Wie weit seid ihr bereit Fahrdienste zu übernehmen (Hobbys) ?

    • (1) 02.02.17 - 22:21

      Hallo
      Um mich mal bei den ganzen Sport/Hobby Fragen einzureihen ;-)

      Würdet ihr eurem Kind erlauben einem Verein (Breitensport) beizutreten wenn von Anfang an klar ist, es werden aufgrund der Lage einige Fahrdienste anfallen?

      Hintergrund bei uns: Sohn (10) war seit letztem Sommer bis zum Winter bei einem Verein hier. Leider haben wir mit der Zeit gemerkt das dort einiges schief läuft. Auch als sich nach langen Gesprächen zwischen Eltern-Verein nichts änderte, haben einige Kinder den Verein letztendlich verlassen. Einige Kinder haben auch ganz aufgehört.
      So, mein Sohn würde jetzt gerne in den einen bestimmten Verein wechseln obwohl es auch nähere Vereine gäbe. Zum einen weil er die Mannschaft/Trainer als sehr sympathisch empfunden hat, sie sind in den letzten Monaten mehrmals aufeinander getroffen, und er kennt einen Jungen aus dem Verein der wohl auch viel positives erzählt hat. Ich war teilweise auch dabei und muss zugeben, der Umgangston und wie die Trainer das ganze aufziehen ist bei mir auch außerordentlich positiv im Kopf geblieben.
      Um das ganze in Zahlen zu fassen: mit Bus & Bahn (damit kennt er sich aus) würde er alles in allem 1 Stunde unterwegs sein. Mit dem Auto sind es je nach Verkehr 15-20 Minuten. Gerade nach dem Training sind die Öffentlichen aber weniger Option. Abholen müssten wir ihn also wahrscheinlich zu 99% der Zeit.
      Er will es unbedingt, hat sogar einer Pro und Kontra Liste erstellt.

      Ich finde es nicht toll mir bewusst Fahrdienste aufzubinden, umsetzbar wäre es schon irgendwie. Auf der anderen denke ich mir man ist nur einmal jung. Wenn das ganze wirklich so toll und harmonisch ist, sind das Erinnerungen fürs Leben.
      Lange Rede,kurzer Sinn: seid ihr bewusst so eine Entscheidung eingegangen ? Bereut ihr es? Habt ihr euch bewusst dagegen entschieden?

      GLG

      • Hallo ;-)
        Gute Frage, bei Sohn 1 haben wir da sehr drauf geachtet. Auch weil es ja um seinen Alltag geht und es aufgrund der Trainingszeiten ja schon beim örtlichen Verein teilweise haarscharf ist.
        Unser zweiter Sohn wird, wie es wohl aussieht, mit dem Turnen anfangen. Vor Ort haben wir da auch einen (kleineren) Verein aaaber da ich keine Ahnung hatte ob er als Junge dort einfach hin kann und es in der näheren Umgebung einen großen Verein mit eigener Jungenabteilung gibt stehen wir jetzt ebenfalls vor dieser Frage. Bloß ist er nochmal etwas jünger und es ist noch lange keine Option für ihn alleine hin zu fahren.
        Ich könnte mir auch schöneres vorstellen aber ich denke mir tatsächlich, er hat so eine Freude dran. Auch ich bin rückblickend sehr froh über solche Dinge die mir meine Mutter ermöglicht hat und solange es den Tagesablauf nicht komplett zerstört :-)

        Liebe Grüße #blume

        (3) 02.02.17 - 22:48

        Ja, natürlich würde ich meinem Kind das ermöglichen. Ich seh das schon als meine Aufgabe, meine Kinder auch darin zu unterstützen, dass sie ihren Sport finden und umsetzen können.

        Meine Kinder sind erst 5 und 8 und natürlich werden sie zu jedem Training gebracht und abgeholt. Gut, wir haben es nicht sehr weit, aber ob ich nun 10 min fahre oder 15-20 macht den Kohl dann auch nicht Fett.

        Als Entlastung hab ich mir den Musiklehrer ins Haus geholt. :-)

        • (4) 03.02.17 - 10:35

          Grundsätzlich sehe ich das wie Du - allerdings ist es halt nicht allen Eltern möglich. Ich arbeite im Schichtdienst und könnte regelmäßige Termine einfach nicht abdecken und fände das meinem Kind gegenüber unfair, weshalb beide Jungs hier in den örtlichen Vereinen sind, damit sie selbst hin und zurück kommen und nicht auf mich angewiesen sind.

