Wie kann/soll es weiter gehen -Gymnasium -etwas länger

    • (1) 30.01.17 - 22:11

      Unser Sohn besucht die 6.Klasse eines Gymnasiums in Bayern mit meiner Meinung nach durchschnittlichen Noten ( Ma, 2, Latein 3-4, Englisch 3-4, Deutsch 3, Nut 1-2, Musik, Kunst, Sport , Geschichte 2). In der Grundschule gab es fast nur 1 ohne bewußtes Lernen.

      Er ist sehr sensibel, benötigt viel Ruhe , ist ehrgeizig mit hohen Anforderungen an sich und sonst eigentlich typisch Mensch ala " der Geist ist willig - das Fleisch ist schwach"

      Für seine Noten macht er normal seine HA, vor Schulaufgaben zusätzlich Übungsblätter, die ich ihm raussuche, lernt mit Phase 6 sehr selbstständig. Der Übertritt war heftig , jedoch dachte ich, Ende der 5. Klasse hat er verstanden, er muss was tun, schwimmt jedoch gut im Mittelfeld mit.

      Ich habe zwar schon auch gemerkt, dass es ihn anstrengt, er häufig müde ist, über Kopfschmerzen klagt und einige Lehrer und Situationen ihn physisch belasten. Wir haben teilweise darüber gesprochen und meiner Meinung nach Lösungsansätze gefunden. In Elterngesprächen mit den Lehrern wurde stets signalisiert alles im grünen Bereich.

      Zur Herbstferienzeit hat er schon mal davon gesprochen, dass ihm alles zu viel ist. Wieder viel reden und motivieren meinerseits, Druck rausnehmen und bis Weihnachten mal sehen, wie es sich entwickelt. Option Realschule mal angesprochen, jedoch seinerseits dann mit den Worten " Wenn ich mir da eine Schule ansehen muss, lasse ich lieber alles so wie es ist" abgelehnt.

      Ich dachte, dann ok., der Leidensdruck nicht groß genug und die Phase wird schon vorbei gehen.

      Jetzt hat sich die Situation jedoch extrem zugespitzt. Die Abstände, in denen ich motivierend auf ihn einrede, verkürzen sich.

      Heute hat er unter Tränen gesagt, er will nicht mehr aufs Gymnasium gehen. Es ist ihm alles zu viel, mit den beiden Fremdsprachen und der ganzen Lernerei.

      Ich glaube, es geht ihm physisch nicht gut. Unruhe, Kopfschmerzen, Schlafprobleme.

      Sachen wie Mobbing, Ärger mit Klassenkameraden sind m.E. glaubhaft negativ. Stress mit einer Lehrerin bekannt, jedoch aktuell nicht auflösbar.

      Ich weiß gerade nicht, wie es weiter gehen kann. Meine Gefühle sind zwischen Verstand ( er kann es und muss jetzt durchhalten) und dem Herz ( er leidet wirklich).

      Mein Mann, der mit seinem Geschäft sehr eingebunden ist und sich kaum um schulische Belange kümmert, ist enttäuscht, dass er nicht ( mehr) kämpfen will, versteht m. M. nach jedoch auch den physischen Druck unseres Sohnes nicht.

      Ich erhoffe mir Denkanstöße, Erfahrungen und Hinweise in Richtung " weiter fordern" oder " nachgeben".

      DANKE

      • Dein Sohn leidet. Und der Leistungsdruck wird nicht weniger sondern im Gegenteil mehr, mit jeder Klassenstufe. Ganz ehrlich? Er sollte auf eine Realschüler wechseln. Lieber einen super realabschluss mit Option, noch aufs fachgymi zu gehen als das Abi nur knapp und mit Verzicht auf Freizeit zu bestehen. Da gibt es meiner Meinung nach gar keine andere Option.

        Hallo,

        ich finde es extrem bedenklich, wenn ein Schüler der 6. Klasse (da kommen noch 6! Schuljahre) mehrmals anmerkt, es sei ihm "alles" zu viel.

        Als ich aufs Gymnasium ging (ich habe Abitur 2003 gemacht, also noch nicht vor sooo langer Zeit), gab es sowas bei keinem einzigen Schüler - in all den Jahren gab es keinen Schüler, der regelmäßig Vieren kassierte, vor allem nicht in den unteren Klassen - Mathe Klasse 12 war dann wieder ein anderes Kaliber ;-).

