3 lange Tage, keine Hausaufgaben - Realität?

    • (1) 06.03.17 - 09:49

      Hallo! Auf der Schule, an die meine Tochter, 9, im Sommer wechselt, gibt es 3 lange Tage (Unterricht bis 15.15 Uhr) und 2 kurze (13 Uhr). Es wird propagiert, dass es generell keine Hausaufgaben auf gibt. Was natürlich bleibt, ist Vokabellernen und das Vorbereiten auf Arbeiten.
      Wie sieht die Realität aus? Ist wirklich Freizeit nach Schulende? Mich würden Erfahrungen aus dem echten Leben interessieren. Danke

      • Hallo,

        an der Realschule unseres Sohnes (5. Klasse) ist das so. Er hat durch seinen bilinguale Klasse sogar 4 lange Tage (bis 15.00 Uhr/ zuhause 15.45 Uhr) und lernt nur zu Arbeiten und natürlich seine Vokabeln. Diese sind in der Menge natürlich mehr als in den normalen Klassen. In D,M und Englisch haben die Kinder eine Stunde Lernzeit in der Woche mit dem jeweiligen Lehrer, dort ist Zeit für Nachfragen und vertiefen des Stoffs.

        In Mathe gibt es Wochenpläne und wer den nicht fertig hat, muss natürlich nacharbeiten. Niklas tut sich schwer mit Mathe und musste noch nie etwas nachträglich zu Hause machen.

        Wir haben im letzten Jahr, als die Entscheidung anstand, auch mit Eltern älterer Kinder auf der Schule gesprochen. Auch in den höheren Jahrgängen ist es so das, wenn überhaupt, mal ein Projekt/Vortrag zu Hause vorbereitet werden muss.

        Niklas nutzt den einen kurzen Tag für seine Mappen und kurzem wiederholen der Vokabeln. Diese fallen ihm sehr leicht und sitzen spätestens wenn er sie auf die Karteikarten übertragen hat.

        LG
        Tanja

        Alles kann, nichts muss.

        Ich kenne Schulen hier im Umkreis, bei denen das der Fall ist, an anderen haben die Kinder vor lauter Schule und Hausaufgaben fast gar keine Freizeit mehr.

        Solche speziellen Fragen würde ich aber nie im Internet stellen, sondern mich mal umhören, wer aus dem Bekanntenkreis auf diese Schule geht und dann zu berichten weiß.

        lg

        (4) 06.03.17 - 10:11

        Huhu,

        bei meinem Sohn (5. Klasse Gymnasium NRW, G8, ein Langtag) ist es auch so, dass für den Tag nach dem Langtag keine HA auf sind. Mein Sohn überarbeitet sich definitiv nicht. In der Regel macht er an zwei Tagen keine HA, an 3 Tagen HA für 1-2 Fächer. Vokabeln lernt er 1x pro Woche, meist am Wochenende, wenn er gerade mal nichts zu tun hat. Für Klassenarbeiten bereitet er sich ca. 1h lang vor. Er hat sehr viel Freizeit und überarbeitet sich definitiv nicht.

        Allerdings ist das wirklich von Schule zu Schule oder wahrscheinlich sogar von Lehrer zu Lehrer unterschiedlich. In Erdkunde sind z. B. nur alle paar Wochen Hausaufgaben auf, diese haben dann aber eher Projektcharakter. In Englisch gibt es einen Wochenplan. In Mathe sind nur dann HA auf, wenn die Kinder im Unterricht nicht fertig geworden sind.

        LG

        Hanna

      • Ohne Hausaufgaben kenne ich bei uns, nur von gebundenen Ganztagsschulen. Kommt drauf an, was in den langen Tagen gemacht wird, wenn es Intensivierungsstunden sind, kann es schon sein.
        Wenn die Vertiefung in der Schule ausreicht, finde ich es o.k. Wenn Kinder trotzdem noch Schwierigkeiten haben, können sie ja Zuhause freiwillig noch übend vertiefen.

