Sohn 1 Klasse - Mathe Stand 3 Klasse

    • (1) 13.03.17 - 11:09

      Hallo Ihr Lieben,

      ich habe schon ein wenig durchs Forum gestöbert aber finde keine passenden Antworten. Würde gerne mal Eure Meinung zu meiner Frage hören.

      Kurz vorab:
      Unser Sohn wird im Juni 7 und ist "jung" im letzten Jahr eingeschult worden. Er kommt sehr gut in der Schule mit und macht überraschend eifrig und vor allem auch super ordentlich seine Hausaufgaben. Ich bin ganz begeistert aber mir ist natürlich bewusst, dass sich das noch ändern kann ;-). Nun ist er in Mathe allerdings total unterfordert. Sie rechnen im Zahlenraum 1-20 und das "langweilt" ihn so langsam. Er bringt sich gerade selber das Multiplizieren und Dividieren bei und fordert von mir ständig neue Aufgaben (seine Schwester geht in die 3. Klasse und daher übt er bei ihr mit).

      Mit seiner Mathelehrerin habe ich noch keinen Kontakt aufgenommen, da sie im Sommer die Schule verlässt und man ihr deutlich anmerkt, dass sie keine Lust mehr hat.

      Allerdings stellt sich mir nun die Frage, ob ich ihm den Wunsch nach Aufgaben der 2. und 3. Klasse nachgeben soll oder ob ich es lieber lasse. Langweilt er sich irgendwann? Möchte da nichts verkehrt machen. Meine Schwiegermama warnt mich schon davor, da mein Mann auch so ein Zahlengenie war und ständig in Mathe weit voraus war. Allerdings hat er sich dann auch gelangweilt.

      Wie sind Eure Erfahrungen?

      Ganz liebe Grüße von Sandra

      Hallo
      Meine Tochter hat von Anfang an Aufgaben für ältere bekommen, war auch bis sie in die 4 Klasse kam stundenweise mal in der jeweils höheren Klasse. Die extra Aufgaben kamen von der Schule selbst völlig selbstverständlich bis heute, wie halt für alle Kinder die dort um einiges schneller sind.
      Auch daheim durfte sie schon immer machen. Klar ist sie weiter als andere Kinder in ihrer Klasse, das wäre sie aber auch ohne die anderen Aufgaben und sie hätte sie auch nicht zufrieden gegeben ohne. Es gibt ja nicht nur die klassischen Matheaufgaben sondern auch Knobelhefte und anderes in die Richtung.

      LG

      • Vielen Dank für Deine Antwort. Ich werde mal mit seiner Klassenlehrerin sprechen, sie macht mir einen "interessierteren" Eindruck als die Mathelehrerin.

        Ich habe ihn schon Matheaufgaben am PC machen lassen, habe halt nur Angst etwas verkehrt zu machen :-/.

        LG Sandra

        • Solange du dich nicht hinstellst und Lehrerin spielst kannst du nichts falsch machen. Ich habe meine Tochter tatsächlich selbst machen lassen, sie hat sich sehr viel selbst beigebracht oder eben auch von anderen abgeschaut. Ich habe ihr "nur" Material gegeben wie eben etwas aus dem Internet ausgedruckt oder in der Form von Heften usw.

    • Mir hatten das Thema mal, mit zwei Gymlehrerinnen, da eine Mutter sagte, dass ihr kleinerer Sohn (in Mathe hochbegabt ist (ohne Testung #augen) , in Rechtschreibung dafür Schwierigkeiten hat , und sie ihn deshalb nicht übspringen lassen kann) schon in der 2.Klasse Matheaufgaben von 4.Klässer bekäme.Beide Lehrerinnen sagten, dass kein Lehrer sowas zulässt, Schulstoff aus höheren Klassen vorzugreifen. Kinder die zwecks anderen Fächer ohne Hochbegabung , das Überspringen nicht ermöglicht werden kann, hier speziell für Schnellkönner besondere , vertiefte (Zusatz)-Aufgaben zur Verfügung stehen , wo zumindest im Unterricht vor Langeweile ablenkt und Zuhause eine Hausaufgabe zügig erledigt werden kann und dann die häusliche Langeweile eben mit gezielter Freizeitgestaltung abgefangen werden kann.
      Ich persönlich verstehe auch nicht, das Eltern Zuhause nach den Hausaufgaben, das Kind noch mit Extra Aufgaben füttern müssen bzw. zur weiteren , zukünftigen Langeweile dadurch fördern müssen, es sind Kinder, die auch Hobbys zum austoben benötigen.
      Mein Kind ist auch eine 1 (-2) Schülerin in Mathe, Hausi fertig, Mathe muss sie eigentlich nie was üben....wenn nichts anderes ansteht z.B. Vokabeln , Geschichte lernen ect.also Inliner fahren, Fußballtraining, zu Freundinnen gehen...
      Eltern nehmen sich ja nach der Arbeit auch keine zukünftige Fleißarbeit mit nach Hause, nur weil sie in der Arbeit Langeweile hatten ;) sondern widmen sich Haushalt, Familie und Freizeit.

      Das teile ich nicht.

      Meine Kleine fing mit zwei Jahren an Buchstaben abzumalen und hat zu ihrem dritten Geburtstag ihren Namen schreiben können. Mit vier hat sie ihre ersten sinnvollen Sätze geschrieben. Keiner hat sie dazu ermuntert, Papier und Stifte si die halt da. Ebenso Zahlen und rechnen... Total ihr Ding. Während andere Kids in der ersten Klasse noch Bildchen malten hat sie die Worte schon hingeschrieben. Ebenso konnte sie in der ersten Klasse schon wie das Kind der TE Rechnungen der höheren Klassen rechnen.

      Das ist einfach ihr Interesse gewesen so wie andere Kinder alle Automarken auswendig kennen oder die Dinosaurier wissenschaftlich benennen.
      In meinen Augen kann man das nem Kind nicht verweigern wenn dort die Neugierde liegt und das Kind einfach alles wissen mag.

      Ja... Kann sein dass dann manche Schulstunden langweilig sind, aber du kannst einem wissbegierigem Kind nicht verweigern mehr zu lernen. Ich vermute du hast in diese Richtung keine persönlichen Erfahrungen.

      Mona

hier an der schule werden stärken gefördert, sprich wer schwierigere Aufgaben bekommt, tut es auch in den weiteren klassen, den Klassenstoff muss derjenige aber trotzdem mitmachen geht dann ja ratzfatz, sollte das phänomen in weiteren fächern auftretten wird zum springen geraten, bei meiner 7 Jährigen war es in deutsch so das sie schon ein Jahr vor der Einschulung lesen und schreiben konnte, hat dann von Anfang aufgaben aus Klasse 2-3 bekommen, AUCH IN DER "TEN kLasse gibt Aufgaben die fordern oder sie hilft schwächeren Kindern oder darf auch einfach lesen wenn sie mit den schul und hausaufgaben fertig ist in der Klasse.

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