          Auch mein knapp 8jähriger wird weder gebracht noch abgeholt, außer, er wünscht es sich mal ganz explizit (und ab und an gehe ich ja auch gern mal zuschauen ;-)). Geht natürlich nur, weil bei uns alles "um die Ecke" ist.

          LG

          a79

              • (7) 03.02.17 - 10:56

                So ein Quatsch, ein schlechtes Gewissen muss man ja nun wirklich nicht haben. Dass Du arbeitest hat ja für Deine Kinder auch viele Vorteile.

                Jeder hat seine eigenen Lebensumstände und jeder hat Sachen, die er toll macht und die er aus bestimmten Gründen nicht machen kann. Ich gehe z.B. nicht mit auf Massenveranstaltungen, weil ich da Anflüge von Panik bekomme. Eine Bekannte leidet u.a. an Epilepsie und kann auch nicht alles mit den Kindern machen, was sie gerne würde. Sowohl meine als auch ihre Kinder sind trotzdem glücklich, und ich wette, das trifft auch auf Deine zu.

      (8) 02.02.17 - 22:53

      Wenn sich das Kind so bewusst, wie es dein Sohn tut, mit dem Thema, dem Verein und den Pro und Contra Argumenten auseinander setzt, sieht man ja schon, wie wichtig es ihm ist.

      In dem Fall würde ich, wenn irgend möglich versuchen, ihm den Wunsch zu erfüllen.
      Wir haben vor einiger Zeit mit unserer jüngeren (sehr sportlichen) Tochter vor den gleichen Fragen gestanden. Allerdings war sie sich nicht wirklich sicher was sie machen wollte, ihr Traum war Kunstturnen, allerdings war sie dafür zu spät angefangen und kam in den Leistungsverein nicht mehr rein, der Hobbyverein war so voll, dass wir heute (fast 2 Jahre später) immer noch auf einer Warteliste stehen. Fahrtzeit wären 15 Minuten einfacher Weg gewesen.
      Ballett war auch eine Option, auch da hätten wir vergleichbar weit fahren müssen wie ihr. Sie hat 2 Schulen ausprobiert und sich noch Bedenkzeit erbeten.
      Im Endeffekt hat sie sich jetzt dafür entschieden ihr Schwimmen zu intensivieren (sie ist seit der 1.Klasse im Verein) und schwimmt jetzt 2mal die Woche und trainiert wesentlich intensiver. Da haben wir Glück. das ist hier am Ort.

      Hätte sie jedoch Ballett machen wollen und wäre richtig davon überzeugt gewesen hätte ich sie auch gefahren.
      Vielleicht habt ihr ja auch Glück und ein anderes Kind muss auch annähern die gleiche Richtung, dann kann man sich auch gut abwechseln. Tochterkind hat auch noch andere Hobbys, u.a. ist sie im Chor, da fahren wir und die Mutter ihrer Freundin abwechseln, jede Woche ist einer dran.
      LG

      (9) 02.02.17 - 23:02

      Guten Abend,

      wie viel von deiner Zeit würde es verschlingen?
      Wäre es für euch problemlos machbar?
      Was gibt es für euch für Möglichkeiten, Sachen zu erledigen, wenn ihr ihn bringen und zurückfahren müsst?
      Wie oft würden zusätzliche Fahrdienste (z. B. zu Wettkämpfen und extra Trainings) anfallen?

      Bei uns sieht es so aus: Kind geht ins Ballett, was 1x Woche statt findet. Ich muss es bringen, da es keine Verbindung gibt und die Wegstrecke ist einfache Fahrt 25 Km.
      In dieser Zeit fahre ich natürlich nicht mehr heim, sondern erledige kleinere Einkäufe.
      Mit den anderen Eltern hat sich auch eine tolle Gemeinschaft entwickelt, so dass ich ab und an auch einfach ratsche.

      Großer Auftritt ist 1x jährlich, Extraproben gibt es zuvor maximal 2.

      Ehrlicherweise würde ich mich sehr freuen, wenn ich nicht immer fahren müsste. Andererseits ist das Kind sehr glücklich mit diesem Sport und das ist es, was zählt.

