Weiterführende Schule

    • (1) 20.01.17 - 09:21

      Hi,

      wie läuft es denn bei Euch in Bayern auf dem Gym so?
      Ich muss sagen, unsere Schule hat eine tolle Klassengemeinschaft gefunden, super Tutoren die sich um die Neuen gekümmert haben und auch das Zurechtfinden war gar nicht so schwer, in der riesigen Schule.#schwitz

      ABER, im Vergleich zur hiesigen Realschule wird kaum was geschrieben, wenig Exen, kaum Proben....und ausgefragt wird man wohl nur 1x pro Halbjahr/Fach (wenn überhaupt), bei 32 Kids in der Klasse auch schwierig, mehrmals dran zu kommen.

      Und dann fallen auch sehr viele Stunden aus, Klassenlehrer ist ständig auf Schüleraustausch, etc. nicht greifbar für Fragen und hat leider wohl auch wenig Interesse für seine Klasse. Inhaltlich werden die Proben dann bei ihm auch zur Parallelklasse gleich geschrieben....
      In Englisch ist es sogar vorgekommen, dass sie Wörter in der Probe hatten, die sie im Unterricht nicht durchgekommen hatten und somit den Text kaum verstehen konnten....
      Echt heavy.

      Ehrlich, da war mir die 4. Klasse lieber, wo ständig geschrieben worden ist und mal eine schlechte Note besser ausgeglichen werden konnte.

      Grüße
      Lisa

      • (2) 20.01.17 - 09:56

        Meine Tochter hats ja mit Ach und Krach auf die RS geschafft.

        Die Grundschuleklasse nebst Lehrkraft war ein ziemlicher Griff ins Klo, entsprechend wohl fühlt sie sich jetzt auf der RS. Sie hat nette Mitschüler und Lehrer, die sich kümmern. Notenmäßig hat sie sich auch gesteigert, jetzt gehört sie sogar zu den Besseren bzw manchmal auch Besten.

        "ABER, im Vergleich zur hiesigen Realschule wird kaum was geschrieben, wenig Exen, kaum Proben....und ausgefragt wird man wohl nur 1x pro Halbjahr/Fach (wenn überhaupt), bei 32 Kids in der Klasse auch schwierig, mehrmals dran zu kommen...."

        Genaus so empfinde ich es auch.Mein Sohn geht aufs gym, ich kann das also ganz gut vergleichen. Mehr als einmal ausfragen ist zwar auch auf der Rs nicht drin, aber die Lehrer bemühen sich schon, dass die Kinder schlechte Noten auch wieder ausgleichen können. Außerdem werden die Kinder sehr angeleitet. Es wird ihnen genau erklärt was drankommt und wie sie sich sinnvoll vorbreiten. Hausaufgaben sind deutlich mehr als im Gym, die Kinder werden auch ständig mit Zusatzübungen versorgt. Das empfinde ich aber auch als Vorteil gegenüber dem Gym. Hier wird das Üben oft komplett vernachlässigt (und dann wundert sich die Lehrer in den höhern Klassen warum die Kids zB Bruchrechenen völlig vergessen haben...#augen)

        Alles in allem bin ich einfach nur froh, dass meine Tochter nach dem Grundschuldisaster so gut angekommen ist und so schön zurechtkommt.

        • (3) 20.01.17 - 11:23

          bei uns ist es auch merkwürdig. Z.B. werden ständig in Englisch Diktate geschrieben, der Sitznachbar muss es korrigieren und dem Lehrer interessiert es eh nicht. Sammelt auch nie die Hefte ein oder wirft ein Blick drauf. Also zählt so etwas auch nicht zur mündlichen Note.
          Mit Vokabelabfrage ebenso.

          Einer Probe in Englisch verhauen und die Note steht fest, da der Lehrer gar keinen Einblick haben kann. Er zieht seinen Unterricht durch "friss oder stirb".
          Es gibt halt Lehrer die fangen die Kinder in der 5. Klasse auf und andere sind so typische Oberstufenlehrer, die ihr Ding durchziehen.

          Der Unterrichtsstoff muss zu Hause komplett erarbeitet werden in 90% der Fächer.

          Da muss wirklich viel zu Hause nachgearbeitet werden, damit das Verständnis da ist, um fürs Abfragen/Exen vorbereitet zu sein.

          Die Mehrheit der Klasse macht kaum noch Hausaufgaben alle sind am stöhnen.

