Kindergeburtstagseinladung - hingehen ja oder nein?

    • (1) 08.03.17 - 14:51

      Hallo zusammen,

      ich brauch mal kurz ein Feedback.

      Mein Sohn (7) hat heute 08.03. eine Einladung zum Kindergeburtstag eines Klassenkameraden bekommen. Dieser ist schon am Samstag 11.03. ganz schön kurzfristig, aber gut, das ist nicht das Thema.

      Er ist schon mit diesem Kind in den Kindergarten gegangen, sie haben aber nahezu nie zusammen gespielt, waren auch nie gegenseitig zu Besuch und auch zum Geburtstag wollte bisher keiner den anderen einladen.

      Generell geht bei mir der Kindergeburtstag vor, d.h. ich lasse meine Kinder hingehen und versuche alle anderen Termine irgendwie anders hinzubekommen.

      In diesem Fall ist es so, dass an dem Nachmittag mein Sohn eigentlich Schwimmkurs hat. Dieser geht 10x und wir haben schon 2x gefehlt. Wenn er jetzt nochmal fehlt, dann ist das natürlich fürs Schwimmenlernen nicht gerade förderlich.

      Zuerst dachte ich, naja, dann hole ich ihn eben nach 1 1/2 Stunden wieder ab - geht aber auch nicht wirklich, da sie in einen Funpark fahren (eine Stunde Fahrtzeit hin und zurück).

      Meinen Sohn habe ich gefragt, er weiß nicht so recht, ob ihm der Geburtstag oder das Schwimmen wichtiger ist (sagt er zumindest).

      Daher die Frage oben - was würdet ihr in dem Fall tun?

      Ich bin hin- und hergerissen und total unschlüssig.

      Danke fürs Helfen - auch wenn ich nachher vielleicht nicht schlauer bin als jetzt.

      LG, Bille

      Was würdet ihr machen?

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      • (2) 08.03.17 - 15:06

        Hallo Bille,

        ich würde von meinem Sohn erwarten, dass er sich entscheidet. Ich bin mir allerdings sicher, dass er immer den Geburtstag wählen würde. :-D
        Nur weil sie früher nicht miteinander gespielt haben heißt das ja nicht, dass es nicht noch beginnen kann.

        Ich würde nur von dem Besuch absehen, wenn ich den anderen Jungen als ganz, ganz extrem schlechten Umgang für meinen sehen würde und wenn mein Sohn nicht hin wollte.

        LG

        (3) 08.03.17 - 15:27

        Hallo Bille,

        was muss ich mir denn unter einem Funpark vorstellen?
        Eher so etwas wie einen Indoorspielplatz mit Spielgeräten oder etwas mit Fahrgeschäften, einen Freizeitpark eben?
        Ich stelle mir darunter spontan einen Freizeitpark vor...
        Denn dann wäre, ganz ehrlich, für mich der EIGENTLICHE Grund, dass ich mein 7 jähriges (!) Kind nicht gerne zu diesem Kindergeburtstag gehen lassen würde, der, dass es nach 1-stündiger Autofahrt in einen Funpark gehen soll...
        ...ich denke, das würde ich in diesem Alter nicht erlauben. Und ich verstehe auch nicht, welche erwachsenen Menschen sich freiwillig eine solche Verantwortung für fremde Kinder aufbürden.
        Hauptsache das Gefühl gehabt, alle anderen Kinderpartys überboten zu haben....

        Davon abgesehen würde ICH mich in diesem Fall wohl für den (bestimmt teuer bezahlten) Schwimmkurs entscheiden.

        Liebe Grüße
        ferkel

        • (4) 08.03.17 - 15:44

          Hallo,

          der Funpark ist eine Art Indoorspielplatz aber mit Außengelände und Spiel- und Spaßgeräten, Kletterwand usw.
          Altersmäßig denke ich passt das schon, der ist speziell für Kinder und auch Kindergeburtstage da.
          Trotzdem danke für deine Antwort!

          LG, Bille

      (5) 08.03.17 - 15:29

      Hallo,

      da dein Sohn sich nicht entscheiden kann würde ich den Schwimmkurs nehmen. Für ich weiß nicht so recht sind die zu teuer.

      Gruß Sol

      (6) 08.03.17 - 15:32

      Ich vermute doch, dass es sich um einen normalen Indoor Spielplatz handelt?
      :-)

      • (7) 08.03.17 - 15:46

        Hallo,

        ja, so ne Art Indoorspielplatz, aber mit Außengelände und Spiel- und Spaßgeräten, Kletterwand usw. Altersmäßig denke ich passt das schon, der ist speziell für Kinder und auch Kindergeburtstage da.

