Es geht los! Grundschule

    • (1) 09.01.17 - 12:31

      Hallo alle zusammen #winke

      dieses Jahr ist es auch bei uns soweit, unser Sohn wird eingeschult :-D Ach wie die Zeit vergeht.

      Nun müssen wir am Mittwoch in die Schule um ihn anzumelden. Es steht im Brief das wir die original Geburtsurkunde mitbringen sollen etc. Ich werde ihn dann anmelden und er geht mit einer Lehrerin mit und wird einen kleinen Test machen.

      Nun Frage ich mich: Was wird dort verlangt von ihm bzw. was muss er machen oder können?

      Könnt ihr euch daran erinnern wie es bei euren Kindern war?

      Liebe Grüße

      • Hallo,

        Mengen erkennen, Farben benennen, Formen erkennen, etwas malen damit die Stifthaltung gesehen wird, einen Ball aus einer lächerlichen kurzen Entfernung fangen, gehen und hüpfen, auf einem Bein stehen und etwas erzählen.

        Gruß Sol19

        hi,

        ich war nie mit dabei und meine söhne sind nicht die gesprächigsten...hat aber offenbar immer gereicht #schein

        lg

        Wir hatten keinen gesonderten Test in der Schule, aber ich denke es wird nicht über das hinaus gehen, was er für den Einschulungstest beim Amt machen mußte. Ich war nicht mit drin, aber von dem was meine Jungs mir erzählt haben, war es auch Stifthaltung, kleine Anweisungen befolgen, auf einem Bein hüpfen, Fangen und dergleichen. Also keine Prüfung über Lese- oder Rechenleistun :-) Es wird ihn nicht sonderlich stressen denke ich!

      • Hallo,

        hier malen die Kinder etwas, während die Eltern die Anmeldung regeln. Es geht eher darum, dass sie mal in einer Klasse sitzen und beschäftigt sind.

        Schuleingangsuntersuchung ist hier im 2.KiGa-Jahr.
        Ich habe mich schon oft gefragt, was das in anderen BL für ein Test ist, der während der Anmeldung passiert? Ist die Anmeldung nur provisorisch und man wartet das Ergebnis des Tests ab? Oder welche Konsequenzen haben unterschiedliche Test-Ergebnisse?

        LG

        • (6) 09.01.17 - 14:14

          In NRW gibt es im Schulgesetz folgende Klauseln:
          "(1) Die Schulpflicht beginnt für Kinder, die bis zum Beginn des 30. September das sechste Lebensjahr vollendet haben, am 1. August desselben Kalenderjahres.

          (2) Kinder, die nach dem in Absatz 1 genannten Zeitpunkt das sechste Lebensjahr vollenden, können auf Antrag der Eltern zu Beginn des Schuljahres in die Schule aufgenommen werden, wenn sie die für den Schulbesuch erforderlichen körperlichen und geistigen Voraussetzungen besitzen und in ihrem sozialen Verhalten ausreichend entwickelt sind (Schulfähigkeit); sie werden mit der Aufnahme schulpflichtig. Die Entscheidung trifft die Schulleiterin oder der Schulleiter unter Berücksichtigung des schulärztlichen Gutachtens.

          (3) Schulpflichtige Kinder können aus erheblichen gesundheitlichen Gründen für ein Jahr zurückgestellt werden. Die Entscheidung trifft die Schulleiterin oder der Schulleiter auf der Grundlage des schulärztlichen Gutachtens. Die Eltern sind anzuhören. Die Prüfung kann auch auf Antrag der Eltern erfolgen. Die Zeit der Zurückstellung wird in der Regel auf die Dauer der Schulpflicht nicht angerechnet. Das Schulamt kann in Ausnahmefällen auf Antrag der Eltern die Zeit der Zurückstellung auf die Dauer der Schulpflicht anrechnen."

          Das heißt, dass der Schulleiter letztendlich die Entscheidung trifft, wenn bei schulpflichtigen Kindern erhebliche Defizite vorliegen oder Kinder vorzeitig eingeschult werden sollen. Er sollte diese Entscheidung allerdings nicht einzig und allein aufgrund seiner eigenen Einschätzung treffen, sondern dabei das schulärztliche Gutachten berücksichtigen (wenn da alles OK ist, ist es unwahrscheinlich, dass er zu einer anderen Entscheidung kommt).

