Wie habt ihr Euer Kind auf die Schule vorbereitet ?

    • (1) 29.12.16 - 22:01

      Nabend an alle,

      ich bin momentan etwas irretiert.... der KV übt mit unserem 6Jahren alten Sohn ständig Mathe und das Alphabet, was ich ja sehr Lobenswert findet, aber ist dies für ein Vorschulkind nicht zu früh? Es wurde mir in der Vorschule gesagt, wir dürfen bzw sollen nicht vor der Einschulung (Aug,2017) mit ihm üben, damit es für Junior keinen Nachteil mit sich zieht, wegen der Schulischen Entwicklung.....

      Wie habt ihr das so gemacht ?

      Lg #kratz

      • Was ist schon zu früh? Meine 5jährige wollte schon mit 4 permanent "Mathe-Aufgaben" (also ganz einfache Additionsaufgaben) haben, einfach weil es ihr Spaß gemacht hat.

        Beim Alphabet wär ich vorsichtig, damit er dem Kind nicht BE statt B beibringt oder EFF statt F.
        Das wär dann doof zum Umlernen.

        Die richtige Vorbereitung ist: Feinmotorik üben, wenn nötig (Umgang mit Schere, Stifthaltung), lernen sich zügig selbst umzuziehen, selbständige Toilettengänge, Umgang mit Gleichaltrigen, Verhalten in Gruppen, lernen auch mal etwas zu machen, worauf man keine Lust hat - alles natürlich nur wenn notwendig.

        In der Regel haben die Lehrer es wirklich nicht so gerne, wenn vorher mit den Kindern geübt wird, weil viele Eltern den Stoff falsch vermitteln und die Kinder dann umlernen müssen - und umlernen ist viel schwieriger als neu lernen.

        Meine Große hatte in der Kita leider das ABC-Lied aufgeschnappt und hatte dann schon Schwierigkeiten beim zusammenziehen von B und O nicht BEO sondern BO zu sagen. Ausserdem war Elemen für sie genauso ein Buchstabe wie Ypsilon.

        • Okay, also genau das macht Er in der Schule....

          Mathe zu Hause geh ich fürs üben auch noch mit , aber beim Alphabet bin ich lieber vorsichtig...

          Sein Papa meinte, es wäre ja nicht schlimm usw... nur genau da liegen meine Bedenken, das es falsch angelernt wird....

          Danke Dir für deine Antwort schonmal :)

      Gezielt geübt habe ich mit meinen Kindern nicht, aber beide hatten zu allen möglichen Themen 1000 Fragen, die auch immer beantwortet worden sind (soweit ich das konnte). Beide konnten (fast) alle Buchtaben vor der Einschulung, kannten die Schriftbilder von einigen Worten, überwiegend Namen. Der Kleine konnte auch ein bisschen lesen. Beide konnten zählen und leichte Aufgaben rechnen. Besonders bei Matheaufgaben hat der Kleine einen enormen Wissensdurst.

      Auf keinen Fall üben dürfen finde ich albern. Kinder sind neugierig, Kinder haben Fragen, Kinder wollen lernen! Wenn man das ausbremst, damit sie ja alles in der Schule lernen, wäre mir die Gefahr zu groß, dass sie irgendwann gar nichts mehr fragen und die natürliche Motivation zum Lernen verlernen.

      lg

      • Ich möchte ihn ja nicht ausbremsen, nur die Vorschullehrerin meinte, Er soll nicht zuviel üben, damit Er von der Entwicklung her nicht allzuweit den anderen vorraus ist und wegen späterer Unterforderung usw....

        Ich mag es nicht ,wenn man einen Elternteil schon im vorraus so kirre macht....

