weiterführende schule

    • (1) 21.11.16 - 09:17

      hallo zusammen habe eine frage an euch mein sohn geht in die 4 klasse und hat bald den schulwechsel vorsicht

      er hat in sachkunde eine 1 mathe 2 deutsch 3 englisch 2 und sport 1 und der rest 2 außer kunst 3

      kann er damit aufs geymnasium? ich habe meine zweifel aber er möchte so gern und hat nur eine beschränkte empfehlung bekommen
      bin auf eure antworten gespannt

      • Hallo,

        hat die Lehrerin die Empfehlung begründet ? Du darfst nie rein von den Leistungen ausgehen. Wie sind die Noten zustande gekommen ? Musste er viel dafür lernen ? Wie ist das Arbeitsverhalten ?

        Im Gymnasium müssen die Kinder sehr viel selbstständig erarbeiten und das Tempo ist sehr hoch.
        Auf was für ein Gym würde dein Sohn gehen ? Hat dieses eine spezielle Richtung, also technisch-mathematisch,sprachlich-künstlerisch oder musikalisch ? Passt das zu ihm ?

        Wir wohnen in NRW und die Empfehlung ist nicht bindend. Trotzdem halten sich die meisten daran, da keiner möchte das die Kinder total unter Druck geraten.

        Was stehen noch für Schulen zur Auswahl ? Diese solltet ihr euch zusammen auch ansehen, vielleicht ändert sich seine Meinung noch. Wohin die Freunde gehen ist übrigens kein Argument, das kann sich ganz schnell ändern.

        LG
        Tanja

        wie kommen die den zustande, sprich lernt er zu Hause viel oder eher nicht.Ansonsten klar ptobieren.

        Hallo,

        warum hast du Zweifel? alleine wegen der Noten?

        Das Kind will aufs Gymnasium. Der Lehrer traut es ihm zu, deswegen die Empfehlung. Also wo siehst du das Problem?

        Wie sind bei euch die weiterführenden Schulen? Hier ist die Orientierungsstufe eine geschlossene Einheit, das heißt, das Kind kann in aller Ruhe das Gymnasium für sich austesten, und erst zum Ende vom 6. Schuljahr wird entschieden, ob es die richtige Wahl war. Trotzdem gibt es aber auch die Möglichkeit, schon vorher zu wechseln, falls ganz eindeutig ist, dass das Kind überfordert ist. Kein Kind hat Probleme beim Runterwechseln, es wird höchstens langweilig, weil das Gymnasium viel schneller ist und entsprechend mehr Stoff behandelt hat, der erst später auf der Realschule dran kommt. Die andere Richtung von der Realschule aufs Gymnasium ist entsprechend komplizierter, weil dann dem Schüler der Stoff fehlt und er zusätzlich zum ungewohnt höheren Niveau noch den ganzen verpassten Stoff nachholen muss. Aber auch das ist bei entsprechendem Willen machbar. Also hier wäre ganz klar: ausprobieren, falls es nicht klappen sollte, ist das überhaupt kein Problem.

        LG

        • Der Sohn der TE hat nur eine eingeschränkte Empfehlung und mit dieser sind alle Kinder aus der Klasse unseres Sohnes NICHT auf ein Gymnasium gegangen.

          Klar ist ein Wechsel möglich, aber was bedeutet das für das Kind ?

          • Hallo,

            wenn der Lehrer es dem Schüler überhaupt nicht zutraut, dann gibt es noch nicht mal ein eingeschränkte Empfehlung. Da bei uns die Empfehlung nicht bindend ist, sind im Jahrgang von meinem ältesten Kind einige Kinder auch mit Realschulempfehlung aufs Gymnasium gegangen. Ein Kind ist nach dem 5. Schuljahr gewechselt, ein anderes nach dem 6. Schuljahr, die anderen haben es geschafft. Nach Aussage der Eltern war der Wechsel eine gute Entscheidung, beide Kinder kamen gut in ihren neuen Klassen an, haben teilweise an alte Freundschaften angeknüpft, waren keine Außenseiter oder so. Das hängt natürlich von den einzelnen Schulen/Menschen ab. Für die Familien und auch die Kinder war das nicht schlimm, im Gegenteil, sie wussten jetzt, dass sie keine Chance verpasst haben und sind dann mit einer ganz anderen Einstellung an die Realschule gegangen. Die Noten haben sich deutlich verbessert, sowohl durch den Vorsprung der alten Klasse als auch durch die anderen Arbeitsmethoden. Es soll auch Schulen geben, in denen Kinder auslacht werden, die sitzen bleiben oder die Schule nach unten wechseln. Aber das ist dann auch nicht das Umfeld, das ich mir für mein Kind aussuche.

            LG

    (10) 21.11.16 - 09:59

    Huhu,

    welches Bundesland?
    Es hängt von mehr als den Noten ab. Musste er für die Noten viel tun oder sind sie ihm zugeflogen? Ist er von sich aus bereit, für die Schule zu lernen oder ist er ein Minimalist? Ist er vielseitig interessiert? Wie ist seine mündliche Mitarbeit? Kannst Du ihm Fragen beantworten, wenn er im Unterricht etwas nicht richtig verstanden hat?

