Zu wievielen Lehrern geht Ihr am ersten Elternsprechtag auf der weiterführenden Schule?

    • (1) 08.11.16 - 21:10

      Hallo zusammen,

      wie ja oben schon steht, steht bei uns nun der erste Elternsprechtag auf der weiterführenden Schule an. Ich habe nun einen Zettel mit den entsprechenden Lehrern und kann bis zu 9 Lehrer angeben. Auf der Grundschule reichte der Klassenlehrer, der wußte über alle Fächer Bescheid.#aha

      Ist das jetzt nicht mehr so ?#kratz

      Muss ich jetzt zu jedem einzelnen Lehrer gurken?#schock

      Leistungen des Kindes sind in jedem Fach gut, außer in einem und den entsprechenden Lehrer werde ich natürlich aufsuchen und den Klassenlehrer. Reicht das denn oder wirkt das nachher irgendwie desinteressiert ?#schwitz

      Berichtet doch mal. wie Ihr das macht oder gerne auch Lehrer, wie sie das sehen.

      LG

      • Zu keinem! Wenn es Probleme gibt nutze ich die Sprechstunde. Da ist mehr Ruhe, mehr Zeit und auch die Lehrer sind entspannt. Auf diesen Marathon an solchen Tagen habe ich weder Lust noch Muße

        • Gott sei dank ich bin nicht allein.....hier werden ich immer schräg angeschaut wenn ich sage das ich noch NIE bei sowas war. Ist mir zu blöd und wenn was ist gehe ich in die Sprechstunde.

          • Ich kam mir in der Grundschule ehrlich gesagt auch erst blöd vor, nicht hinzugehen. So nach dem Motto, hinterher denkt noch jemand, ich interessiere mich nicht für meine Kinder. Aber ich kam mir genauso blöd vor, bei der Lehrerin zu sitzen und eigentlich über nichts zu reden :-p

            Deshalb hab ichs dann irgendwann komplett gelassen. Die Lehrerin meiner Tochter sagt mittlerweile auch explizit, dass sie nur die Eltern der "Problemkinder" sehen möchte, außer jetzt bei dem Sprechtag, wo es um die Empfehlungen geht.

      Meine beiden sind noch in der Grundschule. Bei mir an der Schule war es so, dass man natürlich nicht zu jedem Fachlehrer musste. Grade bei Fächern wie Musik oder Kunst ist der Redebedarf normalerweise eher gering. Es war so, dass die Klassenlehrer beim ersten Elternsprechtag schon alle Eltern mal sprechen wollten, allein schon, damit man überhaupt alle Eltern kennt. Die Fachlehrer haben dann immer Bescheid gegeben, wenn sie das Gefühl hatten, mit den Eltern reden zu müssen. Auch bei den späteren Elternsprechtagen haben die Klassenlehrer gesagt, wenn sie die Eltern bestimmter Eltern nicht unbedingt sehen müssten.

      An deiner Stelle würden mir die beiden Lehrer auch reichen. Zudem sind die meisten Lehrer auch ganz froh, wenn sie sich am Elternsprechtag Zeit für die nehmen können, die sie auch brauchen und nicht 200 Eltern erzählen müssen, dass alles in Ordnung sei.

      lg

      (6) 08.11.16 - 21:25

      Huhu,

      Beim Elternabend hat uns die Klassenlehrerin gebeten, wenn möglich *nicht* am Elternsprechtag zu kommen, da sie in ihren Fächern 3 Klassen hat und dadurch theoretisch bis zu 80 Eltern an dem Tag zu ihr kommen könnten. Anderen Lehrern geht das an der weiterführenden Schule ja ähnlich. Sie sagte zu uns, wenn sie Bedarf hätte, würde sie sich bei uns melden, und wenn wir ein Gespräch wollten, sollten wir direkt mit ihr einen Termin ausmachen, sie hätte ja jede Woche Sprechstunde...
      Sie könne auch nicht über die Leistungen in anderen Fächern Auskunft geben.
      Wir werden also nicht hingehen, da mein Sohn bis jetzt überall gute Noten hat, Spass am Unterricht, und auch von keinen Problemen berichtet.
      Ich wollte ursprünglich schon, aber wenn die arme Lehrerin völlig gehetzt mit uns über Nichtigkeiten ("alles OK") plaudern muss, macht es nicht wirklich Sinn. Obwohl ich gerne zumindest einmal mit ihr persönlich im kleinen Kreis gesprochen hätte, einfach nur, um sich mal kennenzulernen. Ich hatte nicht den Eindruck, durch Nichtkommen desinteressiert zu wirken, sondern genau umgekehrt, durch Erscheinen überengagiert.

