4.klasse mache ich mir zu frühe hoffnungen?

    • (1) 29.11.16 - 14:05

      hallo Leute ich bin neu hier und hätte fragen an euch in der hoffnung das ihr mir vorschläge gibt

      mein sohn ist in der 4.klasse bayern

      in der 2.klasse und 3.klasse hatte man mir gesagt das er ein sehr guter realschüler sei.

      aber nun in der 4.klasse sagte mir die lehrerin das er fürs Gymnasium geeignet ist nun zu meiner frage mache ich mir zu frühe hoffnungen das es jetzt doch Gymnasium wird?

      mein sohn wahr in der 3.klasse ehe so ein

      3-er typ aber jetzt in der 4.klasse haben sich seine noten sehr verbessert er selber meint auch das er Gymnasium schaffen würde und freut sich immer auf die proben die anstehen

      kann sich ein kind von der 3.klasse auf die 4 klasse so verbessern? da ich immer gedacht habe es wird schwieriger

      ich hoffe ihr könnt mir bisschen weiter helfen vielleicht gibt es ja jemanden der genau das selbe durchgemacht hat wie ich

      freue mich auf eure antworten
      danke im voraus

      • (2) 29.11.16 - 14:18

        Das klingt doch gut!

        Gerade intelligente Kinder finden den Stoff der ersten Schuljahre manchmal ausgesprochen dröge und sind dann nicht besonders motiviert. :-(
        Fleißige, Ehrgeizige Kinder kommen in den unteren Klassen oft super klar, halten ihr Niveau aber nicht immer.
        Wenn dein Sohn sich regelrecht auf die Klassenarbeiten freut, zeigt das ja seine Motivation und Lernfreude.
        Offensichtlich beginnt es erst jetzt für ihn so richtig interessant zu werden.

        Gute Vorraussetzungen für das Gymnasium!:-)

        Viel Erfolg für deinen Sohn!!

        Hallo,
        natürlich kann sich ein Kind verbessern, wieso auch nicht?

        Manche machen doch auch nach einer Lehre noch Abitur und studieren.

        Wenn dein Sohn gut ist und auch gerne gehen würde, ist doch alles klasse!

        Bei mir ist es so, dass ich selber auf dem Gym war und somit meine Kinder auch dort sehe, mein Sohn zwar die Noten hätte (2,0 Schnitt) aber er möchte eigentlich lieber auf die Realschule, weil die ganzen Freunde wohl dort hin gehen werden...

        Allerdings finde aus eigener Erfahrung schon, dass das Gym die beste Bildung, Weitsicht, Offenheit und Grundwissen vermittelt. Eine Allgemeinbildung einfach. Und es ist schön, 8 Jahre lang in einer Gemeinschaft zusammen zu sein, auch wenn es natürlich für manche zu schwer sein kann, aber wenn dein Sohn gut ist...warum nicht?
        K.

        • Hallo!

          Da hab ich das beste Beispiel in der Familie:
          Mein Cousin ist nie gerne zur Schule gegangen, hatte keine Lust, auch keine guten Leistungen gebracht, und so wurde er mit einem mäßigen Hauptschulabschluss nach der 9. Klasse entlassen. Allerdings war er der totale Praktiker. Im Werken hatte er immer ne 1, und so fand er schnell einen Ausbildungsplatz in dem Betrieb, wo er zuvor schon sein Schulpraktikum gemacht hatte. Er machte problemlos die Ausbildung zum Dreher, und dann hat es Klick gemacht. Später hat er das Abitur nachgemacht und studiert, heute ist er Maschinenbauingeneur.

          Beim Einen platzt der Knoten schneller (TE), beim anderen langsamer. Ich würde dem ganzen erst einmal positiv entgegen sehen und das beste hoffen. Und wenn es dann doch nicht reicht, sollte man mit der Realschule zufrieden sein.
          Ein Freund von mir ist nach der 6. KLasse (bei uns ging es damals erst dann auf die weiterführende Schule) aufs Gymnasium. Dort ist er dann direkt sitzen geblieben und zurück auf die Realschule. Nach 2 Jahren war er auf der Realschule so gut, dass er wieder aufs Gymnasium ist und dort ein gutes Abi gemacht hat - ohne weitere Ehrenrunden.

          Es gibt so viel zwischen gleich Gymnasial-Kanditat und 2. Bildungsweg, da muss man einfach schauen und das Kind machen lassen. Fördern, aber nicht unter Druck setzen.

          LG

      Hallo,

      warum ist dir JETZT das Gymnasium wichtig?

      LG Reina

      • nein um gottes willen bin mit realschule vollkommen zufrieden allerdings möchte ich auch wenn mein sohn es schaft natürlich das beste für ihn

        würdest du es auch nicht wollen für dein kind?

    Ich glaube, dass man das jetzt noch gar nicht sagen kann. Dieses Jahr waren noch gar nicht so sehr viele Proben, wenn er die letzten Jahre wirklich konstant auf 3ern stand, kann einfach noch sehr viel passieren. Und letztendlich ist es egal, was die Lehrerin sagt, der Schnitt muss stimmen.
    Aber, dass sich Kinder von der 3. auf die 4. Klasse eher vebessern, ist jetzt nicht ungewöhnlich.