        Heute höre ich von Bekannten, Eltern von Schülern und Freunden immer wieder, ihren Kids wird "alles" zu viel. Zu viel Druck, zu viel Konzentration, zu hohe Anforderungen ...

        Woran liegt das? (Bitte, liebe TE, beziehe das folgende nicht auf Deinen Sohn - ich überlege erst einmal ganz allgemein)

        Nur zur Sicherheit hier ein Disclaimer:

        Der folgende Inhalt meines Beitrags spiegelt meine persönliche Meinung nach Analyse unseres deutschen Schulsystems wieder. Er basiert auf meiner subjektiven Auswertung objektiver Tatsachen und subjektiver Elternberichte, die ich gesammelt habe, als mein Mann und ich die geeignete Schulform für unseren Sohn gesucht (und nicht ganz gefunden haben).

        Einerseits denke ich, dass Schüler heute extreme Probleme haben, abzuschalten. Vor-, während und nach der Schule sind Handy, PC, Fernseher, Spielekonsolen an. Irgendein Bildschirm flimmert meistens. Oder es dudelt Musik oder oder oder ... Kinder haben oft kaum noch Ruhezeiten, in denen nicht irgendeine Ablenkung stattfindet. Das zerrt an den Nerven, stört den Schlaf und die Konzentration, außerdem frisst es wertvolle Lebenszeit.

        Zum anderen werden die Schul-Rahmenpläne immer voller. Lehrer müssen "Mut zur Lücke" haben und mittlerweile auswählen, was sie den Kindern beibringen, denn alles werden sie im Schuljahr nicht schaffen. So läuft das jedes Jahr. Und die Lücke wird größer.

        Die Lehrer versuchen also manchmal, durch den Stoff zu rasen und die Schüler den Rest als Hausaufgaben aufzugeben - einfach, weil die Rahmenpläne so voll sind, dass es Probleme gibt, wenn jedes Jahr Lücken klaffen.

        Durch dieses "Mehr" an Lerninhalten wird die intellektuelle Kluft zwischen den Generationen größer - das macht es für Kinder nicht leichter. Eltern können oft nicht mehr helfen. Und was bringt es den Kindern, täglich einen ebenso langen Tag zu haben (inkl. ausreichend Lernen und Hausaufgaben, um zumindest in jedem Fach eine 3 zu erreichen), wie ein Erwachsener auf der Arbeit?

        Zudem wird der Druck der Eltern/Familien/Lehrer auf die Kinder größer - "Wenn Du nicht lernst, wirst Du Müllmann", "Du musst studieren, dass aus Dir was wird", "Wenn Du nicht gut in der Schule bist, bekommst Du einen schlechten Job" usw.

        Alles dreht sich schon früh um den Drill, ja gute Leistungen zu erbringen, damit man später auch gute Leistungen erbringen kann - und da endet es ja nicht. Wenn man gute Leistungen erbringt, soll man "bessere" Leistungen erbringen. Viele Lehrer loben eine 2 mit "Das geht noch besser." "Du kannst aber mehr." "Schade, für eine 1 hat es nicht gereicht."

        Ich kenne persönlich und jeder kennt ähnlich Fälle von Jugendlichen, die aufgrund Stress in Behandlung waren/sind.

        Burnout bei Jugendlichen nach dem Abitur ist kein Einzelfall mehr.

        Woher kommt der Trend, diese Versagensangst?

        Lernunwilligkeit der Kinder kann es nicht sein, die gab es in jeder Zeit - das ist ein Menschheitsproblem, keines der aktuellen Zeit.

        Natürlich sollen Kinder gefördert werden und entsprechend ihrer Möglichkeiten auch Leistungen erreichen - aber in ihrem OPTIMUM, nicht in ihrem MAXIMUM!

        Und so, wie die "Entwicklung" im Schulsystem seit der Pisastudie voranschreitet, produzieren wir 1. so viele Schulverlierer, wie noch nie, 2. Lernmaschinen, die stupide nachäffen, was ihnen gelehrt wurde und 3. unglückliche Menschen.

        Viele Gymnasiasten in den höheren Klassen arbeiten länger als ein Vollzeitarbeitnehmer, wenn sie mindestens 2 stehen wollen in allen Lernfächern - und wer auf das Gymnasium geht, um Abitur zu machen, sollte zumindest überwiegend "gute" Leistungen erbringen.