        #kratz

    Hallo

    wir haben garnicht gezielt geübt.. wir haben das gemacht was meine tochter wollte.. sei es lesen.. oder mal eine Matheaufgabe rechnen...

    ich habe bei den buchstaben darauf geachtet das ich sie richtig ausspreche,..

    also nur das machen was das kind von sich aus möchte.. sonst nicht

    die lernen so schnell in der schule.. da muss man es nicht vorher können

    LG

  • Hallo,
    ich habe zwei Jungs, beide recht wissbegierig.
    Dem Älteren habe ich vor der Schule Lesen beigebracht und etwas Mathe, weil er unbedingt wollte. In der ersten Klasse war es ihm anfangs sehr langweilig.
    Aus dem Grund habe ich beim zweiten Sohn nichts dergleichen getan - Fragen beantwortet, ja, Bücher und Vorschulhefte lagen auch immer rum, aber ich habe ihn nicht extra gefördert. Er hat sich das Lesen dann selbsts beigebracht und in der ersten Klasse was es ihm sehr langweilig...
    Jetzt sind sie 2. und 4. Klasse, beide sehr gut und langweilig ist auch keinem mehr.
    Also - wie man es macht ist grad egal...
    Ich würde einem wissenshungrigem Kind Infos anbieten, aber nur nach Bedarf. Ich würde keinesfalls einem Kind als Vorbereitung Schulstoff aufdrücken, wenn es das selbsts noch nicht will.
    LG Petra

    Moin!

    Ich habe gar nichts gemacht.

    Meine Kinder haben sich vor der Einschulung weder fürs Schreiben oder Lesen, noch fürs Rechnen interessiert. Okay, sie konnten /können (die Jüngste ist grade Vorschulkind) ihren Namen schreiben und zählen, aber sonst hatten/ haben sie kein Interesse a schulischen Dingen.

    Die Mittlere kommt trotzdem gut klar (jetzt 2. Klasse), macht aber nur das nötigste.
    Der Große hatte zu viele Baustellen (ADS, LRS, AWVS) um sich in der Schule wohl zu fühlen.

    Ich glaube auch die Kleine wird gut in der Schule klar kommen.

    Allgemein finde ich es wichtiger, dass die Kinder eine gute Zeit haben mit Freunden und Hobbys und lieber ihre Stärken und Interessen entdecken sollten anstatt ständig Schulstoff zu pauken.

    LG
    nobyna

    (9) 30.12.16 - 08:34

    Hallo,

    also wenn das Kind das gerne (mit)macht, spricht meiner Meinung nach nichts dagegen. Dürfen Kinder sonst auch kein Instrument lernen, bevor sie in der Schule das Notenlesen lernen, oder keinem Sportverein beitreten, damit sie keinen "Vorteil" im Schulsport haben?!

    Auch das mit dem Alphabet finde ich nicht so schlimm. Es ist ja nicht so, dass alle Leute, die das Alphabetlied vorm Lesenlernen kannten, Analphabeten geblieben sind...

    Meine Tochter und auch meine Nichte und Neffen haben schnell verstanden, dass der Buchstabe z.B. "Eff" heißt, im Wort aber nur "fffff" gehört wird. So wie wir z.B. auch nur "Max" zu "Maximilian" sagen.

    Viele Grüße
    H.

    • (10) 30.12.16 - 12:01

      Meine Tochter hats auch gelernt, das ist gar nicht die Frage.

      Aber das Lied hat es ihr unnötig schwer gemacht. Ohne hätte sie es leichter gehabt, dann hätte sie es gleich richtig lernen können. Da sie damit kein Einzelfall ist, hat die Kontaktlehrerin inzwischen in allen Kitas darum gebeten, das mit dem Lied bleiben zu lassen.

      • (11) 30.12.16 - 15:18

        Hallo!

        Ich denke, das Thema wird einfach überbewertet, von manchen Erzieherinnen/Lehrern überdramatisiert, und viele (oder zumindest einige) Eltern unnötig verunsichert.

        Die Kinder, die ich näher kenne, haben die Erklärung problemlos verstanden, dass ein Buchstabe einen "Namen" und einen (oder auch zwei, z.B. c oder y) "Laut" hat. So wie wir eben mit "Max" und "Maximilian" denselben Jungen meinen, oder auch mit "Computer" und "PC" denselben Gegenstand, oder statt "Fahrrad" auch mal nur "Rad" sagen.

        Klar, auf Anhieb klappt das nicht immer, manchmal werden "Name" und "Laut" noch verwechselt, aber ein Riesenproblem war das nun auch nicht.

        Viele Grüße
        H.