          Wobei in diesem Jahrgang schon mal zwei Klassen weniger an Schüler gab, die Mehrheit hat sich hier für die Real entschieden. Jetzt verstehe ich auch den Grund, warum Gym Schüler eher auf die Real gehen.....da kann man wirklich ein guter Schüler sein, der fleißig ist und gut lernt/strukturiert ist aber Freizeitwert ist jetzt schon echt eingeschränkt, ohne Nachmittagsunterricht.

          LG
          Lisa

          • (4) 20.01.17 - 12:07

            >> Der Unterrichtsstoff muss zu Hause komplett erarbeitet werden in 90% der Fächer.

            War das bei euch nicht auch schon auf der Grundschule so?

            Wie kann ich mir das denn vorstellen, was machen denn die Kinder im Unterricht? Werden die Themen dort nicht erklärt und eingeführt und als HA gibt es dann Übungen dazu oder Fragen, die zeigen, ob man das Thema verstanden hat? So stelle ich mir das vor und so ist es hier in der Regel auch.

            Mein Sohn macht nur seine HA und lernt vor den Klassenarbeiten den Stoff, der von den Lehrern genannt wurde. Es werden hier vor der Arbeit teils sogar die Bewertungsschlüssel verteilt (Note setzt sich zusammen aus 8 Punkte für dies, 6 Punkte für jenes...).

            Wenn ich den Eindruck hätte, mein Sohn müsste die Unterrichtsthemen zuhause noch einmal komplett durcharbeiten, würde ich mich fragen, ob mein Sohn im Unterricht irgendwie geistig abwesend ist. ;-)

            Im Fach "Musik" habe ich auch manchmal den Eindruck, dass die Themen im Unterricht nicht ausreichend besprochen werden, so dass die Kinder in der Lage sind, die HA zu machen. Da scheint mir die HA auch oft ein Vorgriff auf den Stoff zu sein und keine Wiederholung. Aber ich kann nicht sagen, ob es wirklich so ist, oder ob mein Sohn abgeschaltet hat und es einfach nicht mitbekommen hat. #schein

            >> Einer Probe in Englisch verhauen und die Note steht fest, da der Lehrer gar keinen Einblick haben kann.

            Wieviele Proben schreibt ihr denn in Englisch im Halbjahr? Müssten das nicht zwei Schulaufgaben sein?

            Ich hoffe schon, dass der Lehrer anhand des Unterrichts beurteilen kann, wie ein Kind in dem Fach steht. Gerade in Englisch geht es in den unteren Klassen ja viel um das Sprechen.
            Der Lehrer wird ja hoffentlich, während die Kinder gegenseitig ihre Diktate korrigieren, auch mal durch die Klasse gehen und den Kindern über die Schulter schauen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Lehrer da gar nicht guckt, was die Kinder so machen.

            Aber Du hast völlig recht, es gibt auch Lehrer, die für die Unterstufe nicht so gut geeignet sind oder generell ihren Beruf verfehlt haben. Pech, wenn man an solche gerät, aber an den weiterführenden Schulen hat man ja zum Glück so viele verschiedene Lehrer, dass das nicht in so vielen Fächern Auswirkungen hat wie an der Grundschule.

            Auch da hat mein Sohn Glück. Hier gibt es immer zwei Klassenlehrerinnen und er hat eine ältere, erfahrene, ruhige Lehrerin und eine ganz junge, engagierte, die gerade ihre erste Klasse überhaupt hat, die sind ein tolles Team.

            LG

            Hanna

          • (5) 20.01.17 - 13:04

            " Z.B. werden ständig in Englisch Diktate geschrieben, der Sitznachbar muss es korrigieren und dem Lehrer interessiert es eh nicht. Sammelt auch nie die Hefte ein oder wirft ein Blick drauf. Also zählt so etwas auch nicht zur mündlichen Note.
            Mit Vokabelabfrage ebenso."

            Gut, das ist an der Rs genauso. Daran bin ich durch meinen Sohn schon gewöhnt. Und das darf auch ganz offiziell nicht als Note zählen. Bei meiner Tochter gibt es wöchtliche schriftliche Vokabeltests, die zwar auch korrigiert werden, aber nicht benotet. Wenn man oft genung 0 Fehler hatte bekommt man dafür einen Hausigutschein.

