Aussage Kind möge dem Unterricht fernbleiben vom Lehrer, wie werten?

    • (1) 22.02.17 - 07:09

      Der Lehrer sagt zu meinem Sohn, der wohl etwas vergessen hatte, bleib zu Hause für uns beide besser. Er ist 11, hat das erste Schuljahr in dieser Schule-wie soll man das deuten. Unabhängig davon ist mein Sohn von der Volksschule mit einem 1.0 Zeugnis ausgestiegen, u. hatte nun im ersten Zeugnis in Mathe bei den 4 Grundrechenarten ein ungenügend erhalten (Teilbeurteilung, da Pensenbuch, kein Notensystem). Wie würdet Ihr das Gespräch mit dem Lehrer angehen? Die Aussage ansprechen oder lieber allgemein halten und fragen was schiefgeht?

      • Guten Morgen,

        definitiv direkt darauf ansprechen, ob und wenn ja er das so gesagt hat, was er damit bezweckt! So signalisierst Du dem Lehrer, dass Du und Dein Kind miteinader sprecht und die Aussage durchaus bei Dir angekommen ist. Unglaublich...

        Alles Gute!

        Claudia

        Ich würde es nicht ansprechen, aber intensiv nachforschen, was denn da im Matheunterricht schief läuft, warum sich dein Sohn seiner Mienung nach so verschlechtert hat und wi man das Verhältnis der beide verbssern kann.

        Sicher, der Spruch ist nicht toll, aber eigentlich nur die unüberlegte Äußerung eines genervten Lehrers. Wenn du jetzt anfängst, darauf herum zu reiten, wird bei diesem Gespräch sicher nicht viel Produktives herauskommen. Letztendlich geht s ja darum, dass dein Sohn auch in Mathe wieder Fuß fasst und dabei bis du auf das Wohlwollen des Lehrers angewiesen.

        Ein normales Gespräch , in einem netten und hinterfragenden Ton suchen. Wieso sollte man sich nicht über unaufgeklärte Abläufe, Regeln und Leistungsanforderungen der neuen Schule informieren.
        Bei der 5 in Mathe, hast du die Arbeit gesehen? Wenn ja, kannst du die Fehler oder nicht Fehler nachvollziehen?
        Hast du sie nicht gesehen, dann darf von Eltern durch eine Sprechstunde in den Arbeiten eingesehen werden.

      • Hallo,

        welche Art von Schule ist das, wo in der 5. Klasse keine Noten vergeben werden? Dein Sohn hatte in der Grundschule nur die Note "Sehr gut"? Beherrscht aber die vier Grundrechenarten so schlecht, dass er jetzt ein "ungenügend" erhalten hat?

        Was ist ein "Pensenbuch"

        Unsere Kinder besuchen normale Schulen - da verstehe ich die Abläufe. Schickt man sein Kind auf eine "Spezialschule" sollte man sich über das Notensystem und die Abläufe schlau machen - da Euch die Abläufe nicht klar sind, ist sicher der Besuch des Elternsprechtages empfehlenswert.

        Gab es im ersten Halbjahr keinen Elternsprechtag? Wurde Euch da nicht berichtet, dass Euer Sohn ungenügende Leistungen zeigt? Hätte mein Sohn eine Sechs auf dem Zeugnis, hätte ich das bereits vor der Zeugnisausgabe gewusst.

        Liebe Grüße Andrea

        Hallo,

        ich wäre ziemlich alarmiert, was denn passiert sein muss in den letzten 6 Monaten, dass der Lehrer so etwas sagt (und nicht darüber, dass er es gesagt hat)!

        Ich wäre spätestens im November schon zum Elterngespräch gewesen bzw. hätte meinen Sohn mehr unterstützt, als jetzt aus allen Wolken zu fallen. Das fängt bei der Kontrolle der Hausaufgaben an und geht weiter zum gemeinsamen Üben für Klausuren. Ich bin nicht der Meinung, dass man Kinder einfach so ins Messer laufen lassen kann. Es gibt sicher Kinder, die kann man laufen lassen - das sind aber meiner Überzeugung nach in dem Alter eher weniger ...