        • (12) 30.12.16 - 20:21

          Natürlich lernen die Kinder das trotzdem früher oder später. Und natürlich können Kinder mit so allerlei Widrigkeiten umgehen, wenn sie müssen.

          Aber für mich ist es nun nicht gerade so, dass ich es erstrebenswert finde, etwas mühsamer zu machen als nötig.

(13) 30.12.16 - 08:37

Hallo #blume

nichts.

Aber die Fragen des Kindes beantworte ich durchaus. Mein Kleinster fragt z.B.: Mama, was ist 1+1. Dann antworte ich ihm. Dann will er alles wissen, bis 9+9. Kann ihm ja schlecht sagen, dass er das noch nicht wissen darf, weil er sich sonst in der Schule langweilt. #schein

Außerdem lernt er manche Dinge einfach nebenbei, weil wir viele Brett- und Kartenspiele spielen. Da muss man schon mal wissen, wie man zwei Würfel zusammenzählt. Naja, oder zumindest die Punkte abzählt;-). Denn dass 4+6 10 sind, weiß er nicht. Richtig rechnen kann er noch nicht. Aber wenn wir noch 2 Jahre weiterspielen, wird das von ganz alleine gehen.

Genauso ist es mit den Buchstaben. Wenn er die wissen will, sage ich sie ihm. Wenn er mit mir "malen" möchte, mache ich das mit ihm. Er interessiert sich für das ganze Alphabet.

Aber ich setze mich nicht gezielt hin und mache mit dem Kind Mathe und/oder Deutsch,, Schwungübungen, Übungshefte o.ä. Das geht alles nur von ihm aus.

#liebdrueck
Sanne #sonne

KV ist mir als Abkürzung nicht geläufig. Heißt ?

Schön ist es, wenn Kinder ihren Namen schreiben können, wenn sie in die Schule kommen und eine Mengenvorstellung haben.
Was Kinder wirklich können sollten, wenn sie in die Schule kommen:

- ohne Mama oder Papa zur Schule kommen
- ohne Eltern in die Klasse gehen und alleine seinen Ranzen öffnen
- seine Stifte selber anspitzen können
-mit dem Popo auf einem Stuhl sitzen konnen, auch mal 20min

- sich auf eine Sache konzentrieren können, die KEINEN Spaß macht
- still sein, wenn darum gebeten wird, nicht nur für 1min, sondern bis ein anderer AUSGEREDET hat
- keine sofortige Bedürfnisbefriediung, heiß warten bis man an der Reihe ist, es aushalten NICHT reden zu dürfen, auch wenn man sich meldet

Ich könnte diese Liste noch weiter führen, aber ich denke du weißt worauf, die Sache hinausläuft. Dein Kind soll selbstbewußt sein und den anderen mit Respekt begegnen.
Dann ist Schulstart erheblich leichter, als wenn mein Kind schon lesen kann, aber sich morgens nicht von Mama trennen kann....

  • KV = Kindsvater

    Es wird immer Kinder geben, die dem Schulstoff voraus sind, nicht wenige bringen sich vor Schulstart das Lesen bei. Es mit Gewalt davon abbringen ist nicht weniger schädlich.
    Das mit dem Üben finde ich nicht dramatisch, gibt es einem ein Bild von seinem Kind, wie ist es bei der Sache, wie lange hält die Konzentration, wie ist die Stifthaltung...
    Man sollte nur wissen, wann Schluss ist und es nicht zwingen, sitzen zu bleiben.
    Falls das Kind Spaß hat, will es von alleine weiter kommen, wenn nicht, merkt man das doch recht schnell.

    Mein Kind hatte z. B. keinen Spaß an solchen Heften, es zeichnete oder bastelte lieber.
    Für das Buchstaben schreiben interessierte es sie, wenn sie kleine Briefe schreiben wollte, wie wir das machen.
    In der Schule lernen sie es zum Teil ja ganz anders, aber das war bis jetzt kein Problem, so oft hat sie dann die Buchstaben ja nicht geschrieben.

    VG, midnatsol

Hi,

Bei der Schulanmeldung hieß es, mein Sohn müsse mehr malen. (Feinmotorik bereitete ihm Probleme ) Da er das nicht gerne machte, empfahl die Direktorin Vorschulhefte.