        Wie viel Zeit bleibt da für Lebensplanung - persönliche Entwicklung - seinen Platz im Leben finden?

        Das Leben besteht aus so viel mehr als nur funktionieren für andere - Vor allem funktioniert man doch für sich selbst!

        Also, liebe TE - nachdem Du das gelesen hast und Dir das hoffentlich hilfreich war, frage ich Dich:

        Was glaubt Dein Sohn, müsste passieren - wenn alles passieren könnte, was nötig ist, um sein Leiden zu verringern, um seine Situation zu verbessern (unabhängig davon, ob Ihr das als realistisch anseht zu dem Zeitpunkt) - damit er sich dort wohlfühlt und mit mäßigem Lernaufwand die wesentlichen Lernziele zumindest überwiegend mit "gut" erreicht?

        Und wenn Dein Sohn und Ihr als Familie auf diese theoretische Frage eine gute und für alle befriedigende Antwort gefunden habt, dann handelt Ihr danach.

        Es geht mir in erster Linie nicht darum, zu sagen, nimm das Kind von der Schule und lass ihn einen anderen Schulabschluss machen. Er war in der Grundschule immerhin ein Einser-Schüler - da ist die Kluft bzw. die Veränderung jetzt schon sehr, sehr groß, oder?

        Es geht darum, herauszufinden, warum das so ist. Vielleicht hat Dein Sohn einfach nicht gelernt, effizient zu lernen. (So ging es meinem Sohn - sein riesiges Gedächtnis hat ihn auf Wolken durch die Grundschulzeit getragen, selbst wenn er nur für den halben Stoff zugehört hat - jetzt, in der 5. Klasse reich das nicht mehr aus und er musste sich an das kontinuierliche Lernen gewöhnen)

        Und Dein Sohn ist in der 6. Klasse - also ca. 12 Jahre alt - die Entscheidungen zur Veränderung muss er, mit eurer Unterstützung, selber treffen.

        Das kann sein, dass er tägliche Lerneinheiten braucht, um gut zu werden und dadurch Entlastung zu erfahren - es kann aber auch sein, dass er trotz solcher Lerneinheiten bereits jetzt an seine Grenzen kommt.

        Oder er verballert viel zu viel Zeit vor dem Handy - das ständige Spiele-Spielen und sich selber ablenken schränkt die Konzentration massiv ein.

        Vielleicht ist eine andere Schulform die bessere, die mehr seinen Talenten entspricht - weil er jetzt zu stark Energie aufwenden muss für die Schulform - oder auch die Lerntechniken - die ihm nicht entsprechen.

        Behandel das Thema offen und besucht gern auch einen Psychologen, der euch bei der Findung der richtigen Entscheidung unterstützt.

        Auf jeden Fall sollte der Schritt zugunsten der Gesundheit erfolgen - das sind nicht nur die Kopfschmerzen, sondern auch die Lebensfreude. Denn Lebensglück kann man nicht erzwingen, auch nicht mit einer gymnasialen Ausbildung.

        Und falls Dir der finanzielle Aspekt seiner späteren beruflichen Ausbildung am Herzen liegt:

        Sehr, sehr viele Studienabgänger sind arme Akademiker - und sehr sehr viele wohlhabende Unternehmer waren Realschüler ;-).

        Trefft die Entscheidung zugunsten der Gesundheit eures Sohnes, nicht aber nach dem, was Ihr glaubt, wie sein weiterer Lebensweg aussehen sollte. Denn aus jedem Lebensweg kann man mit der richtigen Einstellung das beste herausholen und glücklich werden.

        Alles Gute euch allen. Ich hoffe, Ihr findet eine Lösung, denn einem 6. Klässler, der jetzt schon aufgibt("Ich lasse alles so, wie es ist") und körperliche Einschränkungen (z. B. Kopfschmerz) hat, muss geholfen werden.

