Bruder mit zum Tag der offenen Tür?

    • (1) 28.01.17 - 00:54

      Hallo,

      Bald steht hier bei uns in Bayern der Übertritt an und damit öffnen auch die Schulen ihre Türen.
      Meine Tochter wird wahrscheinlich aufs Gymnasium wechseln, daher wollen wir uns die Schule jetzt mal genauer anschauen.
      Nun stellt sich aber die Frage ob ich den kleinen Bruder (aktuell 3.Klasse) mitnehmen soll.

      Auf der einen Seite wäre es für meine Tochter etwas besonderes nur mit der Mama sich die Schule anschauen zu gehen, der kleine wäre dann bei der Oma, andererseits fände ich es nicht schlecht wenn der Kleine sich auch schon mal die Schule anguckt, schon alleine um die Motivation ein bisschen zu puschen.

      Er ist notenmäßig zwar auch auf Gymnasialkurs aber manchmal fehlt ihm die nötige Motivation sein Bestes zu geben.

      Klar muss nicht jedes Kind aufs Gymnasium aber von der Auffassungsgabe und Interessentechnisch wären beide dort nicht schlecht aufgehoben.

      Daher bin ich mir unsicher ob der kleine nun mit soll oder nicht.
      Wie handhabt ihr das Geschwisterkinder mit zum Tag der offenen Tür oder eher nicht?

      LG
      Keya

      • (2) 28.01.17 - 07:31

        Guten Morgen!
        Bei unsern Kinder ist der Unterschied zwei Klassen!
        Wir haben im letzten Jahr den Kleinen nicht mitgenommen, auch wenn er wahrscheinlich auch zum Gymnasium gehen könnte, wie es jetzt aussieht.
        An der Schule, die mein großer Sohn nun besucht, gab es extra eine Betreuung für die kleineren Geschwister, damit die zukünftigen neuen Schüler sich die Schule in Ruhe mit den Eltern anschauen konnten.

        Im nächsten Jahr wird der Große dann auch nicht mitkommen, wenn der Kleine sich neue Schulen anschauen darf!
        LG Basket

        (3) 28.01.17 - 07:58

        Meine Jungs sind nur 13 Monate auseinander, aber der Kleine blieb zuhause, als ich mit dem Grossen die Schulen anschaute. Eventuelle Motivationsschübe für den Kleinen waren mir da egal - er sollte sich gerade nicht von den Eindrücken des grossen Bruders beeinflussen lassen (und umgekehrt).

        Ausserdem sind die Interessenslagen der beiden nicht unbedingt identisch. Und den Kleinen zu allen Vorführungen / AGs mitzuschleifen, die der Grosse besuchen wollte, hätte nur einen gelangweilten, meckernden Bruder zur Folge gehabt. Das muss ja nicht sein.

        Grüsse
        BiDi

        Lass ihn bei der Oma. Cembalo wenn du jetzt schon meinst dass du ihn aus pädagogischen Zwecken mitnehmen magst, dann würde es sich halt auch um ihn drehen.

        Es geht dies Jahr aber um deine Tochter!

        Die nötige Motivation kann bei ihm dann sein dass er auch dieses Ziel erreicht und nicht "nur" auf die Realschule gehen kann.

        Er ist nun erst in der dritten... Die vierte Klasse erleben auch die Kinder auf einmal anders. Dann ist dort das Thema präsenter und es dreht sich dann halt um ihn.

        Er kann ja dann zu Veranstaltungen mitgehen wo deine Tochter schon mitwirken wird.

        Nach nen halben Jahr ist Einstandsfeier... Das ist schon besonders und er sieht die Schule dann.

      • hallo,
        ich würde da nicht so ein gewese drum machen. etwas "so besonderes" ist das angucken von ein paar schulen nicht, eher langweilig für einen 3.klässler. es gibt einen vortrag, man latscht durch die räume, liest standtafeln gründlich durch, führt erwachsenengespräche, evtl. hört man ein lied der jetzigen 5./6.klässler. fertig.
        einen "motivationsschub" bringt so eine wenig greifbare besichtigung für einen 3.klässler eher nicht.
        von daher: mitnehmen oder nicht - einerlei.
        vg

        • So unterschiedliche kann es sein. Hier gibt es in den unterschiedlichen "Fachbereichen" viele Stationen bei denen die Kinder (auch Geschwister oder wer auch immer dabei ist) etwas machen können, in der Sporthalle kann an der Kletterwand geklettert werden und es sind viele Stationen aufgebaut, in einzelnen Zimmern tragen Schüler etwas vor/ bauen etwas auf/stellen etwas aus,... Da ist richtig was los.

          • Das ist bei uns auch so. Vom sezieren von irgendetwas (von den Räumen halte ich mich immer fern) bis hin zum Basteln haben wir alles mögliche an Angeboten. Dazu kommen noch einige Fress-Stationen wie z.B. Waffeln, da fühlen sich eigentlich alle Altersstufen wohl.

        Meine Tochter fand das auch in der 3. schon extrem spannend.

        An den Schulen hier gibt man sich extrem viel Mühe, diese Tage schön zu gestalten. Mit Probeunterricht, individuellen Führungen u.v.m.

    Meine sind 3 Jahre auseinander und der kleine wird definitiv nicht mitgehen. Mein Mann und ich gegen mit unserer Tochter alleine.
    Wenn dem Kleinen langweilig wird, kann er nervtötend werden und das möchte ich dann nicht. Ausserdem geht es um unsere Tochter, hier liegt der Fokus.

    Hallo
    Ehrlich gesagt finde ich nicht das sowas sonst wie ein besonderes Ereignis ist das nur mit einem Elternteil gemacht werden sollte. Meine Tochter war zB. sogar bei Freunden dabei (mit dem 4 klässler und dem geschwisterkind) obwohl sie erst in der 3 Klasse war.