            Im Gymnasium wird halt schon erstmal davon ausgegangen, dass die Kinder sofort verstehen, was ihnen erzählt wird, und sich das auch sofort merken können und natürlich auch umsetzen. Mit dem "Friss oder Stirb" hast du absolut recht. Gerade am Anfang muss man das als Elternteil teils auch wirklich viel gutmachen, gerade wenn die Kinder aus einer sehr behüteten Grundschule kommen.

            Mein großer Sohn ist jetzt in der 10 Klasse. Bislang hat er sich nicht überarbeitet, aber er ist wirklich das typische Gymnasiumskind. Sein fotographisches Gedächtnis hilft ihm da ungemein und auch sonst hat er vieles eben einfach drauf. Trotzdem, auch für ihn wirds immer enger und wir sind alle froh, wenn er die 10. hinter sich gebracht hat und so manches Fach wegfällt. Gymnasium ist jetzt auch für ihn anstrengend.

            (6) 20.01.17 - 22:48

            Hallo,

            "Der Unterrichtsstoff muss zu Hause komplett erarbeitet werden in 90% der Fächer.

            Da muss wirklich viel zu Hause nachgearbeitet werden, damit das Verständnis da ist, um fürs Abfragen/Exen vorbereitet zu sein.

            Die Mehrheit der Klasse macht kaum noch Hausaufgaben alle sind am stöhnen."

            Habe ich das richtig verstanden, die Kinder machen kaum noch Hausaufgaben, weil sie zu Hause schon so viel Stoff vor-/nachbereiten müssen?

            Die Hausaufgaben sind doch gerade dafür gedacht, den gelernten Unterrichtsstoff nachzubereiten und zu vertiefen und sind die beste Vorbereitung für Abfragen und Exen.
            Wenn man dazu noch im Unterricht aufmerksam ist und aktiv mitarbeitet, sollte der Nachbereitungsaufwand nicht mehr allzu groß sein.

            Das Gym von meinem Sohn ist ziemlich streng was nicht erledigte Hausaufgaben angeht, bei Wiederholtem vergessen gibt es Nacharbeiten bzw. Sozialarbeit.

            LG

          • (7) 21.01.17 - 12:16

            Hallo!
            ich wollte nur ganz kurz anmerken, dass es verboten ist (BayEuG, GSO) Übungsdiktate, Hefte oder Hausaufgaben zu bewerten und zu benoten.

            Es ist also völlig normal.

            Dass der Lehrer sich kümmert ist natürlich nicht verboten und sollte so sein :)

            Liebe Grüße

            • (8) 21.01.17 - 12:33

              Zur verhauenen Ex: Wie bereits oben geschrieben ist es i.d.R so, dass (in BY) pro Wochenstunde mindestens eine Schulaufgabe pro Wochenstunde und Jahr geschrieben wird. (Hauptfächer)
              Also z.B. 5 Wochenstunden Englisch sind mindestens 5 Schulaufgaben im Schuljahr. (Achtung: Intensivierungsstunden zählen oft nicht zu den Wochenstunden.)
              Normalerweise werden dann auch entsprechend viele Stegreifaufgaben geschrieben. (Oft vor jeder SchA eine.)
              Welcher Leistungsnachweis wie viel zählt steht in der GSO. Da müssen sich die Lehrer dran halten. (Große Leistungsnachweise sind Schulaufgaben,... , kleine Leistungsnachweise sind Stegreifaufgaben, Referate, Unterrichtsbeiträge, Rechenschaftsablagen,..)
              Außerdem gibt es schulinterne Fachschaftsbeschlüsse, auch die sind bindend und man kann sich bei der Schule (Fachbetreuer) erkundigen.

              Viel Erfolg und alles Gute!

              PS: Eigentlich werden die Eltern durch Elternabende, Elternbriefe oder die Homepage darauf hingewiesen. (Später dann die Kids selbst.) Vielleicht wäre das eine Anregung für die Schulleitung.

              • (9) 21.01.17 - 12:36

                Zu den Hausaufgaben ist mir auch noch was eingefallen :)

                Auch da wird die maximale Hausaufgabenzeit in der Lehrerkonferenz festgelegt. Auch das kann man natürlich erfragen bzw. beim Elternabend oder in der Sprechstunde ansprechen.

                Generell ist die geforderte Selbstständigkeit der große unterschied zw. GY und den anderen Schularten. Natürlich wird das leider manchmal übertrieben...aber als Uni-Vorbereitung ist es durchaus sinnvoll.