        Ich wünsch euch das Beste!

        jg

        • Hallo, das hast du wirklich gut geschrieben!
          VG
          B

          hallo,

          ich "zerpflücke" mal ein wenig ;-)

          "Als ich aufs Gymnasium ging (ich habe Abitur 2003 gemacht, also noch nicht vor sooo langer Zeit), gab es sowas bei keinem einzigen Schüler - in all den Jahren gab es keinen Schüler, der regelmäßig Vieren kassierte, vor allem nicht in den unteren Klassen...."

          ich habe mein abi 1995 gemacht und die meisten sind erstmal mit den noten abgerutscht. da gab es auch kein fach wie "Lernen lernen", sondern man wurde ins kalte wasser geworfen.

          "Einerseits denke ich, dass Schüler heute extreme Probleme haben, abzuschalten. Vor-, während und nach der Schule sind Handy, PC, Fernseher, Spielekonsolen an. Irgendein Bildschirm flimmert meistens. Oder es dudelt Musik oder oder oder ... Kinder haben oft kaum noch Ruhezeiten, in denen nicht irgendeine Ablenkung stattfindet. Das zerrt an den Nerven, stört den Schlaf und die Konzentration, außerdem frisst es wertvolle Lebenszeit."

          da gebe ich dir recht, aber das war auch zu meiner zeit so. nach der schule habe ich meine tasche in die ecke geworfen und erstmal springfield story geguckt oder irgend einen anderen schrott. in meinem zimmer habe ich dann laut musik gehört oder mit meinem gameboy gespielt. was hast du denn früher nach der schule so gemacht?

          "Die Lehrer versuchen also manchmal, durch den Stoff zu rasen und die Schüler den Rest als Hausaufgaben aufzugeben - einfach, weil die Rahmenpläne so voll sind, dass es Probleme gibt, wenn jedes Jahr Lücken klaffen."

          das war und ist hier auch so und daran ist mein mittlerer auch zerbrochen--das war ihm alles zuviel.

          "Zudem wird der Druck der Eltern/Familien/Lehrer auf die Kinder größer - "Wenn Du nicht lernst, wirst Du Müllmann", "Du musst studieren, dass aus Dir was wird", "Wenn Du nicht gut in der Schule bist, bekommst Du einen schlechten Job" usw."

          auch das ist nicht neu! damit haben mir meine eltern schon in den ohren gelegen. bei mir war es die fischverkäuferin bei plaza ;-)

          Den Rest des Textes kann ich im großen und ganzen so unterschreiben. Wobei noch nie so viele Kinder aufs Gym gegangen sind wie heutzutage und es noch nie so viele 1er Abiturienten gab--auf der anderen Seite trudeln bei meinem Mann Bewerbungen von Abiturienten ein, da schlackern einem die Ohren! Absolutes Hauptschulniveau, wobei das den Hauptschülern nicht gerecht wird-die schreiben bessere Bewerbungen.

          Aber Hauptschule ist ja wie die frühere Sonderschule--mit einem Hauptschulabschluss stehen die Chancen gleich Null auf einen Ausbildungsplatz, zumindest hier in NRW. DA muss angesetzt werden und zwar zackig.

          • "Aber Hauptschule ist ja wie die frühere Sonderschule--mit einem Hauptschulabschluss stehen die Chancen gleich Null auf einen Ausbildungsplatz, zumindest hier in NRW. DA muss angesetzt werden und zwar zackig."
            Da wird sich langfristig gesehen auch in Deutschland noch einiges ändern. Ich arbeite im Personalwesen und bekomme somit also auch einiges mit, was mich aber immer wieder stutzig macht ist wenn ich Stellenanzeigen für vergleichsweise "einfache" Ausbildungen sehe (zB. Büro Management) und "sehr gutes" Abitur, nichtmal die Fachhochschulreife ist ausreichend, sehe.
            Nicht nur weil wir in einem Land leben in dem es aktuell gefühlt x Schulabschlüsse gibt finde ich das dann auch wieder fraglich...

            Die Fischverkäuferin bei Plaza kenne ich von meinen Eltern.

            Alternativ auch der Typ in der Waschstraße ????

        Da warst du anscheinend von lauter Superschülern umgeben.

        Mein Sohn ist ganz aktuell in der 5. Klasse und die Noten (nicht bei ihm selbst) der anderen Kinder gehen teils ganz gewaltig rauf und runter. Und da sind 4er noch gute Noten. In jeder Arbeit waren bisher 5er und 6er dabei.

        ABER: meiner Einschätzung nach liegt es bei 80-90% der Kinder an falschem Lernverhalten und nicht am Nichtkönnen/Wollen.