        Ich würde daher dringend ein Gespräch vereinbaren und allein auf die schulischen Leistungen / Verhalten eingehen und mit dem Lehrer überlegen, wie man deinem Sohn helfen kann bzw. du die Schule unterstützen kannst.

        VG
        B

      • Das die Kinder in der weiterfuehrenden Schule erst einmal leicht ueberfordert sind von all den neuen Ablaeufen und daher einen kraeftigen Noteneinbruch haben, kommt ja recht haeufig vor. Aber dass ein Schuler von "sehr gut" auf "ungenuegend" abrutscht, ist doch ziemlich auffaellig.

        Ausserdem scheint es irgendwo zu haken zwischen Deinem Sohn und dem entsprechenden Lehrer. Da wuerde ich schon mal um einen Termin bitten, nachfragen, woher die ploetzlichen Rechenschwierigkeiten kommen, und auch erwaehnen, dass Dein Soh Dir erzaehlt haette, er sollte besser zuhause bleiben, und nachfragen, was der Hintergrund zu dieser Bemerkung war.

        Irgendetwas laeuft offensichtlich nicht rund in Mathe, und ich finde, je frueher Du Bescheid weisst, desto besser.

        Den Spruch für sich genommen fände ich jetzt nicht so dramatisch - natürlich nicht toll, aber da gibt es auch schlimmere. Nur eine derartige Verschlechterung würde mich schon auf den Plan rufen: Was läuft schief, wo hakt es?

        Kann es sein, dass das eine Montesori-Schule ist, die Dein Sohn besucht? Daher kenne ich den Begriff Pensenbuch, allerdings eher aus unteren Klassen. System hin oder her - Dein Sohn sollte halt schon die Grundrechenarten beherrschen ...

        VG

        Anja

        Mein Sohn war Montessori orientiert in der Volksschule wobei in der 4 klasse dann Noten vergeben wurden, das Prinzip des pensenbuches ist mir demzufolge klar. Er hatte natürlich einige Lernzielkontrollen im ersten Halbjahr die immer mittelmäßig bis gut waren. Die Hü macht er täglich manchmal mit Fehlern die er dann noch korrigieren muss laut Lehrer. Es passierte bei der Schularbeit das er die gestellte Aufgabe überlesen hat u Teile davon nicht machte. Das ist dann gleich ein ungenügend obwohl er es rechnen hätte können. Es heißt ja auch die Mitarbeit Heft Führung u zwischen Prüfungen bilden die Note mit u ungenügend hätte ich nie vermutet /ich werde ein Gespräch suchen bekomm aber das Gefühl nicht los das er mein Kind nicht mag das macht mich grad so hilflos irgendwie

        • Hallo,

          "Schularbeit" = "Klassenarbeit"? Davon gab es nur eine im ganzen Halbjahr, darin gab es genau eine Aufgabe, die Dein Sohn nicht vollständig bearbeite hat - dann hatte er die Note ungenügend und das ergab dann auch die Gesamtnote ungenügend?

          Glaubst Du die Geschichte selber?

          Liebe Grüße Andrea

          • Das waren zwei im Halbjahr in der ersten kein ungenügend dabei wurde zu Beginn verstärkt Grundrechenarten wiederholt

            • Hallo,

              leider kann ich Deine Aussage nicht verstehen.

              Es wurden zwei Klassenarbeiten im 1. Halbjahr geschrieben? Zu Beginn des Schuljahres wurden bevorzugt die Grundrechenarten wiederholt und in der ersten Klassenarbeit hatte Dein Sohn kein ungenügend (sondern?). Und die zweite Klassenarbeit war ungenügend?

              Mach bitte einen Termin bei dem Klassenlehrer oder dem Mathelehrer. Da ich mich mit alternativem Rechenunterricht nach Montessoriart nicht auskenne, kann ich Dir dazu nichts sagen.

              Der Aussage des Lehrers bezüglich "besser nicht wiederkommen" würde ich nicht zuviel Gewicht beimessen. Eher würde ich das Verhalten Deines Sohnes hinterfragen.

              Liebe Grüße Andrea

        Was ist ein pensrnbuch?

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