    Wenn das Kind so schonmal die Möglichkeit bekommt die Schule zu sehen finde ich eher das es ein Vorteil ist und man eventuell gleich weiß welche Schule man ohnehin streichen kann.

    LG

    Hier ist es üblich, dass die Familien mit Sack und Pack zum Tag der offenen Tür kommen. Nicht jeder hat permanent Großeltern oder Babysitter, die aufpassen würden.

    Ich würde das jüngere Geschwisterkind nicht gezielt mitnehmen, damit es sich ein Bild machen kann, aber ich würde auch nicht auf Krampf jemanden suchen, der aufpasst.

    Allerdings betrachte ich so eine Infoveranstaltung auch nicht als Highlight im Leben eines Kindes, das in irgendeiner Form zelebriert werden müßte.

    (12) 28.01.17 - 10:49

    Ich würde ihn mitnehmen.

    An den Motivationsschub glaube ich zwar nicht, aber so sparst du dir diese Veranstaltung im nächsten Jahr.

    Einführungsveranstaltung sind Werbeaktionen für die entsprechenden Schulen. Gut, man sieht die Räumlichkeiten, aber davon abgesehen sagen sie doch nicht so wirklich viel aus. Ich würde da auch nicht so viel Getue darum machen und schon gar nicht anhand einer Einführungsveranstaltung die Schule wählen.

    Hallo,

    ich würde daraus auch nicht so einen Hype machen. Vor allem geht es bei Euch jetzt um das ältere Kind. Erkundige Dich (an der jeweiligen Schule oder bei Bekannten), wie der Tag dort abläuft. Dementsprechend würde ich entscheiden, ob es sinnvoll ist, den Kleinen mitzunehmen oder nicht.

    Die Schulen, welche wir besichtigt haben, hatten jeweils spezielle Infoveranstaltungen für die Kinder mit unterschiedlichen Stationen. Das wurde durch Tutoren geleitet; die Kinder waren von den Eltern komplett getrennt. Für die Eltern gab es separate Inforäume und Gesprächsmöglichkeiten mit Lehrern.
    Ich hatte den Kleinen dabei, da ich an den Tagen keine andere Möglichkeit hatte. Da er aber noch nicht mal in der GS ist, war die Sache für ihn absolut uninteressant; er musste einfach da durch.

    Ich würde das Ganze aber weder als Highlight für die Große mit Exklusivrecht am Elternteil noch als Motivationsveranstaltung für den Jüngeren sehen.

    LG

    (14) 28.01.17 - 13:00

    Klar war unsere kleinere Tochter damals mit als wir das Gymnasium für den Großen angesehen haben. Das machen hier sehr viele Familien so.

    Was ist daran soooo besonders? Hier werden verschied. Stationen aufgebaut ,da können auch Geschwisterkinder mitmachen. Und nun ist es für unsere Tochter so weit ,dass sie ab Sommer auf's Gymnasium geht ...so schnell vergeht d. Zeit.

    Für uns war es ein normaler Tag damals. Großeltern haben wir eh nicht vor Ort.

    LG Kerstin

    Hallo,

    ich würde es nicht hoch hängen und ihn mitnehmen.

    Wenn der Tag der Offenen Tür gut gemacht ist, gibt es Stationen, die auch Kinder ansprechen, da bekommt er zusätzliches Input und er hat einen interessanten Nachmittag. Was ich auf jeden Fall vermeiden würde, ist künstliches Gepusche "wenn du gut bist, darfst du hier auch her!".

    Ich würde mir selbst als Erwachsener einige Dinge anschauen (unter dem Erwachsenenstandpunkt), aber mein Kind nicht für "eine Schule heiß machen". Weder das in der 4ten noch in der 3ten. Am Ende des Tages ist es doch so, dass es in jeder Schule gute und schlechte Lehrer gibt bzw. Lehrer, mit denen dein Kind besser kann als mit anderen. Genauso mit der Klasse - manche Klassen finden sich schnell und funktionieren gut. Mit anderen ist es ein Kreuz. All das sind Dinge, die man im vorhinein nicht beeinflussen kann.

    Bei uns ist es so, dass das "Standardgymnasium" des Dorfes in die Jahre gekommen ist, der Putz bröckelt und eine fragliche Sanierung steht im Raum. Das hat so einen "Hype" ausgelöst, auf andere Gymnasien auszuweichen, die z.T. mit 1x mehr umsteigen zu erreichen sind. Das ist die Konsensmeinung "mein Kind soll es schön haben" - da redet man dann von "Bruchbude" und beeinflusst das Kind aktiv. Es hat dann keine neutrale Meinung zu dem speziellen Gymnasium mehr.

    Wenn es dann anläuft, merkt man, dass das "nur einmal mehr Umsteigen" im übelsten Fall (Anschlussbus gerade weg) mal +30 Minuten heißen kann - und das mehrfach die Woche. Selbst abholen ist genauso doof, da man sich einmal durch die Stadt kämpfen muss. Zudem ist es nun so, dass Gymnasium A (das schöne) so überlaufen ist, dass oft Schüler (v.a. unseres Dorfes, wegen der Verkehrsanbindung) auf das "alte Gymnasium" umgeleitet werden - das Geheule ist schon bemerkenswert (bei Eltern und Schülern), weil die Schüler auf einmal Baumängel mokieren, die ihnen selbst gar nicht aufgefallen wären - d.h., man kann nun anschauen, im schlimmsten Fall bekommt man es dann doch nicht - noch ein Grund, das einfach relaxter anzugehen.

    GLG
    Miss Mary

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