        LG, Bille

    (8) 08.03.17 - 15:44

    Hallo, mein Sohn müsste sich umgehend entscheiden und dann zu- oder absagen. VG

    Hallo,

    mein Kind sollte entscheiden - und zwar bis spätestens heute abend.

    LG

    (10) 08.03.17 - 17:16

    Hallo,

    ich würde von meinem Sohn erwarten, dass er die Entscheidung trifft. Wenn er lieber zum Geburtstag möchte dann geht doch einfach am Sonntag ins Bad und übt ein wenig (kannst du ihm ja auch anbieten, wenn er in der Zwickmühle ist) ... sehe jetzt nicht so das Problem. Die machen bei den Schwimmkursen doch auch häufig die gleichen Sachen / Üben der Schwimmbewegungen - nur eben mit immer weniger "Auftriebhilfen" ...

    Mein Sohn würde sicherlich den Geburtstag wählen :-)

    VG
    B

    (11) 08.03.17 - 17:41

    Hallo,

    ich würde mein Kind entscheiden lassen. Da meine Tochter (9) einen großen Freundeskreis hat, und wirklich oft auf Geburtstage eingeladen ist, würde sie sich bei einer losen Bekanntschaft für ihr Lieblingshobby Schwimmen entscheiden.

    Hilft dir leider nicht viel weiter, oder ;-)

    Lass deinen Sohn beide Szenarien durchspielen, vielleicht hilft ihm das bei der Entscheidung.

    lg
    Silvia

    (12) 08.03.17 - 18:06

    da schwimmkurs schon läger ansteht und bezahlt ist ganz klar Schwimmkurs, zumal die Jungen nicht miteinander befreundet sind, so spontane Einladungen finde ich unmöglich da würde ich immer das was länger feststeht vorziehen.

    • (13) 09.03.17 - 06:58

      Das Argument, dass der Schwimmkurs schon länger ansteht, ist ja wohl lächerlich. Der Kurs ist sicherlich schon seit Wochen gebucht. Sollte eine Einladung 3 Monate vor der Party eintreffen, damit sie vor allem anderen Vorrang hat?

      "Spontan" wäre für mich ein Tag vorher gewesen (was hier auch schon vorgekommen ist; auch nicht schlimm).

      Schön, dass du es unmöglich findest; es geht aber um das Kind.
      Dass deine Kinder ausserhalb ihres Sportes keine anderen Aktivitäten haben, hat man hier ja schon ausreichend lesen können.

      Partys können oft ein Anfang für Freundschaften sein. Ich würde eine solche Einladung nicht so leichtfertig abtun.

      GLG

      • (14) 09.03.17 - 08:23

        3 Tage vorher ist definitiv spontan, auch ohne Sport haben wir dann schon unser Wochenende verplant, wenn man beim Schwimmkurs fehlt dann kann es passieren das man ihn nicht schafft, somit hat man geld rausgeworfen wegen irgend einen spontanen Geburtstag, und ich bin überzeugt dass man keine Freundschaft verfestigt in einen Indoorspielplatz wo Haufen weise Kinder rum rennen und man nur am toben ist ;)

        Bei wichtigen Freunden klären Eltern bevor sie die Feier planen ab ob das Kind auch Zeit hat, auch wir machen das bei den wichtigsten Freunden, so kurzfristig würde man auch hier absagen kassieren.

        • (15) 09.03.17 - 08:54

          Ich sehe beim Thema Freundschaft nicht das Spielen in der Indoorhalle, sondern die Geste der Einladung.

          <<wenn man beim Schwimmkurs fehlt dann kann es passieren das man ihn nicht schafft, >>
          Sorry, das ist albern. Die Kinder lernen nicht wirklich schwimmen im Kurs, sondern die Technik. Das "Können" ergibt sich durch üben, üben , üben. Wenn die Eltern regelmäßig mit dem Kind ins Schwimmbad gehen und dort mit ihm üben, wird er unter normalen Umständen den Kurs erfolgreich abschließen. Das wird eine Geburtstagsparty nicht verhindern.

          <Bei wichtigen Freunden klären Eltern bevor sie die Feier planen ab ob das Kind auch Zeit hat, auch wir machen das bei den wichtigsten Freunden, so kurzfristig würde man auch hier absagen kassieren. >
          Wir feiern die Kinderpartys immer am Geburtstag, da wird niemand vorher gefragt, ob er Zeit hat. Es geht schließlich um das Geburtstagkind. Wenn der beste Freund tatsächlich verhindert oder krank ist, haben wir auch schon mal nur mit demjenigen ein paar Tage später einen tollen Nachmittag zum Ausgleich verbracht. Das hätte ich allerdings nicht getan, wenn wegen eines normalen Schwimmkurstages abgesagt worden wäre.