    Aber ich würde mich jetzt noch gar nicht auf einen Schultyp versteifen. Es muss wirklich nicht das Gymnasium sein, unsere Realschulen sind auch gut, ebenso die Hauptschulen. Und es gibt ewig viele Möglichkeiten. Die 4. Klasse entscheidet bestimmt nicht über den zukünftigen Lebensweg.

Hallo,

ganz ehrlich, meinen Sohn hätte ich nach der 3. auch nicht aufs Gymnasium geschickt.

In der 4. hat er dann nahezu nur noch 1er geschrieben, in allen Fächern durchgehend. Vielleicht war die Motivation anders, keine Ahnung. Jetzt ist er in der 5. auf dem Gymnasium und bestens aufgehoben.

lg

(10) 29.11.16 - 15:29

Why not? Bei Kindern wirst Du immer Entwicklungen erleben... Versteh nicht wo Dein Problem ist. Freu' Dich doch drüber! Runter vom Gymnasium kann er doch immer noch, wenn's nicht paßt.

Hallo
Du kennst doch dein Kind am besten, woran meinst du denn das es liegt das er jetzt bessere Noten hat ? Lernt er viel mehr, lernt er erst jetzt,...? Hat er andere Lehrer?
Ich finde man sollte das Kind schon als ganzes nehmen, nicht nur die Noten und auch nicht nur die Noten von dem letzten Schuljahr der Grundschulklasse.
Vielleicht solltest du auch mal ein richtiges Gespräch mit der Lehrerin führen um ihre Einschätzung genau zu erfahren. So wie du schreibst hört sich das eher wie ein Tür und Angel Aussage an.

LG

(12) 29.11.16 - 18:41

Die vierte Klasse hat gerade erst angefangen.

Dein Kind ist für Realschule oder vielleicht sogar fürs Gymnasium geeignet, was schon mal heißt das es gut läuft!

Warum Du nach 10 Wochen Schule schon krampfhaft aufs Gymnasium hoffst ist mir ein Rätsel.

Freu Dich halt einfach über die positive Entwicklung.

Hallo
Ich denke die Lehrerin kann ganz gut einschätzen wie sich dein Sohn entwickelt hat.

Bevor es die Zeugnisse gibt führt sie ja ein Gespräch mit euch, in dem es um die Empfehlung für die weiterführende Schule geht.

Ich persönlich vertraue da schon auf das Urteil der Lehrerin meines Sohnes.

Wichtig für mich wäre an deiner Stelle, wieviel Fleiß hinter den guten Noten steht. Fällt es ihm leicht oder muss er jetzt viel für die guten Leistungen lernen.

Wie motiviert, interessiert und ausdauernd ist er wenn es mal mehr Hausaufgaben sind,...?

Ist er von seinem Selbstbewusstsein stark genug, auch mal eine schlechte Note gut zu tolerieren?

Wenn unterm Strich das "Gesamtpaket" stimmt ist doch alles bestens.

Lg

Hallo,

Dein Sohn zeigt Einsatz und der sollte belohnt werden, er scheint ja ein Ziel zu haben und das ist sehr wichtig. Wenn die Noten so bleiben, dann lass ihn die Schule besuchen, die er möchte.

LG

Hallo,

aus eigener Erfahrung - warte ab. Mein großer Sohn war in der ersten Klasse so schlecht das überlegt wurde ob eine Rückstellung sinnvoll wäre. In der zweiten Klasse bekam er zum passenden Zeitpunkt den ersten Leistungsschub und die Diagnose LRS. Da wir es als Familie wollten legte er zwei Extrajahre LRS Förderung auf einer anderen Schule ein um dann die vierte Klasse vor Ort zu machen. Dort sagte mir seine liebenswerte Klassenlehrerin dass sie zwar das Potential fürs Gymnasium sieht aber sie das mit der LRS nicht will. Nach Rücksprache mit der ehemaligen Klassenlehrerin aus der LRS Zeit setzte er sich nachdem die Bildungsempfehlung gegen das Gymnasium war in die Aufnahmeprüfung und bestand. Bei uns muss der Notendurchschnitt übrigens besser als 2,0 sein ohne Möglichkeit zum Ausgleich mit Englisch.Junior hatte einen Schnitt von 2,3 dank Deutsch und mit der eins in Englisch durfte er nicht ausgleichen.

So jetzt geht er aufs Gymnasium - fünfte Klasse und es war richtig ihn aufs Gymnasium zu schicken. Wobei bei uns auch festzustellen ist das die strenge Benotung in der Grundschulzeit sich positiv auf das Lernverhalten ausgewirkt hat.

Wo ich an Deiner Stelle hellhörig werden würde wenn Lehrer zu leichtfertig Noten verschenken. Das mag für Schüler die Probleme beim lernen haben ganz angenehm sein und ich habe hier noch so ein Exemplar daheim aber bei den Fächern wo es in der Bildungsempfehlung drauf an kommt sollte streng benotet werden denn dann ist die Wahrscheinlichkeit gegeben das der Start in die fünfte Klasse klappt da.

VG Geli

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