      LG

      Hanna

    • Hallo und guten Abend,

      ich bin die von der anderen Seite, also Lehrerin ;-)
      Und nein, um Himmels Willen, du musst nicht zu jedem einzelnen Lehrer in die Sprechstunde kommen. Vor allem, wenn dein Kind gute, solide Leistungen hat und du keine konkreten Anfragen hast, wird das Gespräch nach meinen Erfahrungen eher zäh und schweigsam.
      Möchte ein Lehrer etwas mit dir klären oder besprechen, wird er dich kontaktieren und einen Termin mit dir ausmachen. Ist dies nicht der Fall, kannst du davon ausgehen, dass dein Kind zu denen gehört, die ihre Sache machen.

      Und an der weiterführenden Schule kann es mitunter passieren, dass der Klassenlehrer bei der Fülle an Fächern nicht 100%ig zu jedem Fach aussagekräftig ist, da es auch mal Überschneidungen mit Elternsprechtagen und Leistungkontrollen gibt. Bei uns in der Schule wird aber drauf geachtet, dass die Noten zum Sprechtag alle auf dem neuesten Stand sind. Deshalb vermute ich, dass dies an vielen Schulen so sein wird.

      Also schone deine Ressourcen, geh zu den beiden Lehrern, mit denen du sprechen möchtest und mach dir keine Sorgen. Niemand wird dich für desinteressiert halten.

      Viele Grüße

      Ich kenne das nur so (beide Kids noch auf der Grundschule und von meinen Schulen damals), dass der Lehrersprechtag N-I-C-H-T dafür da ist, neugierige Eltern zu bauchpinseln. Auch der Klassenlehrer sollte (wenn nicht Probleme in SEINEM Fach bestehen) gemieden werden.

      Gerade an der weiterführenden Schule unterrichtet dieser Lehrer ja noch zig andere Klassen und hat da mit Sicherheit den ein oder anderen Problemfall.

      Wenn dein Kind also in einem konkreten Fach Probleme hat, hast du die Gelegenheit dort alles zu klären (also mit diesem Lehrer) und das wäre es für mich!

      Wie soll ein Lehrer an einem Tag 30 Eltern (eigene Klasse) + 20 Problemfälle meistern? So viel Zeit hat kein Mensch, auch kein Lehrer.

      An der Grundschule meiner Kids gibt es schon relativ viele Fachlehrer und auch so einen Sprechtag. Ich war da noch nie. Beim letzten Mal bat mich die Lehrerin der Kleinen (da 3. Klasse) doch nochmal zum persönlichen Gespräch zu erscheinen.

      Da dachte ich, ich hätte was übersehen und es gibt ein Problem. Aber nein, alles in Ordnung. Leichte Probleme, aber nicht systematisch (also kein Grundproblem) in der Rechtschreibung. Und sie vergisst viele Sachen, ich solle ihr doch helfen, die Tasche zu packen... #augen

      Ergo: Die Dame ist noch jung und wird noch lernen, dass sie ihre und unsere Energie auch anders einsetzen kann. Es sei ihr verziehen... #rofl

      (9) 08.11.16 - 21:43

      Ich bezweifle sehr, dass du überhaupt bei jedem der Fachlehrer einen Termin bekommen würdest, selbst wenn du wolltest.

      Bei unseren Kindern und auch an der Schule, wo ich arbeite, haben die KL eine Liste mit allen Noten und evtl. einigen kurzen Notizen dazu (falls etwas auffällig sein sollte in einem Fach), um einen Gesamtüberblick geben zu können. Generell war es so, dass man explizit "eingeladen" wurde, wenn seitens der Lehrer Gesprächsbedarf bestand. Ansonsten hatte man keine Chance auf einen Termin. Einige Fachlehrer unserer Kinder habe ich NIE gesehen - da kannte ich nur die Namen aus Erzählungen. Warum sollten sie ihre Zeit verschwenden, um Köpfe zu tätscheln und den Eltern zu versichern, wie gut die Kinder in der Schule sind? Andere Eltern haben vielleicht akuten Bedarf und drängeln sich dann um die Termine oder kommen mit der Taktung nicht klar, weil es sich oft nach hinten verschiebt und die nachfolgenden Termine kaum eingehalten werden können.