      VG midnatsol

      (10) 02.02.17 - 23:18

      hallo,
      ich würde ihn mit öffis hinfahren lassen und mit dem auto abholen (warten an verabredetem punkt, ins auto reinspringen, losdüsen. nicht: in halle gehen, quatschen mit hinz und kunz, über den gesamten sportplatz zum auto gehen etc pp.).
      so machen wir es mit unserer ältesten, wenn sie zum ballett geht.
      im sommer (helligkeit) käme auch eine rückfahrt mit den öffis in frage, wenn es dir mal nicht passt (geschwisterkind krank, termin usw.).
      lg

      • (11) 02.02.17 - 23:24

        "im sommer (helligkeit) käme auch eine rückfahrt mit den öffis in frage, wenn es dir mal nicht passt (geschwisterkind krank, termin usw.)."
        Hast du dich verschrieben oder meinst du mich?
        Wie geschrieben, zurück fahren ist keine wirkliche Option.Das würde aufgrund der Uhrzeit nämlich nochmal ein gutes Stück länger dauern mit Wartezeit und unnötig vielen Umstiegen. Eine Option die wir aber anschauen könnten wäre ein Treffpunkt der in der Nähe liegt (Bahnhof,..). Das müsste ich mal schauen.

    (12) 03.02.17 - 01:34

    Wir fahren beide Kinder mehrmals die Woche zum Training/Spiele.... wirklich alleine werden sie wohl erst gehen koenben, wenn sie den Fuehrerschein haben ;)
    Es war uns von Anfang an bewusst, dass es viel Fahrerei, Schlepperei und Warterei sein wird....

    (13) 03.02.17 - 07:47

    Hallo,

    ja natürlich mache ich das, wenn ich es ermöglichen kann.
    Wenn man - so wie wir - ländlich wohnt, stellt sich diese Frage gar nicht. Unsere Busverbindungen sind mehr als schlecht, in unserem Dorf gibt es keine Sportvereine, also fährt man seine Kinder ständig irgendwohin.

    Mein Sohn macht Leistungsschwimmen, d.h. wir fahren ihn fünfmal die Woche zum Training und holen ihn wieder ab - eine knappe halbe Stunde pro Strecke. Natürlich ist das ein riesiger Aufwand für mich, zumal ich auch berufstätig bin, aber wenn es irgendwie geht, sollte man seinem Kind so etwas ermöglichen - finden wir.

    Gruß, Lena

    (14) 03.02.17 - 07:50

    Hallo #blume

    wir haben Sportarten und Vereine nach Möglichkeit so gewählt, dass die Kinder alleine ins Training kommen und auch alleine zu den Wettkämpfen. Das ist echt nicht einfach, da dadurch einige Sportarten nicht machbar waren, z.B. Volleyball, Badminton und Basketball.

    Ich habe wahrlich Besseres zu tun, als jede Woche 4-6 Mal das Privattaxi meiner Kinder zu spielen, zumal ich selbst noch 2 Vereinen angehöre und noch ein kleiner Bruder da ist, der dann jedes Mal mitgeschleppt werden müßte. Wenn der Kleine auch noch eine Sportart hat, wären wir bei 9 Mal die Woche plus meine eigenen Termine.

    Und natürlich macht jedes Kind eine andere Sportart. Für die gleichen Hobbies interessiert sich hier irgendwie niemand (incl. meinen eigenen Hobbies). Also haben wir hier zur Zeit 6 verschiedene Sportarten, davon 3 mit aktivem Ligabetrieb am Wochenende zu bedienen.

    Das heißt natürlich nicht, dass ich nicht bereit bin, auch mal Fahrdienste zu übernehmen, wenn Auswärtsspiele sind. Das mache ich durchaus oft. Aber ich mache das nicht regelmäßig und vor allem nicht nach Plan. Ich mache das, wenn es paßt oder Not am Mann ist. Und ich habe eine gute Freundin und mein Schwimu und mein Papa, die mir auch schon Fahrdienste abgenommen haben, wenn ich nicht auf zwei Hochzeiten gleichzeitig tanzen kann.

    Bisher gab es noch nie Probleme.
    Auch sprechen sich die Eltern untereinander ab. Aber ich plane mein Leben sicher nicht um die Auswärtsspiele meiner Kinder herum. Naja, irgendwie vielleicht doch, aber das Maß ist noch erträglich. Auch habe ich nur einmal die Mannschaftstrikots in der Saison zu waschen. Das könnte schlimmer sein (bei allen anderen Sportarten gibt´s das nicht #schein ).