        Hallo
        Ich denke das kann man schwer sagen, da wirst du wirklich schauen müssen ob du jemanden findest dessen Kind auf dieser Schule ist. Ich habe zB. die Erfahrung gemacht dass es Lehrer gibt die solche generellen Aussagen der Schule, weil es intern als Empfehlung gehandelt wird, als "Quatsch" empfinden können und trotzdem das Gegenteil machen. Und auf der anderen Seite gibt es Lehrer die sich wieder eine komplette andere und entgegenkommende Lösung ausdenken.

        LG

      • Hallo,
        klar, das erzählen Sie uns hier schon seit Jahren. Die ersten 3 Monate bin ich blauäugig drauf reingefallen - die darauffolgenden Arbeiten haben mir ganz schnell die Augen geöffnet.
        Seitdem gibt es hier nach der Schule eine kurze Pause und danach gibt es Schulaufgaben - entweder der Lehrer hat etwas aufgegeben oder es gibt von mir etwas. Wenn ich will, dass mein Kind einen einigermaßen vernünftigen Abschluss schafft, kann ich mich nicht darauf verlassen, dass es alles in der Schule macht. Die Lehrer haben am einzelnen Kind nicht wirklich ein persönliches Interesse - ich habe schon ein Interesse an meinem Kind.

        Hallo,

        also bei den Schulzeiten ist das ja schon vergleichbar mit einer Ganztagsschule (unsere wird ab September Mo-Do bis 14:55, Freitag bis 12:20 sein), und es wird keine Hausaufgaben geben. Was geübt werden muss, wird in der Schule gemacht, und mehr nicht....ist ja eh schon ein langer Tag für die Kinder

        Sogar jetzt, also noch mit normalen Schulzeiten (bis 12:20 oder 13:10) gibt es kaum Hausaufgaben auf...da mittlerweile die meisten Lehrer auf dem Stand sind, dass diese nicht wirklich was bringen (außer es wird ganz gezielt was bestimmtes geübt), und wenn kein Bedarf ist, gibt es dann auch keine. Finde ich gut so

        Lernen für Arbeiten, Vokabeln, lesen usw (je nach Klassenstufe) muss natürlich normal gemacht werden.

        Mein Sohn (Klasse 5, NRW) besucht ein Ganztagsgymnasium und hat zweimal bis 15.05h, einmal bis 15.55h einmal bis 14.15h und einmal bis 13.25h Unterricht.

        Er hat keine Hausaufgaben auf. Er muss nur Vokabeln lernen und für Arbeiten( das hält sich aber sehr in Grenzen!)
        Lg Basket

        frag mal bei anderen Schülern nach, die wirklich auf diese Schule gehen.

        Bei uns hieß es damals: wenn Nachmittagsunterricht ist, darf es keine Hausaufgaben aufgeben...

        ABER ....
        und es fanden sich immer wieder Gründe, warum es doch ging.

        - ihr schreibt eine Klassenarbeit
        - wir kommen sonst mit dem Stoff nicht durch
        - ihr könnt die ja schnell in der Mittagspause machen
        - so viel ist das doch gar nicht
        - ich weiß, dass ich eigentlich keine aufgeben darf, ABER

        usw.

        war von Lehrer zu Lehrer unterschiedlich. auch innerhalb der Fächer von Jahr zu Jahr.

        andere Lehrer haben wiederum generell nie Hausaufgaben aufgegeben. Egal ob Mittagschule war oder nicht.

        was die Schule von sich sagte, war das Wunschdenken. Das optimale Ziel. (insgesamt). Was dann umgesetzt wurde, zeigte sich mit der Zeit. Bzw. veränderte sich auch im Laufe der Jahre immer mal wieder.

        es mag durchaus sein, dass das an manchen Schulen realistisch umgesetzt wird. an anderen vielleicht wieder nicht.

        Hi
        kommt drauf an, ob sich alle Lehrer dran halten oder der Meinung sind, in ihrem Fach doch nur eine Kleinigkeit aufzugeben - wenn das alle bei einem 9Stunden-Tag machen, kann sich das summieren.