      Wenn alles gut läuft bei deiner Tochter, würde ich auch nicht hingehen. Die Lehrer sind i. d. R. froh über jeden, der nicht erscheint. Umso mehr Zeit haben sie für die Bedarsfälle.

      (10) 08.11.16 - 21:56

      Hallo! Bei meinem Sohn gibt es in Klasse 5 den Elternsprechtag nur bei der Klassenlehrerin. Erst ab Klasse 6 kann man die Fachlehrer "besuchen".
      Ich würde die Lehrer der Hauptfächer wählen.

      Wenn dein Kind keine Probleme hat, würde ich auch nicht alle Hauptfächer besuchen.
      Effektiver ist glaube ich bei Problemen die Lehrersprechstunde, die jeder Lehrer wöchentlich Nach Rücksprache anbieten.
      Lg

      (11) 08.11.16 - 22:08

      Hallo nochmal

      und vielen Dank für Eure Antworten.

      Also ich werde jetzt die Lehrerin aufsuchen, in deren Fach es die Probleme gibt und den Klassenlehrer, der auch gleichzeitig Französisch unterrichtet, wo ich sowieso mal fragen wollte, was er für einen Eindruck hat.

      LG und einen schönen Abend Euch allen noch !

      (12) 08.11.16 - 23:02

      Hallo,

      wir werden vermutlich gar nicht gehen.

      Wir haben ebenfalls so einen Zettel bekommen und der O-Ton auf dem Elternabend war: So lange man nichts von den Lehrern hört ist alles in Ordnung.

      Die Noten sind bisher super, die mündlichen Noten werden wir früher oder später mit dem Zeugnis erahnen können. Mit seinen Kameraden scheint er gut auszukommen.. von daher. Hier hieß es auch, dass man für längere Gespräche eher die Sprechstunden nutzen soll.

      Wir habens in der Grundschule genauso gehalten und sind damit gut gefahren.

      lg

      Ich tu mir das nicht an und bleib beim Elternsprechtag schön zu Hause. Was soll ich in den maximal fünf Minuten, die zur Verfügung stehen, schon groß erfahren? Wie sollen die Lehrer in diesen fünf Minuten die Infos über einen von zig Schülern abrufen? Probelme können in dieser Zeit ohnehin nicht geklärt werden. Maximal werden sie angesprochen, was niemandem weiterhilft.

      Da nutze ich lieber die Sprechstunde. Auf die kann sich die Lehrkraft vorbereiten und Probleme können in aller Ruhe besprochen und nach Lösungen gesucht werden.

      (14) 09.11.16 - 07:34

      Guten Morgen!

      Ich hatte und habe schon in der Grundschule das Gefühl, dass die Lehrer für jeden, der NICHT kommt, dankbar sind.

      Sohn 1 hatte anfänglich Schwierigkeiten, die dann aber auch unabhängig vom Elternsprechtag behandelt wurden. Wenn es jetzt ein "Problemchen" gibt -denn mehr ist es meist nicht- reicht in der Regel eine Mail. Beim kleinen Sohn gab es auch schon mal ein schnelles "Gespräch" zwischen Tür und Angel als er noch in der JÜL-Klasse war. Das kam vielleicht ein oder zwei Mal vor. Zum Elternsprechtag bin ich seinetwegen auch nie gegangen.

      Kurz nach der Einschulung und vor dem Schulwechsel gibt es eh feste Termine, wobei ich da den Termin für den Erstklässler spannender fand als das beim Sechstklässler, in dem man nun wirklich gar nichts Neues erfuhr.

      Sohn 1 ist jetzt auf der weiterführenden Schule, kommt offenbar gut zurecht, fühlt sich wohl. Ich habe einfach keine Ahnung, worüber ich mit den Lehrern sprechen sollte. Soll ich nur hingehen, damit mir bestätigt wird, was ich schon weiß?

      Ich werde also nicht hingehen.

      LG

      Elternabende sind uns einigermaßen wichtig, Sprechtage eher nicht.

      (15) 09.11.16 - 07:42

      Das gibt es hier am Gymnasium unseres Sohnes in HH gar nicht.
      Die Halbjahresgespräche finden ausschließl. bei einem der beiden Klassenlehrer statt.
      Man kann zwar d. verschied. Fächer ansprechen ,aber einen Termin beim Fachlehrer

      gibt es an diesem Tag nicht.

      Wenn es Probleme gibt ,könnte man sicher auch mal einen Termin mit dem jeweiligen Fachlehrer ausmachen ,aber bisher war das nie nötig.

      LG Kerstin

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