      (10) 20.01.17 - 10:06

      Huhu,

      nicht Bayern, aber damit du mal einen Vergleich hast:

      In NRW werden in den Hauptfächern (D, M, E) pro Halbjahr drei Klassenarbeiten geschrieben, in den Nebenfächern können Arbeiten geschrieben werden, müssen aber nicht. So hat mein Sohn in Bio und Musik eine Arbeit geschrieben, in Erdkunde, Politik und Religion nicht, dort aber jeweils ein Referat gehalten. Außerdem wurden in den NaWi Fächern die Hefter eingesammelt und bewertet, ansonsten zählt die mündliche Mitarbeit sowohl in Quantität als auch in Qualität und diverse Arbeitsergebnisse von Gruppenarbeiten in der Schule.
      Ich fand 15 Arbeiten in echten 14 Schulwochen (abzüglich Methodenwoche, Projektwoche und Ferien) jetzt nicht übermäßig wenig. Zwischen den Arbeiten muss ja auch immer neuer Stoff erarbeitet werden.

      In NRW ist es so, dass "Abfragen" als Leistungsbewertung sogar abgelehnt wird, schau mal hier:
      http://www.schulentwicklung.nrw.de/lehrplaene/lehrplannavigator-s-i/gymnasium-g8/erdkunde-g8/kernlehrplan-erdkunde/leistungsbewertung/leistungsbewertung.html

      Jedenfalls zählt hier die kontinuierliche Leistungserbringung im Unterricht eine ganze Menge.
      Und mit 3 Arbeiten pro Halbjahr (6 Arbeiten im Jahr) sollte eine verhauene Arbeit nicht ins Gewicht fallen, vor allen Dingen eben erst recht nicht, wenn man mit guten Unterrichtsbeiträgen in mündlicher und schriftlicher Form ja ein Bild seiner Leistung zeichnet, mit der die Lehrer ganz gut abschätzen können, ob es ein Ausrutscher war oder ein Absacken bedeutet. Und auch wenn man kein Abfragen oder keine Ex befürchten muss, ist es deshalb wichtig, inhaltlich immer am Ball zu bleiben.

      Echten Unterrichtsausfall gibt es hier in der Unterstufe kaum, aber leider viele viele Vertretungsstunden, die einem Unterrichtsausfall nahe kommen. Der Stoff wird zwar von den Kindern in Eigenregie bearbeitet in solchen Stunden, aber ohne passenden Lehrer isses irgendwie trotzdem Murks.

      LG

      Hanna

      PS: Ich selbst bin in Bayern aufs Gymnasium gegangen und fand das Abfragen und die Exen den Horror.

    (12) 20.01.17 - 10:53

    Hallo!

    Hier HE, Gym, G8:
    Es wurden in M, D, E je 2 Klassenarbeiten geschrieben, in KU, MU, Rel, EK, Bio je 1 Klassenarbeit, also in Summe: 11 Klassenrabeiten (im 2. HJ werden es 14 sein).
    In D wurden kurze Diktat geschrieben und in E wöchentlich ein Volkabeltest gehen in die mdl. Note ein. Die mdl. Note (kontinuierliche qualitative und quantitative Beteiligung am Unterricht, HAs, Referate, ...) zählt in den HF 50% in den NF 70%.

    Gegenüber der GS sind es in Summ 3 Klassenarbeiten weniger, sonst alles unverändert. Der HA-Aufwand hält sich genauso wie in der GS in Grenzen. Anstrengender ist es in der Schule weil es deutlich zackiger vornan geht und man bei einem Moment der Verträumtheit "aus der Kurve fliegen kann".

    LG, 2.

    (13) 20.01.17 - 10:59

    Hallo,

    hier auch nicht Bayern, dafür BW.
    Es läuft gut. Bisher ist mein Sohn mit der Schulwahl sehr zufrieden. Kleine Klasse (24), es wird viel für den Klassenzusammenhalt getan. Die Schule legt Wert auf konstruktive Mitarbeit, mündliche Leistung und Eigeninitiative.
    In den Hauptfächern werden pro Halbjahr nur 2 KA geschrieben, dafür ständig Tests; in den Nebenfächern gibt's kaum schriftliche Prüfungen, dafür viele Kolloquien und Referate.
    Sie sind im Lehrplan sehr weit vorangekommen, es gab bisher keine einzige Ausfallstunde, fehlt ein Lehrer, wird fachgleich unterrichtet.

    Klassenlehrer gibt's an dieser Schule nicht, dafür individuelle Coaches, die sich um jegliche Bereiche kümmern.