Daran hatte er viel Spaß, sie waren aber zu einfach und wir sind dann beim Stoff der 1. Klasse gelandet. Er kam dann lesend und in Mathe auf dem Stand Ende 1. Klasse in die Schule. Schreiben konnte er nur die Zahlen, malen gar nicht.

In Mathe langweilt er sich auch jetzt noch in Klasse 3. In den anderen Fächern nicht.

Der kleine Bruder (5) ist ganz anders, er ist sehr sportlich und interessiert sich nicht sonderlich für Zahlen und Buchstaben. Da er gerne malt und eine gute Stifthaltung hat, reicht das so.

Viele Grüße

Julia

  • Wenn er sich in Mathe langweilt würde ich ihm mehr "Stoff" geben. Wenn die Lehrerin nicht selber drauf kommt, dann sprich sie mal an, ob du nicht ein Rechenheft besorgst. Meist gibt es zu den Mathebüchern, die in der Schule verwendet werden vom selben Verlag Zusatzmaterial.
    beim Zahlenbuch von Klett z:B. Probieren und Kombinieren.

    • Bekommt er bereits. Er hat das Forderheft und einmal die Woche wird sogar differenziert unterrichtet. Da hat er dann auch Spaß, nur im normalen Matheunterricht langweilt er sich.

      Viele Grüße

      Julia

      • Klasse Schule !

        Bei uns können die "starken" Kinder schon lange nicht mehr diffenziert unterrichtet werden, weil LehrerInnen fehlen.

        • Wir haben wirklich Glück mit dem Kurs, das stimmt.

          Mein Sohn liebt den Forderunterricht. Muss richtig spannend sein. (Die Unterlagen bleiben in der Schule)
          So etwas müsste es eigentlich überall geben.

          Privat kann man ja viel auffangen, aber es ist nicht dasselbe wie ein gutes Angebot in der Schule. Die Teilnahme geht über das 3. und 4. Schuljahr mit den gleichen Kindern.

          Viele Grüße

          Julia

Hallo,

erklär ihm, dass das mit dem ABC doof ist, weil am Anfang die Buchstabenlaute lautgetreu gelernt werden, also "b" und nicht "be" sonst schreibt das Kind irgendwann NT und glaubt, dass da ENTE steht.

Ansonsten haben ich geschaut, dass das Kind Schuhe binden kann, seinen Namen schreiben, Zahlen bis 20 erkennt, jeder hat ein "Vorschulheft" durchgemacht und dann habe ich noch Schwungübungen aus dem Netz runtergeladen und Schneideübungen, dass sie ordentlich ausschneiden können.

GLG
Miss Mary

Hallo,

wenn ich mir die Kinder in der Grundschule so angucke, dann gibt es einen Haufen Dinge, die 100 mal wichtiger sind, als das Lesen, Schreiben und Rechnen vor Schuleintritt zu erlernen!

- Alleine an- und ausziehen, auch dicke Winterjacken, Mützen, Handschuhe und Schal!

- Schleifen binden. Ich sehe immer wieder Kinder, die Schuhe mit Schnürsenkeln tragen, aber keinen Hauch von Ahnung haben, wie man eine Schleife bindet.

- Auf die Toilette zu gehen, ohne das ganze Klo zu beschmutzen, Hände waschen, regelmäßig die Nase putzen, frühstücken ohne zu schmatzen oder mit vollem Mund zu reden!

- Sozialverhalten, sich nicht immer in den Mittelpunkt stellen, auf die Bedürfnisse von anderen Kindern eingehen können.

- 20 min still sitzen und den Mund halten können! (oder auch ruhig aufstellen, ohne zu quatschen)

- Erwachsene als Respektpersonen betrachten

- Mit seinen Sachen ordentlich umzugehen, die Tasche auf- und zu machen können und die Schulsachen ordentlich einräumen. Wenn ich die Hefte und Bücher von manchen Kindern ansehe, ekelt es mich richtig!!

Wenn sie zusätzlich noch die Zahlen von 1-10, idealerweise auch schon bis 20 können und ihren Namen schreiben können, umso besser!

lg

Meine Tochter konnte vor Schuleintritt schon ein bißchen rechnen, direkt hingesetzt und ihr was beigebracht haben wir aber nicht.