    Hilft Dir das weiter? Sicher nicht, dazu ist das alles zu individuell.

    #liebdrueck
    Sanne #sonne

    (15) 03.02.17 - 08:10

    Ich empfinde deine Frage als sehr ... befremdlich! Für mich ist es eine Selbstverständlichkeit, "Fahrdienste" für meine Tochter zu übernehmen. Das ist keinen Gedanken und keine Diskussion wert.

    Sie hat einmal wöchentlich Schwimmtraining - 15 km, nicht mit dem Bus erreichbar von Dorf zu Dorf. Ein weiteres Mal Turnen, diese selbe Situation - allerdings kann sie dort im Sommer mit dem Fahrrad fahren.

    Auch zu allen anderen Touren bin ich gerne bereit. Wenn meine Tochter später mal in das Alter des abendlichen Ausgehens kommt, würde ich sie immer und überall auch mitten in der Nach Abholen oder ihr Taxigeld mitgeben, da ich nicht möchte, dass sie bei jemandem ins Auto steigt, der ggf. getrunken hat. So hat es meine Mutter übrigens auch gemacht.

    FG H. #klee

    • Und ich finde Deine Ansicht... befremdlich.
      Irgendwie klingt Dein Posting so (wenn nicht, dann entschuldige ich mich), als ob Du Dein Leben danach ausrichtest, dass Du Deine Kinder zu irgendwelchen Terminen fahren kannst.
      Als Hausfrau ohne berufliche Tätigkeit oder als Berufstätige mit einer Mini-Stundenanzahl mag das noch gehen.
      Mit Vollzeitjob oder 3/4 Job und mehr als 1 Kind kann man definitiv die Kinder nicht einfach überall rumkutschieren.
      Und ich sehe es auch nicht ein, dass ich mein Berufsleben und auch meine (!) Hobbys komplett nur hinter denen der Kinder anstelle.
      Soweit öffentliche Verkehrsmittel nutzbar sind, kann man einem älteren Grundschulkind auch zumuten, mit Bus und Bahn zu fahren, auch wenn man dann eben 2 mal umsteigen oder mal Warterei hat. So ist das Leben.
      Und ich werde meine Kinder später auch ganz sicherlich nicht zu jeder x-beliebigen Nachtzeit von irgendwo her abholen.
      Wenn es paßt, dass ich meine Kinder fahren kann, dann prima.
      Wenn es nicht paßt, dann geht es eben nicht.
      Werden sie auch überleben.

      • Danke für diesen Beitrag!
        Ich denke hier sonst manchmal, ich bin nicht normal...:-D
        Ich gehe voll arbeiten und muss am Wochenende so Einiges erledigen.
        Ich könnte es zeitmäßig nicht leisten, halbe oder gar ganze Tage irgendwo rumzufahren und zu warten...

        • (18) 03.02.17 - 11:27

          Natürlich unternehmen wir was, ich richte da auch viel nach den Befindlichkeiten und Wünschen des Kindes! Aber ich wäre nicht im Stande, dabei einen Spielplan oder sowas zu beachten...

          Also bei aller Liebe, aber was ich hier lese, a la "SELBSTVERSTÄNDLICH fahre ich mein Kind 5 mal die Woche 50 km weit weg zum Training!"´#augen
          Ganz ehrlich, SCHÖN, wenn man sonst nix zu tun hat, aber ich habe auch noch einen Job und mein Mann ebenso. Und dann gibt es bei uns 4 Familienmitglieder, die alle die gleichen Anrechte auf Freizeitgestaltung haben. Bei uns sind die Hobbys der Kinder nicht mehr wert als die der Erwachsenen. Jeder ist hier gleichberechtigt.
          Und in einer Familie erwarte ich, dass JEDER bereit ist, Kompromisse zu machen. Sowohl die Kinder als auch die Erwachsenen.

          • Wer hat das denn geschrieben? Das muss ich überlesen haben...

            Ich arbeite nicht mehr voll, seit ich Kinder haben, eben WEIL es mir wichtig ist, dass ich auch Bedürfnisse wie Training erfüllen kann. Meine Kinder sind 5 und 8 und werden ganz sicher nicht in öffentliche Verkehrsmittel gesteckt. Und bei der Auswahl der Freizeitaktivitäten spielt es selbstverständlich eine Rolle, wann ich Feierabend habe. Was nicht geht, das geht halt nicht.