    Wie's notenmäßig steht, weiß ich noch nicht (abgesehen von den KA), da lassen wir uns mal zur Halbjahresinfo überraschen. Bei Leistungsabfall bzw. nicht vorhandener Leistung werden die Eltern sofort informiert; was bei ihm bisher nicht der Fall war.:-D

    Er fühlt sich wohl, hat viel Anschluss gefunden und wir sehen ihn jetzt noch weniger als vorher. Ich werte es als ein gutes Zeichen.

    LG

    (14) 20.01.17 - 11:00

    Hallo,

    wir sind auch aus NRW. Niklas besucht die bilinguale 5. Klasse einer Realschule. Ich biete insgesamt 9 Klassenarbeiten in den Hauptfächern plus 6 Vokabeltests in Englisch, dann jeweils 2 Tests in Bio, Erdkunde, Politik und Religion und noch einen Test in Musik.
    Dann wurden in allen Fächern die Mappen bewertet und in Politik ein Referat gehalten.
    Wie Hanni123 schon schrieb, nicht wenig für die geringe Anzahl an reinen Schulwochen (auch hier gab es Projekttage, Einführungswoche usw.)

    Hausaufgaben halten sich, dank Ganztag, in Grenzen, das Lernen hat aber die Wochen auch gut gefüllt. Leider kamen die Arbeiten und Tests immer sehr geballt auf ca. 2 Wochen, dann mal 2 Wochen nichts.

    Niklas hat alles, obwohl die GS dagegen echt leicht war, gut hinbekommen. Zudem ist die Klassengemeinschaft wirklich gelungen und er hat ein tolles Klassenlehrerteam.

    LG
    Tanja

    (15) 20.01.17 - 11:40

    hallo,

    G8 in BW.

    Kleine Klasse mit 20 Schülern. die Hälfte davon aus seiner ehemaligen Klasse. Klassengemeinschaft gut.

    Bisher in den Hauptfächern je 2 Klassenarbeiten und je 2 kleine Tests. In den Nebenfächern je 1 Arbeit.

    Hausaufgaben deutich weniger als in der Grundschule. 2x pro Woche Mittagschule und 14tägig mittags zusätzlich Werk-Ag.

    Unterrichtsausfälle hält sich im Rahmen, werden meist nachgeholt oder wenn planbar vorgearbeitet.

    Freizeit nicht viel weniger als in der Grundschule.

    Gruß chantalele

    (16) 20.01.17 - 14:27

    Hier Klasse 5 Ganztagsgymnasium in NRW. Sohnemann geht super gerne zur Schule, auch wenn er sich schwer tut neue Freundschaften zu schließen. Am Montag kommt die letzte Arbeit in Mathe vor den Zeugnissen.
    Insgesamt hat er dann drei Arbeiten in den Hauptfächern geschrieben. Ein Test in Bio, ein Referat in Informatik, ein vorbereitetes Referat in Musik ( muss noch gehalten werden) und ein Portfolio in Erdkunde.

    Außerdem wurde fast jede Woche ein benoteten Vokabeltest geschrieben.
    Zu Hause lernt er weiterhin wenig, außer Vokabeln und überarbeitet die Hefte. Sein Noten konnte er ganz gut halten.
    Lg

    (17) 20.01.17 - 19:51

    Hallo
    Bei uns (Bayern,5 Klasse Gymnasium) läuft es komplett anders. Unterrichtsstoff komplett daheim erarbeiten? Definitiv nicht.
    Ich finde die Schule und das was die Lehrer machen super. Ein toller Mix aus Frontalunterricht und freiem arbeiten mit dem Lehrer als Ansprechpartner.
    Da habt ihr wohl echt Pech.

    GLG

    (18) 20.01.17 - 22:39

    Hallo,

    so wie bei euch läuft es hier nicht. Mein Sohn geht zwar schon in die 6. Klasse (Bayern), aber es gibt kaum Unterschiede zur 5.

    "ABER, im Vergleich zur hiesigen Realschule wird kaum was geschrieben, wenig Exen, kaum Proben....und ausgefragt wird man wohl nur 1x pro Halbjahr/Fach (wenn überhaupt), bei 32 Kids in der Klasse auch schwierig, mehrmals dran zu kommen."