        Das A&O am Gymnasium ist die richtige Lerneinstellung und das richtige Lernen und sich organisieren. Vor allem sollte man regelmäßig lernen, von Anfang an und nicht erst vor Klausuren.

        lg

        • Zu dem Lernverhalten kann ich Dir absolut recht geben.

          Das hat einen hohen Stellenwert.

          Ich war keinesfalls von lauter "Superschülern" umgeben, obwohl bei uns alle ihr Abitur mit einem Durchschnitt zwischen 1 und 3 gemacht haben. Die eine Hälfte ging studieren, die andere nicht.

          Ich war von Schülern umgeben, die gelernt haben, statt fernzusehen oder Computerspiele zu spielen, die keine Smartphones hatten, die nicht im Internet ihr Leben verbracht haben.

          DAS war damals noch ganz anders als heute.

          Schule hatte da noch einen Alleinstellungswert - und wenn man in einem Klassenverband lernt, indem alle lernen, dann "zieht das mit". Man passt sich automatisch an.

          ABER: Es war auch schaffbar! Es war möglich, mit moderatem Lernen gute und sehr gute Ergebnisse zu erzielen. DAS geht oft heute nicht mehr.

          Daher ja auch meine Anmerkung zum Lernverhalten.

          Und Gymnasial-Schüler, die regelmäßig das wesentliche Lernziel nicht erreichen (eine 4 und schlechter in den Nebenfächern, eine 3 (regelmäßig) und schlechter in den Hauptfächern) sind entweder keine Gymnasialschüler und werden da so durchgepaukt, oder haben andere Probleme, die sei vom Erreichen der Lernziele abhalten.

          Grundsätzlich kann jeder Trainierte ein besser begabtes Kind abhängen - denn Übung macht den ganzen Unterschied.

          jg

          • Du hast 2003 dein Abi gemacht und nicht 1903....da gab es schon lange Internet und Handys. Und wenn die ganzen Schüler natürlich non stop gelernt haben und keine Minute mit Banalitäten vergeudet haben, dann ist es natürlich klar, dass ALLE gute Noten geschrieben haben #schwitz
            Aber, mit Verlaub, das kenne ICH so nicht und ich bin von ganz damals #rofl

            • Ja logisch,

              aber das online-Angebot gab es noch nicht so wie heute.

              Es war noch nicht so interessant und kurzweilig wie heut.

              Nicht jeder hatte einen Computer - noch nicht. Das kam ja kurze Zeit später.

              Ich hatte 2002 mein erstes Handy mit "Taschenrechner" Display. Die Technik holte ka dann ja schnell auf. Ist aber nicht mit heut zu vergleichen, oder?

              • Ich hatte 1999 Internet und war ab 2002 in Online Foren unterwegs....SO anders als heute war das nun auch wieder nicht #kratz
                Und 2003 wurde mein großer Sohn geboren--da habe ich meinen Großen per Rundmail verkündet--ich kannte NIEMANDEN, der keinen PC hatte.

                Gut, Handys waren damals in der Tat nur zum telefonieren da...aber wie ich dir schon in einem anderen Posting geschrieben habe: Ich habe damals durchaus Zeit mit Quatsch verplempert, habe nicht nur super Noten auf dem Gym geschrieben und nur ein mittelmäßiges Abi gemacht. Ich habe dennoch ganz normal studiert und einen tollen Beruf gelernt....obwohl sich nicht mein ganzes Leben um die Schule gedreht hat wie bei Dir offenbar....

                • "Obwohl mein ganzes Leben sich nicht um die Schule gedreht hat wie bei Dir offenbar"

                  Was soll das denn?

                  1. Das habe ich in Bezug auf mich ja gar nicht geschrieben.

                  2. Hast Du das nötig, über andere abwertend zu urteilen? Von Dir lese ich ab und an und halte ich eigentlich an eine höhere Messlatte.

                  jg

                  • Du, das meine ich noch nicht mal abwertend. Wo liest du das?
                    Nur du hast dich und dein Umfeld eben als strebsam und fleissig beschrieben--ist ja auch O.K. Aber das ist DEIN Umfeld gewesen und du schreibst, dass es halt "damals" so war--und da habe ich nur aufgezeigt, dass es bei MIR (8 Jahre VOR deinem Abi) definitiv nicht so war. Alles gut.

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