          Bei uns mussten bei der Schulanmeldung keine grobmotorischen Aufgaben vollführt werden (das war nur bei der schulärztlichen Untersuchung gefordert), sondern es ging nur um kognitive Dinge wie zählen (bis 20, vorwärts/rückwärts), Reimwörter finden (Maus - Haus, Bilderkärtchen) und Wörter mit gleichen Anfangslaut finden (Ball - Baum, Bilderkärtchen), Farben benennen, seinen Namen schreiben und sich einfach ein bisschen unterhalten (wie heißt du, wo wohnst du, ...).

          • D.h. die Entscheidung fällt im Extremfall tatsächlich am Tag der Anmeldung?

            • In der Grundschule meiner Tochter hat sich die Direktorin bis kurz vor knapp bei einigen Zeit gelassen. Mit Beginn der Sommerferien hatten die letzten Eltern Bescheid gewusst ob ihre Kinder in die erste Klasse oder in den Schulkindergarten sollen. Und die hätten dann noch beim Schulamt Widerspruch einlegen können.

              Bei meiner Tochter stand es 3 Wochen vor den Sommerferien fest.

              • Das ist doch total ärgerlich und vor allem auch nervig für die Kinder, die nicht wissen, wie's weitergeht.

                Wie wird denn eine so späte Entscheidung begründet?

                • Die Direktorin konnte sich kein genaues Bild vom Kind machen. Bei keinem der betroffenen Kinder

                  Bei uns hat der normale Test, der Probeunterricht, das gelbe Heft, das Interview mit mir wie ich es denn sehe und die Einschätzung vom Kindergarten nicht ausgereicht um meine Tochter voll schulfähig zu erklären. Sie wurde nur unter Vorbehalt eingeschult. Es sollte vor den Herbstferien entschieden werden ob sie in der ersten Klasse bleiben darf oder nicht.

                  Erste Klasse ist jetzt sicher aber ob sie in die Zweite Klasse kommt müsse man abwarten...#augen#augen#augen

                  Von dem ganzen Quatsch weiß meine Tochter nichts.

                  • Deine Tochter muss in die zweite Klasse versetzt werden (zumindest in NRW), da eine Rückstellung erst NACH dem ersten Halbjahr der zweiten Klasse erlaubt ist! Und auch dann nur mit Einverständnis der Eltern. Anders sieht es am Ende der zweiten Klasse aus, da hast du kein Mitspracherecht bzgl der Versetzung bzw nicht-Versetzung mehr.

                    Lg
                    Sandra

                    • Danke für deine Antwort.

                      Ich habe mir jetzt mal die Versetzungsregeln für Niedersachsen durchgelesen.
                      Eine freiwillige Rückstufung geht am Ende der ersten Klasse nur auf Antrag der Eltern. Alle anderen Kinder rücken automatisch auf.
                      Ich weiß was ich nicht mache....

                      Das kenne ich anders (wir wohnen auch in NRW):

                      Mein großer Sohn hat damals bei der Einschulung zwei Kinder in die 1. Klasse bekommen, die die Empfehlung bekommen hatten, die 1. Klasse zu wiederholen.

                      Und unser Kleiner hatte auch zwei Kinder in seiner Klasse, die auch auf Empfehlung und mit Rücksprache der Eltern direkt nach dem Sommerferien nochmal mit der 1. Klasse begonnen haben.

                      Von daher kann das ja mit den Rückstellen nach dem ersten Halbjahr der zweiten Klasse nicht ganz stimmen. Was soll sich auch ein Kind weiter mit neuem Stoff quälen, wenn es den alten noch nicht begriffen hat....
                      LG
                      Martina75

                      • Es ist in den letzten Jahren am Gesetz etwas geändert worden und ich weiß 100% dass es in NRW vor Ende des ersten Halbjahrs der zweiten Klasse definitiv NICHT erlaubt! Ob das sinnvoll ist oder nicht, darüber gibt das Gesetz keine Angabe... Unsere Lehrerin findet es auch Quatsch, ist aber nun mal Gesetz! Vor ein paar Jahren war es auch noch anders

                        Es gibt aber auch Grundschulen (wie die meiner Großen) die im Sinne des Kindes handeln und es inoffiziell in vorher in die erste Klasse zurück stufen, und erst nach Ablauf des ersten Halbjahres die Rückstufung offiziell machen.

                        "VV 7.3 zu Absatz 3
                        Der Beschluss, dass eine Schülerin oder ein Schüler ein drittes Jahr in der Schuleingangsphase verbleibt, soll nicht vor
                        dem zweiten Halbjahr des zweiten Schulbesuchsjahrs getroffen werden."

                        Lg
                        Sandra

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