        An der Schule meiner Kinder wird das tatsächlich so gehandhabt: wenn verpflichtender Nachmittagsunterricht ist, gibt es keine Hausaufgaben - für den nächsten Tag. Dies wurde auch schon bei der Stundenplanung berücksichtigt
        LG

        Hallo,

        hier sieht es so aus, das Schluschluss jeden Tag um 13.45 ist. Zuhause angekommen ist unser Kind dann gegen 14.10. Hausaufgaben gibt es sehr wenig auf. In der Regel max. 30 Minuten für alle Fächer. Allerdings ist es auch so, das viele Aufgaben bzw. Themen in der Schule nur kurz angesprochen werden und dann erst einmal vertieft werden müssen und das erfolgt meist hier da in der nächsten Schulstunde bereits ein weiteres Thema folgt. Z.B. Punktspiegelung mit Winkeldrehung und in der nächsten Stunde kamen dann Nebenwinkel etc. Die Punktspiegelung ist ja nicht schwer aber eine gewisse Übung setzt sie schon voraus und diese Zeit ist nicht unbedingt in der Schule gegeben. Bei den Vokabeln wird eigenständiges Lernen erwartet. Mein Fazit - keine oder geringe Hausaufgaben heißt nicht, das man nicht auch etwas tun muss. Unser Kind geht auf ein normales Gymnasium. Von Eltern der IGS höre ich immer zum Anfang der 5. Klasse wie toll alles ist. Nach einigen Monten kommt dann oft, das man viel zu wenig mitbekommt und die Kinder die Aufgaben nun mit nach Hause bringen, damit nachgelernt werden kann. Es gibt an unserer IGS Hausaufgabenstunden. Nur, nicht alle Kinder halten sich daran, dann ihre Hausaufaben zu erledigen. Dann muss natürlich zu Hause nachgearbeitet werden.

        Hallo

        Das kommt wohl auf das fach, dein kind und den lehrer an.

        Ich selbst hab noch kein kind in der schule, aber noch 3 bruder die zur schule gehen.

        Bruder nr 1 ist 13 jahre geht aufs Gymnasium von keine hausaufgaben ist da nichts zu merken. Wurde aber auch nie so bekannt gegeben das dem der fall wäre.

        Er hat täglich bis 13 uhr schule 2x die woche bis 16 uhr + 1x freuwillug bis 16:45 wegen einer ag die aber keine Pflicht ist.

        Bruder 2 ebenfalls 13 jahre geht auf eine förderschule hat auch wie dein kind 2x lang was bis 16 uhr bedeutet und sonst bis 12:45 und bekommt tatsächlich keinerlei hausaufgaben auf. Bekommt aber in klassenarbeiten und auf dem zeugnis auch keine noten.

        Und bruder nr 3 ist 16 jahre alt und besucht die gesamtschule hat 3x die woche bis 15:30 uhr unterricht und bekommt ebenfalls keinerlei hausaufgaben auf. Klar das übliche vokabeln lernen wie du schon sagtest fällt an. Ebenso auf klassenarbeiten vorbereiten.

        1x im monat müssen sie einen vortrag vorbereiten der zwar in der schule vorbereitet werden kann aber ift nicht fertig wird und dann noch arbeit für zu hause bedeutet.

        Unsere kinder kommen 2019 ind 2020/2021 in die schule und auf dem flyer der schule steht drauf das es keine hausaufgaben gibt. Geht auch nicht wirklich weil die kinder nur 2 Schulbücher besitzen und den rest nicht immer aus der schule mitnehmen dürfen weil zb die Abakus auch von anderen Klassen benötigt werden. Es wird auch drum gebeten mit den kinder nicht zu üben und keine berichtigubg der arbeiten zu machen.

        Die kinder sind von 7:15 bis 14:30 uhr in der schule und dann ust das thema erledigt.

        Fremdsprache ab der 2. Klasse daheimes vokabellernen nicht nötig....da bin ich mal noch gespannt. Ich kanns mir nicht richtig vorstellen. Andererseits (zu meiner schulzeit gabs englisch ab Klasse 5) hatten wir in der 4. Eine AG die hieß "englisch macht spaß" ich hab daran teilgenommen und wir hatten nie vokebeln auf. Das waren auch nur so ganz lockere grundsachen das alphabet ubd zahlen farben etc pberwiegend sprechen nucht mal lesen oder schreiben.

        Naja ein wenig zeit haben wir zum glück noch.

        Aber ja es gibt wirklich schulen wo es keine hausaufgaben auf gibt.

        LG

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