Lehrerin macht ständig Rechtschreibfehler

    • (1) 18.11.16 - 15:35

      Hallo,

      mein Sohn geht seit August in die erste Klasse und hat eine sehr nette Lehrerin. Sie wird von den Kindern gemocht und ich habe auch einen sehr guten Eindruck von ihr. Das Problem ist nur, dass sie ständig Rechtschreibfehler macht. Sie hat die Angewohnheit, öfter mal Emails zu schreiben, wenn sie etwas den Eltern mitteilen möchte. Es handelt sich um Sammelmails, die an alle Eltern gehen. Dabei macht sie wirklich viele Rechtschreibfehler. Kein Satz, in dem kein Fehler ist. "Sie" und "Ihre" als Anrede schreibt sie konseqzuent klein. Auch sonst hat sie es mit der Groß- und Kleinschreibung nicht. Ich bin nicht kleinkariert und Flüchtigkeitsfehler übersehe ich gern, aber das ist wirklich schon peinlich. Sie schreibt die Mails von ihrem I-Phone, was diese Fehler ja erklären würde. Aber neulich machte sie einen Eintrag ins Hausaufgabenheft meines Sohnes und prompt waren zwei Fehler in einem Satz. Ich weiß leider auch von anderen Eltern, dass sie das unmöglich finden.

      Nun überlege ich, ob ich sie darauf aufmerksam machen soll. Ich will sie nicht angehen oder so, aber das macht wirklich einen schlechten Eindruck. Ich überlege ihr eine Email zu schreiben, habe aber die Befürchtung, dass sie das in den falschen Hals kriegt. Oder soll ich mich an die Elternpflegschaft wenden. Wie würdet ihr da vorgehen?

      Die Deutschlehrerin meines Sohnes hat letztens auch eine Email geschickt.. ca 5 Sätze und 5 Rechtschreibfehler. Und das als Gymnasiallehrerin. Aber sie ist einfach eine sehr hektische Person, hat 2 Kinder im selben Alter wie ich und die Email vermutlich zwischen Tür und Angel geschrieben.

      Ich würde aus einer Mücke keinen Elefanten machen. Solange sie nicht im Unterricht alles falsch schreibt, wär mir das völlig egal.

      lg

      Hallo,

      was soll das Ziel sein? Soll die Lehrerin nicht mehr unterrichten? Oder soll sie selbst noch mal "richtig" schreiben lernen? Was würdet ihr mit einer Nachricht an/über diese Lehrerin bezwecken?
      Hast du Bedenken, dass es die Schüler bei ihr falsch lernen? Dass sie die Regeln selbst gar nicht beherrscht?

      Ich würde mir erst mal selbst Gedanken machen und wenn es für mich persönlich wirklich sehr wichtig ist, mit dieser Lehrerin sprechen (nicht mit andern über sie). Ein Gespräch wäre mir das lieber, geschriebene Worte kann man leicht falsch interpretieren und das gibt dann neue Probleme.

      LG

      Bist du sicher, dass es Rechtschreibfehler sind und keine Differenzen zwischen alter und neuer Rechtschreibung?

      Grüße Küstenkönigin

      Ich kann dir nur raten: finde dich damit ab!

      Es klingt jetzt böse, aber die "Generation Doof" ist auch bei den Lehrern angekommen. Viele wissen wirklich nicht, wie man korrekt schreibt. Und ich habe schon zahlreiche fehlerhafte Bewerbungen von Lehrkräften gesehen, da bekommst du ein Schleudertrauma vom Kopfschütteln (aber 1-er Abi!!!!)

      Ich sehe jeden fucking Tag, was an Schreiben an Eltern rausgeht........... An meiner "alten Schule" ging Post an Eltern jeder Art nur über das Sekretariat raus. Wir bekamen evtl. eine Email, haben den Text übernommen und formatiert, auf unser Briefpapier mit unserer "hauseigenen" Schrift gedruckt. Manches hätte man im Leben nicht direkt rausschicken können........ Rechtschreibfehler, von Zeichensetzung nur eine leise Ahnung (abgesehen von den Deutsch-Kollegen).

      An "meiner jetzigen Schule" schickt jeder fröhlich Schreiben auf eigene Faust raus. Wir bekommen die Briefe dann meist fertig, um sie in den Umschlag zu packen. Mir sind schon jede Menge Fehler aufgefallen - egal ob Abteilungsleiter der Oberstufe oder Fachlehrer. Ein einziges Mal habe ich bisher in einem Jahr einen Brief zurückgehen lassen, weil das wirklich nicht ging und die ganze Grammatik eine Zumutung war. Ein völlig verhutzelter Absatz ohne Sinn und Verstand dazwischen (vermutlich reinkopiert, wieder verbessert und irgendwann den Überblick verloren). Die Kollegin war ganz dankbar und sagte aber doch, dass immerhin schon zwei Kollegen vorher drübergeschaut hätten. Ich weiß nicht, WAS und wohin die geschaut haben.........

      Als unser jüngerer Sohn am Anfang der zweiten Klasse gleich nach den Sommerferien einen Miniaufsatz schreiben sollte, was sie in den Ferien erlebt hatten, bekam ich wirklich einen Schreck. Er schrieb von einem heißen Tag, an welchem wir eine ca. 30 cm große Robbe sahen und er auch Fußball gespielt hatte.... Außerdem half er Opa immer beim Blumen gießen. .....

      Und jetzt kommts: Das 7-jährige Kind kommt mit dem korrigierten Aufsatz wieder nach Hause und fragt mich ganz erstaunt, warum man Fußball mit "Doppel-S" schreiben würde und "gießen sowie heiß" ebenso. Ich dachte noch: "Was redet der da."
      Die Referendarin, die diese Aufsätze korrigierte, hatte ihm die richtigen Schreibweisen angekreidet und war der Meinung, man würde es "Fussball, giessen und heiss" schreiben. Der Knaller war aber: Unser Sohn hatte die Länge der Robbe - diese 30 cm - als Zahl geschrieben und sie wies ihn darauf hin, dass er es auch hätte ausschreiben können............ Und zwar......DREIZIG !!!!!!!!!!! Zentimeter (statt dreißig). Ich bin bald in Ohnmacht gefallen, wie jemand überhaupt das Abitur und ein Lehramtstudium mit dem Niveau geschafft haben kann. Diesen ersten Ausatz haben wir aufgehoben für die Ewigkeit. Der Klassenlehrerin habe ich eine Kopie zurück geschickt und einen etwas bissigen Kommentar drunter geschrieben. Die Referendarin hatte von Diphthong gehört und unterrichtet Grundschüler in Deutsch.

      Also...lange Rede, kurzer Sinn. Man schreibt schnell mal nachlässig in Mails - ohne besondere Absicht. Es kann aber auch sein, dass die Dame keine Ahnung hat. Alles ist möglich.

      Hallo,

      Vielleicht kommt die Lehrerin gebürtig aus der Schweiz/ Liechtenstein, das würde das -ss- erklären.

      Dennoch sollte ein Lehrer des Schreibens mächtig sein - auch wenn Flüchtigkeitsfehler passieren können.

      LG
      Delfinchen

      Hallo,

      als Lehrerin, selbst mit Grundschulkind, muss ich dir recht geben: Die "generation doof" ist definitiv in der Schule angekommen. Bin selbst sprachlos, wenn ich die Arbeitsblätter meines Kindes sehe. Letztes Mal wurde auf einem Mathe-AB das Wort "Urkunde" in jeder der 10 Sachaufgaben falsch geschrieben (Uhrkunde). Unglaublich.

      Gruß

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