig ätzend war es ab Januar - da haben ständig Eltern gefragt "was macht ihr denn" und haben aber selbst immer behauptet "wir wissen es noch nicht".

      Nach der Anmeldung wurden dann Freundschaften systematisch ausgebaut oder beendet "du bist ja dann nicht mehr auf meiner Schule ...". Richtig doof.

      GLG
      Miss Mary

    • Moin, moin,

      wir leben in Sachsen und bei uns ist der Schulwechsel nach der 4. Klasse Dauerthema- *grummel*.....seit bei uns die sogenannte "Bildungsempfehlung" vorschreibt, dass die Kinder mindestens einen Notenschnitt von 2,0 in den Fächern Deutsch, Mathe und Sachunterricht haben müssen, stehen zumindest meine Kinder unter großem Stress. Jede Arbeit zählt, keine Note darf daneben gehen, denn zum Halbjahreszeugnis gibt es die "Bildungsempfehlung" dazu.

      Mich als Mutter 3- er Kinder macht das mittlerweile wütend. Meine Große hätte sich den Schnitt vor lauter Stress und Notendruck fast versaut. Sie konnte nachts nicht mehr schlafen und hat viel geweint. Mittlerweile ist sie 7. Klasse Gymnasium und steht in allen Fächern auf Note 2.

      Jetzt haben wir das leidige Thema mit unserer mittleren Tochter, die 2,5 Jahre auf einer freien Schule war, bis ich bemerkt habe, dass das Bildungsniveau dort nicht ausreichend fürs Gymnasium ist. Nach einem Schulwechsel 10 Wochen vor Ende der 3. Klasse ackert sie nun wie verrückt für die "Bildungsempfehlung". Sie steht in allen Fächern auf 2...nur eben in Mathe auf 2,5....

      Ja, ich sehe das absolut so. Die guten Monate in der Grundschule fehlen....es ist nur Lernstress und ein ewiges Diskutieren unter den Eltern, welches Kind es auf welche Schule schafft. Da gibt es mittlerweile DIE Eltern, die ihre Kinder gleich "rausnehmen", um sie vor dem Stress zu schützen, die die kämpfen, damit ihr Kind aufs Gymnasium kommt und die die ihre Kinder in die Oberschule schicken müssen, weil die Noten eben nicht gut genug waren.
      Ewig schade, dass es hier auch nicht allzu viel gute Oberschulen gibt, auf die man seine Kinder wirklich schicken kann.

      Und dann geht das ganze Spiel weiter. Abitur G8 und seit 2 oder 3 Jahren werden in Sachsen nun wieder ALLE Fächer im Abi geprüft.....

      Eine gute Freundin von mir ist Psychoanalytikerin. Sie meinte vor einiger Zeit zu mir: "Meine Praxis ist voll mit jungen Menschen, die dem Druck nicht standhalten können. Die nie Zeit hatten, mal darüber nachzudenken, was SIE eigentlich mit ihrem Leben anfangen möchten."

      Ich persönlich fühle mich öfter damit überfordert, für meine Mädchen einen guten, ausgeglichenen und lebenswerten Weg zu finden.

      LG, Mauseputz

      • Woran liegt es denn, dass andere Schulen außer die Gymnasien nicht gut sind? Bei uns ist klar, dass mein Sohn, sollte er sich nicht enorm verschlechtern, aufs Gmnasium gehen wird. aber ich frage mich gerade, ob ich ihn diesem Lernstress aussetzen würde. Wenn ich unsere Schulen anschaue dann denke ich mir: Wenns nicht reicht, dass geht er eben nciht aufs Gymnasium. Er hat auch nach der Realschule noch so viele Möglichkeiten.

        Wo kommt der Druck her, dass Kinder unbedingt aus Gymnasium müssen?

        • Hallo,

          das wird den Eltern doch die ganze Zeit von den Politikern eingetrichtert. Wer nicht studiert, oder wenigstens Abi hat, hat später null Chance auf einen guten Job. #augen
          Ich habe letztens sogar schon den Begriff "Akademisierungswahn" gehört.

          Gut, unsere Tochter (4. Klasse) wird auch auf ein Gymnasium gehen, weil sie die Noten hat, ohne wirklich zu lernen und weil sie so langsam am Rädchen dreht, weil ihr im Unterricht alles zu langsam geht. Ich denke, sie würde auf einer Realschule oder sogar auf einer integrierten Gesamtschule die Wände hoch gehen vor Langeweile.

          Aber grundsätzlich denke ich, dass in 20 Jahren der Klempner meistbietend versteigern wird, ob er bei dem Architekten, dem Arzt oder dem Rechtsanwalt zuerst den Wasserhahn repariert.
          Und genauso wird es bei den Dachdeckern, Fliesenlegern und anderen Handwerkern laufen.