    So viele Proben wie in der 4. Klasse werden nicht geschrieben, dafür werden sie aber immer lernintensiver (besonders in den Fremdsprachen). Bisher hatten sie:

    In Mathe, Deutsch, Englisch und Französisch jeweils 2 Schulaufgaben und 2 Exen, sowie mehrere mündliche Abfragen und Lesenoten (in den Fremdsprachen).

    In Bio und Informatik je eine Kurzarbeit und 1 Ex, sowie mehrere mündliche Abfragen bzw. praktische Übungen, die bewertet wurden.

    In Geschichte, Ethik und Musik jeweils 2 Exen und mehrere Abfragen.

    "Und dann fallen auch sehr viele Stunden aus, Klassenlehrer ist ständig auf Schüleraustausch, etc. nicht greifbar für Fragen und hat leider wohl auch wenig Interesse für seine Klasse. Inhaltlich werden die Proben dann bei ihm auch zur Parallelklasse gleich geschrieben...."

    Die Stunden, die hier in den letzten 1,5 Jahren ausgefallen sind, kann ich an einer Hand abzählen, ich glaube, 2 x der Nachmittagsunterricht. Bei Krankheit gibt es eine Vertretung, die den Stoff weiter macht bzw. vertieft.

    "In Englisch ist es sogar vorgekommen, dass sie Wörter in der Probe hatten, die sie im Unterricht nicht durchgekommen hatten und somit den Text kaum verstehen konnten...."

    Das ist auch noch nie vorgekommen. Wenn in einer Probe Texte mit noch nicht durchgenommenen Wörtern drangekommen sind, waren diese Wörter immer erläutert.
    Nur einmal kam in einer Probe eine Übung dran, in der unbekannte Vokabeln erschlossen werden mussten (aus dem Kontext), aber das war so gewollt und war auch im Unterricht vorher geübt worden.

    Wir sind bisher sehr zufrieden, die Lehrkonzepte scheinen alle sehr strukturiert und durchdacht zu sein.

    LG

    (19) 21.01.17 - 12:28

    Bei uns BY wird in D,M,E jeder 2 Proben pro halbjahr. Exen ca 2 pro fach probhalbjahr. Das selbe mit abfragen. Proben denke ich sind festfelegt von lehrplan oder?? Zb in Bio gibts pro kind 1 ex , 1 abfrage und mitarbeit pro halbjahr plus project. Bei uns war nie ein Ditktat

    (20) 21.01.17 - 17:15

    Hallo Lisa,

    mein 2. Kind ist auch seit September im Gymnasium (By). Er ist in einer Klasse mit 30 Kindern gelandet, hat schnell Anschluss gefunden und fühlt sich sehr wohl. Die Lehrer sind durch die Bank nett, die Hausaufgaben im Rahmen . Jedoch ist das Lerntempo hoch, es geht flott im Stoff voran.

    Kind kommt jedoch aus einer eher anspruchslosen Grundschule, musste auch in der 4. Klasse wenig lernen und hat den Schnitt locker geschafft. Bisher war keine Note schlechter als 4, in Deutsch und Mathe steht er auf 3, Englisch auf 2, die Nebenfächer 1 oder 2. Wir sind damit zufrieden. Gerade in Deutsch liegen seine Stärken nicht beim Aufsatz schreiben.
    Mathe hatten wir uns eigentlich besser erhofft, hier ist er aber zu unkonzentriert/aufgeregt, so dass er oft Leichtsinnsfehler macht.

    Ich unterstütze ihn beim Lernen und frage ab.

    Wir werden sehen, wie es weiter geht, ich mache keinen Druck, er ist willig beim Lernen und Hausaufgaben machen. Das sind doch beste Voraussetzungen.

    Ich kann mir denken, dass du gerade mit zwei Kindern schon viel Stress hast, wenn beide soviel nacharbeiten müssen. Einfach dranbleiben, die Noten der 5. Klasse interessieren später niemanden mehr.

    Mein 1. Kind ist nun in der 7. Klasse und erledigt seinen Schulkram nun komplett alleine.

    VG

    Kitty

    (21) 12.02.17 - 22:59

    Bei uns werden pro Schuljahr in den Kernfächer 4 Schulaufgaben (jedes Quartal eine) und ca. 8 Stehgreifaufgaben (eine Stehgreifaufgabe kann auch durch mündliche Abfrage ersetzt werden, die gleich zählt. (Englisch meistens 2-3 mehr) dazu kommen Referate und an unserer Schule noch FSA (freie Stillarbeiten, die nur halb zählen).

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