    Mein Sohn ist mit einem glatten Zweierzeugnis und einer uneingeschränkten Empfehlung aufs Gymnasium (NRW) gegangen und hat bisher auch gute Noten.
    Die Hausaufgaben sind aber nicht zu unterschätzen. In der Grundschule hat er ca. 30 min täglich HA gemacht. Jetzt sind es an manchen Tagen (wenn noch gelernt werden muss) bis zu 1.5 Stunden. Am Wochenende werden so Dinge wie Referate bearbeitet.
    Die Themen sind auch nicht ohne. Gerade in Deutsch geht es jetzt ans Eingemachte bzgl. Grammatik, Kasus, Genus, Numerus und Wortarten bestimmen, Konjugieren, ... Parallel dazu muss selbständig im Arbeitsheft Rechtschreibung geübt werden und parallel dazu werden auch Aufsätze geschrieben. Die kommende Klassenarbeit ist nicht nur ein Aufsatz, sondern hat zusätzlich auch noch einen Grammatikanteil.
    Der Organisationsaufwand ist ungleich höher, da die Kinder lernen müssen, die HA so auf die Wochentage zu verteilen, dass sie nicht plötzlich zu viel an einem Tag machen müssen. Es gibt HA in allen Fächern, teilweise täglich, teilweise Wochenpläne, teilweise beides parallel.

    Es wird auch viel Wert auf die Heftführung (Schnellhefter mit Arbeitsblättern) gelegt. Es muss nicht unbedingt in Schönschrift sein, aber strukturiert und ordentlich, jede Seite muss eine Seitenzahl und ein Datum haben, das Inhaltsverzeichnis muss richtig und vollständig sein, etc.

    Auf der anderen Seite kann ich auch berichten, dass er die Themen der neuen Fächer total spannend findet und in manchen Dingen regelrecht aufgeblüht ist. Sogar Religion und Kunst findet er mittlerweile interessant und die Fächer machen ihm viel Spaß.

    LG

    Hanna

    (11) 21.11.16 - 10:28

    Hallo,

    wenn Dein Sohn für diese Noten nicht großartig lernen muss, dann ja. Sollte Dein Sohn übermäßig lernen müssen, für diese o.g. Noten, würde ich ihn nicht auf das Gymnasium schicken.

    LG

    Hallo!

    Ganz ehrlich: Du erwartest jetzt aber nicht von wildfremdem Menschen eine entscheidende Idee, die der Lehrerin nicht kam. Sie hat gesagt "eingeschränkt" - was in etwa so ist: ja, aber, .... vielleicht, doch ..... - SIE weiß es nicht!!!!

    Worin hat sie die Einschränkung begründet: verspielt, unkonzentriert, muss zu viel ackern für die Noten, hatte Glück bei den Noten und hat deutlich über sein Potential geliefert, ist desinteressiert, .....

    Meine Meinung: auch auf dem Gym wird mit Wasser gekocht! Hier ist die Übertrittsquote aufs Gym: 50%. Was spätestens in 3 Jahren sein wird, kann Dir keiner sagen und es hat nur marginal was mit der Empfehlung was zu tun - die Pubertät schlägt zu!

    Wenn Dein Sohn aufs Gym will und weiß, dass er lernen muss und es ihm eigentlich leicht fällt, dann nur zu, sofern die "Einschränkung" der Lehrerin nicht nur ein Abgeben der Entscheidung an die Eltern war ....

    LG, I.

    (13) 21.11.16 - 14:01

    Hallo,

    diese Frage kann Dir keiner beantworten. Mir kann sie auch keiner beantworten. #rofl
    Wenn dein Sohn es unbedingt will, lass es ihn doch probieren.

    Hoffentlich gibt's bei uns im Bundesland nicht sowas wie eine eingeschränkte Empfehlung (Ihr seid ja früh dran.), sonst habe ich ein Problem. Die Lehrer sollen sich festlegen, ich will auch nicht entscheiden.#rofl Aber mal eine andere Frage: Die Klassenarbeiten und Tests sind doch noch nicht alle geschrieben, oder? Sind das die bisherigen Noten der 4. Klasse?

    Viel Glück bei der Entscheidung! ;-)

    • (14) 21.11.16 - 14:48

      Huhu,

      in NRW ist es z. B. so, dass den Eltern beim Elternsprechtag (um die Herbstferien herum) die Empfehlung schon einmal mündlich mitgeteilt wird. Das ist hilfreich, weil die Schulbesichtigungen im November, Dezember und Januar vor Ausgabe des Halbjahreszeugnisses stattfinden.

      Die Empfehlung wird sich dann bis zum Halbjahreszeugnis auch nicht mehr ändern, da die Lehrer das Kind ja schon aus der 3. Klasse kennen und in der Regel eine passende Einschätzung geben können. Die Empfehlung wurde bei uns an der Schule nicht nur aufgrund der Noten getroffen, sondern anhand einer Checkliste mit Fähigkeiten. Die Checkliste ist die Klassenlehrerin mit uns beim Elternsprechtag durchgegangen.
      Da geht es auch um Aspekte wie Auffassungsgabe, Arbeitshaltung, Flexibilität, Wortschatz, Merkfähigkeit, Motivation, Belastbarkeit, ...

      Aber da die Empfehlung in NRW nicht bindend ist, können die Eltern auch anders entscheiden.

      LG

      Hanna

      • Genauso ist das :-)

        "Da geht es auch um Aspekte wie Auffassungsgabe, Arbeitshaltung, Flexibilität, Wortschatz, Merkfähigkeit, Motivation, Belastbarkeit, ..."

        Und das finde ich viel wichtiger und aufschlussreicher als diesen starren Notendurchschnitt in Bayern.

        LG,
        Natalia

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