            Aber wenn ich Freizeit habe, dann erfreut es mich, wenn ich meine Kinder unterstützen kann, ich fühle mich da weder ausgebeutet noch weniger gleichberechtigt noch sonst irgendwie schlecht. Im Gegenteil: Ich finde es schön, ihnen das bieten zu können.

            Wenn Du das nicht kannst oder willst, dann ist das Deine Entscheidung, aber deshalb solltest Du nicht so albern sein die Augen zu rollen über Leute, die das tatsächlich selbstverständlich finden. Ich finde Deine Einstellung dazu genauso unschön und extrem wie Du die Einstellung, dass Leute gerne ihre Kinder zum Training fahren.

            • Du schon wieder...

              "Wer hat das denn geschrieben?Das muss ich überlesen haben..."
              Ich habe sogar eher untertrieben, denn es sind 3x 65 km (!!!) einfache Strecke, also 6x 65 km + 4x 30 km pro Woche!
              Zitat von einer Mutter weiter unten: "Mein Mann fährt unsere Töchter 2mal Wöchentlich 30km in eine Richtung zum Training und 3mal Wöchentlich 65km in eine Richtung zum Training, was mehrfach die Woche bedeutet gleich nach der Arbeit und Schule losfahren das Training dauert 3-4h und in dieser Zeit bleibt mein Mann dort."

              Im Übrigen habe ich das Posting, auf das Du antwortest auch nicht an Dich gerichtet, sondern an eine andere Userin, mit der ich mich gerade ausgetauscht habe. Aber klar, dass Du Dich hier schon wieder einklinken mußt.
              Wenn es Deiner Lebensauffassung entspricht, Deine Arbeitszeit zu verkürzen, nur um Deine Kinder nachmittags durch die Gegend fahren zu können, dann sei Dir das unbenommen.
              Ich habe da eine andere Lebenseinstellung.
              Und dass Du so abfällig über die Möglichkeit öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen redest, paßt halt auch irgendwie super gut zu dem Bild, was Du hier von Dir zeichnest.
              Dekadent und überheblich irgendwie.
              (wie Du tatsächlich als Person bist, kann und will ich nicht beurteilen. Aber Deine ganzen Postings lesen sich so.)

              • Also wenn Du Dich ohne weitere Einmischung privat austauschen möchtest, dann empfehle ich Dir die PN-Funktion, da bekommst Du ganz sicher keine weiteren Einmischungen. :-D

                Ich habe meine Arbeitszeit auch nicht verkürzt, um meine Kinder durch die Gegend zu fahren, sondern um möglichst viel Zeit mit ihnen verbringen zu können. Dazu gehört dann AUCH mal, sie zum Training zu fahren.

                Hier sind die öffentlichen Verkehrsmittel definitiv nicht kindertauglich, da halte ich es schon für ziemlich absurd, die Kinder damit fahren zu lassen, wenn man es problemlos anders einrichten kann. In deiner kleinen heilen Welt sieht das vielleicht anders aus.

                Was Du daran dekadent und überheblich findest, wenn man gerne für seine Kinder da ist, kann ich mir nicht vorstellen, aber vermutlich brauchst Du nicht viel Fantasie um Dir vorzustellen, wie DU auf mich wirkst...

                • Du liest wie immer nicht richtig und rückst Dir die Sachen so zurecht, dass sie zu Deiner Meinung passen.

                  1. Es ging aber in meinem Posting (auf das Du Dich beziehst und auf das Du geantwortet hast) nicht darum "AUCH mal" die Kinder zu fahren. Ich schrieb ja wohl sehr deutlich, dass es darum ging, die Kinder 5x die Woche (oder noch mehr) für viele Kilometer (hier: 6x 65 km) zu fahren. das ist doch wohl ein gravierender Unterschied.

                  2. Zu den öffentlichen Verkehrsmitteln schrieb ich von älteren (!!!) Grundschulkindern , also ca. 3./4. Klasse. Da ist man in etwa 10 Jahre alt und da muß ich mich doch sehr wundern, wenn man dann die Ansicht vertritt, dass es "absurd" ist, die Kinder mit dem Bus fahren zu lassen.