          Und nochmal: "Kurzfristig" ist etwas anderes. Was machst du denn, wenn im Beruf beispielsweise plötzlich ein Kunde in 3 Tagen etwas erledigt haben möchte... eine Präsentation, eine Auswertung, eine Analyse, was weiß ich? Sagst du dann auch: Tut mir leid, das ist mir zu spontan - ich habe bereits andere Pläne?

          Kinder sind spontan - da muss man einfach entsprechend flexibel reagieren.

          GLG

          • (16) 09.03.17 - 09:19

            meine 3 ältesten haben alle im Schwimmkurs schwimmen gelernt, wenn man da regelmäßig hin geht baut das aufeinander auf und klappt definitiv, wenn man nicht gerade Bademeister ist kann man dem Kind das verspaßte nicht nahe bringen, meine älteste war als sie Schwimmkurs hatte der ging über 7 wochen 2 mal wöchentlich, sie hat in dieser Zeit sogar Bronze geschafft da wir abgesehen von Schwimmkurs am Wochenende schwimmen waren, die 2 jüngeren waren im 10 tägigen intensiv Kurs und haben am ende 2-3 bahnen frei schwimmen können , wie fast alle anderen Kinder aus dem Kurs, hinterher geht man in Schwimmverein um das zu verfestigen und andere Techniken zu erlernen.
            Allerdings sind da schwimmkentnisse Voraussetzung für die Aufnahme und richtige Brustschwimmtechnik.

            Meine älteste war 2 Jahre im Schwimmverein, hat in der dritte Klasse Silber und Gold im Schulschwimmen gemacht, das haben viele Kinder aus ihrer Klasse geschafft geschafft die regelmäßig Schwimmtraining hatten.
            Sicheres schwimmen rettet leben und wenn man dran ist sollte man auch dabei bleiben.

            Nein wegen einer Party würde ich sowas nicht sausen lassen.

            Ja bei Geburtagspartys geht es ums Kind, wenn ein Kind nicht kommt das kein sehr guter Freund ist es dem Geburtagkind eh egal, wenn ein guter Freund nicht kann dann ist traurig.

            Wenn einem Kunden einfällt das es plötzlich spontan etwas will , dann würde ich in meinen Kalender schauen ob es machbar ist , wenn nicht dann sag ich das auch, ich springe garantiert nicht oder ändere meine Pläne, man muss selber zusehen dass man sich früh genug um etwas kümmert und sich nicht darauf verlassen das andere dadurch in Stress sind.

            Meine Kinder sind nicht spontan, sie kennen ihre Termine und können schon selber gut planen, gut heute hat sich meine Tochter mal spontan verabredet, da keine Schule ist und sie wusste das Vormittag nichts ansteht
            #rofl#rofl

            Im übrigen helfen Strukturen Kindern sehr gut in der Schule, sie kommen dann gut klar mit ihrer Arbeitseinteilung und die Eltern müssen nicht ständig hinterher, wenn sie nur in den Tag hinein leben gehts mit der Schule so weiter dann kommen Dinge wie kein Bock auf Hausaufgaben usw.

            Also zu Absatz 1 muss ich Veto einlegen!

            Mein Sohn hat in 2 Schwimmkursen nicht schwimmen gelernt, es hat erst geklappt als ich mit ihm geübt hatte... Ich ärgere mich heute noch über das rausgeworfene Geld und würde nie wieder so einen Kurs machen.

        (21) 09.03.17 - 14:35

        Hi,

        ich habe dazu eine ganz andere Einstellung!

        Die Einladung IST kurzfristig - denn man weiß jedes Jahr WANN der Geburtstag ist und kann gut 3 - 4 Wochen vorher einladen! Ein KUNDE weiß den Termin ganz sicher nicht immer so langfristig im Voraus. Dein Vergleich hinkt total. Und da du ja SO spontan bist, gehörst du wahrscheinlich auch zu solchen speziellen Kunden;-)

        Ein Schwimmkurs geht VOR Geburtstag - ich zahle nicht um dann wegen einer kurzfristig (!) angesetzten Geburtstagsfeier abzusagen. Wenns um Freundschaften geht, wird der "Gastgeber" diese eine Geburtstagsfeierabsage wohl aushalten, und das eingeladene Kind auch. Was ist wenn die Woche drauf dann wieder (hach, wir sind ja sooo spontan) die nächste Einladung vom nächsten Kind drei Tage vor dem Schwimmkurs kommt?