Mein Mann konnte mit 4 schon lesen, also zu früh ist das jetzt nicht.

(24) 30.12.16 - 15:06

Hallo,

es gibt ein paar Sachen, die die Kinder vor der Schule können sollten, wie z.B. ihren Namen schreiben, bis 10 zählen, einen Stift richtig halten können, ausschneiden können etc.
Wenn es da Defizite gibt, meldet sich aber eigentlich der Kindergarten und empfiehlt den Eltern, mit dem Kind bestimmte Sachen zu üben.

Alles andere ist nicht nötig, aber wenn die Kinder danach fragen, würde ich sie nicht ausbremsen.

Ich wollte damals vor der Schule Lesen und Schreiben lernen und habe mir das mehr oder weniger selbst mit einem ABC-Buch beigebracht. Wenn meine Eltern mich davon hätten abhalten wollen, hätte ich andere Mittel und Wege gefunden und wäre stinksauer auf meine Eltern gewesen. In der Schule war ich stolz, dass ich schon alles konnte.

Unsere Tochter (4. Klasse) konnte vor der Schule nicht Lesen und Schreiben und nicht viel Rechnen, hat aber gerne Vorschulhefte gemacht. Nach einem halben Jahr war sie dem Klassendurchschnitt trotzdem voraus und langweilt sich seitdem. Wenn sie diese Sachen schon vorher gekonnt hätte, hätte sie sich lediglich ein paar Monate früher gelangweilt...

Unser Sohn (1. Klasse) hatte vor der Schule weder Lust auf Vorschulhefte, noch auf's Lesen und Schreiben oder Rechnen. Da er aber die verlangten Grundlagen konnte, haben wir gar nichts mit ihm geübt. Bisher schwimmt er einfach gut mit in der Schule.

Ich denke, besonders aufgeweckte Kinder langweilen sich tendenziell immer in der Grundschule, weil die langsamen Kinder auch mitkommen müssen bzw. es kommt drauf an, wie ein Kind mit seinem Vorsprung umgeht. Ich fand es damals gut, dass, aus meiner Sicht, keine großen Anforderungen an mich gestellt wurden. Unsere Tochter möchte dagegen gefordert werden.

LG

Heike

(25) 30.12.16 - 15:44

Wir haben gar nichts gezielt gemacht.
Der Große könnte im Zahlenraum bis 20 sich rechnen, aber wir haben es ihm nicht beigebracht.
Der Kleine konnte seinen Namen schreiben.
Als Lehrerin und Mama mit 2 Schulkinder kann ich dir sagen:

Kinder sollten selbstständig sein

Den Schulweg relativ schnell alleine bewältigen

Verlieren können

Sich in einer angemessenen Zeit an und ausziehen können

Zuhören und Gesprächsregel kennen und können

Respekt vor Erwachsene haben

Einen Stift halten können

Ausschneiden und kleben können

Sozial und emotional gefestigt sein.

Farben, Formen und Mengen erkennen und zuordnen und vergleichen können, bis 10 zählen

Silben klatschen und reimen können.

Nur die letzten Punkte sind direkt für Fächer wichtig, der Rest ist für mich die sozial- emotionale Schulregeln, die viel wichtiger ist.

Mein kleiner Sohn war emotional- sozial noch nicht so weit, musste aber in die Schule. Es hat über ein Jahr gedauert bis er angekommen ist und es ist heute teilweise immer noch grenzwertig. Kognitiv ist er sehr fit und kann daher nicht mal zurückgestellt werden.
Er geht jetzt in die. 3. Klasse.
Der große Sohn geht in die 5. Klasse. Er wurde mit noch 5 Jahren eingeschult. Bei ihm ist es bisher im motorischen Bereich schwer. Auch emotional ist er halt noch nicht so weit, wie andere in seiner Klasse und es fällt ihm schwer Freundschaft zu knüpfen. Aber wer weiß, wie es wäre, wenn er eine Jahr später eingeschult worden wäre. Er ist auch ein sehr guter Schüler und Gymnasium jetzt endlich ausgelastet und zufrieden.

Lg

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