                  3. Es geht auch überhaupt nicht um den Fall, dass man es als Mutter "problemlos einrichten kann." Ich schrieb ja nun in meinem Posting, auf das Du geantwortet hast, dass es bedingt durch den eigenen Job und andere Verpflichtungen eben NICHT problemlos geht.

                  4. Ich habe auch NIERGENDWO geschrieben, dass ich Dich für Dekadent halte, weil Du gerne für Deine Kinder da bist. Ich bezog das auf Deine Aussage zu der Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln.

                  Wie immer auch hier nochmal für Dich meine Bitte: lies bitte, was genau dort steht und bau Dir die Sätze nicht irgendwie zurecht, nur damit Du was zu schreiben hast!

                  PS: meine kleine heile Welt? #kratz #kratz
                  In meiner kleinen heilen Welt traue ich älteren Schulkindern soviel zu, dass sie in der Lage sind, in einem friedlichen, demokratischen Land wie Deutschland zu normalen Tageszeiten einen Linienbus zu benutzen.

                  In einem dritte Welt Land mit mordenden Rebellentruppen und bürgerkriegsähnlichen Zuständen sähe das eventuell anders aus.

                  • 1. Stimmt, darauf hätte ich auch keine Lust. Aber auch meine Kinder nicht, denn sie wissen Ruhephasen durchaus zu schätzen und möchten nicht jeden Tag der Woche verplant sein.

                    2. Meine Tochter ist in der dritten Klasse. Sie ist 8 Jahre alt und nicht 10. Hier in Berlin ist das das reguläre Alter. Sie darf durchaus alleine zur Schule oder nach Hause gehen, aber ich würde sie nicht alleine U-Bahn fahren lassen.

                    3. Ich hab ja schon mehrfach geschrieben: Was nicht geht, geht nicht, da muss man dann auch nicht groß drüber nachdenken. Offenbar geht es aber für die betreffende Mama gut, sonst würde sie es ja nicht tun.

                    4. Öffentliche Verkehrsmittel nicht zu benutzen ist dekadent? Wenn Du meinst. Ich bin froh, dass ich das nur selten tun muss. Nachdem ich das erste Mal ein halbes Jahr lang nicht gefahren bin, kam es mir vor wie Geisterbahn fahren. Hat halt nicht jeder ein gemütliches Dorfbüschen mit einem altbekannten Busfahrer und Mitreisende, mit denen man gern noch ein Pläuschchen hält.

                    Ich lebe definitiv nicht in der gleichen Welt wie Du. Oder Du bist sehr viel naiver als ich. Das kann ich jetzt nicht beurteilen. Aber gefahrlos kannst Du hier Drittklässler nicht überall hinschicken ohne Begleitung, schon gar nicht am Abend.

                    • Ich wohle im Raum Frankfurt/Main, also ich glaube schon, dass ich das Großstadtleben einigermaßen einschätzen kann. ;-)
                      Meine Tochter wird im Sommer 8 Jahre alt und kommt dann anschließend erst in die 2. Klasse. Sie wurde regulär eingeschult.

                      Noch vor dem Wechsel in die 4. Klasse ist sie dann schon 10 Jahre alt.
                      Ist halt von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich.

                      Ich fahre meine Tochter übrigens auch zu ihren Terminen, wenn es sich einrichten läßt.
                      Einmal pro Woche muß ich extra früher Feierabend machen, damit ich sie zum reiten bringen kann und mein Mann macht dann eher Schluß als gewöhnlich, um sie abholen zu können.
                      Na klar richtet man sowas ein. Aber mich störte einfach die Aussage von einigen Frauen hier in dem Forum, dass man ganz selbstverständlich das Kind jeden Tag der Woche so extrem viele Kilometer weit durch die Gegend kutschiert. Und wenn man sich die Wortwahl dieser Postings durchliest, dann sollte das ja schon so ein erhobender Zeigefinger in Richtung der TE sein, warum sie überhaupt darüber nachdenkt, ihr Kind nicht zu fahren. Nur dieser Unterton hatte mich gestört.
                      Denn ich finde es auch völlig legitim, als Familie GEMEINSAM zu überlegen, ob man längere Fahrten auf sich nimmt oder eben nicht. Zumal es ja bei der TE noch einen Verein direkt um die Ecke gibt.

                      Wie auch immer, die TE wird schon eine Lösung finden.
                      Schönen Nachmittag noch! #tasse

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