        Wenn ihr so spontan seid, gehört ihr auch zu denen, die dann halt mal mit einer Absage rechnen müssen, weil andere "leider/ach wie schade" nicht so spontan sind/reagieren (können). Man kann für sich selbst sehr kurzfristig was entscheiden und umswitchen, kein Problem - aber sobald andere Personen mit drin hängen, geht es einfach nicht immer spontan!

        VG
        Gael

        • (22) 09.03.17 - 15:58

          Hallo,

          mal angenommen, die Einladung käme 4 Wochen früher. Man sagt trotz Schwimmkurs zu, denn einmal ausfallen lassen geht ja. Und in diesen 4 Wochen wird das Kind mehrmals krank, so dass man den Kurs doch schon 2 mal ausfallen lassen musste. Und jetzt?
          Ich glaube nicht, dass es einen Unterschied macht, wann die Einladung angekommen ist. An der Situation würde sich nämlich nichts ändern, außer dass man schon zugesagt hatte und sich jetzt ärgert, dass Schwimmen schon wieder ausfällt. Oder man sagt dann doch kurzfristig ab, damit das Kind das angestrebte Schwimmabzeichen schafft.

          Aber ich stimme dir zu, dass eine Freundschaft nicht an einer Zusage hängen kann. Wir haben auch schon Einladungen abgesagt. Wenn es den Kindern wichtig war, fand sich immer ein anderer Termin, an dem die betreffenden Kinder gemeinsam etwas Schönes machen konnten.

          LG

          (23) 09.03.17 - 17:17

          Ja - Geburtstag ist wie Weihnachten.....kommt jedes Jahr wieder überraschend.;-)

          Du hast nicht so ganz verstanden, was ich eigentlich meine.
          Wir sind (trotz meiner unglaublichen Spontanität #cool ) sehr gut organisiert. Das ist für mich die Basis für ein gut laufendes Alltagsleben. Aber genau deswegen bringen mich irgendwelche Spontanaktionen nicht aus dem Konzept. Weil ich jederzeit flexibel auf Plan B reagieren kann.

          Wer aber schon rote Flecken im Gesicht und Schnappatmung bekommt, weil Fritzchen nachmittags vor der Tür steht und fragt, ob Paulchen "spontan" zum Spielen kommen darf, verpasst meiner Meinung nach eine Menge im Leben (das meine ich jetzt im übertragenen Sinne - nicht daß nachher wieder jemand kommt und die Fritz-Paul-Geschichte wörtlich nimmt ;-)).
          Aber das ist ja, wie bereits an anderer Stelle geschrieben, Mentalitätssache.

          Um beim Thema zu bleiben: Wir haben unsere Einladungen immer sehr rechtzeitig herausgegeben und meine Kinder wissen, daß von einer Absage die Welt nicht untergeht. Die Absagen bekommt man allerdings auch, wenn man Wochen vorher bereits Bescheid sagt - oder?

          Ich bin bei der katze nur über die Aussage gestolpert <<so spontane Einladungen finde ich unmöglich da würde ich immer das was länger feststeht vorziehen. >>
          Im Zusammenhang mit einem Schwimmkurs oder anderen sportlichen Trainingseinheiten/Vereinstätigkeiten kann man dann jede Einladung direkt in den Papierkorb werfen. Das kindliche Spiel bliebt auf der Strecke aufgrund des durchgeplanten Wochenablaufs.
          Da stelle ich mir einfach etwas mehr Lockerheit vor (in meinen Augen zum Wohle des Kindes, was aber nicht allgemeingültig ist).

          GLG

Also ich finde 3Tage zuvor auch immer "zu spontan", nicht zwecks allein eines Schwimmkurses oder Fußballspiel/Tuniere (wobei bei Fußballtunieren auch schon 1 Wo. zuvor der Spielplan der Spieler steht und Trainer 2-3 Tage zuvor auf Absagen nicht so toll reagieren).... sondern weil Eltern meist die Woche bereits mit Terminen oder WE-Besuche verplant haben, dazu oft beide Elternteile arbeiten, noch irgendwo schnell in die Stadt noch ein passendes Geschenk besorgen müssen. Ich weiß nicht, wieso für manche Eltern es so schwierig ist Geburtstagseinladungen 10-14 Tage zuvor rauszugeben. Dann müssten sich solche Eltern nicht wundern, das kurzfristige Einladungen, viele Absagen mit sich bringen.

Dass die Einladung so kurzfristig kam, kann auch daran liegen, dass er vielleicht für ein anderes Kind nachrückt ... was an sich ja nicht schlimm ist, aber dann würde ich auch ganz klar den Schwimmkurs vorziehen.

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