          Als selbstständiger Meister im Handwerk dürfte man in Zukunft bessere Karriere-Chancen haben, als so mancher Akademiker.

          Falls unser Sohn (1. Klasse) sich schulisch nicht in die gleichen Höhen begeben wird, wie seine Schwester, habe ich kein Problem damit, ihn auf eine gute Realschule oder auf eine Gesamtschule zu schicken.

          LG

          Heike

      Ich stelle mir die gleiche Frage wie die Userin über mir!

      Wenn man bereits WEIß (weil man eine Psychoanalytikerin als Freundin hat), dass dieser ganze Druck so gravierende Auswirkungen auf die Kinder hat, wieso setzt man seinem Kind dann diesem Terror aus?!

      Ganz ehrlich, ich habe eine Bekannte, die sich mit einer "guten" 3 in Mathe aufs Gymnasium gekämpft hat. Sie hatte auch einen Schnitt von 2,0 (Mathe 3, Deutsch 2, Englisch 1). Es ist dann auch nicht das Wunschgymnasium geworden, sondern ein "schlechteres".

      Und was soll man sagen: Sie kämpft und kämpft und kämpft.

      Von außen betrachtet ist das nicht gut, denn man verdirbt ihr nachhaltig den Spaß am "Denken". Das heißt, es wird wohl am Ende eher eine Ausbildung, aber kein Studium. Warum dann das alles?! Warum lässt man Kinder sich so durch ihre Jugend quälen?

      Ich finde das nicht gut!

      Und das oben benannte Kind hatte ein ganz klares Talent (Sprachen), was sich ja auch in den Noten ausgedrückt hat. Das scheint ja bei eurer Tochter nicht so zu sein!

      Zwei 2er und eine "gute" 3 ist halt Mittelmaß und nicht wirklich ein guter Schüler. Vor allem, wenn ein Kind für diese Noten schon echt was tun muss.

      Und warum ist dir das Gymnasium so wichtig? Für mich klingt es so als ob es für deine Tochter jetzt schon ein enormer Druck wäre bereits in der 4 Klasse so viel lernen zu müssen nur um 2 zu stehen. Mein Sohn stand überall ohne lernen bei 1- und selbst er hat jetzt in der 5. Schon zu tun. Ob du damit deiner Tochter einen Gefallen tust?

      Wenn Kinder sich auf der Grundschule SO stressen müssen, für einen 2.0 Durchschnitt, dann gehören sie meiner Meinung nach definitiv nicht aufs Gymnasium.

      dann ist bei euch aber ein seltsamer Notenschüssel, bei uns zählt definitiv nicht nur die Schriftliche Leistung sondern auch die mündliche die noch wichtiger ist, wer da gut mitmacht immer Hausaufgaben macht, der darf sich auch nen Fehlschuss schriftlich erlauben ohne gleich die schlechtere Note zu bekommen.

      Stress haben hier die Kinder nicht wirklich da ja nicht die Noten zählen, nur die reden von nichts anderem mehr.

      In der Schule läuft alles mehr oder weniger entspannt, und meine Tochter empfindet es als einfacher als in Klasse 3.

      Die Eltern reden auch untereinander, aber das da an Freundschaften manipuliert wird habe ich noch nicht mitbekommen.

      Bitte nimm' deinem Kind den Leistungsdruck. Ist ja Wahnsinn, was dem Kind zugemutet wird.

      Gymnasium ist nicht alles.

      Zudem kann man (sicherlich doch auch in Sachsen) sämtliche Schulabschlüsse nachholen.

      Mir als Lehrerin kräuseln sich die Nackenhaare, nachdem, was du schreibst.

      So sehr es dich auch ehrt, für dein Kind "das Beste" (ist leider nicht immer das Gymnasium) zu wollen.

Hallo katzte,

hier waren es eher die Eltern die durchdrehten. Egal wen man traff, egal wo man zusammenstand, immer kamen Fragen nach der Schulwahl, dem jetztigen Stand der Kinder und es wurden Befürchtungen und Vermutungen über einzelne Schulen ausgetauscht.
Ich fand das eher anstrengend und auch irgendwie belastend für meine Tochter und auch für mich ;-) ... weil das einfach zu früh losging.

Die Kinder waren da zunächst recht unbeteiligt dran, aber natürlich überträgt sich das irgendwann.

Das Du befürchtst, dass die Kinder viel in der Grundschule fehlen verstehe ich nicht#kratz
Die Tage der offenen Tür waren hier nachmittags... Vormittags ist ja auch an den weiterführenden Schulen Unterricht.
Besucht hat die Klasse die naheliegenden Schulen gemeinsam inkl. Probeunterricht. Da haben alle Kinder beide Schularten kennengelernt (bei uns Gymnasium und Gemeinschaftsschule).
Die Anmeldung war dann tatsächlich eher vormittags, aber die Schüler mussten nicht mit.

Gruß
Mari

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